Beiträge von Printus

    Es ist mit Sicherheit nicht so daß Leistung=guter Lohn und wenig Leistung=schlechter Lohn bedeutet!


    Jemand, der tagtäglich als Möbelpacker schafft, auf dem Bau tätig ist oder bei der Müllabfuhr arbeitet leistet genauso seinen Teil für das Gesamtwesen wie der Chef des Konzerns, bei dem er angestellt ist. Der Straßenbauer steht bei 30° im Schatten über heißem Teer und pflastert die Straße, während sich ein Geschäftsführer im klimatisierten Büro einen Dekubitus in einer Besprechung sitzt. Ich kann keineswegs erkennen daß der eine da mehr leistet als der andere, eben gerade weil verschiedene Tätigkeiten nur begrenzt vergleichbar sind.


    Das Gerede von der Verantwortung gibt es auch nur auf dem Papier. Kaum jemand stellt sich, wie ein Firmenchef vor 30 Jahren, vor seine Belegschaft und geht mit gutem Beispiel vorran. Heute ist es eher so daß krasse Fehlentscheidungen stattfinden und diese beim Manager nicht sanktioniert werden, während ein kleinerer Mitarbeiter längst abgemahnt worden wäre. Es geht um Gewinnoptimierung und da auch nicht darum daß es sinnvoll ist, sondern die ZAhl muß nur besser sein als die vom letzten Jahr. Dafür wirft man oft ohne soziales Gewissen Leute raus oder verkauft die Firma an Heuschrecken. Ich habe bei vielen "Topmanagern" keineswegs das Gefühl daß da eine besondere Bindung zu "ihrer" Firma besteht oder eine besondere Verantwortung zu der Belegschaft herrscht. Wie auch, die Leute spielen ja auch ein lustiges Bäumchen-wechsel-dich: Lopez ging von VW zu Opel, der Bahn-Mehdorn war mal bei der Lufthansa, es gibt auch diverse Leute in umgekehrter Richtung, Pischetsrieder war ehemals bei BMW und ist jetzt bei VW. Da kann mir niemand erzählen daß die einen wirklichen Bezug zu ihrer Firma haben, wie ein 40 Jahre werktätiger Opelaner in Bochum.


    Auch der Tag eines Managers hat nur 24 Stunden und er schafft nicht mehr als der Fließbandandarbeiter oder Straßenbauer, der bei Feierabend auch seine beachtliche Leistung erbracht hat.


    Gute Jobs werden hier nur mit Vitamin B behandelt oder weil Leute allein schon durch die Eltern in bestimmten Kreisen sind bzw. in eine Firma einsteigen. Diese Mär vom "wer sich anstrengt kann sich hocharbeiten und wird für die Leistung belohnt" stimmt manchmal, aber ganz oft auch nicht.


    Klar, die Reichensteuer ist insofern Nonsens als sie das Volk beruhigen soll - finanziell bringt es wenig. Aber vielleicht ist das Signal trotzdem richtig?
    X Prozent vom Einkommen tun einem Reichen nicht weh, der hat dann nur andere Zahlen auf dem Konto. Für einen Geringverdiener sind das aber die 10 EUR, von denen er einen Tag lang satt werden muß. Im übrigen ist hier wahrscheinlich niemand der von der Reichensteuer betroffen ist? Es geht ja nicht um Leute mit leicht überdurchschnittlichen Bezügen, sondern diejenigen, die es trifft, sind wohl doch schon so weit oben daß es denen mit Sicherheit nicht viel ausmacht wenn sie ein paar % mehr abdrücken. Wir reden hier über Höhen, die jenseits von gut und böse sind... deswegen verstehe ich die Aufregung um die angeblich so böse Reichensteuer nicht.
    Die Vorstellung daß hier rechtschaffene Werktätige, die es zu einem bescheidenen Wohlstand gebracht haben, abkassiert werden ist ziemlich borniert und auch vollkommen falsch.

    Nein. Im Grundsatz sollte man nur dunkel gekleidet sein und dabei neutral bis elegant. Schwarze Lederhose und -jacke mit Easy Rider-Fransen wirken eher unpassend, wenn das nicht der persönliche, immer getragene Stil ist. Dann lieber dunkelblau etc. aber eben dunkel und nicht gerade campingplatz-freizeitmäßig. Aber es spricht nix gegen einen Rollkragenpullover.

    Auch den Firefox - bin zufrieden. Und Incredimail als Mailprogramm - bietet mir allerdings zu wenige Möglichkeiten der Einstellung, also z. B. Menüs oder Taskleisten nach meinen Wünschen zu gestalten. Im Hinblick auf die Mail-Gestaltungsmöglichkeiten, also Hintergründe und Smileys, ist man da natürlich super bedient.

    Du hast genau meine Definition von "angenehmem Fahren" getroffen. ;) Deswegen bin ich auch hin- und hergerissen zwischen einem Kleinwagen - der aber im Unterhalt sicher preiswerter kommt, wenn man das "richtige" Modell wählt - und einem vielleicht doch etwas größeren Wagen, der wohl meistens doch etwas souveräner durch die Lande gleitet.


    Aber trotzdem schon mal vielen Dank für Eure Vorschläge! Es ist immer prima persönliche Empfehlungen zu lesen und ich beschäftige mich heute Abend mal genauer mit den vorgeschlagenen Modellen! :top:

    Ich besitze (noch) einen Mitsubishi Galant GLSi :cool:, der zwar inzwischen 17 Jahre alt ist, aber das war als ich ihn vor 2 Jahren gekauft habe erstmal ein Schnäppchen. Rentnerauto, Garagenwagen, 83.000km Laufleistung, 1 Vorbesitzer, technisch und optisch in einem entsprechend verblüffend guten Zustand.


    Meine Rechnung damals: ein zuverlässiger Japaner, der nicht verheizt und verbastelt wurde, den man einfach nur fährt und der selten die Werkstatt sieht, und der bei seinem Erscheinen als Konkurrent zum 5er-BMW plaziert wurde. Vom Image her natürlich weit übertrieben :D aber was die Laufkultur und Austtattung angeht: super! Ich weiß nicht ob ich das Austattungsniveau so nochmal erreichen werde, ein unscheinbares, aber ganz tolles Auto und genau das richtige für mich.


    Problem: Typklasse 21, nicht gerade sparsam - konnte ich mir damals allerdings locker leisten. Und vor allem: Wir sind jetzt bei Kilometerstand 119.000 und ich habe neben üblichen Verschleißteilen wie Bremsen oder neuen Reifen und Scheibenwischern die Kupplung tauschen müssen (geht nur bei Mitsubishi selber, 800+ EUR) und jetzt das Ding mit der Zylinderkopfdichtung. :mad:


    Alter hin oder her, aber ein so gut gepflegtes Auto, und dann mit einem Kilometerstand von lächerlichen 119.000, darf nicht solche kapitalen, teuren Fehler haben wie Kupplung und Zylinderkopf hinüber! So gerne ich den Wagen ansonsten mag - aber die Fakten sind leider beschämend.


    Das ist für mich der Grund warum ich es jetzt mal lieber mit einem sehr gängigen Fahrzeug versuchen will, bei dem notfalls ein versierter Schrauber Hand anlegen kann und wo vor allem Teile möglichst preiswert und verfügbar sind.


    Lange habe ich sozusagen treu zu dem Wagen gehalten, ich mag ihn sehr, nur wenn ich hochrechne was der mich gekostet hat und wie die Zuverlässigkeit ist - dann muß ich leider sagen: unter aller Sau. Und das kann man wohl nicht mit dem Alter begründen, denn sowohl der Vorbesitzer wie auch ich sind sehr sorgfältig mit dem Auto umgegangen. Auch wenn ich mir das schwer eingestehe - aber der Wagen war letztlich alles andere als ein Schnäppchen - leider.


    Mich wundert übrigens daß es IIIer-Golfs so preiswert gibt... Hatte gedacht daß ich mit meinem Budget bestenfalls einen IIer bekommen würde - aber da gibt es ja fast keinen Preisunterschied.

    Hallo Herr Kollege,


    ich habe ja eine ähnliche Frage am Start wie Du, hab' dann aber einen eigenen Thread aufgemacht weil ich Deine Frage nicht mit meinen "Spezialanliegen" versauen wollte.


    Aber zu Deiner Frage: Schau mal unter Typklassen.de, da kannst Du für jedes Fahrzeug die Versicherungseinstufung nachsehen.


    Viel Erfolg bei Deiner Autosuche!

    Tach zusammen,


    meine heiß geliebte Reiselimousine verabschiedet sich gerade im Alter von 17 Jahren mit defekter Zylinderkopfdichtung und nun muß ein neues Auto her. Leider zu einem extrem ungünstigen Zeitpunkt, denn ich habe kein Geld auf der hohen Kante liegen und nur 500 EUR monatlich verfügbar, wenn wir mal von Wohnung und Essen und solchen Dingen absehen - ich kann also max 50-70 EUR monatlich für die Finanzierung des "neuen" Wagens ansetzen.


    Nun suche ich ein neues Auto, absolute Schmerzgrenze sind ca. 3000 EUR, besser weniger.


    Ich fahre ca. alle 2 Wochen 800km Autobahn, sonst ab und zu ne Kurzstrecke. Es sollte also kein völlig Autobahn-untauglicher Einkaufswagen sein, da ich aber eher "Cruiser" als Linksfahrer bin stört es nicht wenn die Höchstgeschwindigkeit nicht hoch ist. Ich möchte nur eben nicht daß mich die LKWs an Steigungen von hinten überrollen...


    Wichtig sind vor allem preiswerte Unterhaltskosten und natürlich daß ich den Wagen mit frischem TÜV mindestens noch 2 Jahre fahren kann - besser länger.


    Im Augenblick denke ich an Polo's oder Golf's, weil man dafür preiswerte Nachbau-Teile bekommt und jeder Schrauber solche gängigen Wagen reparieren kann. Mit dem "richtigen" Motor tankt man Normalbenzin - auch ein Preisvorteil. Dazu ein Kaltlaufregler, damit die Steuern gesenkt werden können. Oder ratet ihr sogar zu einem Diesel?


    Opel ist nicht so meine Welt, Japsen kommen meiner bisherigen Erfahrung nach in den Werkstattkosten sehr teuer und bei Franzosen und Italienern weiß ich nicht was die in dieser Preis- und Altersklasse noch taugen - deswegen am liebsten einen Polo oder Golf.


    Was würdet ihr mir raten? Worauf muß ich bei solchen alten Autos achten, und wie komme ich da an einen noch tauglichen Wagen? Nimmt man eher einen Golf II oder doch lieber einen III, oder besser nen Polo?


    Ich schwanke gerade zwischen vielen Überlegungen und deswegen: was ratet ihr mir, wie komme ich an ein preiswertes, aber zuverlässiges Auto mit möglichst geringen Unterhaltskosten?

    13,5% zahlt man bei "Kleinsendungen von privat an privat" wenn der Warenwert zwischen 45 und 350 EUR liegt.
    Im Klartext: Wenn Dir ein Kumpel oder einer aus der Familie eine private Sendung schickt ist das bis 45 EUR komplett ohne Abgaben, ist der Warenwert max. 350 EUR kannst Du auf diese Regelung - man nennt es "Pauschalisierung" - zurückgreifen. Damit will man die Einfuhr privater Sendungen (z. B. Geschenke) vereinfachen und relativ preiswert machen.


    Was Du kennst - 16% EuSt plus x% Zoll - gilt immer dann wenn eine "normale" Importverzollung gemacht wird. Das ist immer dann nötig wenn es keine Freischreibungsmöglichkeiten gibt und auch keine besonderen Zollverkehre zur Disposition stehen.
    Für die meisten hier ist das der Fall wenn sie etwas im Ausland gekauft/bestellt haben, man also keine private Sendung deklarieren kann.

    Zitat

    Original geschrieben von SvenBln
    Zitat: Original geschrieben von Printus
    Daß auch ein Teil der Versandkosten verzollt wird liegt daran daß ein Teil der Transportleistung außerhalb der EU stattfand und damit ebenfalls verzollt wird. Ab der EU-Grenze fällt kein Zoll mehr an, deswegen werden die Versandkosten nach gewissen Quoten anteilig verzollt.


    Mir wurde komischer Weise vorgerechnet, dass ich auf die gesamten Versandkosten Steuern bezahlen muss. Die Versandkosten sind allein schon etwa 70 $... Das ist ja dann nicht gerade wenig.


    Lies nochmal genau nach... :D Verzollen mußt Du die Versandkosten nur anteilig. Besteuert werden sie in voller Höhe...

    Zitat

    Original geschrieben von Imp
    Steuern auf die Versandkosten sind übrigens nicht zulässig, d.h. die Steuern sind auf den Kaufpreis ohne Versand zu berechnen. Wird allerdings sehr! häufig erstmal "ausversehen" anders gehandhabt, wenn man nicht ausdrücklich darauf hinweisst.


    Woher hast Du das? Quellen? Ist nämlich Unsinn, und ich bilde mir ein Ahnung vom Thema zu haben...