Wenn Du Dich ein bißchen bemüht hättest, hättest Du diesen Thread klick und noch diverse andere zum Thema Vertragsverlängerung (VVL) bei o2 gefunden. Bemühe Dich mal selber, hier gibt es Infos ohne Ende zu dem Thema.
Beiträge von Printus
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@ floeru
Die Firma Liebherr baut Waschmaschinen (nicht nur Bagger...). Weil das Risiko, in China nicht dabei zu sein, größer ist als dabeizusein, machen sie mit einem chinesischen Partner ein Joint Venture (Anm.: man kann in China nur aktiv werden wenn die Chinesen selber das Zepter in der Hand halten). Man muß dazu sein Knowhow offenbaren, damit der Partner auch die letzten Details kapiert (in der Hoffnung er entwickelt vielleicht eigene Verbesserungsvorschläge).
Dann wird das Joint Venture gekündigt. Von chinesischer Seite freilich. Plötzlich kommt ein neuer Waschmaschinenanbieter auf den Markt. Name: HAIER (klingt schön nach deutscher Wertarbeit, oder zumindest österreichisch).
HAIER kann die Waschmaschinen billiger verkaufen und drängt mit Dumpingpreisen in den Markt. Natürlich sind sie billiger, niedrigere Arbeitskosten haben sie ja sowieso (die hatte Liebherr auch schon, dank des Joint Ventures).
HAIER hat jetzt dank des Joint Ventures auch die Vertriebswege. In China werden die Liebherr Joint Venture-Leute zu HAIER gelotst, weil sie jetzt angelernte Knechte sind und wissen was zu tun ist. Und Liebherr schaut dumm aus der Wäsche.
Das gleiche mit dem Transrapid: selbstverständlich kann man nicht sagen die Chinesen haben nichts, aber auch überhaupt nichts kopiert von der deutschen Technologie. Man darf das nicht sagen, weil man die Chinesesn ja sonst vergraulen würde. Gier und Blindheit...
Airbus sind die nächsten, auch hier wird ein abkupfernder chinesischer Konkurrent künstlich hochgezüchtet."Globalisierung funktioniert nicht für Deutschland. Wenn wir uns an den Asiaten orientieren, verarmen wir." Wendelin Wiedeking, Vorsitzender des Vorstandes der Porsche AG
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Zitat
Original geschrieben von Goodzilla
Der :flop: -Rest allerdings sind Leute, die entweder gleich direkt, absichtlich und unverblümt die "milden Gaben" der arbeitenden Bevölkerung ausnutzen, nicht bereit sind, für den neuen Job umzuziehen, schlicht und ergreifend zu dumm für jeden aktuellen Job sind, nicht bereit sind, etwas anzunehmen, was etwas weniger Geld als früher bringt, die die Sprache nicht verstehen usw. usf. - Prozente könnt ihr selber vergeben.Nein, unter dem Rest sind auch sehr viele Leute die an völlig überkandidelten Anforderungsprofilen scheitern und keine Chance haben weil sie kein Vitamin B haben.
Du kannst jedes beliebige Unternehmen, welches Du kennst, hernehmen und Dir mal überlegen wie gut die Mitarbeiter sind. Dann stellst Du fest daß es immer sehr fähige Leute, und genauso völlig deplazierte Idioten gibt. Wie sind nun aber letztere an ihren Job gekommen?
Weil sie entweder die richtigen Leute kannten oder auf dem Papier ganz supertolle Referenzen hatten und es hierzulande kaum jemanden interessiert, was jemand in der Realität kann.
Lies Dir mal Stellenanzeigen durch, was man da alles mitbringen soll um sich auf eine Position bewerben zu können - das ist teilweise völlig lächerlich überzogen.
Einer hat nicht den passenden Abschluß, der nächste ist zu alt, beim Dritten war ein Eselsohr oder ein Schreibfehler in der Bewerbung. Sowas entscheidet hier inzwischen über Karrieren.
Es gibt viele Leute, die durchaus arbeiten wollen, aber man gibt ihnen keine Chance oder versucht sie mit Dumpinglöhnen zu verarschen, bei denen nachvollziehbar ist daß dafür niemand antreten will. Und das meine ich nicht so daß die Leute zu viele Transferleistungen bekommen, für die sie nichts tun müssen, sondern das hat mit der verständlichen Überlegung zu tun daß gute Arbeit fair bezahlt werden muß und niemand Lust hat sich für dumm verkaufen zu lassen.
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Re: Fakt ist: ...
ZitatOriginal geschrieben von seeyou
...die soziale Marktwirtschaft ist im Uebergang zum Kapitalismus.Solches betriebswirtschaftliches Analphabetentum wie das Verhalten der Siemens-Oberen rechnet sich in keiner Branche. Es ist trotzdem vielerorts üblich, aber die dafür Verantwortlichen sind schlicht zu dämlich, zu erkennen, welchen Schaden sie sich damit zufügen. Dummheit und kurzfristig orientierte Gier verdrängen oft die Vernunft eines auf langfristigen Bestand seines Unternehmens bedachten Kaufmanns.
Jeder Unternehmer bestimmt selbst, mit welchem Qualitätsanspruch er in seinem Marktsegment in den Wettbewerb geht. Es ist eine Binsenweisheit, daß das nach außen gebotene Bild und die betriebsintern gelebten Regeln zwei Seiten der gleichen Medaille sind. Anders ausgedrückt: Auf einer Sklavengaleere läßt sich keine Atmosphäre schaffen, in der Kunden zufrieden sind weil es auch die Mitarbeiter sind. Wenn man dabei die Betriebswirtschaft nur auf Kostengesichtspunkte reduziert, kommt man auf sehr simple Rezepte der Gewinnoptimierung, die zu Lasten der Qualität gehen und regelmäßig nicht dauerhaft tragfähig sind.
Es muß wohl wirklich eine finanzielle Haftung des Managements nicht nur gegenüber den Anlegern, sondern auch gegenüber den Mitarbeitern und den Kunden her. Unternehmen sollten erkennen daß es ihnen schadet wenn demotivierte Mitarbeiter von geldgeilen Managern geführt werden, denen es nur um den eigenen finanziellen Gewinn, aber nicht wirklich das Wohl "ihres" Unternehmens geht, mit dem sie sich nicht identifizieren.
Siemens erleidet jetzt einen massiven Imageschaden, das Thema BenQ - Siemens wird in jeder Nachrichtensendung durchgezogen. Und das gerade zu dem Zeitpunkt, wo die Führungsetage von Siemens meint sich eine 30%ige Gehaltserhöhung auf sowieso schon absolut hohe Bezüge genehmigen zu können. Wofür belohnen sich diese Leute eigentlich? Dafür daß sie 3000+ Leute auf die Straße gesetzt haben, mit einem blöden Täuschungsmanöver und mithilfe eines Büttels BenQ, was aber jeder durchschaut und was das Image der Firma beschädigt? Das haben sie ja toll gemacht.
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Ich habe bisher einen Genion-Vertrag mit Sonderkonditionen (Rahmenvertrag). Allerdings habe ich nur begrenzten Nutzen von der Homezone.
Idee: zur VVL in einen "Active 25" wechseln weil mein Telefonier- und SMS-Aufkommen absolut minimal ist (rein rechnerisch müßte ich ne preiswerte Prepaid-Karte nehmen...).
2 Fragen tun sich nun auf:
a) bei den schlechten Gerätepreisen im "Active 25" könnte es sich doch lohnen im Rahmen der VVL einen höherwertigen Vertrag auszuwählen (oder erstmal noch im Genion zu bleiben, in dem ich bin) um eine geringe Zuzahlung zum Handy zu haben, und dann erst in den "Active 25" zu wechseln. Der Tarifwechsel ist dann zwar gebührenpflichtig, aber die Kosten dürften preiswerter sein als die erhöhte Zuzahlung wenn man gleich einen "Active 25" wählt?
b) ich möchte meine guten Konditionen natürlich halten. Wenn ich mit der VVL-Hotline spreche, wollen die dann Unterlagen gefaxt kriegen oder wie läuft das ab? Und wie hoch sind überhaupt meine monatlichen Grundgebühren im "Active 25", wenn ich Sonderkonditionen habe?
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Zitat
Original geschrieben von shade242
Vielleicht sollten die Leute einfach mal nachdenken welche Bedeutung das hat -
Es ist der einzige deutsche Handy Entwickler der noch existiert, und der gerade wieder anfängt zu leben mit den ersten sowohl design als auch qualitativ hochwertigen Geräten begeistern kann. Die Kunden entscheiden jetzt, ob irgendwer noch Interesse an Made in Germany hat oder nicht.Bei mir steht gerade eine Vertragsverlängerung an und ich sehe das so:
- ich suche mir zuerst ein Gerät, das meinen Anforderungen hinsichtlich der Ausstattung und des Designs entspricht
- dann interessiert mich der Gerätepreis (hängt ab vom Angebot des Netzbetreibers)
- schließlich interessiert mich ob eine Firma es wert ist an mir zu verdienen oder nicht, ob es Gründe gibt die für oder gegen einen Anbieter sprechen
Totschlagsargument schlechthin: Qualität. Stimmt diese nicht und lese ich von Bugs - das ist das Todesurteil, so ein Gerät kommt nicht ins Haus.
Was hat das mit BenQ-Siemens zu tun?
Sie überzeugen mich in keiner meiner Anforderungen, weil es andere gibt, die es in allen Punkten besser machen. Wenn ich jetzt auch noch das unverfrorene, menschenverachtende Verhalten von Siemens und BenQ bewerte und fürchten muß daß ich bei einem Gerätedefekt der Dumme bin - dann ist klar daß ich jetzt gar nicht erst in Erwägung ziehe ein Gerät aus diesem Haus zu kaufen.
Ob das Handy "Made in Germany" ist oder nicht ist mir am Ende egal, auch in Asien produzierte Geräte haben hier Vertriebsstrukturen und Servicemitarbeiter, da hängen auch deutsche Arbeitsplätze dran.
Denn es ist nicht der kleine Mitarbeiter, der profitiert wenn ich ein BenQ/Siemens-Handy kaufe, sondern wieder mal das Management und die Aktionäre, die mit ihren Gewinnerwartungen überhaupt erst zu der Misere geführt haben.
Der Grund für einen Boykott ist daß Verbraucher damit demonstrieren daß sie nicht nur das Produkt selber sehen, sondern auch beurteilen was sie vom Verhalten eines Unternehmens halten und daß sie gerne bei menschenfreundlichen und fairen Unternehmen kaufen und nicht bei Heuschrecken.
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Ach und ihr glaubt tatsächlich daß es den Mitarbeitern plötzlich besser geht weil der Umsatz der Produkte zumindest nicht abnimmt?
Das halte ich für sehr blauäugig. In sämtlichen Heuschrecken-, Hedge-Fonds- oder jetzt Siemens/BenQ - Verläufen ging und geht es immer darum zugunsten der Aktionäre maximale Gewinne zu erzielen, auch wenn die Unternehmen auf Kosten der Arbeitnehmer dort platt gemacht werden.
Passend zur "Endlösung der Siemens-Handysparten-Frage" bekommen die Siemens-Manager ja "bescheidene" 30% mehr Bezüge. Zu Recht, sie haben ihren Job ja auch gut gemacht, im Sinne der Gewinnmaximierung der Profiteure...
Glaubt ihr denn tatsächlich daß es einem der Mitarbeiter nutzt wenn man jetzt weiter Geräte dieser "sauberen" Firma kauft? Ich denke es nicht. Wenn überhaupt profitieren damit nochmal diejenigen, die eh alle Gewinne abgeschöpft haben, und die Mitarbeiter sitzen am Ende trotzdem auf der Straße. Vielleicht ist es sogar besser wenn das sofort passiert als wenn die armen Leute erneut mit unwahren Versprechungen an der Nase herumgeführt werden.
Als Verbraucher muß ich das Geschäftsgebahren von Siemens und BenQ nicht einfach dulden, sondern es liegt in meiner bzw. unserer Macht darauf zu reagieren. Wenn ich ein Handy kaufen möchte muß ich darin nicht nur den Kauf eines Gerätes sehen, sondern kann auch Faktoren wie eben das Auftreten und Verhalten eines Unternehmens in meine Kaufentscheidung einfliessen lassen. Nichts anders tun die Leute, und das auch zu Recht, wenn sie ankündigen jetzt erst Recht keine BenQ-Siemens-Handys mehr kaufen zu wollen.
Ein Boykott und der Wirbel, der jetzt durch die Diskussionen ausgelöst wird, dürfte für die betroffenen kleinen Mitarbeiter eher positiv sein und den Managern eher unangenehm. Je mehr in der Scheiße gewühlt wird um so besser.
Die kleinen Leute stehen am Ende sowieso auf der Straße, jetzt geht es darum den Kleinfelds, v. Pierers und ihren Nieten in Nadelstreifen ein wenig Ärger zu bereiten indem man ihnen deutlich macht was man von ihnen und ihrem menschenverachtenden Verhalten denkt, und das geht am besten indem man Produkte dieser Firmen meidet.Mal ganz abgesehen davon daß ich als Verbraucher - meine Vertragsverlängerung steht just an - sicher nicht zu Produkten einer Firma greife, die mir momentan keinerlei Sicherheit bieten kann wenn es zu Gerätedefekten kommt.
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Hi,
erstmal willkommen bei TT. :top: Du brauchst für die Navigation nur das Handy mit Navi-Programm und den GPS-Empfänger, das Ganze ist also ganz unabhängig von Deinem Vertrag und verursacht keine weiteren Kosten.
Ich würde Dir allerdings mal die Lektüre dieser Threads empfehlen:
Die Zuzahlung, die Du leisten sollst, ist nämlich nicht festgesetzt, sondern da hast Du Verhandlungsspielraum, auch wenn Du nur relativ wenig Umsatz machst. Du kannst das ganze also preiswerter bekommen wenn Du gut verhandelst und vielleicht auch 2, 3 Mal anrufst und nicht sofort zusagst.
Das andere Problem ist daß hier Meldungen auftauchen daß es das N70+Navi - Angebot nicht mehr gibt und manche Leute schließlich zu einem anderen Gerät greifen mußten. Sollte das Navi für Dich einer der ausschlaggebenden Gründe für die Vertragsverlängerung sein würde ich nochmal überlegen, nicht daß man Dir das Navi-Bundle zusagt und nachher heißt es dann "Sorry, nicht mehr verfügbar - suchen Sie sich ein anderes Gerät aus..."
Aber zu der ursprünglichen Frage: Navi verursacht keine Zusatzkosten und erfordert keinen anderen Vertrag, da bleibt alles beim Alten.
Schreib mal - hier oder in einem der Threads, die ich Dir genannt habe, ob man Dir das Bundle noch zugesichert hat oder ob man Dir gesagt hat daß es nicht mehr verfügbar sei und welchen Preis Du ausgehandelt hast.
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Ich erinnere hier mal an folgende Artikel - interessant, was viele hier schon vor 1 Jahr vermutet haben, und sich jetzt auch tatsächlich bewahrheitet hat:
[URL=http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,359464,00.html]Siemens stolperte über 6 Sünden[/URL]
BenQ hat die Handysparte von Siemens übernommen
Was wird durch BenQ bei Siemens besser?
Meine Meinung und mein Eindruck war damals schon - und das ging nicht nur mir so - daß das Thema Siemens-Handys irgendwie gelaufen ist und die Geräte, selbst wenn sie an Qualität wieder besser würden, nicht mehr den gleichen guten Ruf wie die früheren Siemens-Handys haben würden. Irgendwie haben viele von uns es schon vor 1 Jahr vermutet, daß die große Zeit der Siemens Mobiles vorrüber ist, "dead man walking", sozusagen.
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Zitat
Original geschrieben von bambi05
Wo behaupte ich erstens das? Und zweitens sind Praktika rein von der Definition her keine normalen Arbeitsplätze.Nein, aber das hält sehr viele Unternehmen nicht davon ab Praktikanten für Tätigkeiten einzusetzen, die eigentlich einen bezahlten (Vollzeit-)Arbeitsplatz darstellen.
Siemens hat vielleicht keine unbezahlten Praktikanten, dafür aber definitiv schlecht bezahlte Mitarbeiter aus Zeitarbeitsfirmen auf Positionen, wo wesentlich besser bezahlte eigene Mitarbeiter abgebaut werden. Ich könnte Dir konkret Stellen nennen wo es so läuft.
Auch das finde ich verwerflich.