Beiträge von Printus

    Ich fürchte daß Du schlechte Karten hast wenn TomTom Dir nicht entgegen kommt. Das kannst Du natürlich nur im Kontakt mit TomTom selber herausfinden, wobei ich mich aber darauf einstellen würde daß die Dir nicht mit Kulanz kommen.
    Aus deren Sicht wird wahrscheinlich vermutet daß da wieder mal jemand versucht ihre Software illegal zu vervielfältigen...


    Aber schau mal bei Pocketnavigation ins TomTom-Form, vielleicht kann Dir dort jemand weiterhelfen...

    Aber rafft man das wenn man nicht weiß daß die Straßenbemalung auf eine Blitze hinweisen soll?


    Ich meine, wenn ich heute Nachmittag über so ein Gemälde fahre weiß ich was Sache ist - weil ich es hier gelesen habe - aber hätte ich das nicht gelesen würde ich nicht verstehen worauf das Gemälde hinweisen soll.

    Wenn diese Frage der Wink mit dem Zaunpfahl sein soll wie man das Ding illegal auf weiteren Geräten installiert, für die es laut Gerätecode gar nicht freigeschaltet wurde: vergiß es, dazu wirst Du hier keine Ratschläge bekommen.


    Das wäre illegal und könnte die Forenbetreiber in arge Probleme bringen - und das wollen wir ja nicht, ne?


    Ich habe meinen TomTom immer auf dem gleichen Gerät installiert gehabt und habe mir Produkt- und Gerätecode notiert, damit ich das Programm bei Bedarf so oft wie ich will (oder besser: wie irgendwelche Bugs und leere Batterien mich zwingen) neu installieren kann.


    Insofern war der Fall bei mir noch nicht gegeben, aber trotzdem ist mir nicht ganz klar was Du mit "de-zertifizieren" meinst.


    Normalerweise kann man frühestens nach 6 Monaten einen neuen Gerätecode anfordern (wenn ich das richtig im Hinterkopf habe) insofern muß Du für ein anderes Gerät auch ein weiteres TomTom kaufen oder abwarten.


    Es scheint mir aber auch in den Bereich "eigene Dummheit" zu gehören wenn man das Programm auf einem Gerät installiert, welches man 2 Tage später nicht mehr benutzen will... Konntest Du nicht rechtzeitig absehen wie es weitergeht?


    Jedenfalls wenn TomTom Dir nicht entgegenkommt kannste nix machen, und das ist laut Lizenzvereinbarung auch korrekt.

    Zitat

    Original geschrieben von Lord Arsch
    Hat man eigentlich irgendwelche Nachteile wenn man nicht krankenversichert ist?


    Nein. Aber es geht ja hauptsächlich um die Sicherheit sich finanziell nicht zu ruinieren wenn man "teuer krank" wird. Ansonsten hat es keine Nachteile nicht versichert zu sein.


    Zitat

    Original geschrieben von Percy
    Inzwischen hast Du den Job bestimmt schon angetreten, aber: Reicht dem AG nicht auch die Krankenversicherungskarte als Nachweis?


    Wollen wir's mal hoffen! Ich habe von Anfang an nicht verstanden welches Hindernis es ist bisher nicht krankenversichert gewesen zu sein. Selbst wenn es dem neuen AG so sehr wichtig ist daß sein Mitarbeiter versichert ist (was mich schon wundert, kann dem AG doch eigentlich wurscht sein...) kann er sich mit neuem Job jetzt eine KK suchen. Insofern ist nicht ganz klar warum er nicht hingehen wollte wenn er keine Versicherung hat: dann hat er eben erst morgen anstatt schon heute eine offizielle Mitgliedsbescheinigung in der Hand, so what?.


    Nicht hinzugehen und den Job zu schmeissen weil man die Bescheinigung erst am 2. oder 3. Tag beibringen kann wäre völlig unangemessen, insofern hoffe ich daß er hingegangen ist.
    Man muß nicht mal selber den schwarzen Peter übernehmen, sondern schiebt die fehlende Bescheinigung ggf. darauf daß die Versicherung sie offenbar nicht zeitnah geschickt hat...
    Ganz sicher bin ich deswegen ehrlich gesagt nicht ob er den Job angetreten hat, er klang so als ob er sich ohne Versicherung nicht hintraut. Dann würde ich aber fast vermuten daß da mehr im Busch ist als eine fehlende Versicherung. Vielleicht ne Depression...? Ich meine nicht so wie man das mal eben hinsagt, sondern wirklich im Sinne des Krankheitsbildes.


    Das ist sicher eine Betrachtungsweise, die man so sehen kann. Die andere Sache ist aber:


    Wie sind die sonstigen Umstände der Tätigkeit, welche Verantwortung trägt er und was muß er leisten für's Geld?


    Ich habe momentan auch nur einen Aushilfenjob und bekomme nur 6,40 EUR. Allerdings ist das eine relativ einfache und lockere Arbeit am Nachmittag, sehr flexibel, ich muß weder immer Kunden anlächeln, noch glatt rasiert und geschniegelt in Berufskleidung herumstehen, das Team ist sehr sympathisch, ich kann Ware zum Einkaufspreis bekommen, habe relativ viel Leerlauf zwischendrin, lerne etwas bei dem, was ich mache, und vor allem hat mich der Chef anstatt als 400 EUR-Kraft als 401 EUR-Mann eingestellt damit ich mich wieder krankenversichern kann.
    Das ist für mich ein ganz, ganz wichtiger Aspekt gewesen, und vor diesem Hintergrund alleine (und den anderen Faktoren nebenbei) kann ich damit leben daß der Stundenlohn nicht sehr hoch ist. Da ist ja ein Mehrwert gegeben, der sich zwar nicht direkt in Geld bemißt, aber die Sache insgesamt rund werden läßt, denn ohne diesen Job wäre ich nicht krankenversichert.


    Die 7,22 EUR, die hier gezahlt werden, muß man einfach vor dem Hintergrund sehen daß das vermutlich ein 400EUR-Job ist, und daß es dabei um Nachtarbeit mit hoher Verantwortung, außerdem häufig am Wochenende, geht.


    Daß Leute heute überhaupt mit solchen Hungerlöhnen abgespeist werden ist der Grund warum es viele gibt, die sich von Transferleistungen des Staates ernähren anstatt sich auf den Arbeitsmarkt zu bemühen. Man kann es den Leuten oft nicht verdenken, denn wie soll man sich denn von 7,22 EUR, für die man sich die Nächte um die Ohren schlägt, leben, wenn das womöglich nur der reine Lohn ist, also ohne daß darin eine Krankenversicherung enthalten ist, vielleicht noch Steuern bezahlt werden müssen etc.?


    Das hat letztlich wenig mit gelernt/ungelernt zu tun, sondern am Ende muß man einfach sein Leben leben können, und das funktioniert nicht wenn man 7,22 EUR bekommt und sich dafür Nächte UND Tage (an denen man schläft) um die Ohren haut, nebenbei mit allen negativen Folgen für das soziale Umfeld.


    Laut Keule, ein paar Postings weiter oben, sind 7,22 EUR zwar Tarif - aber da hat die Frau vom Hotel vergessen daß nachts und am WE noch Zuschläge zu zahlen sind!

    Zitat

    Original geschrieben von Martyn
    Ich denke die wichtigste Frage ist ob du an den Wochenendnächten arbeiten möchtest, aber wegen der Bezahlung würde ich das so sehen: die Abrechnungen erfassen ist eine wirklich Arbeit, aber bei den anderen Tätigkeiten musst du eben anwesend sein, aber es wird nicht voll ausgelastet sein.


    Gerade Nachtdienste und auch gerade Wochenenden sind die Zeiten, an denen traditionell mehr bezahlt wird als tagsüber in der Woche. Die Bezahlung ist dreist, und vor diesem Hintergrund um so mehr.


    Bezüglich der Abrechnung hält er dann wahrscheinlich auch noch den Kopf dafür hin wenn irgend etwas nicht stimmt. Das ist besonders unangenehm, außerdem ist die Leistungsfähigkeit nachts geringer als am Tag, also eine zusätzliche Erschwernis.


    Ansonsten ist "Herumsitzen" gerade nicht so angenehm wie es vielleicht erstmal klingt. Nachts ist, unabhängig vom Hotel, wenig los und die Zeit vergeht dementsprechend schleppend. Wenn die Zeit nicht vergeht und es sich hinzieht ist das mitunter anstrengender als wenn man beschäftigt ist.


    Zitat

    Original geschrieben von Martyn
    Und da wahrscheinlich nicht auf Honorarbasis sondern auf 400€ Basis oder gar auf Lohnsteuerkarte abgerechnet wird, muss dein Arbeitgeber auch noch Sozialabgaben abführen. 7,22€ sind zwar nicht viel, aber wenn dir der Job gefällt kannst du ja mal schauen bis du vielleicht ne bessere Bezahltes Angebot in der Richtung findest, als Referenz ist es dann aber vielleicht schon mal nicht schlecht, auch wenn du mit einem anderen Job nen Eurofünfzig mehr die Stunde verdient hättest.


    Die Frage ist: sind die 7,22 brutto oder netto? Was bleibt ihm davon später real in seiner Geldbörse?
    Wenn er dieses geile Gehalt dann auch noch versteuern muß hat er später schätzungsweise 5 EUR, dafür leistet er Nachtdienst am Wochenende??? Mit Verlaub, aber das ist eine Unverschämtheit!
    Das Hotel seinerseits muß das Geld zwar auch erstmal verdienen, aber ich unterstelle ganz schlicht und einfach daß ein ****-Hotel seine Zimmer nicht zum Spottpreis anbietet, sondern schon einigermaßen gute Preise hat. Dann verdienen die Eigner gutes Geld, und das Personal buckelt dafür zum Dumpinglohn? Das kann es nicht sein.
    Vor allem werden hier gleich 2 Leute für blöd verkauft: nämlich der reguläre Nachtportier, dem man das höhere Wochenendegehalt vorenthält, und callipho, der für einen Hungerlohn nachts arbeiten soll.


    Wenn er nicht dringend auf diesen Job angewiesen ist sollte er es bleiben lassen. Wenn das Hotel einen motivierten Mitarbeiter für eine verantwortliche Tätigkeit sucht, noch dazu jemanden, der das Hotel repräsentiert und in entscheidendem Maße beeinflußt wie freundlich sich die Gäste aufgehoben fühlen, dann müssen sie das auch fair entlohnen. You will get what you pay for...

    Crazy, und wieviel verdienst Du? Oder kann man das nicht vergleichen weil Du als Vollzeit-Mann ein Monatsgehalt hast, das man nicht so gut auf Stunden, wie bei einer Aushilfe, umrechnen kann?


    Machst Du auch den Barkeeper, die Abrechnung und den Nachtwächter?