Beiträge von Printus

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    Original geschrieben von fahrsfahrwerkaus
    Man darf einfach nicht erwarten, dass ein Gerät, welches unter Serienbedingungen gefertigt wurde, perfekt ist. Die Serie verlangt, dass es billig ist, billig und nochmal billig. Da geben sich die Premium-Hersteller nicht viel, zu denen Samsung auf jedenfall zählt. Man strengt sich zwar an, aber Kunststoffteile bleiben Kunststoffteile, die immer mit gewissen Abweichungen und Schönheitsfehlern auf den Markt kommen. Anders wäre es nicht bezahlbar.


    Das sehe ich anders. "Billig" ist relativ - keiner von uns rennt mit 10 EUR-Prepaid-Bundle-Handys herum, sondern wir hier haben alle neuwertige High-End-Geräte, die viele hundert Euro kosten. Egal ob über einen Vertrag finanziert oder komplett bezahlt, das sind Geräte für richtig viel Geld und da erwarte ich eine akkurate Verarbeitung als Grundlage. Alles andere ist bei den Preisen inakzeptabel.


    Innen drin steckt modernste, komplexeste Hochleistungstechnik mit dutzenden Schnickschnack-Funktionen, die selbst ein Freak nicht ausreizen wird. Dann erwarte ich dass auch äußerlich präzise Verarbeitung geliefert wird!


    Früher ging es auch, wenn man ein Siemens S25 oder ein Nokia 6310 in der Hand hatte, das waren solide verarbeitete Geräte aus dickem Kunststoff mit untadeliger Paßform und keine Joghurtbecher, bei denen die Tastaturbeleuchtung mehr durch den Kunststoff leuchtet als in den Tasten. Es ging früher, da gab es Geräte, die wie aus einem Block gefräst daher kamen und die stabil funktionierten!


    Und so eine Verarbeitung setze ich auch heute vorraus wenn ich für ein Gerät 500 EUR auf den Tisch lege!
    Gerade das Beispiel Samsung zeigt ja auch dass eine im Vergleich mit anderen Herstellern zumindest halbwegs gute Verarbeitung durchaus machbar ist. Ein Kunde, der 500 EUR in ein Handy investiert, wird auch noch ein paar Cent mehr hinlegen wenn dafür die Qualität der Verarbeitung stimmt. Dann sollte man lieber irgendwelche utopischen Sinnlos-Funktionen einsparen, aber nicht bei den Basics schludern.

    Ob Filbinger Verwerfliches getan hat - oder wenn er es getan hat, ob es aus Überzeugung oder unter Zwang stattfand weil ihm keine andere Wahl blieb - unterliegt letzten Endes persönlichen Beurteilungen und da kann man wohl zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen.


    Der Skandal ist jetzt aber nicht diese Vergangenheit, sondern allein daß Oettinger nun einen Widerstandskämpfer als Filbinger macht. Und das war er ja nun unbestritten nicht! Insofern relativiert sich da durchaus nichts...

    Mag sein dass es ein wenig abgefahren ist, aber ich denke genauso. Ich will von vorneherein keine gebrauchten Geräte, wenn da überhaupt erstmal die Packung offen war und andere drauf herumgepatscht haben - no way. Mir kommen nur original verschlossene Pakete mit Neugeräten ins Haus und wehe da ist nur ein Kratzerchen dran!


    Meine Handys stecken immer in Schutztaschen und die sehen allesamt aus wie neu. Ich könnte jedes davon als nie benutztes Neugerät verkaufen... man würde glauben daß es tatsächlich so ist.


    Klar ist das ein bisschen abgefahren und ein Spleen, aber was soll's. Es ist doch sowieso Wahnsinn dass wir alle 2 Jahre ein neues Gerät mit einem Wert von mehrern hundert EUR bekommen, und als Freaks mit mehreren Verträgen oder Spaßkäufen sogar alle paar Monate.


    Wenn man hinterfragt ob das sein muß, ob es nicht besser wäre wenn die Entwickler sich wieder Zeit lassen qualitativ wirklich gute Geräte zu bauen, die man dann ohne mit der Wimper zu zucken jahrelang nutzen könnte - ja, so sollte es sein. Aber wir sind inzwischen eine Wegwerf-Gesellschaft und bekommen ja auch immer wieder nur Schrott geliefert.


    Meine ersten 1, 2, 3 Handys waren die, die mir so viel Zufriedenheit gaben wie später nie wieder ein Gerät. Die Funktionen werden immer umfangreicher, Qualität und Verarbeitung immer schlechter. Und dann sind es oft völlig unnütze Schwachsinnsfehler! Software, die nicht stabil läuft, auszuliefern ist, wenn man das mal mit dem Menschenverstand beurteilt, eigentlich ein No-go. Und trotzdem ist das inzwischen keine Ausnahme, sondern die Regel.


    Ich bin inzwischen so weit keine neuen Geräte mehr zu kaufen, weil alles, was jünger ist als ein halbes Jahr, ist erstens zu teuer und zweitens grundsätzlich instabil...

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    Original geschrieben von D-Love
    Das heiße Wetter in Kombination mit dem ein oder anderen Bier mag einem ja temporär das Gehirn etwas brutzeln, aber Oettinger in die rechtsradikale Ecke stellen zu wollen, geht nicht nur zu weit, sondern ist völliger Schwachsinn, der jeder Grundlage entbehrt.


    Rechtsradikal isser sicher nicht, nur sagt das Sprichtwort: "Wer einen dicken Arsch hat braucht eine große Hose."


    Es ist sicher eine etwas heikle Angelegenheit eine Trauerrede zu halten und darin positiv über jemanden reden zu sollen, der aber zugleich wegen seiner Vergangenheit zurücktreten mußte - und das ausgerechnet als Parteifreund/feind.


    Es wäre aber sicher auch möglich gewesen die Rede so zu gestalten dass man sich nicht in der Weise, wie es jetzt geschehen ist, angreifbar macht.
    Wenn man aber anders entscheidet und keine Skrupel hat eine Beerdigung für parteipolitisches Geplänkel, hier "fischen am rechten Rand", zu nutzen, darf man sich nicht beschweren wenn die Gegenseite auch entsprechend schweres Geschütz auffährt.


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    Original geschrieben von D-Love Zur niveaulosen und peinlichen Assoziation von Oettingers Frisur mit Adolf Hitler mal ganz abgesehen. Auch mit 11000 Beiträgen ist das ein ganz tiefer Griff in die TT-Kloschüssel.


    Als flappsige Bemerkung fand ich das gar nicht so wild... mir sind die geilen Nicht-Koteletten des Herrn Oettinger, die schon mal bis knapp an die Schläfen herranreichten, auch schon ins Auge gefallen.


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    Original geschrieben von D-Love Oettinger hat bewusst die Rede so gehalten, um Beifall vom konservativen Flügel der CDU zu bekommen. Die Annahme, dass ein MP einfach mal so eine Rede hält, und spontan-unglücklich solch brisante Aussagen trifft, ist natürlich naiv. Natürlich war das ein Fehltritt, andererseits ist Filbinger nur einer von vielen späteren Größen der Nachkriegspolitik, die zu Zeiten des NS nicht gerade als Widerstandskämpfer galten. Ich bin auch etwas erstaunt, wie distanziert manche die deutsche Vergangenheit betrachten. Unsere Großmütter und -väter waren letztendlich zum großen Teil, wenn sie nicht aktiv etwas dagegen bewirkt haben, auch mitschuldig und haben mehr oder weniger aktiv an dem verbrecherischen NS-System mitgewirkt. Biographien wie die Filbingers gibt es im Nachkriegsdeutschland auf anderen Ebenen zu vielen tausenden.


    Na ich weiß nicht... Ich persönlich würde nicht sagen dass die vielen passiven Mitläufer alle schuldig sind. Wer aufmuckte hatte ratzfatz die Rübe ab und da kann man wohl kaum moralisch verurteilen wenn die meisten Leute lieber die Klappe gehalten haben und versuchten unauffällig zu bleiben. Sicher ist das aus Gutmenschen-Sicht verwerflich, aber das sagt sich leicht wenn man nicht in der bedrohten Situation ist.


    Nun war Filbinger aber kein stiller "Ich halte den Mund und habe nichts gesehen"-Mitläufer, sondern er war an 6 Prozessen beteiligt, in denen Todesurteile verhandelt wurden. In einigen davon kann man sein Handeln zwar zugunsten der Angeklagten interpretieren, aber zumindest in einem Fall, in dem das Urteil vollstreckt wurde, war er Ankläger und Befehlshaber der späteren Hinrichtung.


    Spätestens hier "wird es eng" weil selbst wenn jemand umständehalber zur Teilnahme an einem Prozeß gezwungen wird hebt sich derjenige eben doch hervor wenn er in dieser Weise tätig wird. Zumindest wenn man dann später als Ministerpräsident ein öffentliches Amt bekleidet und eine hervorgehobene Vorbildfunktion hat ist es ein ganz dunkler Schatten auf einer Weste, die in dieser Position eigentlich reinweiß sein sollte.

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    Original geschrieben von superuser_reload
    Normalerweise würde ich an dieser Stelle zustimmen. Ich bin auch der Letzte, der an sowas wie eine Erbschuld der Deutschen oder ähnliches glaubt.
    Bloß hier wird doch offensichtlich versucht sowas wie Geschichtsfälschung zu betreiben, weil es um einen wohlverdienten Parteigenossen geht. Mehr noch als das Thema selbst regt mich dann die Uneinsichtigkeit des Herrn Oettinger auf doch einfach zuzugeben, dass er da Blödsinn erzählt hat.


    Das stimmt, aus einem "Mitläufer" oder gar "Mittäter" (ich lasse die Interpretation der Person Filbinger mal offen) einen Widerständler zu machen geht nicht und da stellt sich auch tatsächlich die Frage wie man so ungeschickt/blöd/frech sein kann ihn doch so darzustellen. Schließlich redet hier ein Ministerpräsident und kein Sonderschüler aus einer Behindertenwerkstatt für geistig Schwache.


    Mein Aspekt war eben der das wirklich jedes Mal wie ein Pawlowscher Reflex ein Skandal inszeniert werden muß wenn jemand sich unverschämt ausdrückt. Genauso wie wirklich JEDES Mal wenn etwas Entsprechendes vorgefallen ist der Zentralrat der Juden seinen Senf dazugeben muß.


    Es bestreitet ja niemand dass Kritik an irgendwelchen Dingen sein muß und Manches nicht einfach so hingenommen werden kann. Aber jedes Mal der gleiche Zirkus - man kann es irgendwann nicht mehr hören und dann passiert tatsächlich das, was Möllemann seinerzeit - natürlich auch mit dem zugehörigen Skandal - schon mal geäußert hat: die Leute fangen an sich mehr über das Gutmenschen-Gerede aufzuregen als den eigentlichen Anlaß, also die eigentlich verwerfliche Sache...

    Nö, aber es nervt wenn Du jeden Abend daran denken mußt den verdammten Akku zu laden oder nach 2 Tagen Angst bekommst ob Du den Tag übersteht - weil wenn Du zufällig länger telefonieren würdest könnte Dir der Saft aus gehen...

    Ich habe mir übrigens inzwischen bei Wannsee-Electronic einen PolarCell Li-Polymer Akku mit 1200 mAh beschafft. Diese Akkus wurden hier positiv beurteilt, man macht wohl nichts falsch damit, und wegen der höheren Kapazität ist es sicher einen Versuch wert.


    Inklusive Versand habe ich 12.90 EUR bezahlt. Akku ist heute angekommen (gibt's in schwarz und silber - ich habe den schwarzen genommen weil das dem Original entspricht) und gut verarbeitet. Er sitzt bombenfest im Handy, fast schon zu fest.


    Was die Akkulaufzeit betrifft werde ich berichten. Kann aber natürlich ein paar Tage dauern jetzt...

    Was mir bei solchen Sachen immer wieder auf den Senkel geht: dass, sobald es um die Nazi-Vergangenheit geht, nach wie vor kein normaler Umgang damit möglich ist. Jedes, aber auch wirklich jedes Mal wenn sowas aufkommt entsteht ein riesiger Skandal und alle sind empört.


    Es würde ja reichen solch eine Rede zurückzuweisen oder nicht haltbare Aussagen, die jemand tätigt, zu berichtigen um ganz deutlich zu machen dass wir uns alle über die Ungeheuerlichkeiten der NS-Zeit im Klaren sind.


    Aber dass auf politischer Ebene jedes Mal die große Empörung ausbricht kann wahrscheinlich im Volk kaum jemand nachvollziehen. Gerade jüngere Leute haben keinen persönlichen Bezug zum Nazi-Regime, somit also auch kein Verständnis für die kopflose Hysterie, die in politischen Kreisen immer sofort ausbricht wenn jemand einfach nur etwas Dummes gesagt hat.

    Ich denke dass hinter all dem weniger der Informationsgehalt der Fragen bzw. Antworten steht, sondern die psychologische Erkenntnis dass jemand, der lügt, körpersprachliche Anzeichen dafür zeigt. Es interessiert also weniger was man sagt, sondern mehr wie man sich in der "Prüfungssituation" verhält - und wer lügt verhält sich anders als jemand, der sich zwar auch kontrolliert vorkommt, aber nichts zu verbergen hat.


    Dass man auch beim Abflug zur Rede gestellt wird hat am ehesten damit zu tun dass noch während des Fluges Passagierdaten an die US-Behörden übermittelt werden und diese ein Flugzeug zur Umkehr zwingen können wenn jemand an Bord ist, der nicht einreisen soll. Für eine Airline ist das eine Katastrophe ein großes Flugzeug nicht ans Ziel fliegen zu dürfen...
    Also sichert man sich ab und versucht möglichst schon selber diejenigen herauszufiltern, die ansonsten später seitens der US-Behörden Probleme machen würden.