Im Grunde wurden die Dinge ja schon genannt, wobei man noch die Piazza Navona und die Sixtinische Kapelle hinzufügen kann.
Wenn Du beim Kolloseum startest bietet es sich an Richtung Forum Romanum zu gehen und dann hoch zum Kapitol und danach weiter zur "Schreibmaschine", dem italienischen Staatsdenkmal - das liegt ja sozusagen alles auf einer Achse.
"Dahinter" befindet sich der ehemalige Circus Maximus, wo früher die Wagenrennen stattfanden. An dessen "unteren Ende" gibt es diese Kirche (Name habe ich vergessen) wo man die Hand in das Maul eines Gesichtes hält - und wer ein Lügner ist, dem beißt es die Hand ab
Die Kirche ist vollkommen unspektakulär, aber das Bild mit der Hand im Mund ist obligatorisch.
Vom Pantheon kann man sich Richtung Piazza Navona bewegen und steht dann recht günstig um Richtung Vatikan weiterzugehen. Über den Petersplatz kommt man sowieso, aber auch der Petersdom ist ein "Muß". Man kommt kostenlos hinein, allerdings mußt Du Sicherheitskontrollen wie am Airport passieren. Deswegen solltet ihr, wenn ihr dorthin geht, keine Leathermans, Nagelfeilen etc. im Handgepäck haben.
Man kann auch die Kuppel des Petersdoms besteigen (Eingang vom Petersplatz aus, rechts neben dem Petersdom) und der Preis war OK - geile Aussicht auf "urbi et orbi"
also "die Stadt und den Erdkreis". Vor allem hat man einen interessanten Einblick in die vatikanischen Gärten. Vor allem ist es sehr interessant weil die Kuppel oben gewölbt ist und so ist auch der Aufgang im oberen Bereich sehr schräg. 
Die Sixtinische Kapelle gilt als eine der wertvollsten Gebäude mit bemerkenswerten Kunstwerken. Sie gehört zu den Vatikanmuseen, die ihr besuchen könnt wenn ihr genügend Zeit mitbringt - die bieten nämlich Stoff für locker einen Tag.
Wie oben beschrieben lohnt es sich an manchen Stellen zu Fuß zu gehen weil man alle 3 Meter über irgendwelche antiken Sehenswürdigkeiten stolpert und eine Attraktion neben der anderen liegt.
Zur Bewältigung längerer Strecken nehmt ihr den Nahverkehr. Es gibt 2 U-Bahn-Linien, die relativ bedeutungslos sind. Man bewegt sich normalerweise mit Bussen - was man auch mal erlebt haben muß, denn ich kann bis heute nicht verstehen wie man mit Fiat-Bussen über derartige Straßen brettern kann ohne daß das Ding nach 50 Metern auseinanderbricht. Sagenhaft... Allein deswegen muß man unbedingt mal eine Busfahrt machen. Mein Highlight war in dieser Hinsicht eine Fahrt über die Via Nazionale - hat irre Spaß gemacht, allerdings muß man sich beim Aussteigen aus dem Bus alle Knochen neu sortieren :D:D:D Ich weiß noch daß ich mich damals nicht getraut habe meine relativ neue Digicam auf dem Sitz abzulegen weil ich Angst hatte daß sie nach der Schüttelei in alle Einzelteile zerfallen würde - wenn sie nicht nach 10 Metern vom Sitz fällt und quer durch den Bus tanzt, wie ein Eisstück im Shaker.
Rom ist als Touristenmetropole erwartungsgemäß recht teuer. Außerdem: "Beware of Pickpockets!" Achtet also darauf daß euch nix geklaut wird! Eine relativ häufige Variante neben "normalen Taschendieben" sind die Vespa-Fahrer, die Handtaschen oder Rucksäcke im Vorbeifahren wegreißen. Also Kamera und Taschen immer nah am Körper halten, immer auf der der Straße abgewandten Seite und vor dem Körper.
Fallt auch nicht auf irgendwelche Zigeunergruppen, meist Mütter mit Kindern, herein, die Pappdeckel auf Hüfthöhe um euch herum halten, euch mit Laber und Wuselei ablenken und unter den Pappdeckeln sichtgeschützt versuchen Sachen zu entwenden. Da hilft nur konsequente Gegenwehr und auf nichts einlassen.
Essen gehen ist in Italien relativ teuer - aber dafür gut. Der Italiener ißt üblicherweise 2 Hauptgänge (Primo e secundo, erster und 2. Gang), oft mit einer Vorspeise vorneweg und eine Nachspeise hinterher. Ein Hauptgang ist nicht ganz so üppig wie man das von uns kennt, aber dafür nimmt man, wie geschrieben, typischerweise 2 davon. Vielleicht sogar noch eine Nachspeise und dazu natürlich Wein. Man berechnet grundsätzlich auch immer "Pane e copperto", also das Gedeck und das Brot, welches immer dazu gereicht wird.
Das Essen ist meistens erste Sahne, aber wie gesagt - für unsere Verhältnisse sehr teuer.
Die Alternative sind die Touristenmenüs, die wesentlich preiswerter ausfallen und 2 oder 3 Gänge inkl. Gedeck beinhalten, dafür aber natürlich auch nicht so spitzenmäßig sind wie wenn man sich das Menü wie ein Italiener selber zusammenstellt. Allerdings kann man dann auch für die von hier gewohnten 10-20 EUR satt werden.
Traut euch in kleine, unscheinbare Läden abseits der viel bevölkerten Touri-Ströme hinein - ihr werdet es nicht bereuen. Wie gesagt, ihr müßt natürlich vorher wissen ob ihr das Touristenmenü vorzieht oder es ohne auf jeden EUR zu schauen mal besonders lecker haben wollt.
Den Ruf der besten Eisdiele der Stadt hat Giolitti, Via Uffici del Vicario, 40. Das liegt in der Nähe der Piazza Navona und berühmt ist vor allem das Champagnereis.
In italienischen Eisdielen läuft es so ab daß Du zuerst an der Kasse zahlst - je nachdem wie groß das Eis sein soll unterschiedliche Preise, dafür bekommst Du das Kassenbon. Damit gehst Du dann zur Theke und dort bekommst Du gemäß dem bezahlten Preis das Hörnchen gefüllt. Im Gegensatz zu Deutschland benutzt man dort keine Kugel-Portionierer, sonders das Eis wird mit Kellen in das Hörnchen gebracht.