Beiträge von Printus

    Zitat

    Original geschrieben von Martin Reicher
    Mit einem Fahrschein erwirbt man das Recht auf BEförderung, aber nicht auf einen Sitzplatz. Von daher ist es doch nur völlig logisch, dass auch bei Sparpreisen eine Sitzplatzreservierung extra vorgenommen werden kann.


    Halte ich allerdings für völlig überholt und kundenunfreundlich. Man ist schon genervt wenn man 20 Minuten im Nahverkehr im Gedränge herumstehen muß, und im Fernverkehr, mit Gepäck am Mann, ist das wirklich eine Zumutung.


    Es gibt 2 Möglichkeiten: entweder ändert man das einfach ab und bietet den Leuten automatisch zur Fahrkartenbuchung einen Sitzplatz an, oder man schafft die Reservierungskosten ab. Hier wird der Fahrgast für eine Selbstverständlichkeit zur Kasse gebeten.


    Wenn ich ein Ticket kaufe erwarte ich dafür einen Sitzplatz. Die Bahn ist nicht das Fußballstadion, wo man bewußt ein Stehplatzticket kaufen kann...

    Naja, manche "Dienstleister" sind es tatsächlich nur auf dem Papier. Wenn's bei der Stadtverwaltung zuletzt auch immer flüssig lief - aber als Kunde eines Dienstleisters habe ich mich trotzdem nicht gefühlt.


    In meinen letzten Jahren im Rettungsdienst meinte man auch dort Parolen wie "Patienten sind Kunden" ausgeben zu müssen - und da fängt's an lächerlich zu werden. Es sind natürlich keine Bittsteller und zuvorkommende Behandlung gehört heute ÜBERALL zum guten Ton, aber diese generelle Plakatieren einer Dienstleistungsmentalität, die es dann aber doch nur auf dem Papier gibt weil die Angestellten motzig sind oder manche Bereiche entgegen allem Gerede eben keine Servicebetriebe sind und auch nie werden, das ist manchmal ziemlich lächerlich.


    Wobei ich ein gewisses Verständnis für Schaffner habe; die Bahn hat andauernd Verspätung und der Schaffner, der persönlich nichts dafür kann, muß sich aber den ganzen Tag lang die Nörgelei irgendwelcher Wichtigtuer und Spinner anhören. Wenn man öfters im Zug fährt kann man ja zu Genüge beobachten wie nervig manche Fahrgäste sind - und oftmals ohne Grund. Es wäre ja noch verständlich wenn jemand tatsächlich große Umstände durch eine Verspätung bekommt, aber wenn da irgendwelche Leute meinen daß das Personal nichts anderes zu tun hat als bei jedem Gang durch den Wagen 5 Minuten Fragen zu beantworten und dann auch zum 3. Mal denselben Käse, den er diesen Leuten schon mehrfach erklärt hat, dann verstehe ich daß das auf die Dauer Frust herbeiführt. Wobei ich andererseits aber auch sage: das ist nun mal der Job, und wenn man Schaffner wird muß man das hinnehmen.


    Was mich ziemlich nervt ist daß bei Verspätungen von mehr als 60 Minuten zwar Gutscheine ausgegeben werden, die dann aber im Reisezentrum abgestempelt werden müssen. Toll, denn im Zielbahnhof rennen natürlich alle Reisenden ins Reisezentrum und man steht sich dann eine halbe Stunde die Füße platt - zusätzlich zu der Verspätung, die der Zug schon hatte. Das kann ja eigentlich nur dahin führen daß viele Leute gestreßt und noch mehr genervt sind und verärgert aufgeben. Ich habe letztens 50 Minuten im Bremer Reisezentrum herumgestanden - es lohnte auch nur deswegen weil ich durch die Verspätung sowieso massenhaft Zeit totschlagen mußte.
    Es ist eine Unverschämtheit wenn in solchen Situationen ein Typ am BahnComfort-Schalter herumsitzt und Däumchen dreht anstatt sich "herabzulassen" auch die normalen Kunden zu bedienen wenn an seinem Schalter nix los ist.


    Hat man den Gutschein dann kann man ihn bei der nächsten Buchung nur verwenden wenn man die Fahrkarte im Reisezentrum kauft. Super! :mad: Ich buche meine Karten nahezu immer im Netz und kann auch kaum anders weil es keinen Sinn macht für 10 EUR in die nächstgrößere Stadt mit Reisezentrum zu fahren, damit ich dort einen 5 EUR-Gutschein einlösen kann, und das auch nur nach erneuter stundenlanger Warteschlange.


    Diese Reisegutscheine sind also wieder nur ein Papiertiger, den viele Fahrgäste nicht nutzen können oder wollen weil es viel zu umständlich ist. :mad:


    Nach wie vor absolut treffend richtig:


    "Wer nichts hat und wer nichts kann
    geht zur Post oder zur Bahn."

    Da kommt jetzt ne Email von wegen Geburtstagsgeschenk blabla und ob man es nicht bitte schon losschicken könne. Vielleicht enthält die Email dann sogar eine (natürlich gefälschte) Bilddatei, die die angeblich erfolgte Überweisung zeigen soll.


    Wenn man darauf eingeht ist man seine Ware los - und sieht natürlich niemals Geld.


    Sorry, aber der Trick ist so weit verbreitet daß da eigentlich niemand mehr ein Risiko eingehen kann. Blöd wenn es mal ein ehrlicher Käufer wäre, aber das weiß man eben nicht und da die Masche in der letzten Zeit zu oft angewendet wurde - Pech. Wer ein Handy kaufen will findet das auch in Singapur, da muß man nicht auf eine deutsche Ebay-Seite gehen. Unseriös, so oder so.


    Also: Finger weg!

    Zitat

    Original geschrieben von Alex T.
    Aber ! wie muss es deklariert werden und was muss draufstehen damit es durch den Zoll kommt ohne Steuer und Zollgebühren ??


    Das hier
    Warenwert 65 Dollar, kann man ja ändern
    Versand von Privat zu Privat ohne Rechnung
    Alex


    Mit dem Link kommt man nur auf die Seite des Shops, aber nicht zu dem Artikel. Müßtest Du also präzisieren...


    Sendungen von privat an privat sind bis 45 EUR Warenwert kostenfrei. Du solltest aber auch wissen daß sich der Zoll nach dem tatsächlichen Wert der Ware richtet, wenn das Ding also hier einen Marktwert von 650 EUR hat wird der Zoll es nicht für 6,50 USD durchgehen lassen. Einen falschen Warenwert anzugeben ist letztlich Schmuggel, das sollte Dir klar sein.


    Ohne Rechnung geht's übrigens nicht, eine "Proforma Invoice" muß IMMER im Paket stecken bzw. in einer Versandtasche außen am Paket angebracht sein.

    Also ich glaube ja daß es doch böse Geister sind. Oder Abhörmikrofone... Hört ihr auch manchmal diese Stimmen aus dem Nichts, die zu einem sprechen und Befehle geben? Was wollen sie uns sagen... was bedeuten diese Schatten? Es kann ja kein Zufall sein daß da bestimmte Personen verdeckt werden... Manchmal habe ich das Gefühl in einer großen Verschwörung zu stecken, aber vielleicht signalisieren diese Schatten wer auserwählt ist. Wobei ich manchmal denke daß ICH dafür vorgesehen bin. Ich muß die Welt retten! Sie kommen, sie kommen Dich zu holen, aber sie werden Dich nicht finden, Du bist bei mir! DUSA, hilf mir, ich bin schizophren! :D

    Die anderen haben's ja schon erklärt, aber um das nochmal genauer aufzuschlüsseln: Verkäufer "verarschen" Kunden gerne indem sie einen direkt an den Hersteller verweisen. Für den Händler ist das natürlich am einfachsten, denn er muß sich nicht mit Dir und der Reklamation herumschlagen.


    Genau genommen ist aber der Händler Dein Handelspartner und derjenige, der Dir gegenüber in der Pflicht steht - sich also auch um die Reklamation kümmern muß.


    Wenn Du das Produkt jetzt direkt an den Hersteller schickst nimmst Du dessen Service in Anspruch (weil der natürlich auch für seine Produkte gerade stehen muß) und der Händler hat mit dem Vorgang nichts zu tun.


    Insofern werden sich jetzt alle rausreden: der Händler weil Du die Kamera nicht an ihn geschickt hast (was kann der Händler dafür daß Du dich direkt an Sony wendest...) und Sony weil ja der Händler Dein Ansprechpartner wäre (was kann Sony dafür daß Du ungefragt eine Kamera einschickst, die Du bei Deinem Handelspartner hättest reklamieren müssen).


    Dazu kommt daß es ganz ungeschickt ist Waren ohne Authorisierung "einfach so" einzuschicken - da mußt Du erstmal anrufen und bekomst eine sog. RMA-Nummer, ohne die keine Firma eine Reklamation entgegennimmt, und die RMA-Nr. muß sichtbar auf dem Paket stehen damit der Adressat weiß daß das eine erwartete Sendung ist.


    Unversichert würde ich teure Gegenstände auch niemals verschicken, egal was irgendwer erzählt...


    Blöde Sache jetzt. Du kannst Dich jetzt nur an die Post / DHL wenden und den Verbleib Deines Päckchens zu klären versuchen, aber wenn Du Pech hast ist es einfach weg und man wird es Dir nicht ersetzen weil Päckchen nicht versichert sind. Gerade bei Sendungen an Elektronikfirmen kann sich jeder, der 1+1 zusammenzählen kann, ausrechnen daß Elektronik im Paket steckt und dann geraten solche Sendungen besonders gerne weg. :mad:


    Wenn sich die Post also darauf herausredet daß sie für ein unversichertes Päckchen nicht haften sieht es schlecht aus für Dich. Stelle trotzdem einen Nachforschungsantrag, aber versprich Dir nicht zuviel davon.
    Und für die Zukunft merkst Du Dir: Hochwertige Sachen NIEMALS unversichert verschicken, auch wenn ein Paket teurer ist als ein Päckchen!


    Und: genau überlegen an wen Du defekte Ware schickst: Dein erster Ansprechpartner ist der Händler! Der soll sich um die Reklamation kümmern... Der wird es zwar auch nur zum Hersteller einschicken (und deswegen dauert der Weg länger als wenn man es direkt selber hinschickt) aber rechtlich hat er Dir die Ware verkauft und muß deswegen auch für Defekte haften.


    Du kannst die Waren zwar schon auch direkt zum Hersteller senden, aber sei Dir eben darüber im Klaren daß Du keine Ansprüche gegen den Hersteller richten kannst, denn der hat Dir das Gerät ja nicht direkt verkauft... Deine Rechtsansprüche können immer nur gegen den Händler gehen, weshalb es klüger sein kann den die Reklamation abwickeln zu lassen. Scheitern nämlich mehrere Reparaturversuche hast Du gegen den Händler Ansprüche - gegen den Hersteller nicht (jedenfalls nicht so einfach, weil das nicht Dein Verkäufer war).


    Wenn Du aber 2, 3 Mal beim Hersteller reklamiert hast anstatt beim Händler "weiß" der ja nichts von den Reklamationen und wird sagen daß er bisher nicht involviert ist, also auch erst jetzt Kenntnis hat...


    Wenn Du dich jetzt beim Händler beschwerst kann sich "natürlich" niemand erinnern Dir irgend einen Tip gegeben zu haben von wegen "als Päckchen versenden blablabla"... Wie willst Du beweisen daß sie es Dir gesagt haben - auch wenn's so war? Du bist da einfach in einer sehr blöden Lage.

    Ich denke daß dahinter letztlich Bürokraten stecken, die kleinlich um Centbeträge feilschen. Vermutlich läuft das so daß o2 bei seinen Lieferanten einen bestimmten Posten N70 und genauso TomTom mit GPS-Maus kauft. Da wird dann ein guter Preis verhandelt und die Geräte können abgerufen werden wenn Kunden das Angebot buchen.


    Wegen einzelnen Nachbestellungen - und mit "einzeln" meine ich auch wenn ein paar hundert zusammenkommen - lohnt es aber wohl nicht eine Neuauflage des Sets zu kaufen, weil sich vielleicht die Preise ungünstig verändert haben oder die Rabatte kleiner ausfallen. Also entscheidet "Mr. Wichtig" in der Buchhaltung daß dieses Angebot nicht mehr neu aufgelegt wird.


    Bis sowas aber durch den Verwaltungsweg eines großen Konzerns gelaufen ist und auch der letzte Mitarbeiter der Werbeabteilung und an der Hotline mitbekommen hat was los ist und somit keine Werbung mehr geschaltet wird und auch keinem Kunden mehr dieses Set angeboten wird...