Beiträge von Printus
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Ob man Herrn oder Frau laut DIN dazuschreibt hab' ich jetzt nicht nachgelesen. Ich wollte nur sagen: WENN man es hinschreibt muß es "Herrn" und nicht "Herr" heißen.
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Kinder, Kinder, was ihr alles gehört habt und jetzt hier einen Schrott zusammenschreibt...


Selbstverständlich gibt es in Deutschland feste Regeln wie ein Geschäftsbrief und somit auch das Anschriftenfeld auszusehen hat: die DIN 5008.
[URL=http://www.google.de/search?sourceid=navclient&hl=de&ie=UTF-8&rls=GGLD,GGLD:2004-23,GGLD:de&q=DIN+5008]Hier[/URL] könnt ihr euer Halbwissen für die Zukunft in fundierte Fachkenntnis wandeln.
Worauf man also zu achten hat:
- keine Leerzeilen mehr, die Anschrift wird komplett untereinander geschrieben
- "z. Hd." gibt es nicht mehr
- man schreibt aber "Herrn Max Mustermann" oder "Frau Anneliese Mustermann" (Herrn weil der Sinn ist "[An] Herrn Max Mustermann" - also Akkusativ)Ich schreibe gerade Bewerbungen und habe mich deswegen schlau gemacht wie es korrekt ist...
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Zitat
Original geschrieben von cumga
Also konkret handelt es sich um eine Uhr (aus Stahl, also kein Gold, Silber oder so).Bei Uhren ist es besonders kompliziert - die haben nicht nur einen generellen, festen Zollsatz, sondern es muß eine Stückverzollung gemacht werden.
Ich kenne es aus meiner Ex-Firma - und da war ich in einer eigens dafür zuständigen Importabteilung - so daß bei Uhren mitunter das große Kopfzerbrechen ausbrach weil es teilweise kompliziert war Uhren wirklich korrekt anzumelden.Ich könnte mir also vorstellen daß auch die Zöllner ins Schwitzen kommen wenn die die Einfuhrabgaben korrekt berechnen sollen.
Es geht damit los daß eine korrekte Einsortierung in den Elektronischen Zolltarif der EU stattfinden muß - Onlineversion unter EZT und da gibt es für Uhren bereits diverse Eingruppierungen - je nachdem ob die Uhr mechanisch oder elektrisch angetrieben wird, Handaufzug, mit oder ohne Stoppeinrichtung, usw. usw. usw. usw. ...
Du müßtest also schon ganz konkret mit den Eigenschaften Deiner Uhr nachsehen welche Verzollung bei Deiner Uhr gemacht werden muß - aber das kannst Du ja mit dem Link zum EZT nachvollziehen.
Generell hast Du das Glück daß es vermutlich um eine hochwertige Schweizer Uhr geht. Deren Einfuhr in die EU ist erwünscht, also sind die Zollsätze für solche Instrumente mäßig bzw. wenn es Zollpräferenzen gibt fällt der Zoll niedriger aus / ganz weg. Der Import von Billigramsch ist eher nicht im Interesse der EU - also sind die Zollsätze dafür hoch.
Frage beim Kauf nach ob man Dir zusätzliche Bescheinigungen ausstellen kann, also z. B. ein Schweiter Ursprungszeugnis oder sowas - kann ggf. nützlich sein wenn es jemand ausstellen kann.ZitatOriginal geschrieben von cumga
Das heißt hier kommen auf den Preis 16 % MwSt. (auch in Österreich? Unser MwSt.-Satz ist nämlich 20 %) und dann noch Zoll von 2-15 %. Das ist viel.In Deutschland fallen zusätzlich zum Zoll noch 16% Einfuhrumsatzsteuer an - als Pedant zur Mehrwertsteuer, die man bei einem Inlandskauf gezahlt hätte.
Wenn ihr in Österreich 20% MwSt habt ist es wahrscheinlich so daß Du bei der Einreise nach A auch 20% EuSt zahlen mußt.
Im Gegensatz zum Zoll, der auf europäischer Ebene geregelt wird sind die Steuern nämlich eine nationale Abgabe.Der geschickte Weg ist also wenn Du einen kleinen Umweg über Deutschland machst - dann zahlst Du hier nur 16% EuSt, hast die Uhr aber nach der Verzollung an der deutschen Grenze zu EU-Gemeinschaftsware gemacht und kannst unbehelligt nach Österreich weiterreisen.

*flüster* Dem Vorposter stimme ich bedingt zu.
Solange nichts darauf hindeutet daß Du die Uhr gerade erst in der Schweiz gekauft hast und den Eindruck erweckst als hättest Du die schon immer in Deinem Besitz, also vor allem schon bei der Ausreise dabei gehabt, dann ist es ganz kostenlos.
Es sollten dann aber keine Schatullen, Rechnungen, benutzte Altuhren etc. in Deinem Koffer sein und "Gebrauchsspuren" an der neuen Uhr würden einen kritischen Zöllner im Zweifelsfall überzeugen daß Du die Uhr schon länger hast.
Übel wird's wenn der Zöllner trotz allem Zweifel hegt - dann bist Du in der Beweispflicht (nicht der Zoll!) und mußt mittels der Rechnung - die Du ja zuhause liegen hättest - nachweisen daß Du die Uhr wirklich schon länger besitzt. Das kannste nicht - und dann gibt gewaltig Ärger weil man Dich beim schmuggeln erwischt hat. -
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Z. B. bei der A61: von Venlo/niederländische Grenze vorbei an Köln nach Koblenz und weiter nach Hockenheim... da kann ich beim besten Willen keine West-Ost-Verbindung erkennen - trotz ungerader Nummer.
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Ich kann Dir sehr die Gebrauchtwagentests von Autobild empfehlen (Golf und Audi).
Bei allen Gebrauchtwagen, über die ich jemals Genaues wissen wollte, habe ich dort nachgelesen nachdem ich mal geschaut habe was die über Autos, die mir bekannt sind, schreiben. Sie haben immer haargenau die Schwachstellen genannt, die die Wagen auch tatsächlich hatten! Also eine wirklich sehr gute Informationsquelle! :top:
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Zitat
Original geschrieben von Ayreon
Was ich mich frage, was die in den vergangenen 9 Monaten seit der Zeugnissausstellung passiert ist? Eine Auszeit genommen, einige Absagen erhalten (wegen dem Zeugnis), weitergebildet?Ja - im Grunde alles.
Ich war vorher sehr lange in einem anderen Unternehmen, hatte dann die Chance auf eine Weiterentwicklung, wie man das so schön nennt, und bin dadurch in diese Firma gewechselt.
Insofern habe ich mich bisher nie mit Arbeitszeugnissen auseinander setzen müssen und dieses hier auch nicht hinterfragt - weil mir beim Ausscheiden von der Abteilungsleitung versprochen wurde: "Keine Sorge, wir schreiben ein betont gutes Zeugnis, denn wir wissen daß die Schulung hart ist, jeder 2. nach unseren subjektiven Kriterien durchfällt und wir aber trotzdem Dein Engagement und das gute Sozialverhalten gesehen haben."
Ich fand nur die Formulierung "Der guten Ordnung halber wollen wir erwähnen..." etwas komisch klingend, habe aber ansonsten einfach geglaubt daß das Zeugnis wohl schon so OK wäre wie versprochen.
Daß es nicht so ist wurde erst jetzt - zum Glück noch gerade rechtzeitig - klar.
ZitatOriginal geschrieben von Ayreon
In meinen Augen ist das Zeugnis richtig diletantisch geschrieben, dass sich andere Personaler hier schon etwas wundern dürften.
Meiner Meinung nach ist der Chef einfach zu faul und auch misanthropisch, da er ja auch eine etwas postivere Vorlage verwenden könnte.Es ist ein großer Konzern und ich kenne den Personalleiter überhaupt nicht - er mich genauso wenig. Wer das Zeugnis jetzt verbockt hat weiß ich auch nicht - schlechte Eingaben der direkten Vorgesetzten (sehr unwahrscheinlich, die waren immer betont auf meiner Seite), die Abteilungsleitung (möglich und IMHO am wahrscheinlichsten, aber warum?), unfähige Personalbüro-Mitarbeiter (warum zeichnet der Personalleiter es dann ab?) oder gar der Personalchef selber (der hat aber vermutlich nur unterschrieben, ich unterstelle mal daß der sich nicht selber mit solchen Dingen herumschlägt)?[/QUOTE]
ZitatOriginal geschrieben von Ayreon
Wichtig ist allerdings, dass sich Personaler immer das Gesamtprofil eines Bewerbers anschauen und letztlich vor allem der persönliche Eindruck aus dem Bewerbungsgespräch zählt. Wenn das Abschlusszeugnis aus Schule, Ausbildung, Studium positiv ist, das Anschreiben etc. passen wird dieses Zeugnis nicht den Ausschlag geben.Das hoffe ich, denn im Augenblick hab' ich das doofe Gefühl daß manche Bewerbung in den vergangenen Monaten absolut sinnlose Mühe und Papierverschwendung war - sich mit dem Zeugnis auch noch auf Stellen zu bewerben, die Bezug auf die Tätigkeit in diesem Laden nehmen, dürfte manchem Personaler vermutlich als ein besonders krasses Stück aus dem Kuriositätenkabinett vorgekommen sein...
ZitatOriginal geschrieben von Ayreon
Als Lösung denke ich ist der Alternativvorschlag der beste Weg, ggf auch über die Personalabteilung einkippen, falls der Chef selbst nicht so zugänglich ist.Eine Bemerkung noch zum Arbeitsgericht: Entgegen der allgemeinen Regelung muss hier jede Partei unabhängig vom Ausgang ihre Kosten selber tragen
Mir gefällt der Vorschlag von Mephisto auch extrem gut :top: . Ich habe zwar gewisse Bedenken daß das Unternehmen einen Vorschlag von mir übernehmen wird weil ich den Laden eher so einschätze daß sie aus Prinzip keine Vorschläge übernehmen - aber egal. Es macht sich sicherlich sehr gut einen Vorschlag parat zu haben und vielleicht haben sie ja doch keine Lust sich auf Streitereien einzulassen.

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Bob, wir müssen uns nicht streiten. Ich hab' ehrlich gesagt genug Ärger am Hals und kein Interesse daran, sehe außerdem keinen Sinn darin meine Energie darauf zu verwenden mich mit Dir über persönliche Beleidigungen auszutauschen.
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Zitat
Original geschrieben von Bob_Harris
Ich verstehe nicht genau, warum Du meinen Tipp mit dem Bewerbungsratgeber konsequent ignorierst? Kauf Dir doch einfach ein Buch, in dem genau erklärt wird, wie ein gutes und einwandfreies Arbeitszeugnis auszusehen hat.Ich habe mich seit Tagen sehr intensiv und stundenlang im Net auf einschlägigen Seiten belesen und schreibe hier nicht "mal eben so auf eigene Faust drauflos".
Außerdem habe ich hier auch eine Menge kompetenter Hilfe gefunden - betrachtest Du das nicht auch als Nutzung von Ratgebern?
ZitatOriginal geschrieben von Bob_Harris
Es ist doch völlig egal, wie sich Dein Text oben für uns anhört, er muss dem nächsten Personaler gefallen. Da Personaler eben nun mal in diesen Codes sprechen, können Nuancen in den Formulierungen entscheidend sein.Sicher muß es später Personalern gefallen. Aber was spricht dagegen diejenigen, die hier zu dem Thema kompetent sind, nach ihrer spontanen Meinung zu fragen?
Nimm's mir nicht übel, aber Du hast bisher nur Kritik geübt, bislang aber nichts Konstruktives beigetragen. Das ist zwar auch OK, aber es zwingt Dich ja keiner Dich an diesem Thread zu beteiligen wenn es Dir thematisch oder inhaltlich nicht zusagt.
ZitatOriginal geschrieben von Bob_Harris
Bspw. ist die explizite Erwähnung von Beliebtheit unter anderen Mitarbeitern nicht unbedingt positiv. Das man nicht völlig verhasst war, wird vorausgesetzt, wenn dies aber nun extra erwähnt wird, wie Pünktlichkeit, bedeutet dass u.U., dass Du mit den Kollegen viele Späßchen gemacht hast, aber nichts geschafft hast usw.Solche Fallstricke plus Mustertexte sind in jedem guten Bewerbungsratgeber aufgeführt!
Und auch auf jeder guten Seite zu diesem Thema. Da steht dann übrigens auch daß das Sozialverhalten gegenüber Vorgesetzten, Kollegen und Kunden ein "Must have" jedes qualifizierten Zeugnisses ist.
Erzähl mir hier als nix über meine Inkompetenz oder Deine Kompetenz zum Thema Zeugnis - das funktioniert seit 2 Tagen nicht mehr.Du darfst davon ausgehen daß jeder Satz, um nicht eher zu sagen jedes Wort und jede Formulierung in meinem Text, wohl überlegt ist.
Das habe ich mit Hilfe von Bewerbungs- und Zeugnisratgebern zusammen geschrieben und weiß selber sehr genau was ich mir bei jeder Formulierung gedacht habe.
Aber es ist nicht entscheidend was ich mir gedacht habe, sondern wie das bei Dritten ankommt - und deswegen frage ich hier nach Meinungen.
Goodzilla:
Kann ich mir nicht denken daß es schlechter/gleich zum ersten Zeugnis ist. Ich habe es anhand von Beratungs- und Formulierungshilfen geschrieben und allein schon daß bestimmte Themengebiete oder Schlüsselwörter/Formulierungen drin stehen sollte es besser machen als das originale Armutszeugnis.
Daß es noch nicht perfekt sein mag kann natürlich gut sein - deswegen frag' ich hier ja nach.
