Verkäuferin im Kaufhof: "Möchten Sie eine Tüte?"
Daum: "Ja, gerne..."
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Der arme Mann, die Gags wird er sein Leben lang nicht mehr los.
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Verkäuferin im Kaufhof: "Möchten Sie eine Tüte?"
Daum: "Ja, gerne..."
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Der arme Mann, die Gags wird er sein Leben lang nicht mehr los.
Was ich nicht verstehe: es ist doch im Groben recht klar wohin die Reise gehen muß. Natürlich wird man nicht jeden einzelnen Wunsch, der z. B. hier formuliert wurde, umsetzen (können). Aber es zeigt sich doch eine Marschrichtung, die auch in den Strategien anderer Netzbetreiber sichtbar wird bzw. ihnen gleichen muß weil man mit den Wettbewerbern konkuriert.
o2 muß preislich nicht jeden Discounter schlagen, aber man darf nicht jenseits von gut und böse teuer sein, de Preise müssen zumindest das Niveau der direkten Konkurrenz einstellen. Dazu ein guter (!) Support - nicht nur mehr Quantität, sondern Qualität -> das ist nämlich die Definition von "Premium".
Kostenfrei asm Geburtstag zu telefonieren finde ich gut. Ob es praktisch besonders viel nutzt mag je nach Kunde unterschiedlich viel ausmachen, es ist aber ein Schritt in die richtige Richtung: nämlich den Kunden einen Goodie zu präsentieren, ein Geschenk zu offerieren. Das kommt gut an, egal wieviel Geld es einem praktisch spart - die Geste zählt.
In meinen Augen ebenfalls ein typischer Management-Trugschluß: die Geilheit auf Kundenzahlen. Viele Kunden zu haben bedeutet nicht viel Marge zu verdienen. Schon dreimal nicht wenn man kostenlose Karten unter's Volk schmeißt, die erstmal nur Unkosten verursachen, weiter aber kein Geld einbringen. Was nutzt es wenn man viele SIM-Karten verbreitet hat wenn andererseits kein Geld damit verdient wird? Verstehe ich nicht.
Wenn Gröger bei o2 gehen muß kann er sofort bei Siemens anheuern. Da werkeln, bei Kleinfeld angefangen, und man hat es sehr schon über Jahre hinweg in der Handysparte gesehen, auch solche Kanonen, die ohne jeden Menschenverstand einfachste Trends nicht erkennen und verstehen.
Ich behaupte tatsächlich daß nahezu jeder hier, wenn er nicht nur seine ganz persönlichen Bedürfnisse in den Vordergrund stellt, sondern die Quintessenz aus den entsprechenden Threads hier zu ziehen in der Lage ist, o2 schnell wieder auf den Pfad der Tugend lenken könnte.
Obwohl ich den Sinn von Negativ-Werbung noch nie so recht verstanden habe (bzw. immer nicht glauben kann daß es funktionieren soll) wäre doch auch denkbar daß der Skandal inszeniert wird um Publikumsinteresse zu wecken. Ohne Skandal gäbe es diesen Thread und die Aufmerksamkeit nicht.
Wobei mich diese ganzen Formate so viel interessieren wie ein umgefallenenr Sack Reis in China. Meine Welt braucht keinen Pop- und Superstars aus der RTL- oder Pro7-Retorte.
Ich fände es ganz interessant zu wissen was sie treibt... es ist ca 1 Jahr her daß die Schlagzeilen über sie auftauchten. Wobei es vielleicht gut ist daß man nichts mehr hört, dann macht sie scheinbar keinen "Unsinn".
ZitatOriginal geschrieben von Charlie_D
Aber ne Ausbildung durchziehen um dann kurz vor Ende hinzuwerfen, dann in den Objektschutz wechseln, vielleicht im Anschluss noch ein paar Gelegenheitsjobs dann irgendwann mal - sorry, aber ich würd schon mal im Sozialamt anrufen, dass sie für Dich in ein paar Jahren die Akten schon mal vorbereiten...
Allerdings sehe ich das auch immer wieder als einen Beweis dafür wie überkanditelt in Deutschland gedacht wird. Ich trete Dir da nicht persönlich nahe, Deine Aussagen stehen aber symptomatisch für eine Sichtweise.
OK, nehmen wir an der TE lernt und besteht die Prüfung. Wie geht's dann weiter? Dann geht er trotzdem in den Objektschutz und wirft nach 1, 2 Jahren hin weil es ihm auf den Keks geht.
Ich habe mich deutlich dafür ausgesprochen daß es sinnvoll ist die Prüfung zu machen und habe das hier auch lang und breit erklärt. Man sollte andererseits auch nicht die "blühenden Landschaften" postulieren nur weil jemand eine Ausbildung absolviert hat. Es stehen auch mit Ausbildung genügend Leute auf der Straße rum und oft genug gewinnt man den Eindruck daß Jobs heute sowieso nicht nur nach Qualifikation und Ausbildung, sondern über Vitamin B vergeben werden. Man muß Glück haben, die richtigen Leute kennen und zur rechten Zeit am richtigen Ort sein. Alleine die Ausbildung nützt einem heute auch nicht viel...
Letztlich ist es doch so daß man heute nicht mehr davon ausgehen kann daß eine Ausbildung einen guten Job garantiert und auch nicht daß man nach der Ausbildung auf eine Arbeitsstelle geht, bei der man bis zur Rente bleiben kann.
ZitatOriginal geschrieben von Usul
Stimmt... alle Gegendemonstranten sind Steinewerfer... bei jeder linken oder gegen rechts gerichteten Demo kommt es zu großen Ausschreitungen...
Ich frage mich manchmal, ob ich in einer Paralleldimension lebe.
Natürlich nicht immer, das ist ja klar. Es bringt aber nichts immer wieder mit dem Totschlagsargument "Pauschalisierung!" zu kommen, denn man kann nicht jeden Einzelfall betrachten, es gibt immer Gegenbeispiele, man muß schon anhand von sich wiederholenden Regelmäßigkeiten argumentieren.
Meines Wissens nach ist es nämlich tatsächlich so daß die Rechten regelmäßig sehr gut organisiert sind und durch Ordner "Zucht und Ordnung" in ihre Reihe bringen. Es paßt zur Ideologie und dient dazu der Staatsmacht keine Angriffsfläche zu bieten.
Es fällt Gerichten später schwer Neonazi-Parteitage generell oder an bestimmten Locations zu verbieten wenn die Veranstalter darauf verweisen können daß ihre Mitglieder nicht durch Ärger und Randale auffallen.
Chaoten, egal ob sie tatsächlich linke Gegendemonstranten oder nur Krawallmacher sind, erweisen der Sache oft einen Bärendienst weil der Polizei mitunter nichts anderes übrig bleibt als die Neonazis vor Angriffen zu schützen und gegen die hehren Gegendemonstranten vorzugehen. Ein klassisches Eigentor...
Ich verstehe gut daß Du einfach keinen Bock mehr hast und jetzt natürlich nach Gründen suchst warum es ja auch völlig "überflüssig" wäre die Prüfung noch zu machen - der Beruf macht Dir keinen Spaß, Du hast schon eine andere Stelle in der Hinterhand, und dann kommt noch das billige, aber gerade passende
Argument daß Deine Unterlagen ungeordnet seien.
Ich will jetzt auch nicht in die Kerbe hauen wie unsinnig die vergangenen 3 Jahre wären wenn Du nicht zur Prüfung gehst, weil das ist eh Vergangenheit. Jetzt interessiert die Zukunft.
Ich bin auch jemand, der gerne in den Tag hinein lebt und sich treiben läßt, aber so langsam aber sicher kommt der Punkt wo ich mich ernsthaft (:)) frage wo ich im Leben eigentlich hinsteuere und wie "das Leben mit mir umgeht". Komisch, solche Gedanken hatte ich früher nie...
Wenn es jetzt noch längere Zeit bis zur Prüfung wäre würde ich ab einer gewissen Zeitspanne anders argumentieren, aber hier geht es um 2 Wochen - und deswegen: zieh es durch! Es macht sich immer besser eine Berufsausbildung nennen zu können!
Ich bin seinerzeit durch den Zivildienst und "Hängenbleiben" auf der Rettungswache zum Rettungsassistenten geworden, habe das jahrelang gemacht und bin dann aber danach, weil ich auch noch etwas anderes erleben wollte, von einem Job zum anderen gehüpft. Wenn man gefragt wird was man sei kann ich nun immerhin einen Beruf nennen, egal ob ich den noch ausübe oder inzwischen nicht mehr. Es macht sich selbst auf ner Party im Small Talk immer nicht gut wenn man nur sagen kann daß man mal hier und mal da gejobt hat, aber eben nur Sachen, die jeder hätte tun können weil es ja dafür keiner Ausbildung bedurfte.
Selbst wenn Du nie in dem Job arbeiten wirst - zieh das jetzt noch durch und beiße die letzten 2 Wochen die Zähne zusammen!
Man ist am Anfang immer froh über einen Job und sieht alles positiv, aber es wird früher oder später - und wahrscheinlich eher früher - ein Zeitpunkt kommen an dem Du dich fragst was Du da eigentlich tust, sinnlos stundenlang als Schutzmann in Objekten herumsitzen. Oder wie nervig es selbst im Geldtransport auf Dauer werden kann. Und dann suchst Du irgendwann eine neue Herausforderung, das ist OK weil man heute eh nicht davon ausgehen kann daß man wie früher bis zur rente im selben Job bleibt.
Es wird Dir dann aber klar wie wichtig für eine Bewerbung und auch das eigene Ego ist wenn man eine Ausbildung vorweisen kann - egal ob die Note gut oder schlecht ist, egal ob Du den job magst oder nicht. Später zählt daß Du vorweisen kannst daß Du etwas "Gescheites gelernt" hast, es wird ein Zeitpunkt kommen wo es Dir selber, aber auch Arbeitgebern (und sei es in ganz anderen Branchen) etwas wert sein wird daß Du eine Ausbildung abgeschlossen hast.
Es geht jetzt nur um 2 läppsche Wochen, und da solltest Du es wirklich nicht dran scheitern lassen. Häng' Dich jetzt rein und zieh das durch, sag den Verantwortlichen daß Du gerne einen Abschluß erzielen möchtest weil es Dir wichtig ist das jetzt auch bis zum Ende zu schaffen. Wenn Du jetzt lernst, vielleicht / notfalls mit zusätzlichem Bonus durch wohlgesonnene Prüfer, schlüpfst Du mit durch. Falls nicht - OK, aber dann war es trotzdem den Versuch wert.
Du hast 2 1/2 oder 3 Jahre Ausbildung durchgehalten - wirf nicht jetzt, wo Du in 2 Wochen "durch" sein könntest, alles hin!
Es wäre natürlich gut wenn Du dich jetzt so richtig auf die Hinterbeine setzt, aber wenn Du nur ein paar wenige Stunden schaffst, nun gut. Aber Du mußt es in jedem Fall versuchen, denn zu verlieren hast Du nichts. Wie wäre es wenn Du dir eine faire Vorgabe machst: jeden Tag X Stunden lernen. X sollte nicht unrealistisch groß sein, aber auch nicht lächerlich wenig. Justiere X so daß es mit etwas gutem Willen zu machen ist, und dann halte Dich aber auch wirklich daran!
Ich kann mich auch nie gut hinsetzen und bewußt lernen und habe oft nur Minimalprogramm gefahren weil ich Dinge lieber praktisch erarbeite, aber wenn es nötig war habe ich doch immer so viel gemacht wie nötig war damit ich noch bestehen konnte und vielleicht noch einen Tick mehr. Und das solltest Du jetzt auch wirklich noch durchziehen!!!
Auch wenn Du Deinen Ausbildungsjob nie ausüben wirst - es wird Dir eine Art "innerer Reichparteitag" sein wenn Du dich den Rest Deines Lebens über zurückerinnerst und sagen kannst "Ich habe es trotz allem durchgezogen und geschafft!"
Das sieht auch auf dem Papier und in Erzählungen immer wesentlich besser aus und Du strahlst ein anderes Selbstbewußtsein aus, wenn Du immer argumentieren kannst daß Du hier etwas trotz ungünstiger Vorzeichen geschafft hast. Denn bei Bewerbungen zählt immer nur der Abschluß, nicht, daß es nur noch 2 Wochen bis zur Prüfung gewesen wären. Du wirst da immer ein Argumentationsproblem haben weil man Dir unterstellen wird unstet und nicht belastbar zu sein.
Das wird Dir ewig nachrennen weil Du dir insgeheim auch selber immer die Frage stellen wirst ob Du es nicht doch hättest schaffen können wenn Du es nur versucht und ein bißchen Anstrengung gezeigt hättest.
Es geht also nicht nur um diese Prüfung, es hat am Ende etwas mit "Selbstwertgefühl" im weitesten Sinne zu tun. Du hast jetzt in der Hand ob Du dich langfristig immer als jemand, der weggerannt ist und wegen 2 Wochen gekniffen hat, empfinden willst oder ob Du selbstbewußt davor stehen kannst eine Sache trotz allem geschafft und etwas geleistet zu haben.
Es geht hier nur um 2 Wochen, nicht um 1 Jahr oder so... insofern: MACHEN!
Ich habe selber lange als Zolldeklarant bei UPS gearbeitet und kenne deswegen sowohl die Zollabwicklung sehr gut als auch die internen Abläufe speziell bei UPS (wobei anderer Kurierdienste ähnlich arbeiten). Es ist immer wieder bemerkenswert mit welchem falschen Halb- und Gar-Nicht-Wissen herumgepostet wird, und das sieht man eben auch an dem von Dir verlinkten Thread.
Der ganze Zollkrempel ist wie eine kleine Steuererklärung, mit unzähligen Varianten im Einzelfall und unzähligen generellen Bestimmungen. Es ist nicht so einfach wie viele immer glauben, die meinen sie wüßten wie es laufen muß weil sie 3x ein Paket aus einem Nicht-EU-Land bekommen haben. Wie komplex die Materie ist zeigt sich daran daß UPS den Zolldeklaranten langfristig zu einem Ausbildungsberuf machen möchte - das sagt wohl alles.
Zur Sache selber: Was immer diskutiert wird ist daß Kurierdienste die Zollanmeldung "im Namen und im Auftrag" des Einführers (=Warenempfängers) vornehmen. Dazu brauchen sie aber dessen formale Einwilligung - also muß man mündlich oder schriftlich erklären daß der Paketdienst die Verzollung im Namen des Warenempfängers durchführen darf.
Geht es nun um relativ kleine Summen sparen sich die Lieferdienste die entsprechende Nachfrage mitunter weil es teurer ist 10x anzurufen und den Vorgang immer wieder neu aufzurufen, als das Paket einfach abzufertigen und womöglich auf 10 EUR sitzen zu bleiben.
Spart sich der Paketdienst die Nachfrage allerdingsd ist die Verzollung somit nicht vom Paketempfänger authorisiert - und dann kann der Paketdienst natürlich auch nicht die vorgestreckten Einfuhrabgaben vom Kunden einfordern, denn es gab formal keinen Verzollungsauftrag. Das ist alles, was hinter den entsprechenden Diskussionen steckt.
Die Kurierdienste sind auch nicht blöd und verzollen deswegen inzwischen meist nur noch das, was vom Endkunden authorisiert wurde. Ist der Paketempfänger nicht erreichbar bleibt das Paket liegen - da schneidet man sich also nur ins eigene Fleisch. Ist der Empfänger mehrfach nicht erreichbar geht das Paket zurück weil 1. Lagergebühren fällig werden und vor allem 2. der Zoll Fristen hat, innerhalb derer eine zollrechtliche Bestimmung vorgenommen werden muß.
Die Einfuhrabgaben bestehen aus Zollbetrag UND Einfuhrumsatzsteuer, es ist also korrekt daß Du mehr als nur den Zoll bezahlen solltest. UPS verzollt generell kostenfrei, man zahlt nur das, was der Zoll kassiert - Gebühren an UPS entstehen nur dann wenn, wie geschrieben, besondere Abfertigungs- oder Handlingverfahren nötig werden.
Im Gegesatz zur Post KANN UPS bei Privaten gar nicht im Versandverfahren (T1) an ein Binnenzollamt liefern, weil Privatpersonen das T1 nicht schliessen können denn sie haben keine Bewilligung des Zolls dazu. Sowas geht nur über entsprechend berechtigte Speditionen - die aber natürlich Kohle für ihre Dienstleistung verlangen und in dem Fall kassiert auch UPS T1-Gebühren. Ist aber für Privatpersonen wie gesagt sowieso nicht relevant (wäre aber einer der Fälle, wo UPS tatsächlich Gebühren für die Abfertigung kassiert).
Die Einfuhrabgaben nimmt im Falle UPS das Zollamt am Flughafen Köln/Bonn ein weil das der Europa-Hub für UPS ist - und da geht normalerweise kein Paket an Privatpersonen raus, für das der Zoll nicht kassiert hat. Also muß UPS die Gebühren vorstrecken - und holt sie sich dann eben bei der Lieferung des Paketes an der Haustür zurück. Dagegen ist nichts zu sagen, das ist eine faire Geschichte.
Wer nun meint mit irgendwelchen Tricks arbeiten zu können hat nicht verstanden wie das System funktioniert und welche Pflichten er hat. Rechtlich ist der Paketempfänger "Zollbeteiligter" und "Zollverpflichteter", es ist ein für beide Seiten vernünftiger Deal daß UPS aber die Anmeldungen für die Leute macht.
Rechnungen gibt es generell nicht gegenüber Privatpersonen, das geht nur in Einzelfällen. Im Regelfall läuft es wie beschrieben, daß die ausgelegten Gebühren in bar bei Zustellung kassiert werden. Rechnungen gibt es nur bei Gewerbetreibenden - was auch allgemein eine übliche Handhabung im Geschäftsleben ist.
Dinge wie Vorlageprovision etc. sind nur bei Gewerbekunden ein Thema, und das auch nur dann wenn die Rechnungen nicht zeitnah gezahlt werden.
Der einzige fundierte und sachlich richtige Artikel in Deinem Link ist der von Alexandre Dumas auf Seite 2, Posting #79. Der Artikel ist dafür um so lesenswerter.
Ich bin heute nicht mehr bei UPS weil das ein für Arbeitnehmer saumäßiger Laden ist, der menschenverachtend mit seinen Mitarbeitern umspringt - man belese sich mal hier.
Ich bin heute nicht mehr gut auf UPS zu sprechen, nichtsdestotrotz muß man zu Gunsten von UPS anerkennen daß sie größten Wert darauf legen die Zolldeklaranten-Ausbildung absolut hochwertig und sehr anspruchsvoll zu gestalten, da werden tatsächlich kaum Kosten und Mühen gescheut und eine sehr hohe Meßlatte angelegt. In den Schulungen fallen weit mehr als 50% der eh schon stark gesiebten Bewerber durch und schaffen die Schulung gar nicht. Man legt extrem viel Wert auf korrekte Abwicklungen und es passiert oft daß Kunden sich über die im Vergleich zu anderen Lieferdiensten überkorrekte Handhabung "beschweren" - was sich aber spätestens dann seeeeehr auszahlt wenn eine Kontrolle des Zolls stattfindet oder bei Betrieben eine Steuerprüfung...
Also bei aller Kritik am Unternehmen UPS und trotz persönlicher Wut gegenüber dem Laden - aber die Zollabfertigung ist, wie man neidlos zugeben muß, erstklassig.
ZitatOriginal geschrieben von Imp
Mit der "Zollanmeldung durch den Paketdienst" wäre ich allerdings vorsichtig, da kann z.b. bei UPS nochmal nen recht ordentliches Sümmchen Gebühren draufkommen.
Das stimmt nicht. Bei UPS ist die Zollanmeldung kostenfrei, es sei denn es wird eine besondere Abfertigung notwendig, die Umstände bereitet und deswegen teuer wird. Beispiele wären eine Veterinärbeschau bei Einfuhr tierischer Produkte oder wenn man tagelang nicht erreichbar ist und die Zollanmeldung dadurch verzögert wird. Es ist relativ aufwändig derartige Pakete aus der normalen, automatisierten Sortierung zu nehmen und in ein Zoll-Sperrlager zu bringen. Außerdem laufen da Fristen zur Gestellung, die nachgehalten werden müssen.
In derartigen Fällen halte ich es für nachvollziehbar daß der Aufwand entlohnt werden muß, gerade auch da UPS nicht für die Kosten des Veterinärs herhalten kann, allerdings eine Menge Papierkram und Umstände am Hals hat.
Was die Auskunft des Zolls angeht: lang und breit erklärt, die einfache Version ist daß man bei Import eines Handys nichts außer 16% Eust auf Warenwert und Fracht zahlt.
Man kann die Warentarifnummer theoretisch unter TARIC-Abfrage nachschauen, ich halte das allerdings für eine eher theoretische Möglichkeit für Laien. Selbst erfahrene Zollfachleute tun sich oft schwer die richtige Nummer für ausgefallene Waren zu finden, und ein Laie weiß einfach nicht daß er ein Handy unter "Sende- und Empfangsgeräten" suchen muß oder PC's im amtsdeutsch "elektronische Datenverarbeitungsmaschinen" heißen. Insofern wird jeder Ungeschulte auf die Nase fallen wenn er z. B. PC-Komponenten sucht. Das geht mit vielen Dingen so, sie finden sich nicht da, wo man sie als unbedarfter Bürger suchen würde. Insofern: schön daß es die TARIC-Abfrage online gibt und wenn man damit umzugehen weiß eine gute Sache, aber für die wenigsten Bürger wirklich hilfreich.
ZitatOriginal geschrieben von Usul
Sorry, aber auf all das, was du in deinem Beitrag geschrieben hast, werde ich nicht eingehen können und auch wollen... ist mir persönlich zu dumpf und auch zu sehr verallgemeinernd. (Wie viele türkische Mädchen kennst du z.B., die nicht am Sport- oder Schwimmunterricht teilnehmen dürfen?)
Du bist Politiker, nicht wahr? ![]()
Wieviele Mädchen, die nicht am Sportunterricht teilnehmen, ich persönlich kenne spielt doch keine Rolle. Es tut zur Diskussion nichts zur Sache. Wenn Du mit dieser Logik arbeitest dürfte die große Koalition auch keine Gesundheitsreform beschliessen weil die meisten Parlamentarier keine Ärzte sind...