Beiträge von Printus

    Container = häßlicher Klotz muß ja nicht unbedingt gelten.


    So wie man sich das Ding innen individuell einrichtet könnte man ja auch die Außenwände verschönern, sodaß sich ein gefälliges Äußeres sehen lassen kann. Klar, auf den Bildern hat man diesem Aspekt überhaupt keine Beachtung geschenkt, aber wer ein Eigenheim erwirbt - und kein Nomade ist, der immer wieder umziehen will - ist bestimmt auch bereit in eine schöne Fassade zu investieren. Das Haus ist dann immer noch preiswert, muß aber nicht notwendigerweise nach einem Blechcontainer mit Schutzanstrich aussehen.


    Ansonsten wie gesagt ein guter Ansatz, denn es kann langfristig ja nicht so weitergehen daß Häuser allein schon ohne Grundstück 150.000 EUR aufwärts kosten, wenn man nicht das absolute Billig-Spar-qualitätsmäßig-abgespeckte Mini-Objekt haben möchte (und damit aber immer noch unglaublich viel Arbeit und Ärger am Hals hat).


    Es kann ja nicht sein daß ein durchschnittliches, qualitativ aber ordentliches Haus Summen kostet, die ein normaler Arbeitnehmer mit Familie fast nicht mehr aufbringen kann... Da wären Konzepte, bei denen man für max. 100.000 EUR zu einem Eigenheim kommt, sicher ein Schritt in die richtige Richtung.

    Zitat

    Original geschrieben von nodsl
    Wenn eine grössere Anzahl von Käufern einem Hersteller
    z. B. den dreifachen Handypreis bezahlen wollte, dann


    fände sich sicher alsbald der Hersteller bereit die Handys


    höchster Qualität zu produzieren.


    Nee, das lasse ich nicht gelten. Handys werden in Billiglohnländern produziert und kosten trotzdem noch mehrere hundert Euro. Neue Geräte liegen oft bei 300-400 EUR, das sind mal eben 600-700 DM. Dafür erwarte ich als Kunde Qualität. Ohne irgendwelches Wenn und aber.


    Natürlich scheint es vordergründig so als würden wir Kunden diese Joghurtbecher-Geräte mit 1000 Funktionen verlangen. Aber mal im Ernst - wer nutzt die ganzen Funktionen denn? Wer verlangt denn wirklich daß ständig neue Modelle kommen? Letztlich kommt sowas nicht von den Kunden, sondern sind Hirngespinste in Vorstandsetagen, wo man immer nur danach schielt die Konkurrenz auszustechen. Und je schlechter die Qualität der Geräte wird um so weniger sind die Kunden dafür bereit das viele Geld zu zahlen.


    Ein Telefon muß ordentlich telefonieren, SMSen, der eine nutzt Synchronisation mit Outlook, der andere die Kamera - und das war's dann aber im großen ganzen. Das alles mit einem gut durchdachten Menü und ich stabiler Verarbeitung.


    Kein Kunde erwartet daß alle 2 Monate ein neues Gerät auf den Markt geschmissen wird, es war auch OK als die neuen Modelle vielleicht 1x im Jahr kamen, denn sehr viel öfter kann ich mir sowieso kein neues Spielzeug leisten.
    Die Kunden wollen keine Brandings, keine Joghurtbecher, keine 1000 Funktionen von denen 850 nicht fehlerfrei funktionieren, sondern einfach nur qualitativ hochwertige Geräte mit gängigen Funktionen.

    Lassen wir Geschmacksfragen mal beiseite - dem einen gefällt so ein Kasten, dem anderen nicht. Dem einen fehlt das Flair, der andere hat keinen Sinn für derartige Gefühlsduseleien...


    Ich würde mir primär Gedanken um die wahre Funktionalität eines solchen Hauses machen. Wie sind die tragenden Teile, wie die Wände beschaffen? Hat man in so einem Metallhaus genau das gleiche - angenehme und gesunde - Mikroklima wie in einem konventionellen Haus? Oder sitzt man da in einem Blechcontainer, der einfach nur isoliert und keine Feuchtigkeit reguliert, der aber schimmelt wenn man Pech hat?


    Wie sind die - vermutlich aus Metall hergestellten - tragenden Teile isoliert? Rosten die einem in 20 Jahren weg oder wird der Container genauso alt wie auch jedes andere, herkömmliche Baumaterial?


    Kann man in dem Container genauso Bilder aufhängen, Elektroinstallationen einbauen wie in einer herkömmlichen Wand? Oder beschädigt man dann Isolierungen oder tragende Teile bzw. kann nur auf irgendwelchen "Installationsschienen" aufbauen?


    Das kann man jetzt lange fortsetzen, was ich sagen will ist einfach: 50.000 EUR sind super wenn man damit etwas bekommt, was einem klassischen Haus in jeder Hinsicht ebenbürtig ist. Kauft man für den Spotpreis aber Nachteile in der Nutzbarkeit, oder gar in der Haltbarkeit, dann würde ich das eher nicht für eine Alternative halten.


    Grundsätzlich sehe ich es aber durchaus so daß neue Wohnkonzepte her müssen, denn kaum noch ein Normalbürger ist heute in der Lage "ein Haus zu bauen und eine Familie zu gründen". Dazu muß man heute meistens überdurchschnittlich gut verdienen und abgesichert sein. So kann es nicht ewig weitergehen. Es muß auch Otto Normalverdienern möglich sein sich ein Haus kaufen zu können, es kann ja nicht sein daß Wohnraum immer mehr nur Reichen finanzierbar ist.


    Aber wie gesagt, ich würde mich vor allem schlau machen welche Nachteile so ein Container gegenüber einem herkömmlichen Bau hat, vor allem im Bezug auf Korrosionsschutz, Nutzungsmöglichkeiten und gesundes Wohnen.

    Re: Bin verzweifelt: Suche Handy! Nur noch Massen ohne Qualität


    Zitat

    Original geschrieben von TheTEXTOR
    Bin seit geraumer Zeit auf der Suche nach einem Handy aber anscheinend sind die Handyhersteller alle zu blöd anstatt Qualität nur Quantität anzubieten.


    Da sprichst Du ein Problem an, mit dem ich mich auch in den letzten Jahren immer wieder konfrontiert sehe.


    Früher war es so einfach: da waren die Spitzenmodelle Nokia 6150 und Siemens S35 und man wußte daß man gute Geräte und die Spitzenmodelle des Marktes sein Eigen nannte, vor allem weil es auch möglich war sich beide zu leisten - denn die Nachfolger kamen frühestens 1 Jahr später.
    Dann kamen Nokia 6210 gegen das S45/M45, schließlich das 6310... und ab da ging es bergab, weil das S55 qualitativ (Display) nicht mehr erste Sahne war und auch die Qualität des 6310 nie mehr wioeder erreicht wurde.


    Ich suche auch immer wieder nach einem Gerät, welches qualitativ die damaligen Ansprüche befriedigt und einem vor allem das Gefühl gibt das Top-Gerät im Hinblick auf Verarbeitungs- und Materialqualität zu haben und zudem "das" Topgerät zu besitzen.


    Aber die Zeiten, in denen man dieses Gefühl haben durfte, sind wohl vorbei... es geht nur noch darum mit den anderen Herstellern gleichauf zu sein, nicht daß sie etwas an Bord haben, was man selber nicht anbieten kann (egal wie überflüssig die Funktion ist).
    Und dann wird folgende Spirale in Gang gesetzt: je mehr Funktionen an Bord sind, um so mehr müßte "ge-beta-testet" werden. Die Zeiten dazu werden aber im Gegenteil immer kürzer - und dementsprechender Schrott kommt am Ende dabei heraus. Schade...


    Ich habe mich seit den Zeiten von 6150, S35, 6210, S45, 6310 nie wieder so mit einem Handy identifiziert als damals, als ich diese Geräte bei mir trug und wußte daß ich ein echtes Top-Gerät am Mann habe.

    Zitat

    Original geschrieben von afa2006
    Nein nein, also ich glaube hier wird auch teils etwas falsch verstanden...


    Das denke ich eher nicht. Die Leute hier waren genauso nicht dabei wie der Staatsanwalt und der Richter. Die beurteilen die Sachlage auch anhand der Einlassungen der Polizisten und von Dir/Deinem Kumpel, wobei die Polizisten erstmal den größeren Glaubwürdigkeits-Bonus bei Gericht haben.


    Zitat

    Original geschrieben von afa2006
    die ampeln in norderstedt sind sowieso dafür bekannt das sie stunden brauchen um auf grün zuschalten..


    Genau das sind die entlarvenden Aussagen, die einen dazu bringen "Prollerei" und Selbstüberschätzung zu unterstellen. Solche Sätze interpretiert man sinngemäß um in "ihr meint offenbar daß ihr euch über Regeln hinwegsetzen könnt weil euch die Ampeln zu langsam umschalten".


    Zitat

    Original geschrieben von afa2006
    es war einfach so..standen normal an der ampel...und dann als es soweit war ist er angerollt und sofort würde es gelb und dann grün und losgefahren...


    Was heißt "als es soweit war"? Dann seid ihr letztlich doch losgerollt als die Ampel noch rot war... ich glaube ja auch immer noch daß die Grenze die Haltelinie ist und nicht irgendwelche "Sichtlinien" oder die wirkliche Fahrlinie des Querverkehrs. Und wenn man das dann sehr eng auslegt seid ihr eben bei rot "losgefahren".


    Zitat

    Original geschrieben von afa2006
    es lagen vielleicht 1-1,5 sekunden zwischen dem anrollen und dem auf gelb schalten der ampel...


    Das ist auch einfach völlig schwachsinnig, so ein Verhalten. Wäre ich Polizist hätte ich euch allein deswegen auch angehalten und gefragt was das denn bitte soll.
    Dazu käme bei mir noch daß mir immer wieder auffällt daß die aggressivsten Fahrer oft mit bestimmten Fahrzeugmarken unterwegs sind. Und ihr paßt da genau ins Bild: ein paar "Halbstarke", die einen Mercedes mit - wie sie meinen - eingebauter Vorfahrt besitzen und dementsprechend im Verkehr unterwegs sind.


    Es mag sein daß ich euch Unrecht tue - euch auch die Polizisten Unrecht tun - und ihr seid die Ausnahme. Aber erstmal erfüllt ihr eben doch ganz klar ein Klischee, und auf sowas springt die Polizei nun mal an.
    Wenn Super-Ingos mit aufgemotzten Opelz öfter angehalten werden als andere Verkehrsteilnehmer dann deswegen weil man weiß daß da oft nicht eingetragene Tuning-Teile verbaut wurden. Wenn Drängler auf der Autobahn fahren sind es sehr oft BMWs, Audis und Mercedes. Klar, es ist auch mal anders und manchen Leuten tut man Unrecht. Aber häufig stimmt's, irgendwo kommen die Vorurteile auch her.
    Und in eurem Fall hat es offenbar aus Sicht der Polizei gepaßt, denn da verhalten sich junge Typen in einem teuren Auto auffällig, und das auch gleich wiederholt, und dementsprechend hat man euch geschnappt. Das kann man der Polizei nicht wirklich vorhalten, auch wenn der Umgangston anders hätte sein sollen.


    Zitat

    Original geschrieben von afa2006
    und das ich sagte, wir konnten die ampel noch sehen, war darauf bezogen, das wir natürlich darauf geachtet haben wann es grün wird...


    Ja aber trotzdem... Das ist doch ein völlig hirnrissiges, auffälliges und überflüssiges Verhalten. Was sollte dieses Vorrollen bezwecken? Am Ende kommt man eben doch genau dahin, was man euch unterstellt: nämlich ein nicht sachgemäßes Verhalten.


    Zitat

    Original geschrieben von afa2006
    es hatte nichts damit zu tun, das irgendwie prollerei sein sollte oder sonstiges, zudem es kein radweg, fußgängerweg gab, und die straßen auch total leer waren...


    Siehe oben: das ist eine ganz schwache und sehr blöde "Argumentation", mit der Du sinngemäß sagst: "Ich (bzw. in dem Fall Dein Kumpel) lege fest was gefährlich ist." Und genau so darfst Du dich im Verkehr nicht verhalten und vor einem Richter nicht argumentieren. Der will hören daß man sich an die Spielregeln hält - und nicht daß man aus seiner subjektiven Sicht meint den Grad der Gefährdung selber einschätzen zu können (und zu dürfen!).


    Zitat

    Original geschrieben von afa2006
    das soll jetzt nicht angeberisch klingen oder so, was jetzt viele trotzdem denken werden, aber in meinen augen ist es einfach nur daher gelabert von dem Polizisten und auch deswegen, weil krass gesagt 2 kanacken in nem 55er clk saßen...


    Die Polizei arbeitet - aus gutem Grund - so daß sie eben diejenigen anhält, die sich auffällig verhalten und die aus der Erfahrung heraus überprüft gehören. Wenn, wie Du es ausdrückst, "2 kanacken in nem 55er clk saßen" und dann auch noch eigenartige Spielchen an der Ampel veranstalten, und das auch noch wiederholt - ja dann darfste dich nicht wundern daß die Rennleitung einen dann rauszieht und einem die Ohren langzieht.

    Entscheidend ist - auch wenn das hier nichts zur Sache tut - wie lange die Ampel schon rot zeigt. Ist es weniger als 1 Sekunde nimmt der Gesetzgeber an daß jemand "noch schnell drüberhuschen" wollte und das wird glimpflicher bestraft als wenn die Ampel mehr als 1 Sekunde rot zeigt - dann ist es nämlich wirklich ein Rotlichtverstoß, der ein Fahrverbot nach sich zieht.


    In diesem Fall spielt das nur insofern eine Rolle als es hier wirklich um einen "regelrechten" Rotlichtverstoß geht, denn daß die Ampel mehr als 1 Sekunde lang auf rot stand ist ja unstrittig. Damit steht aber auch die Frage nach einem Fahrverbot - neben Punkten und einem Bußgeld - im Raum.


    Ich bin kein Rechtsexperte aber würde auch sagen daß die Haltelinie definiert wo man spätestens stehenzubleiben hat. Rollt man weiter vor - selbst wenn man stehen bleibt - bzw. rollt wie ihr langsam vorwärts ist das zwar weniger schlimm als wenn man ohne Wenn und Aber über die Kreuzung fährt. Allerdings halte ich den Tatbestand eines Rotlichtverstosses bei enger Auslegung dann auch für erfüllt. Weil: Wo will man sonst die Grenze ziehen?


    Sicherlich ist das Verhalten des Polizisten kleinlich und nach Menschenverstand ist es ja nicht dramatisch wenn man leicht rollt, solange man eindeutig nicht in die Kreuzung einfährt. Aber wie gesagt: es gibt eben eindeutige Grenzen und die Haltelinie ist nicht aus Jux und Dollerei auf die Straße gemalt worden.


    Ich will euch mal nichts unterstellen, aber man kann "so und so" vorwärts rollen. Wenn das einfach nur eine dezente, leichte Rollbewegung ist, man steht letztlich weit genug von allem entfernt, dürfte das auch Polizisten normalerweise kalt lassen.
    Es gibt aber auch - ich werde jetzt mal politisch unkorrekt - oft südländisch aussehende Mitbürger in aufgemotzten, tiefergelegten 3er BMW's, oft fragt man sich wer und wie 19jährige Bürschchen sich den Wagen leisten können, und dann stehen sie mit laut dröhnenden Motoren und viel unnötigem Zwischengas an der Ampel, so als wäre man auf ein Rennen mit Gleichgesinnten aus. Leute, denen das Auto die Penisprothese ist und die ein Verhalten und eine Ausstrahlung haben als ob die Straße ihnen allein gehört. Da habe ich dann ein gewisses Verständnis wenn ein Polizist die Regeln eng auslegt und sich denkt "den schnappe ich mir jetzt, der ist jetzt dran!".


    Deine Schilderung klingt sehr neutral. Wie wird der Polizist die ganze Szene schildern?
    Ich denke daß es wenig Sinn macht sich lautstark gegen die Polizei zu stellen, das wird von Dritten - z. B. dem Gericht - nur gegen einen ausgelegt. Je ruhiger und besonnener man sich gibt und je ruhiger man argumentiert um so besser. Ansonsten: abwarten was kommt und dann sachlich reagieren.


    Die Argumentation "man konnte die Ampel noch sehen" ist jedenfalls ziemlich verdächtig. Mal abgesehen davon daß mich das in keiner Weise überzeugen würde wenn ich Richter wäre hätte ich dann um so mehr das Gefühl daß ihr in der Tat seeeeehr weit vorgerollt seid, auch wenn ihr nicht in die Kreuzung eingefahren seid. Wie gesagt: Haltelinien werden nicht zum Spaß auf den Asphalt gemalt...

    Da werden die Leute also morgen 5 EUR Benzin verfahren und 30 Minuten Zeit vergeuden damit sie beim LIDL für insgesamt 3 EUR Einsatz überflüssige Fanartikel bekommen? :p


    Mir geht diese Werbung mit der WM inzwischen so auf den Keks daß ich beschlossen habe keinen einzigen Cent in Merchandising-Artikel zu investieren. Kein Unternehmen mehr daß nicht mit der WM wirbt und Eintrittskarten verlost oder jetzt WM-Krempel feilbietet...
    Ich hätte lieber gesehen daß ich die Karten in der ersten Verkaufsphase regulär hätte kaufen können - und nicht 1/3 aller Tickets für die Werbung irgendwelcher Firmen herhalten müssen anstatt den Fans zum Kauf zur Verfügung zu stehen.


    Mich erinnert die LIDL-Aktion an einen Kollegen, der bei passenden Gelegenheiten vor Dritten, die ihn nicht kennen, immer erzählt daß er am Supermarkt nie die Einkaufswagen zurückfährt. Wegen dem läppschen Euro sei es ihm zu blöd den Wagen die 20 Meter zurückzubringen, der bliebe immer neben seinem Auto auf dem Parkplatz stehen. :D
    Natürlich fährt er seine Einkaufswagen immer zurück ins Depot, aber Fremde schauen immer verstört wenn er so großkotzig redet. :cool:

    Zitat

    Original geschrieben von andrea80
    Schon in meinem ersten Post habe ich geschrieben, dass der Verkaeufer uns 2 Wochen zum Testen angeboten hat, UM in der Zeit den Wagen irgendwo checken zu lassen...


    Und welche Erkenntnisse hast Du dir dann von der Frage hier erhofft? Daß Dir hier jemand mehr zu einem unbekannten Auto sagen kann als ein Sachverständiger, der das Auto untersucht??? :confused: Frauenlogik...

    1. Ihr selber habt offenbar nicht die Fachkenntnis den Schaden und die Qualität der Reparatur selber realistisch zu beurteilen.


    2. Ihr seid ernsthaft an dem Auto interessiert.


    3. Der Wagen ist offenbar sehr preiswert.


    Das alles sind Gründe den Wagen zu einem professionellen Gebrauchtwagencheck vorzuführen. Frage mal bei eurem nächstgelegenen TÜV, der nächsten Dekra-Station oder über einen vom ADAC empfohlenen Betrieb nach. Das Geld, was Du da ausgibst, ist es in jedem Fall wert denn dann weißt Du ob das Auto empfehlenswert ist oder ihr besser die Finger davon laßt.


    Allein schon die Reaktion des Verkäufers, wenn ihr ihn mit dem Ansinnen konfrontiert ein Gebrauchtwagengutachten machen lassen zu wollen, dürfte interessant sein. Wenn es nix zu verbergen gibt wird man nichts gegen den Check haben. Wenn man sich aber dagegen sperrt brauchst Du eh nicht mehr hinfahren weil dann garantiert etwas nicht stimmt.

    Ich gehöre auch zu der Fraktion, die TMC nicht soooo wahnsinnig überzeugend finden.


    Mal ganz abgesehen von wissenschaftlichen Untersuchungen, die besagen daß Warten im Stau im Mittel nicht länger dauert als einen Umweg zu fahren, dazu die Benzinkosten heutzutage, arbeitet TMC immer nur mit den Daten, die dem Modul zur Verfügung gestellt werden.


    Woher kommen die offiziellen Staumeldungen im Radio - ich meine damit nicht "Staumelder 7658, Karl-Otto", der stolz ist wenn er mal live im Radio sprechen darf. Es sind Daten, die die Autobahnpolizei ermittelt indem Streifenwagen entsprechende Erkenntnisse haben und an ihre Leitstelle melden, die sich dann einen Überblick verschafft und die Staugeschehen erfaßt. Banal ausgedrückt: Wo kein Streifenwagen ist, gibt es keinen offiziellen Stau, also auch nicht für TMC. Damit ist TMC auch limitiert wenn die Staumeldungen nicht aktuell sind.


    Es ist sicher in der einen oder anderen Situation angenehm wenn man gefühlsmäßig vermittelt bekommt "in Bewegung zu sein" und nicht Stop'n Go-mäßig herumzustehen. Aber ob das wirklich regelmäßig soooo viel bringt? Ich bin da eher skeptisch, meine Erfahrung ist daß es auch ohne TMC ganz gut geht. Ich würde dafür keinen Cent mehr ausgeben.