Beiträge von Printus

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    Original geschrieben von sorcer3r
    also einfuhr würde somit keine kosten verursachen oder?
    dann muss ich aber trotzdem noch die 16% zahlen oder?


    Oh sorry, ich hatte gar nicht dazu geschrieben welche Gebühren fällig werden.


    Ja, Du hast Recht. Der Zoll kassiert von Dir 16% auf Warenwert und Versandkosten und nennt es Einfuhrumsatzsteuer - das ist dasselbe wie die Mehrwertsteuer bei einem Kauf im Inland.


    "Zoll" zahlst Du also nicht, aber eben Steuern. Ganz kostenfrei ist der Import also nicht.


    Wenn Du zwischen verschiedenen Versandarten wählen kannst nimm eine preiswerte Variante, weil dann auch die Steuern preiswerter sind.

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    Original geschrieben von sorcer3r
    habe mir über ebay ein gebrauchtes notebook-display (also notebookzubehör?) ersteigert... mit was für zollsätzen muss ich da rechnen?


    Der Zoll kennt keine "Notebooks", auch keine "Computer". Im Amtsdeutsch sind das "elektronische Datenverarbeitungsmaschinen", wobei Notebooks in die Kathegorie "mit einem Gewicht von 10kg oder weniger" fallen, und Du hast nun wiederum "Teile und Zubehör" dafür. :D


    Korrekt muß es also heißen: "Zubehörteil für eine elektronische Datenverarbeitungsmaschine mit einem Gewicht von weniger als 10 kg, hier: Ersatzdisplay". Die Warentarifnummer ist die 8473 3090 000. Wenn Dein Versender noch nicht verschickt hat soll er die Nummer mit auf die Rechnung schreiben, wenn er dem Zoll Freude machen will sogar die geile Warenbeschreibung :)
    Außerdem immer gut: wenn Deine Tel.Nr. auf der Rechnung steht, dann kann der Zoll bei Fragen kurzerhand anrufen. Ansonsten brauchen die 2 Wochen um Deine Adresse herauszufinden und Dir Schriftkram zu schicken... Deswegen immer die eigene Erreichbarkeit angeben, dann geht's im Zweifel unkomplizierter bei Rückfragen.


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    Original geschrieben von sorcer3r
    ps: paket kommt aus den usa


    Woher das Paket kommt ist egal. Verzollt wird nach dem Ursprungsland der Ware - ein Display aus China wird nach dem Zoll für China-Importe abgewickelt, auch wenn das Paket aus den USA kommt. Das Display sollte aber normalerweise immer zollfrei sein.

    Kein einziges Dorf kann sich eine Berufsfeuerwehr leisten, selbst Städte mit 25.000 Einwohnern haben oft nur eine FFW.


    Wieviele Städte gibt es denn in Deutschland, die eine BF haben? Das kann man wahrscheinlich an ein paar Händen abzählen. Und nur weil es vielleicht eine FFW ist muß man die Leute nicht gleich schlecht machen. Selbst wenn manche Leute dort etwas einfacher gestrickt sind - es ist trotzdem wichtig daß es sie gibt. Wahrscheinlich wären 80% der Leute nicht entsprechend versorgt wenn es keine FFWen geben würde.


    Zu der engen Straße: ganz einfach, wenn man keinen Platz machen kann fährt man zügig weiter bis sich eine Möglichkeit ergibt den Weg frei zu machen. Immer locker bleiben... Schlechteste aller Möglichkeiten: in die Eisen steigen und erstmal stehen bleiben. Passiert leider trotzdem immer wieder.


    An den Berufsfeuerwehrmann auf Seite 1: Du solltest vielleicht ein bißchen moderater reden. Wenn Dir als BF-Mitglied nicht klar ist daß Sonderrechte personenbezogen sind und nichts mit dem Fahrzeug, in dem man sitzt, oder Schildern auf dem Dach zu tun haben... dann sind das krasse Lücken für jemanden, der von Berufs wegen Sonderrechte wahrnimmt. Du backst besser kleine Brötchen und liest zeitnah nochmal in Deinen Unterlagen über Sonder- und Wegerechte nach.

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    Original geschrieben von [-NF-]
    dann spricht in meinen Augen auch nichts dagegen in der Stadt, an übersichtlichen Stellen, 100km/h zu fahren


    kennen jede Eigenheit im Straßenbild, diese Leute haben sicher kein Problem auch unter Stress schnell UND sicher unterwegs zu sein


    "Zum Einsatz fährt man nie zu langsam!".


    Genau DAS ist diese gefährliche Scheiß-Einstellung, wegen der Unfälle passieren! Unfallursache Nr. 1 und 2. sind in Deutschland Alk und überhöhte Geschwindigkeit! Gerade letztere ist nicht auszuschliessen nur weil ein Feuerwehrmann das Auto fährt, der kann genauso abfliegen wie jeder andere Verkehrsteilnehmer. Ankommen zählt, nicht schnell fahren.


    Ich habe keine Statistik zur Hand, aber ich erinnere mich an Fahrerschulungen, bei denen immer wieder berichtet wurde daß ausgerechnet die scheinbar erfahrenen Leute, die glauben alles im Griff zu haben, die übelsten Unfälle produzieren.


    Gerade die auf Dörfern oft vorhandenen etwas kleineren Einsatzwagen, MB Sprinter oder sowas, fahren sich erstmal wie PKW's - bis man dann in Grenzbereiche kommt und plötzlich merkt daß es aber fahrdynamisch eben keine PKW's sind, sondern ein Lieferwagen oder LKW dann ganz anders reagiert.


    Und Sonderrechte hin oder her, was Sonderrechte niemals aushebeln ist die Sorgfaltspflicht. Wenn es knallt und man kann nachweisen daß Du mit 100 km/h im Stadtbereich unterwegs warst reißt Dir jeder Richter den Kopf ab - und das zu Recht! Die Geschwindigkeit muß der Verkehrssituation angemessen sein - und da darfst Du mal etwas zügiger sein wenn Übersichtlichkeit gegeben ist. Aber alles nur im sinnvollen Rahmen. Mit 100 durch die Gegend zu krachen nur weil Du gerade Sonderrechte hast wird niemals zu rechtfertigen sein. Wie willst Du denn da noch reagieren wenn ausnahmsweise doch mal ein später Zecher auf die Straße torkelt oder Dir Wild vor's Auto springt? Sobald etwas passiert wird sofort unterstellt daß Du Deiner Sorgfaltspflicht nicht nachgekommen bist - und das stimmt dann ja auch automatisch. Denn sonst wäre es nicht passiert.


    Ich will Dich nicht angreifen, aber das solltest Du nochmal in Ruhe überdenken. Laß Dich nicht zu Fahrweisen hinreissen, die Du bei ruhiger Betrachtung nicht verantworten kannst. Wenn es rappelt bist DU dran, niemand sonst. DU hast als Fahrer die Durchführungsverantwortung, die nimmt Dir später niemand ab, kein Feuerwehrchef, kein Einsatzleiter, und keiner ist Dir dankbar wenn Du anstatt zu helfen und anzukommen weiteren Schaden anrichtest. Der Schuß geht nur nach hinten los. Laß Dich nicht anstecken nur weil andere das Gehirn und das Nachdenken über die Rechtslage ausschalten. Es nützt nichts daß Kameraden der Feuerwehr, Rettungsdienstler und auch die Polizei manchmal völlig verblödet durch die Gegend düsen ohne Rücksicht auf Verluste. Das kann's nicht sein. "Reisen statt rasen" oder "in der Ruhe liegt die Kraft", :) wie die erfahrenen Leute bei uns immer gesagt haben.


    Wer meckert daß ihr zu lange unterwegs gewesen wärt, meckert auch wenn ihr 5 Sekunden schneller da seid. Es gehört dazu daß man bei Notfällen immer "zu lange" braucht, aus Sicht der Betroffenen vor Ort.
    Damit muß man leben, und trotzdem bei seiner Linie bleiben sich und Dritte niemals zu gefährden um jemandem zu helfen. Eigensicherung, das 1. Gebot, muß auch auf der Anfahrt gelten, und nicht erst am Einsatzort. Dazu noch ein zweideutiges Zitat eines Kollegen: "Dem Patienten geht's schlecht - nicht mir. Und so soll es auch bleiben." ;)

    Na ich denke die Motivationen, Mitglied der Feuerwehr zu sein, sind vielfältig. Der eine ist dabei weil er helfen will, der andere weil er ein verkappter Held sein möchte, der Dritte weil er gerne im Rampenlicht der Öffentlichkeit steht, wieder ein anderer weil es dem Geschäft gut tut wenn man im Schützenverein und der Feuerwehr dabei ist, noch ein anderer weil er Pyromane ist und bei einem Feuer sexuelle Lust empfindet, oder weil jemand seine Freizeit sinnvoll verbringen will, oder weil einem selber mal geholfen wurde und man etwas zurückgeben will, oder weil es in einem kleinen Dorf zum guten Ton gehört "dabei zu sein", oder oder oder oder...


    Das kann man aber für jeden Sportverein oder Modellbauclub genauso durchspielen.


    Natürlich sind die Dorffeuerwehren in einer anderen Situation als eine Berufsfeuerwehr in der Großstadt oder Rettungsdienste, die jeden Tag dutzende kleinere und größere Einsätze haben und wo der Einzelne kein gesteigertes Interesse daran hat zusätzliche Einsätze wahrzunehmen.
    Auf dem Dorf hat ein Feuerwehreinsatz Seltensheitswert, und dann sind 90% aller Alarmierungen trotzdem noch umgestürzte Bäume oder Abstreuen einer Ölspur, oder das Aufstellen des Maibaums, oder der Brand wird an der Theke gelöscht, am Kameradschaftsabend...
    Die Jungs sind natürlich geil auf Einsätze, bei denen mal wirklich "etwas los ist". Und da das selten passiert ist denen oft auch nicht klar daß, wenn es mal wirklich richtig zur Sache geht, der dabei entstehende Streß und die Gefahr eines Traumas ziemlich gruoß ist, und es mit dem Heldentum schnell vorbei ist.


    Ich habe z. B. diverse üble Unfälle und Tote gesehen, habe haarige Situationen erlebt und bin mir sehr bewußt und froh darüber daß ich immer alles gut überstanden habe. Mir ist deswegen aber auch um so klarer wie verletztlich und sensibel unsere Psyche ist.


    Auf dem Dorf ist dieses Bewußtsein oft nicht gegeben, weil die Leute nie einen heftigen Einsatz hatten und sich immer nur in der Rolle des unangreifbaren Gutmenschen sehen. Die wissen einfach nicht was abgehen kann und wie die starke Fassade zusammenbrechen könnte wenn's mal wirklich dicke kommt. Da ist die Feuerwehr eben nicht nur eine Rettungsorganisation, sondern auch eine Art Dorfclub, wo man zur Gemeinschaft dazugehört.

    Also um das mal etwas zu versachlichen...


    Polizisten, Feuerwehrmänner etc. haben im Einsatzfall personenbezogene (!) Sonderrechte. Das bedeutet daß es keine Rolle spielt in welchem Auto sie sitzen, sondern eine Alarmierung rechtfertigt das Übertreten der STVO.
    Insofern braucht es nicht mal ein Feuerwehr-Schild auf dem Dach, es dürfte auch ohne jede Kennzeichnung mit Sonderrechten gefahren, also Regeln der STVO übertreten werden, werden wenn es nötig ist.


    Allerdings sind diese Sonderrechte zu unterscheiden von den Wegerechten, die man mit Blaulicht und Martinshorn wahrnimmt - dann müssen andere Verkehrsteilnehmer nämlich unverzüglich freie Bahn schaffen. Diese Wegerechte kann man ohne Sondersignale (egal ob das Blaulicht + Horn nicht eingeschaltet ist oder man im Privatauto fährt) verständlicherweise nicht wahrnehmen. Heißt also: wer mit einem Feuerwehr-Schild auf dem Dach herumfährt kann nicht erwarten daß andere ihm Platz machen bzw. dazu ist dann niemand verpflichtet.


    Eine andere Frage ist natürlich ob es Sinn macht trotzdem freie Bahn zu schaffen. Man sollte schon davon ausgehen daß jemand, der zügig unterwegs ist und sich als Feuerwehrmann kennzeichnet, im Zweifel tatsächlich zu einem Einsatz unterwegs ist, und wenn man selber Verletzter wäre oder jemand, den man liebt, würde man es sicher auch gut finden wenn es schnell geht und die Feuerwehr nicht von Prinzipienreitern aufgehalten wird, die, weil sie keinen Platz machen MÜSSEN, es auch nicht tun.


    Das gleiche gilt für die Diskussion um Blaulicht um Martinshorn. Genau genommen kann man Wegerechtre nur in Anspruch nehmen wenn man beides zugleich eingeschaltet hat. Die "ganz schlauen Blitzmerker" fahren deswegen nicht beiseite wenn ein Fahrzeug kommt und nur Blaulicht eingeschaltet hat. Rechtlich ist das zwar nicht zu beanstanden und bewegt sich im legalen Rahmen - aber wenn man sich die Sinnfrage stellt kommt man schnell dahinter daß normalerweise niemand mit Blaulicht durch die Gegend fährt nur weil das lustig ist (dazu später mehr).


    Es gibt zahlreiche Gründe in verschiedenen Situationen nur mit Blaulicht zu fahren, dementsprechend schwachsinnig ist es wenn Prinzipienreiter dann keinen Platz machen und sich auf die theoretische Rechtslage berufen.


    Jetzt zu einem anderen Aspekt der Geschichte.


    Ich weiß aus 13 Jahren im Rettungsdienst und einigen tausend Einsätzen, oft auch zusammen mit der Polizei und diversen Dorf-Feuerwehren im Umkreis, daß das Fahren mit Blaulicht und Martinshorn natürlich einen gewissen Reiz hat. Es wird auch jeder zugeben müssen, daß es natürlich Spaß macht und jeder von den legendären Einsätzen schwärmt, in denen man "auf die (Auto)Bahn fährt und ein paar Kilometer Stau aufmischt".


    Dieser Faszination unterliegen insbesondere die "Feuerpatschen" vom Dorf, weil deren Alarmierungen im Gegensatz zum Rettungsdienst, wo je nach Wache zahlreiche Einsätze jeden Tag gefahren werden (auf meiner Wache: ca. 10 Einsätze pro 24-Std.-Schicht, in Großstädten locker 15-20), natürlich Seltensheitswert haben - wenn schon mal etwas passiert und man tatsächlich alarmiert wird "muß auch die Show stimmen".


    Andererseits spielen der Grad der Erfahrung, die Häufigkeit der Alarmierung und das Alarmierungsstichwort auch insofern eine Rolle als es entscheidend über den Streßpegel bestimmt, der auf der Anfahrt ausgelöst wird. Viele Leute reagieren sicher auch deswegen inadäquat weil ihre Nervosität geistige Kapazitäten blockiert und sie unangemessen unterwegs sind.


    Das erklärt das Verhalten mancher Leute. Rechtfertigen tut es das in keiner Weise. Ich bin immer jemand gewesen, der das Thema toternst (manchmal im wahrsten Sinne des Wortes) fand und überhaupt keinen Spaß versteht wenn Leute sich nicht benehmen. Daß das Image von rettungsdiensten, Feuerwehr oder Polizei beschädigt wird ist da noch das geringste Problem.


    Viel wichtiger ist daß Einsatzfahrten 8x gefährlicher sind als die normale Teilnahme am Straßenverkehr. Statistisch entsteht alle 12 Sekunden eine kritische Verkehrssituation und es dürfte niemanden geben, dem nicht der ein- oder andere Unfall auf Einssatzfahrten bekannt ist, des es knallt häufig, und manchmal mit tödlichem Ausgang.


    Daß das Risisko hoch ist weiß jeder, auch daß man es nicht ganz ausschalten kann. Für mich sind aber Wachleiter und Feuerwehr-Chefs gefordert gegen Idioten, die unverantwortlich unterwegs sind, knallhart und ohne jede Rücksicht durchzugreifen. Dem "Spaßfaktor" muß absolut konsequent entgegen gewirkt werden, denn wer sich davon hinreißen läßt weiß nicht was er da tut.


    Ich habe in 13 Jahren keinen einzigen Fall erlebt, bei dem tatsächlich - wie immer so gerne gesagt wird - mit Blaulicht Fritten eingekauft wurden, und ein Zivi, der damit aufgefallen war daß er mit Sondersignalen unterwegs war um eine Verspätung bei einem Krankentransport aufzuholen, ist für den rest seiner Karriere nie wieder ans Steuer gelassen worden. SO muß es laufen, und nicht anders. Das Geschrei ist, wie auch bei Diskorasern und anderen Deppen, immer erst dann groß wenn etwas passiert ist und den Leuten klar wird welche Kräfte und welche Gewalt da eigentlich wirkt wenn es knallt. Gerade Einsatzkräften sollte das besonders klar sein.


    Ich weiß auch daß man immer wieder mal schlechte Beispiele sieht, wo Leute absolut hirnlos durch die Gegend brettern. Es ist auch klar daß da Handlungsdbedarf besteht.
    Trotzdem ergreife ich aber auch Partei dafür im Zweifel davon auszugehen daß nicht allein zum Spaß mit Sonderrechten durch die gegend gefahren wird, sondern in den meisten Fällen tatsächlich eine ernste Sache dahinter steckt. Und wie gesagt, wenn man selber betroffen wäre würde man sich auch wünschen daß die Hilfe schnell kommt. Deswegen: keine Akzeptanz gegenüber hirnloser Raserei unter dem Deckmäntelchen irgendwelcher Einsätze, aber bitte auch keine generellen Unterstellungen, augenzwinkernd, daß da bestimmt wieder nur Fritten geholt würden... Etwas ernster ist die Sache nämlich meistens schon.


    Ach ja, in meiner aktiven Zeit habe ich im weiteren Umkreis meiner Wache 3 Verkehrsunfälle auf Einsatzfahrten mit tödlichem Ausgang erlebt und diverse Unfälle mit "nur" Sachschäden oder kleineren Personenschäden. Der letzte tödliche Unfall hier in der Region ist gerade mal ein labes Jahr her: klickklick .
    Gerade den letzten Link sollte man den Rasern um die Ohren hauen, bzw. die hätten sich die Unfallstelle und die Beerdigung ansehen sollen. Dann wären sie für alle Zeiten geheilt.

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    Original geschrieben von Lasse
    möchte demnächst auch etwas nach Amerika schicken zu Weihnachten. Nichts besonderes... ein paar bücher, usb stick, rohlinge und evtl. etwas Essbares.
    Nach den ganzen Terroranschlägen etc. steig ich jetzt aber gar nichtmehr durch was ich überhaupt in dsa Paket legen darf und was nicht. Bücher und USB Stick dürften denke ich kein Problem sein.


    Das Versenden ist kein großes Problem, denn die deutschen Zollbehörden haben nichts dagegen daß Du etwas privat verschickst. Du klebst den richtigen Aufkleber auf's Paket und fertig. Siehe auch http://www.zoll.de/c0_reise_un…hr/b0_ausfuhr/index.html.
    Die Frage ist was die verrückten Amis hereinlassen - allerdings kann ich Dir dazu letztlich nicht viel sagen weil ich deren Import-Gesetze nur sehr rudimentär kenne. Bei solchen banalen Dingen wie Büchern oder USB-Sticks sollte es eigentlich keine Probleme geben, es sei denn daß da in der bekannten Terrorhysterie auch solche Dinge für gefährlich gehalten werden... Das aber kann man von hier aus schlecht beurteilen.


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    Original geschrieben von Lasse
    Jetzt möchte ich aber evtl. noch etwas Schokoloade, Salatdressing, Kürbiskernöl etc. reinlegen weil das eben lokale Spezialitäten hier sind und es die drüben nicht zu kaufne gibt. Dürfen solche Sachen jetzt überhaupt mit ins Paket? Bin da nur ins grübeln gekommen wg. dem Flüssigkeitsverbot bzw. den strengen Auflagen in Sachen Flüssigkeiten wenn man in die USA einreisen möchte.


    Reiseverkehr ungleich Postverkehr. Man darf zwar Flüssigkeiten nicht mehr so ohne weiteres mit ins Flugzeug nehmen (aber nicht nur bei Flügen in die USA nicht, sondern ganz allgemein), es gibt aber kein Verbot sie in einem Paket zu versenden.


    Problematisch ist hier eher daß die private Einfuhr von Lebensmitteln in die USA nicht erlaubt ist. Insofern könnte alles Eßbare zu einem Problem werden.


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    Original geschrieben von Lasse
    Ergo muss ich einfach bei der Post mein Paket abgeben, dann noch einen Zettel ausfüllen was drinnen ist (Muss ich da nur Gift ankreuzen oder muss man da zusätzlich noch draufschreiben was genau drinnen ist?) und das wars?
    Wie gesagt, sind alles nur kleine Geschenke und der Marktwert liegt wohl so bei 40€ (weil bei 45€ ist ja die Grenze zu zollfrei?) aber mein Empfänger muss anschließend auch noch etwas bezahlen wenn er das Paket erhält?


    "Gift" ankreuzen, kurze Inhaltsangabe, Wert der Waren. Diese Infos fragt das Aufklebe-Formular der Post aber sowieso ab.
    Die 45 EUR-Grenze ist der Grenzwert bei der Einfuhr nach Europa, aber dieses hier ist ja ein Export in die USA. Keine Ahnung wie deren Grenzwerte sind - oder ob die überhaupt einen Grenzwert haben...


    Zitat

    Original geschrieben von Lasse
    Und im Gegenzug wenn er mir etwas schickt, muss ich auch etwas an der Haustür bezahlen?


    Das hängt davon ab... Wenn es unter 45 EUR Warenwert ist mußt Du nichts zahlen, sonst schon. Wenn Du Glück hast an der Haustür, dann hat der Paketdienst die Zollgebühren vorgestreckt und Du zahlst sie an den Paketfahrer zurück. Oder das Paket landet von Anfang an auf dem Zollamt, Du bekommst eine Benachrichtigungskarte, und mußt dann zum Zollamt latschen um das Paket dort in Empfang zu nehmen und die Gebühren zu zahlen.[/QUOTE]


    Zitat

    Original geschrieben von Lasse
    Bin leider weder auf der post-seite noch bei posttip.de etc. fündig geworden was ich jetzt ins Paket legen darf und was nicht.


    Besser schaust Du auf http://www.zoll.de.

    Ich gehe insofern mit Dir konform als es theoretisch auch andere Anbieter versuchen können und Ebay keinen bewußt daran hindert (oder doch...?).


    Für den Verbraucher ist das Problem aber daß er auf den Monopolisten angewiesen ist weil alle anderen Plattformen keinen gleichwertigen Verkaufspreis garaniteren. Als Einzelner hat man also durchaus nicht die Wahl der freien Marktwirtschaft, nach Belieben zur Konkurrenz gehen zu können.


    Und was Du "marktgerechte Gebühren" nennst: allein schon die prozentuale Beteiligung Ebays am Verkaufserlös erfüllt für mich den "Tatbestand" der Abzocke. Ob da jemand ein Ü-Ei für 1 EUR oder ein anderer einen Rolls-Royce für 1000000 EUR verkauft - sie benutzen beide gleich viel Webspace, nutzen beide gleich viel oder wenig die Plattform. Mit welchem "Recht" kassiert Ebay anteilig am Verkaufserlös, anstatt einen pauschalen Betrag pro Auktion?


    Es IST Geldmacherei, und daß man dran teilnimmt liegt nicht daran daß jeder Ebay geil findet, sondern daran daß der Verbraucher keine Alternative hat.

    Da haben die Strategen der Bahn mal wieder ganze Arbeit geleistet - ausgerechnet an dem Termin, wo es wegen der MwSt eh schon teurer wird, erhöht die Bahn also auch sonst die Fahrpreise... damit die Kunden sich dann erst recht über die exorbitante Preissteigerung ärgern werden. :mad:


    "Wer nichts hat und wer nichts kann
    geht zur Post oder zur Bahn."