Beiträge von Printus

    Alla, ich hanns ech schon vor 2 Daach geschribbe...


    Der Ulle ist ein netter Kerl und ich gönne dem auch jeden Erfolg, allein schon deswegen weil mir Armstrong unsympathisch ist. Aber Ullrich muß erstmal zeigen was er drauf hat, denn außer einem Toursieg vor einigen Jahren hat er bei der Tour bisher nicht viel gebracht - und gestern eben auch wieder nicht.


    Man sollte aber jetzt auch nicht so tun als ob die Tour für Ullrich gelaufen wäre nur weil die erste Etappe fehlgeschlagen ist. Die Jungs haben noch ein paar tausend km zu fahren und da kann noch sooooo viel passieren... einmal nicht aufgepaßt und man liegt im Graben, sowas kann auch einem Armstrong passieren, und dann sind die Karten wieder neu gemischt. Oder er hat aus welchen Gründen auch immer mal einen Leistungseinbruch, einen verdorbenen Magen, irgendwas.


    Man sollte es sich nicht so einfach machen schon am ersten Tag vorraussagen zu wollen wer der strkere Fahrer ist. Alle beide müssen sich bewähren, ich mache erstmal keinen zum Favoriten nur weil die erste Etappe aussagekräftig war.

    Heute Abend war sie wieder da - ich sehe sonst nicht viel fern und auch nicht viel Werbung: Eine Werbung für "Bref", ein Putzmittel.


    Da führt der Professor staunende Besucher durchs Labor und zeigt denen wie toll sein Putzmittel wirkt.


    Liebe Firma Henkel, ganz großes Kino! Wo kann man sich bitte zu diesen Werkführungen anmelden? Dann möchte ich auch mal mit ner Besuchergruppe durchs Werk laufen und sehen wie der Professor zufällig herumstehende versiffte Kaffeekannen sauber wischt und wie er den Rost von zufällig herumstehenden Kinderfahrrädern entfernt.


    Das muß echt ein tolles Werk sein, wo solche Utensilien herumstehen...

    Werbung ist fast immer nur Schrott.


    Aber wo ich echt an die Decke gehe ist diese Pattex-Werbung. Da kommt so ein Idiot auf dem Motorrad und klebt den Leuten das Regal mit Kleber an die Wand..... :o :o :o ahhhhhhhhhhh!!!!!


    Mann, wenn ich so einen Scheiß sehe raste ich aus. Nicht witzig, nicht originell, nur absolut grooten-unterirdisch-schlecht.

    Klar, daß man nix zurückbekommt kann man sich denken.


    Ich stolpere eben nur darüber mit welchen Kilometerständen die Versicherung rechnet wenn die bei Veränderungen nicht den km-Stand abfragt. Dann müßten die ja immer davon ausgehen daß man die angegebene Laufleistung ausschöpft und ich hätte jetzt ein ziemliches "Guthaben", selbst wenn ich die momentan angegebenen 15.000 deutlich überschreite - ich wäre insgesamt immer noch locker im Limit.


    Ich mag allerdings ungern die Versicherung fragen, weil dann kommen die womöglich noch auf die Idee sich nach dem wahren km-Stand zu erkundigen. :)

    Dann schließe ich daraus daß ich meine Laufleistung demnächsat nochmal ändern muß... ich zahle einfach 2 Jahre gar nix weil ich angeblich gar nicht fahre und berufe mich auf die noch nicht verbrauchten Kilometer aus dem letzten Abrechnungszeitraum... :D

    OK, aber nehmen wir an Du schöpfst im 2. Jahr die 50.000 nicht voll aus, sondern fährst de facto nur 20.000 km.


    Dann hast Du eine unproblematische Freigabe ohne Nachzahlungen im Unfall-Fall ;) bis 65.000 km Tachostand, in Wirklichkeit bist Du aber ja nur 15.000 im 1. und 20.000 im 2. Jahr gefahren, hättest also real nur 35.000 verbraten.


    Jetzt könntest Du also im 3. und 4. Jahr angeben daß Du angeblich nur 1000 km fährst, obwohl es real womöglich 15.000 sind, denn Du hättest ja noch eine dicke "Reserve" aus dem 2. Jahr.


    Das kann aber ja nicht das Interesse der Versicherung sein. Die müßten doch wollen daß man sich für 15.000 km Fahrleistung versichert - und entsprechende Prämie zahlt - wenn man 15.000 km fährt...

    Zitat

    Original geschrieben von andi2511
    Geht es nicht um die Jahresfahrleistung? Also nicht um die Gesamtkilometerzahl auf deinem Tacho sondern jeweils um die aktuelle Laufleistung im Versicherungszeitraum?


    Klar, es geht natürlich immer um die Fahrleistung in einem Jahr. Aber wenn ich angebe daß ich 15.000 km fahre müßte die Versicherung, um zu wissen daß ich die nicht wesentlich überschreite, daran interessiert sein bei jeder Veränderung den km-Stand abzufragen um zu wissen wieviel ich in dem Jahr gefahren bin.


    Ansonsten könnte man ja theoretisch 1 Monat eine Fahrleistung von 100.000 km angeben, 1x den entsprechenden Beitrag zahlen und dann in den nächsten 5 Jaren *angeblich* nur 5000 km fahren und den entsprechend niedrigen Beitragssatz zahlen obwohl man in Wirklichkeit viel mehr km abspult.

    Hallo,


    könnt ihr mir mal bei folgender Sache Durchblick verschaffen:


    heute vor genau 1 Jahr habe ich einen Gebrauchtwagen angemeldet, der Kilometerstand war 85.000 und ich habe als Jahresfahrleistung 15.000 km angegeben.
    Damit war ich dann ja auf der sicheren Seite bis zu einer Laufleistung von 100.000 km.


    Im Herbst zeichnete sich dann schon ab daß ich mit einer Jahresfahrleistung von 15.000 km nicht hinkomme. Also Versicherung informiert, Jahresfahrleistung auf die Höchstufe, also 50.000 km, geändert.


    Nachdem ich also erst bis zu einem Tachostand von 100.000 "freigeschaltet" war, die Laufleistung dann auf 50.000 hochgesetzt habe, dürfte ich dann also bis zu einem Kilometerstand von 135.000 km auf der sicheren Seite gewesen sein.


    Soweit eigentlich klar.


    So, und jetzt kommt das, was ich nicht kapiere:


    De facto hab' ich momentan 112.500 auf der Uhr, aufgrund beruflicher Änderungen ist meine jährliche Fahrleistung aber gesunken und ich habe jetzt, passend zum Jahrestag, wieder auf 15.000 km/Jahr herabgestuft. War auch kein Problem, hat die Versicherung erledigt.


    Meine Frage ist nun: bis zu welchem Kilometerstand bin ich nun versichert?


    In der Theorie hatte ich ja zuerst bis 100.000 "freigeschaltet", die Laufleistung dann auf 50.000 hochgesetzt - war also demnach bis 135.000 auf der sicheren Seite.


    Bin ich jetzt bis zu einem Tachostand von 150.000 versichert (135.000 + die neuen 15.000)?


    Ich bin bei der Veränderung jetzt nicht nach dem aktuellen Kilometerstand gefragt worden, man kann also nicht sagen daß jetzt einfach die realen 112.500 genommen werden und ich nun 15.000 Kilometer fahren kann, also bis zu einem Tachostand von 127.500.
    Denn die Vesicherung weiß gar nicht ob ich die 50.000 vom letzten Jahr verbraucht habe oder nicht, die kennen ja gar nicht meinen wirklichen momentanen Kilometerstand.


    Wie sieht's denn nun aus? Wie lange, wie weit bin ich jetzt versichert?

    Second to win is first to loose...


    Wirklich "zählen" tun keine 2. oder 3. Plätze, und auch die Etappensiege sind keine wirklich absolut spektakulären Erfolge.


    Man könnte gegenrechnen wieviele Etappensiege irgendwelche Sprinter erzielt haben - was dann aber allein auf ihre Sprintstärke, nicht auf eine insgesamt perfekte Performance als Gesamtsieger zurückzuführen ist.
    Oder jemand ist mehr zufällig in einer Gruppe davongefahren und kann den Vorsprung ins Ziel retten. So kommen auch Wasserträger mal zu einem Erfolg... Insofern kann ich in Etappensiegen noch nicht direkt den Topfahrer sehen.


    Ich sage nicht daß Ullrich gar nix kann. Der Mann fährt immerhin an der Weltspitze mit. Aber trotzdem nutzt es nix wenn man 100x 2. oder 3. war während Armstrong reihenweise die Siege holt - im Bezug auf die Tour.
    Mir ist ganz einfach nur der Hype um Ullrich etwas zu groß. Er hat genauso viele Erfolge wie beliebige andere Topfahrer aus den verschiedenen Teams auch. Damit ist er einer der besonders guten, aber eben noch kein absolut herausragender Fahrer.


    Man stellt ihn immer auf eine Stufe mit Indurain oder Armstrong, aber dazu reicht meiner Meinung nach nicht ein einzelner Toursieg oder hier und da mal ein Sieg, wie z. B. "Rund um Köln" oder gelegentliche Etappensiege.
    "Rund um Köln" etc. sind regional betrachtet sicher nette Ereignisse, aber für einen Weltspitze-Fahrer 08/15-Rennen, von denen er jede Woche 3 bestreitet.

    Ich freue mich auf die Tour, sehe mir die Übertragungen gerne an weil es oft auch landschaftlich reizvoll ist. Irgendwann werd' ich wohl selber mal am Straßenrand stehen - in den Alpen oder Pyrenäen.


    Die Tour ist vor 13 Jahren mal durch meine Stadt gefahren - Wahnsinn, diese ellenlange Werbekolonne vorneweg und dann die Radfahrer in Sekundenbruchteilen durchgezischt - und das war's.


    Das mit Emig ist ein Hammer. Ich hatte in der Vergangenheit schon mal gehört daß der Ärger hatte, ganz neu ist die Sache nicht. Aber schade daß der jetzt bei der Tour fehlt, das ARD-Moderatoren-Team war eine Truppe, die auch "irgendwie dazugehört" - also Emig, Watterott und *äh, wie heißt der jüngere Reporter nochmal*.


    An Ullrich glaube ich inzwischen nicht mehr. Der hat faktisch 1x die Tour gewonnen, das war 1997. Vorher war er ein Nobody und seitdem, also seit 8 Jahren, hat er einen prominenten Namen aber mehr Skandale als sportlich nennenswerte, spektakuläre Erfolge. Der Mann wird IMHO völlig überschätzt.


    Ich würde mich freuen wenn er den unsympathischen Armstrong bezwingen würde, ich gönne es Ullrich und er fährt ja durchaus im oberen Leistungsbereich mit. Aber trotzdem hat der außer einem einzigen spektakulären Erfolg bisher nichts gebracht, und deswegen wird er IMHO zu einem größeren Star gemacht als er eigentlich bislang ist.


    Wer auch fehlt ist "Ete" Zabel. Ich hatte zwar bei dem zuletzt auch das Gefühl daß er älter wird und die jüngeren Sprinter ihn immer mehr überflügeln. Trotzdem - der war seit Jahren, fast kann man schreiben Jahrzehnten, der beständigste Star bei T Mobile.
    Ihn jetzt nicht mitzunehmen ist erstens eine Frechheit ihm gegenüber, eine Frechheit gegenüber den Fans und taktisch falsch weil man jetzt alles auf Ullrich ausrichtet, aber da hab' ich eben meine Zweifel ob der der Siegertyp ist.


    Die Konkurrenz schläft nicht und wenn Ullrich nicht der Matchwinner wird hat man aber auch keinen Zabel mehr, dem die Sympathien im Team gehörten und für den man gefahren ist.