Beiträge von Printus

    Bleib locker, arbeitslos zu sein und sich beim Amt zu melden ist absolut keine Schande, und erst recht nicht wenn man sich lange nicht gemeldet hat. Da hat der Staat doch Geld an Dir gespart, insofern brauchst Du gar nicht so defensiv plaudern.


    Es wird Dir niemand den Kopf abreissen - wer sollte das denn tun und warum? Es gibt 5 Millionen Arbeitslose, die haben alle irgendwann den Gang zum Amt gemacht, und es gibt 1-2 Millionen weitere, die wie Du nicht arbeitslos gemeldet sind, eigentlich aber auch eine Stelle suchen. Du bist also in jeder Hinsicht kein Einzelfall und mußt Dir keinerlei Sorgen in irgendeiner Hinsicht machen.


    Es war insofern ein Fehler sich nicht sofort arbeitslos zu melden weil Deine Rentenansprüche momentan, in der Zeit zwischen Jobverlust und Arbeitslosenstatus, natürlich nicht lückenlos sind. Ansonsten gibt es aber keinerlei negative Auswirkungen und es ist Dir auch niemand für irgend etwas böse.


    Gehe da trotzdem gleich am Montag hin damit Du überhaupt einen Status hast - denn momentan bist Du "nichts" - kein Arbeitnehmer, aber auch kein Arbeitssuchender (klingt immer besser als "arbeitslos" :D)
    Du brauchst Deinen Personalausweis und den Sozialversicherungsausweis, und dann ist auch die Frage wegen der Krankenkasse... hast Du eine Mitgliedsbescheinigung? Ansonsten fix anfordern - kannste bestimmt auch jetzt am Wochenende schon online anfordern bei Deiner Kasse.


    Vor allem ist sehr wichtig zu klären was mit Deiner Krankenkasse ist. Wenn da seit Januar keine Zahlungen eingehen bist Du im Augenblick womöglich ohne Versicherungsschutz bzw. es wäre dann am Ende ein Rechtsstreit wenn etwas passiert - weil die Kasse sagt "der zahlt nicht ein, also ist er nicht versichert" - während Du argumentierst "hat mir keiner gesagt, also gehe ich davon aus auch Versicherungsschutz zu haben". Bei mir's so daß nix passiert ist, aber ich nach 3 Monaten erfuhr daß ich schon seit 3 Monaten ohne Versicherungsschutz bin - was wäre gewesen wenn ich verunglückt und richtig teuer im Krankenhaus gelandet wäre?? Deswegen ist es eben wichtig daß Du die Sache klärst und nicht einfach den Kopf in den Sand steckst. Ich will Dir keine Angst machen, vielleicht ist ja alles im grünen Bereich - aber das solltest Du zu Deiner Sicherheit abklären.


    Bei "meinem" Arbeitsamt war es nötig gleich morgens hinzugehen und um 7.30 Uhr auf der Matte zu stehen. Da warten dann viele andere, meistens gibt es einen Flur pro Stadtbezirk oder so... mußt Du mal schauen wie das bei euch organisiert ist.
    Du wirst erleben daß die Stimmung zum Kotzen ist - aber das muß Dich nicht stören. Diese Anstalt macht nix weiter als Arbeitslose in der Statistik zu führen, und die Angestellten sind genervt weil sie nicht mehr tun können. Die "Kunden" - wie man dort ironischerweise genannt wird, den "Kundenfreundlichkeit" ist ein Hohn bei der Stimmung dort - sind auch genervt weil sie ständig irgendwelche sinnlosen Nachweise bringen müssen.
    Ich bin insgesamt 5x auf dem Arbeitslosenamt gewesen um mich arbeitslos zu melden und es hat mich 3 Urlaubstage gekostet - lag sicher daran daß ich 2x zu ungünstigen Zeiten kam (aber was soll das heissen - ich war innerhalb der Öffnungszeiten da und bin doch angeblich "Kunde" :mad: ). Der eigentliche Vorgang dauerte dann ca. 20 Minuten. Die Frau tippte meine Daten im 2-Finger-Suchsystem mit nachfolgender Gedenksekunde für jeden einzelnen Buchstaben (oder sie suchte die nächste Taste oder Programmfunktion), fragte was ich gelernt habe und welchen Job ich suche - und fertig.
    Ich war, wie gesagt, um 7.30 Uhr dort und beobachtete wie um 8.15 Uhr (!) die Angestellten angeschlufft kamen und erstmal Kaffee gekocht haben (!). Um 8.30 Uhr ging der PC an und dann kamen sie laaangsaaam in die Gänge. Man ist also schnell genervt über die Freakshow dort - aber da muß man durch...


    Wenn Du Leistungen beziehen willst könnte es etwas länger als bei mir, wo ich in 20 Minuten fertig war, bei mir war es damals so daß ich nur 6 Monate Vollzeitbeschäftigter war und deswegen kein Arbeitslosengeld bekam. Das gibt es nur wenn man innerhalb der letzten 3 Jahre mindestens 1 Jahr sozialversicherungspflichtig beschäftigt war. War man das nicht wird man zum Sozialamt geschickt, wo man aber nur eine Grundsicherung erwarten darf wenn man nix zum leben hat. Solange Ersparnisse da sind gibt's dort kein Geld.


    Egal, Du wirst erfahren was in Deinem Fall gilt. Ich habe noch ein paar Links für Dich, da kannst Du ganz gut nachlesen und Dich schlau machen:


    http://www.sozialhilfe24.de/


    http://www.erwerbslosenforum.de/


    http://www.alg-2.info/


    http://www.erwerbslos.de/


    http://www.tacheles-sozialhilfe.de/


    Zum Thema Finanzprobleme und Schulden:


    http://www.meine-schulden.de/


    http://www.forum-schuldnerberatung.de/


    http://www.schulden-online.de/


    Mach Dir vor allem klar daß Arbeitslosigkeit kein Weltuntergang ist und Du dich nicht schämen oder minderwertig fühlen mußt. Es ist überhaupt keine Schande und es muß Dir auch nicht peinlich sein, denn es geht einigen Millionen Menschen genauso wie Dir.


    Also mach Dir jetzt nicht unnötig Streß indem Du das alles ganz schlimm findest - es ist ne blöde Sache, aber überhaupt kein Weltuntergang.

    Es muß aber doch inzwischen JEDEM klar sein daß man ohne Sprachkenntnisse, ohne Wissen über die Kultur des Landes, in dem man lebt und ohne Anpassung an gesellschaftliche Normen keine Chancen hat - außer man strebt von Anfang an einer Kloputzerkarriere oder Hartz4 entgegen.


    Viele kommen hierher, nutzen Angebote zu Sprach- und Förderkursen nicht und leben nur in einer ausländischen Parallelgesellschaft. Da gibt es nicht nur ein Defizit unserer Integrationspolitik, sondern auch mangelndes Interesse der Zugezogenen sich zu integrieren. Und das liegt verdammt nochmal nicht am Versagen irgendwelcher Schulformen sondern daran, daß die Familie in solchen Fällen erfolgreich vormacht wie man gut leben kann ohne sich dafür auch nur einen Deut anstrengen zu müssen. Wenn in der Familie die Stellung der Frau irgendwo zwischen dem Hund und dem Fernseher liegt wird der Sprössling sich von der blöden Lehrerin auch nichts sagen lassen. Wenn man ohne etwas dafür tun zu müssen eine Wohnung inkl. Einrichtung finanziert bekommt - wofür man im Heimatland schön hätte ackern müssen - dann sind die, die dafür zahlen eben dumm. Wenn Kommunikation zwischen Schule und Eltern nicht funktioniert weil keine gemeinsam gesprochene Sprache existiert, dann geht das letzte Bisschen Hoffnung auf Integration vor die Hunde.
    Man schneidet sich mutwillig den einzigen Weg in die Gesellschaft ab, weil man mit dieser Gesellschaft nichts zu tun haben will. Und bevor wir hier Zustände wie z. B. in Frankreich haben sollte man genau hingucken wen man da eigentlich "integrieren" will und ob der Wille dazu überhaupt vorhanden ist. Das Problem entsteht nämlich nicht erst wenn jemand hier ist, sondern schon bei der Frage wen man herein läßt. Insofern ist der diskutierte Fragebogen sicher in seiner konkreten Ausgestaltung etwas unsinnig, aber die Idee geht in die richtige Richtung: wer hier leben will muß die Grundprinzipien unserer Kultur und unserer Gesetze kennen.


    Die Ruetli-Schule hat es nicht mit tobenden spielenden Kindern zu tun, sondern mit Jugendlichen die genau wissen, daß n paar aufs Maul ganz schön weh tun und daß Lehrer mit Stühlen bewerfen nicht mit den Gesetzen des Landes, in dem sie leben, in Einklang zu bringen ist. Daß ihr eigenes Betragen ihnen alle Wege in die Normalität verbaut - mehr noch, sie wollen diese Normalität gar nicht haben. Sie brauchen keinen Sozialarbeiter, der ihnen das erzählt, sie brauchen schlicht und ergreifend jemanden, der konsequent das deutsche Recht durchsetzt, der zeigt, daß die Gesellschaft nicht bereit ist sich in den Allerwertesten treten zu lassen von jedem, der meint er hätte eine gewisse Narrenfreiheit oder das Recht des Stärkeren. Die Rechtsmittel dafür sind da, nur werden sie nicht oder zu spät angewandt. Wer gegen elementare Regeln der Gesellschaft, in der er lebt, verstößt, muß sein Verhalten ändern oder sich eine andere Gesellschaft suchen. So funktioniert das auf der ganzen Welt, nirgendwo wird geduldet daß Abweichler tun und lassen können was sie wollen.


    Was hier wirklich fehlschlägt ist die Einwanderungspolitik, und das nicht erst seit gestern. Welche Perspektiven *darf* man überhaupt erwarten wenn man freiwillig in ein völlig fremdes Land hinzieht? Doch wohl nur die daß, wenn man sich anstrengt, man auch gut leben kann - und das kann man auch heute noch in Deutschland.


    Um das Ganze abzuschliessen ohne ausschliesslich "Migranten-Bashing" zu betreiben: ein weiteres dringendes Problem auch der deutschen Jugendlichen ist die Gewaltbereitschaft, die in letzten Jahren erheblich zugenommen hat. Wo es vor ein paar Jahren noch Worte - wenn auch nicht immer nette - taten, da wird heute sofort auf die Fresse gehauen. Auch das liegt oft in den Familien - wenn die Eltern es nicht schaffen, ihre Probleme verbal zu regeln werden es die Kinder auch nicht tun.
    Ein weiteres steuern dümmliche Medien bei. Der heutige Medienheld ist ein Dummbratz, der sich rühmt nicht zu wissen was 2+2 ist, es aber trotzdem ins Fernsehen geschafft hat und ne dumme Tusse die sich diesen Dummbratz geangelt hat. Und das wird von morgens bis abends auf allen Kanälen zelebriert. Ùnd genau vor diesem Schund wird das Kind geparkt, damit es schön ruhig ist. Wo soll da noch die Motivation herkommen es besser zu machen?

    Zitat

    Original geschrieben von mankmill
    Das kann aber nur für eine bestimmten Bereich unseres produzierenden Gewerbe entsprechen, so z.B. Industrie am Band oder vielleicht gering qualifizierten Arbeitern in der Industrie. Da jeder Arbeitgeber angehalten ist eine perfekte Leistung direkt für den Kunden vor Ort bieten zu wollen, ist er bestrebt Personal mit langjähriger Erfahrung zu behalten und zu fördern. Ständig wechselndes Personal hilft da wenig.


    Blöderweise sind aber genau diese gering Qualifizierten die größte Gruppe unter den Arbeitslosen. "Spezialisten" sind immer gefragt...

    Majon,


    doch, die Idee dahinter ist erstmal nicht ganz falsch. Viele Arbeitgeber scheuen sich bei guter Auftragslage Leute einzustellen weil sie Angst haben diese Mitarbeiter nicht mehr los zu werden wenn die Geschäfte mal wieder auf ein Normalmaß zurückgehen oder vielleicht schlechter werden. Also decken sie ihre Arbeit lieber über Überstunden oder Billigaushilfen ab und stellen erst gar niemanden ein - obwohl der Bedarf gerade da wäre.
    Sowohl der Arbeitslose wie auch der Unternehmer haben mehr davon wenn der Kündigungsschutz lockerer ist, dafür aber Leute eingestellt werden. Dann hast Du keinen perfekten Kündigungsschutz, bist dafür aber nicht mehr arbeitslos sondern hast einen Job. Das ist dann unter dem Strich schon eine wesentliche Verbesserung.


    Es gibt nur einen Hasenfuß: es könnte neben dieser erwünschten Wirkung auch dazu führen daß Arbeitgeber eine Art "hire and fire"-Mentalität bekommen, also nicht fairerweise Leute, für die Arbeit da ist, auch behalten. Sondern sie stellen immer wieder neue Leute an und schmeissen alte heraus, weil ein neuer Mitarbeiter natürlich wesentlich bemühter ist als einer, der sich auf seinem Arbeitsplatz sicher fühlt und der denkt daß ihm eh nichts passieren kann.

    Das Problem an der ganzen Geschichte ist: Würde es in der Praxis so ablaufen wie es in der Theorie gedacht ist (mehr Arbeitsplätze weil Unternehmer eher Mitarbeiter einstellen wenn sie wissen daß sie diese bei Bedarf auch unproblematisch wieder los würden) würde nichts gegen eine massive Lockerung des Kündigungsschutzes sprechen.


    Leider fehlt mir der Glaube daß diese Rechnung aufgeht. Es wurde auch jahrelang argumentiert daß Lohnverzicht nötig wäre weil mit dem gesparten Geld Arbeitsplätze geschaffen würden - genutzt hat es nichts.


    Ich glaube daß es am Ende nur zu einem Druckmittel wird, die Arbeitgeber haben es letztlich noch einfacher die Leute auszubeuten weil sie immer die Drohung "Wenn Du nicht maximal schuftest schmeiß' ich raus..." im Raum stehen lassen werden.


    Faktisch ist es doch jetzt schon so daß Leute sehr, sehr oft einen befristetn Vertrag bekommen und zusätzlich auch noch in der Probezeit sind. Die Befristung kann dann verlängert werden - denn unbefristet wird ein Arbeitsverhältnis laut Gesetz erst nach der 2. Verlängerung.
    Es ist de facto längst so daß Leute mit ihren beiden Jahresverträgen und zusätzlich dem halben Jahr Probezeit faktisch keinen besonderen Kündigungsschutz haben. Die ganze Diskussion ist also eigentlich nur heiße Luft, die an den Realitäten vorbei geht, die wir längst haben.


    Auch ohne die gesetzlichen Regeln zu verändern haben Arbeitgeber auch jetzt schon weitreichende Möglichkeiten - und so glaube ich schlicht und einfach nicht daß eine nominelle Veränderung des Kündigungsschutzes mehr bringt als "Ausbeutung" der Arbeitnehmer zu legalisieren.

    Nein, nein, das ist nicht nur Publicity, sondern durchaus eine ernstzunehmende Hürde im Zulassungsverfahren für ein neues Flugzeugmuster. Würden da nicht alle zeitgerecht herauskommen wird der Flieger nicht, oder nur für weniger Passagiere, zugelassen.


    Derartige Evakuierungen kommen allerdings tatsächlich vor, vor allem nach Bruchlandungen. Es ist schon klar daß bei einem Absturz aus großer Höhe niemand mehr evakuiert werden muß, aber nach mißratenen Landungen schon. Gerade vor ein paar Monaten ist ein Airbus A340 der Air France in Toronto in schlechtem Wetter über die Runway herausgeschossen. Alle Passagiere haben überlebt, und das lag maßgeblich daran daß die Maschine geräumt werden konnte bevor sie ausgebrannt ist. Ganz sinnlos ist das alles also nicht.

    Ich bin vor 3 Jahren auch mal für 12 Monate dabei gewesen. Ich bekam Werbemails und sonst nix.


    Werbemails besagen natürlich einerseits daß ich wirklich bei irgendwelchen Gewinnspielen angemeldet wurde. Andererseits waren es nicht genügend viele als daß ich den Eindruck hatte daß ich wirklich massenweise an Verlosungen teilnehme.


    Unter dem Strich habe ich zu keinem Zeitpunkt überhaupt nur einen Werbekugelschreiber gewonnen und deswegen beschlossen daß der Service reine Geldverschwendung ist aber mir nichts bringt.

    Normalerweise läuft es so ab daß Du bei Deiner ersten Landung in den USA sowohl durch den Zoll als auch an der Immigration vorbei mußt. Beim Zoll hast Du den Koffer natürlich bei Dir...


    Der Flug ATL-MIA ist dann ja nur noch ein Domestic Flight, der Zoll und Immigration nicht interessiert. Insofern kannste Dich darauf einstellen daß beides in ATL auf Dich zukommt.


    Ein Tip zu Hartsfield Intl.: Ich hatte seinerzeit keinen Plan wie der Flughafen strukturiert ist und bin dann durch einen unterirdischen GAng gelatscht, der kein Ende nahm - bis ich entdeckt habe daß es da diese U-Bahn zum Hauptterminal gibt.


    Du kommst als an irgendeinem der Concourses an, und wenn Du zu einem der anderen Concourses willst nimmst Du am besten immer diese Bahn, die zwischen den Flugsteigen fährt.
    Ich bin mal mit American von MIA nach ATL geflogen und dieser Flug kam, wenn ich mich recht entsinne, an Concourse T an, was dann sogar noch etwas abseits lag. Kann bei Dir natürlich ganz anders sein, denn ATL ist ja fest in Delta-Hand.


    Admin: Der grüne Zettel wird im Flugzeug ausgeteilt und Du füllst ihn in GROSSBUCHSTABEN aus, leserlich und in Schönschrift und ganz artig, und Du bist kein Nazi, kein Verbrecher, kein Terrorist, warst nie sowas und auch in Deiner Verwandtschaft sind alle nur rechtschaffene Menschen :D
    Der Depp von der Immigration kann je nach Lust und Laune freundlich oder frech sein. Das mußt Du dir ohne jede Unmutsäußerung gefallen lassen. Sei IMMER freundlich, keine Widerworte, keine Kommentare! Auch wenn es ein Arschloch ist.
    Der wird Dich nach dem Rückflugticket fragen, warum Du in die USA kommst, wo Du hinwillst und welche feste Adresse (Hotel, Verwandte...) Du hast. Dann gibt es 2 Möglichkeiten :D: entweder es kommen andere Officer und bringen Dich in einen Raum, von dem aus Du zum 1 Stunde später startenden Flug "heim ins Reich" gebracht wirst :o oder er stempelt und unterschreibt den unteren Bereich der grünen Karte. Diesen Abschnitt bekommst Du in den Paß gelegt und es ist gaaaanz wichtig daß Du diesen Abschnitt bei der Ausreise abgibst!!! Andernfalls bist Du nicht regelrecht ausgereist und die halten Dich für einen illegalen Einwanderer, was bei der nächsten Einreise dazu führt daß die anderen Officer Dich in den Raum bringen... Oft läuft es so daß Du den Zettel nicht persönlich abgeben mußt, sondern Deine Airline sammelt die Abschnitte beim Check-in und übergibt sie für die Passagiere an die Immigration - das ist auch OK.
    Der obere Teil dieses Formulars bleibt bei der Einreise bei der Immigration.

    Kinder, seid lieb zueinander! :D


    Am Ende ist es doch egal weil klar war daß man sich ein "Durchfallen" in diesem Test gar nicht hätte leisten können. Interessant daß die Probanden aus Sportvereinen rekrutiert wurden - damit hat man automatisch Leute ausgewählt, die tendentiell sportlich fit sind.


    Ob es auch in 80 Sekunden geklappt hätte wenn man bei den anonymen Alkoholikern, der Drogenberatung, den Weight Watchers und anderen Interessengruppen nach Testern gesucht hätte? :rolleyes:

    Was hast Du gedacht? Daß Airbus, wenn nicht alle rausgekommen wären, gesagt hätte: "Schade, dann wird es doch nix mit dem A380 - auf den Schrott mit dem Ding..."?


    Ich denke daß diese Übungen reine Theorie sind, man rechnet aus wieviele Leute durch eine Tür rauskommen und das wird dann in jedem Flieger immer wieder funktionieren. Wenn Boeing demnächst 5000 Leute in ein Flugzeug setzt und entsprechend mehr Türen einbaut kommen auch 5000 Passagiere in 90 Sekunden aus dem Flugzeug heraus.


    In der Realität wird eine Evakuierung unter Einflüssen stehen, die sich hier in der Theorie nicht simulieren lassen. In der Realität ist niemand diszipliniert, es gibt Panik und da sind auch Dicke und Alte oder Behinterte unter den Passagieren, auf die man in solchen Übungen zugunsten des Ergebnisses gerne verzichtet.