Beiträge von Printus

    Magen-Darm-Beschwerden resultieren in der Tat oft auf psychosomatischen Ursachen. Das ist aber nur die eine - hier nebensächliche - Sache.


    Das eigentliche "Problem" ist hier daß die Ärztin einen stationären KH-Aufenthalt aufschreibt obwohl das nicht abgesprochen wurde. Das ist in meinen Augen eine ganz klare Unterwanderung des Vertrauensverhältnisses, was man zu seinem Mediziner haben möchte, und insofern ist das auch nicht hinnehmbar.


    Die Ärztin hätte ansprechen müssen daß sie eine psychosomatische Ursache vermutet und hätte das dann auch so aufschreiben können. Aber derartige Diagnosen zu stellen und vor allem jemanden stationär einzuweisen ohne ihm das mitzuteilen ist unzumutbar.


    Aus eigener Erfahrung weiß ich daß man manchmal Erkrankungen oder Probleme dokumentieren möchte bzw. einem Weiterbehandelnden mitteilen möchte ohne daß der Patient das mitbekommt. Dafür gibt es aber entsprechende, in der "Szene" bekannte Ausdrücke und Formulierungen. Benutzt wird das aber sowieso nur bei unzugänglichen Patienten, die sich über ihren Zustand nicht ganz klar sind oder mit denen kein einsichtiger Umgang möglich ist. Dann kann es natürlich sinnvoll sein einem anderen Mediziner mitzuteilen daß es schwierig ist Zugang zu dem Patienten zu finden.


    Abgesehen davon kann man jede Behandlung und auch jeden KH-Aufenthalt jederzeit beenden wenn man das möchte. Man muß dem KH dann aber unterschreiben daß man die Behandlung auf eigenen Wunsch und eigene Verantwortung, also entgegen ärztlichem Rat, abbricht. Das KH muß sich natürlich in dieser Weise absichern.

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    Original geschrieben von rister
    Begründet wurde mir das damit, dass eine Überweisung die ich online Aufgebe mehr Kosten verursacht wie eine in der Sparkasse ausgefüllte!!


    Das ist ein Witz, oder? Fast immer und fast überall gilt daß es Kosten spart wenn der Kunde die Arbeit selber macht...


    Erik: Ich habe in der Tat so gut wie keinen Beratungsbedarf und wenn ich ihn hätte würde ich mich aus neutralen Quellen informieren wollen. Im Netz sind keineswegs nur Journalisten unterwegs und wenn man die verschiedenen Quellen - oft muß man nur mal Google anwerfen - querliest bekommt man durchaus gute Informationen und erfährt gute Ratschläge. Ggf. erkundigt man sich in Foren und stellt gezielte Fragen. Kennst Du z. B. Wer-weiss-was.de? Dort tummeln sich ausschließlich Leute, die Ahnung haben und wenn ich dort zu einem Thema mehrfach Antworten bekomme glaube ich durchaus daß die Tips in die richtige Richtung gehen.

    Wozu denn überhaupt nur 1 Cent bezahlen wenn man z. B. bei der DKB ein komplett kostenloses Konto inkl. Kreditkarte bekommt, mit der man sein Geld auch noch kostenfrei an JEDEM Automaten ziehen kann? Oder ComDirekt, die einem einen kleinen Betrag auszahlen - nicht der Rede wert, aber trotzdem, es geht ja um das Prinzip.


    30 Cent für eine EC-Kartenzahlung? Das ist Wucher! Geschäftsinhaber zahlen nochmal für die Nutzung der Karte, da muß man sich mal überlegen was eine einzige ZAhlung da am Ende kostet...


    Ich sehe nicht ein warum ich einer örtlichen Kasse nur 1 Cent für LEistungen zahlen soll, die ich anderswo umsonst bekomme - bei gleicher Leistung. Soooo viel Beratungsbedarf kann man nicht haben und wenn doch verlasse ich mich grundsätzlich eher auf meine neutralen Quellen aus dem Netz als auf einen einzelnen Hanswurst bei der Bank, der eine Einzelmeinung vertritt, mir seine Produkte aufschwatzen will und nur seine individuelle Kompetenz hat.

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    Original geschrieben von brasax
    bald wird die trockenrasur wesentlich billiger sein, als das neue system von gillette... wenn 8 klingen schon 27 usd kosten, plus rasierschaum...


    Das ist sie jetzt schon - man muß nur den persönlichen Klingenbedarf und den Preis des Elektrorasierers, den man sich leisten würde, gegenrechnen und den Zeitraum entsprechend abstecken. Früher oder später - inzwischen eher früher - ist der Elektrorasierer preiswerter.


    Die Sache ist aber: jeder schwört auf sein System und die wenigsten sind bereit ins andere Lager zu wechseln. Mich würden auch keine 10 Pferde zum Elektrorasierer machen, obwohl ich in schöner Regelmäßigkeit alle paar Jahre so ein Ding gekauft habe. Nach ein paar Tagen bin ich wieder zur Klinge zurückgekehrt weil das bei mir hundert Mal angenehmer und gründlicher funktioniert.

    Ohne mich näher damit befaßt zu haben vermute ich daß man Geräte auch leasen kann - sowohl PC's wie auch Monitore.
    Je nachdem wie das kostenmäßig aussieht gibt es vielleicht Anbieter, die eine Art Rundum-Service anbieten, also sofort antanzen wenn es Hardware- oder ärgere Software-Probleme gibt?


    Das hätte den Vorteil daß Dein Kumpel einheitliche Geräte hat, in sinnvollen Abständen neue Geräte bekommt, bei Problemen sofort ein Austauschgerät hingestellt bekommt und sich nicht mit irgendwelchen Problemen/Defekten an den Geräten herumschlagen muß. Allerdings wird sowas auch gut Geld kosten - genau wie bei jeder anderen Unternehmensgründung muß man sich genau durchkalkulieren wieviel man für diesen Service abdrücken muß und wie sich das rechnet.


    Der Vorteil wäre daß er das Risiko hinsichtlich der Geräte nicht selber tragen muß und Kosten für den Kauf der Geräte spart. Allerdings dürften die Gebühren dementsprechend heftig sein...


    Neben den PC's muß er auch seine kompletten sonstigen Unkosten ziemlich genau kalkulieren - Ladenmiete, sein eigenes Gehalt und Gehälter für Angestellte (vor allem: Lohnnebenkosten!), Steuern, Versicherungen, etc. etc. etc. Wer haftet z. B. wenn ein Idiot seinen Kaffee über einen der TFT's kippt oder andere Probleme entstehen? Sowas muß er bedenken.


    Darüber hinaus muß er sich mit Buchführung auskennen, denn wie will er sonst Einnahmen und Ausgaben kontrollieren?


    Außerdem sollte man sich ehrlich fragen ob man ausreichend fit ist um kleinere Probleme oder Fragestellungen beantworten zu können - wie hält er es z. B. mit dem Virenschutz für die Rechner, weiß er wie man verhindert daß "Spaßvögel" ihm irgendetwas an den Geräten verstellen? Über solche Sachen sollte er sich Gedanken machen und realistisch beantworten ob er dem gewachsen ist, ob er weiß wie man sowas verhindert und sich hilft wenn es passiert.


    Ich war ehrlich gesagt noch nie in einem I-Net-Cafe weil ich einen eigenen Rechner habe. Ist das wie ein "echtes" Cafe, nur daß man zusätzlich PC's zur Verfügung hat? dann muß er ja auch den ganzen üblichen Scheiß, den ein Cafe bietet, auf die Reihe kriegen - Kaffeemaschinen, Geschirr, und als Anbieter von Lebensmitteln braucht man garantiert Gesundheitszeugnisse und so ein Zeug.
    Was ist in 2, 5, 10 Jahren? Braucht man dann noch I-Net-Cafes oder hat dann sowieso jeder ein "Internet-Handy" mit aufklappbarem 17''-Display? Auch das würde ich kritisch hinterfragen...


    Hat er sich informiert ob es Hilfen für Unternehmensgründer gibt, die er beanspruchen kann? Förderungen von Bund, Land, Gemeinde, Beratung zur Existenzgründung... da kann er vielleicht finanzielle Unterstützung bekommen, aber vor allem hat er Berater an der Hand, die ihm zumindest in Grundsätzen helfen können an alles zu denken, was man einkalkulieren muß.

    Michael,


    die Einwegrasierer sind IMHO ziemlich stumpf im Vergleich mit guten Doppelklingen. Ich halte diese Einwegdinger mehr für einen Notbehelf - und wenn Du die noch wochenlang nutzt wundert es mich nicht daß Deine Haut gerötet - und vielleicht auch blutig? - wird.


    Versuche es lieber mal mit "richtigen", guten Doppelklingen. Die müssen nicht unbedingt teuer sein - z. B. gibt's bei Lidl für 3,99 EUR hellblaue Blisterpackungen mit 20 Doppelklingen inklusive Griff, und die sind schon mal viiiiieeel besser als die Einwegdinger.


    Dann mußt Du deine Klingen natürlich regelmäßig wechseln und nicht erst wechseln wenn sie gar nicht mehr schneiden, sondern schon dann wenn sie spürbar stumpf werden.
    Andernfalls schneidest Du die Barthaare nicht ab, sondern sie werden teilweise ausgerupft, und dann sind Rötungen die Folge. Außerdem sagst Du ja selber daß es bei Dir nicht glatt wird, und bei mir sind gerade diese zurückbleibenden Stoppeln ein Grund, warum die Haut gereizt ist. Deswegen und auch aus Prinzip will ich es immer wirklich glatt haben.


    Ansonsten würde ich an Deiner Stelle auch mal einen anderen Rasierschaum probieren. Ich finde den Nivea-Schaum nicht schlecht, aber Gilette-Schaum z. B. ist wesentlich "dichter" und "steifer", deswegen komme ich damit sehr viel besser klar und habe bei mir das Gefühl daß das Rasierergebnis besser und die Hautreizung geringer ist.


    Außerdem solltest Du Deine Haut und die Stoppeln natürlich mit warmem Wasser und dem Schaum vorbereiten bevor Du zur Klinge greifst.

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    Original geschrieben von MTT
    Das ist Gelaber - sorry.


    Aber er hat doch Recht. Vor Jahren wurden Doppelklingen als das Nonplusultra erfunden, dann kamen Dreifachklingen, Vierfachklingen, und es geht munter immer weiter. Die einzige wirkliche Neuerung jetzt ist die Klinge auf der Rückseite, aber da stehen Erfahrungsberichte noch aus, ob das etwas bringt.


    Zitat

    Original geschrieben von MTT
    Es wird ja niemand gezwungen, das Ding zu kaufen... :rolleyes:


    Es kann sich ja bald auch niemand mehr leisten... Jedenfalls wer nicht nur ein bißchen Flaum auf den Wangen hat, sondern einen "normalen" oder gar starken Bartwuchs hat, der hat bald nicht mehr das Geld sich die horrenden Preise, die die Klingen inzwischen kosten, zu leisten.

    Das ist sicherlich ein geniales Teil...


    Aber wird vermutlich unbezahlbar sein. Bei Lidl gibt es 20 Klingen inklusive Griff für 3,99! Die Dinger sind vielleicht nicht so edel wie die modernen Gilette-Teile und die Klingen werden schneller stumpf - aber das kann man bei dem Preis problemlos hinnehmen.


    Wäre ich Millionär würde ich mir die Gilette-Rasierer leisten - aber inzwischen liegen deren Preise über dem, was ich mir leisten kann und will.

    Das ist die einzig sinnvolle Entscheidung!


    In der Praxis wäre es doch mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit unmöglich vorhersagen zu können ob es "nur" eine Entführung ist bei der Gefahr für die Flugzeuginsasssen besteht, oder ob hier ein Terroranschlag a la 11.09. geplant ist. Der Innenminister würde niemals ausreichende Entscheidungssicherheit haben daß ein Abschuß gerechtfertigt ist weil ansonsten vielleicht noch mehr Menschen gefährdet wären.
    Die Annäherung des Flugzeugs an Atomkraftwerke, Innenstädte, Industrieanlagen ist bei JEDEM Flugzeug in der Luft zwangsläufig weil wir so dicht besiedelt sind daß das unvermeidbar ist.


    Selbst wenn man ausreichende Erkenntnisse hätte und den Abschuß freigeben würde: auch hier bedeutet die dichte Besiedelung daß wir in D extrem wenige Flächen haben, über denen ein Abschuß "relativ ungefährlich" möglich wäre.


    Vor allem ist der entführte Flieger 10x von Hamburg nach München und zurück geflogen bis allein die Meldewege und Entscheidungen absolviert sind. Wie lange dauert es bis man von der Entführung erfährt, die Erkenntnis gewinnt daß ein Anschlag gegen Ziele am Boden geplant ist, der Minister informiert werden muß, dieser genügend Fakten hat um einen Abschuß anordnen zu können, diese Meldung an die Bundeswehr gehen kann und die Piloten den BEfehl dann über einem relativ sicheren Gelände umsetzen können?


    Wie lange ist allein der Meldeweg und die Zeit für den Anflug bis ein BW-Jet in der Nähe des entführten Flugzeugs ist?


    Es ist völliger Schwachsinn gewesen für Deutschland eine rechtliche Handhabe zum Abschuß von Flugzeugen zu erlassen und es ist gut daß das Gericht diesen hirnrissigen Dummfug deutlich zurückgewiesen hat.


    Zu den verfassungsmässigen Grundlagen hat sich das Gericht ja ausreichend deutlich geäußert - dem ist nichts hinzuzufügen.