Beiträge von Printus

    Schon klar. Aber so wirklich krieg' ich das trotzdem nicht auf die Reihe. Selbst wenn es - was unwahrscheinlich ist - in der Praxis so gehandhabt würde wie die Theorie die Spielregeln festlegt... es kommt mir trotzdem völlig absurd vor.

    Was die Strafbarkeit angeht: entweder ist das öffentliches Gelände - dann ist es fahren ohne Fahrerlaubnis seitens der Bekannten und Du bist mit dran weil Du sie hast fahren lassen.
    Ist es ein Privatgelände könnte die Firma (nicht der Wachdienst, sondern die Firma, der das Gelände gehört) wegen Landfriedensbruch etc. anzeigen.


    Fall 1 würde sehr viel schwerer wiegen als Fall 2, wobei es bei 2. aber keines Schildes etc. bedarf um den Platz als Firmengelände auszuweisen. Warum sollte das so sein, wo steht denn das jeder sein Grundstück beschriften muß um anzuzeigen daß er der Besitzer ist?


    Passieren wird euch beiden gar nix, der Wachmann wollte euch nur erschrecken und das hat ja auch funktioniert. Selbst wenn er euch wirklich anzeigen würde könntet ihr beide, als Beschuldigte, die Aussage verweigern oder ganz einfach alles abstreiten bzw. das Gegenteil behaupten.
    Wenn es dann keine Beweise gibt - und die gibt es wohl eher nicht wenn da nicht gerade eine Kamera installiert ist - hat es sich erledigt.


    Allein schon daß es sich offenbar um ein Firmengelände handelt besagt schon daß das kein Verstoß gegen die StVO sein kann, denn Deine Bekannte ist ja nicht im öffentlichen Verkehrsraum ohne Fahrerlaubnis unterwegs gewesen.


    Also locker bleiben, es wird letztlich gar nix passieren.


    Aber laßt euch den Schreck eine Lehre sein...

    Es ist in jedem Fall völlig absurd.


    Ich habe auch noch nie verstanden warum in militärischen Konflikten immer ein Unterschied zwischen Soldaten und der Zivilbevölkerung gemacht wird. Es geht immer um Menschen, die gerne leben möchten.


    Für mich ist das wirklich ein völlig krankens, absurdes Theater wenn man irgendwelche Spielregeln für das Töten von Menschen erläßt.

    Ich kenne das auch so daß prinzipiell darauf hingewiesen wird daß eine Uhr nach dem Austausch der Batterie nicht mehr dicht sei.


    Für mich ist das aber entweder "legalisierte Schlamperei" oder der um sich greifende Schwachsinn alles und jedes juristisch absichern zu müssen, genauso wie z. B. jeder inzwischen gezwungen ist bei Ebay irgendwelche blödsinnigen Gewährleistungs-Ausschluß-Formulierungen in den Text hereinbringen zu müssen.


    Das ist alles überflüssige Sinnlos-Bürokratie und der Grund warum die EU-Verfassung bei Volksabstimmungen scheitert.


    Ich erwarte ganz einfach daß meine Uhr nach einem Batteriewechsel wieder genauso dicht ist wie vorher, weil es schlichtweg nicht einzusehen ist was ein Batteriewechsel mit der Dichtigkeit zu tun hat.
    Wenn das nicht zu gewährleisten ist taugt der Uhrmacher nix oder der Hersteller hat Schrott produziert.


    Normalerweise kann man wohl auch davon ausgehen daß die Uhr nach dem Batteriewechsel noch dicht ist, auch wenn das vorsichtshalber schon mal anders gesagt wird.
    Wenn man natürlich die Dichtung herausnimmt ist logischerweise gar nix mehr dicht :mad:


    Die Aktion würde ich mir übrigens nicht gefallen lassen. Selbst wenn man standardmäßig nicht mehr für die Dichtigkeit der Uhr garantiert frage ich mich was Christ dazu gebracht hat den Dichtring auszubauen. Hallo??? Hat dem Uhrmacher die Sonne zu heiß auf's Dach gebrannt?
    Ich würde zumindest verlangen daß die Dichtung wieder ordnungsgemäß eingesetzt wird, auch wenn sie für Dichtigkeit nicht mehr garantieren wollen.


    Außerdem hättest Du die 3 Batterien reklamieren sollen. Es ist schon nicht OK wenn 2 davon getauscht werden obwohl es nur bei einer nötig war. Da könnte sich Christ vielleicht noch auf ein Mißverständnis herausreden. Aber das mit der 3. Batterie ist inakzeptabel.


    Ich denke Du hättest unangenehm werden sollen.

    Zivis sind natürlich keine Soldaten, aber ich meine in Erinnerung zu haben daß man auch als Zivi "Wehrpflichtiger" ist. Oder werfe ich da irgendwas durcheinander?


    Ich halte diese Flucht für eine Kurzschlußreaktion. Wenn der gute Mann - oder auch seine Ex - mal ernsthaft nachdenken dürfte ihnen klar werden daß er diese Flucht nicht lange durchhalten kann.


    Wenn er sich bei Bezugspersonen, zu denen er ein enges Verhältnis hat und denen er sich offenbaren kann, begibt sind das genau die Anlaufstellen, die man wohl als erstes ins Visier nehmen wird. Also hochgradig risikoreich und auch nicht unproblematisch für die Leute, weil die selber Probleme mit der Staatsanwaltschaft bekommen könnten.


    Wohin kann er sonst gehen? Er kann ja nur möglichst unerkannt versuchen in einer großen Stadt unterzutauchen oder sich in die Wälder zu schlagen. Nur - ohne Geld, ohne Nahrung, ohne sanitäre Einrichtungen... das kann er keine 2 Tage durchhalten denn er ist doch gar nicht gewohnt ein solches Leben auf der Flucht zu führen.
    So blöd das klingt, aber als Obdachloser kann er nur betrunken in der Gosse liegen - dann wird ihn aber auch recht schnell die Polizei aufgabeln, oder - was in seinem Fall wahrscheinlich ist - er versucht immer wieder an Geld, Schlafplätze, Nahrung zu kommen oder sucht Kontakt. Auch das ist auffällig und früher oder später kommt man ihm auf die Schliche.


    Was sagt uns das? Daß es am besten ist wenn er sich schnellstmöglich, vielleicht auch mit Hilfe eines Anwalts, zurückmeldet. Klar gibt das dann erstmal Ärger, aber dann kann er später in Ruhe und mit entsprechenden Ratgebern nach einem Weg suchen wie er offiziell den Weg aus der Bundeswehr findet. Einfach wegrennen ist ja keine Lösung.


    Ich würde also versuchen dem Mann mit Vernunft klarzumachen daß Wegrennen alles nur schlimmer macht, weil je länger er das durchzuhalten versucht um so schlechter ist später seine Position.
    Wenn er jetzt aus freien Stücken zurückkehrt, seine Beweggründe darlegt und zugibt - was ja auch stimmt - daß das alles eine Kurzschlußreaktion war, dann dürfte das der Weg sein wie er möglichst glimpflich aus dieser Lage herauskommen kann.


    Aber je länger er weg bleibt, sich nicht freiwillig stellt oder zurückkehrt und vielleicht noch Widerstand leistet, das alles wird man dann gegen ihn auslegen. Deswegen: bringt den Mann zur Vernunft, so hat das alles keinen Sinn.

    Ich tanke Super und kennen daher die Dieselpreise nicht so genau. Aber hier bei Bonn liegt der Super-Literpreis seit fast 2 Wochen absolut unverändert bei 124-1,25 - und das auch bei der Freien, nicht nur Aral und Shell.


    Ich habe allerdings den Eindruck das an den Tankstellen sehr wenig los ist - ich beobachte das schon seit mehreren Tagen. Habt ihr auch diesen Eindruck?


    Oder sind die Tankstellen hier die ganze Zeit schon überteuert (den Eindruck hab' ich nämlich, anderswo scheint's immer noch etwas preiswerter zu sein) und es ist nur hier so ein Hochpreis-Gebiet?

    Hi,


    in Beuel liegst Du richtig (wenn das Bett bequem ist) :D


    Du kommst problemlos mit dem ÖPNV zu den Telekomikern und wenn Du Bock hast fährst Du gemütlich mit dem Fahrrad den Landgrabenweg runter (heißt doch so, oder hab' ich das gerade falsch in Erinnerung?) und kommst ebenfalls gut zum Ziel.


    Über die Kennedybrücke kommst Du prima in die City, mehr als ca. 1 Kilometer ist es nicht.
    Das Rheinufer ist nahe und da kann man abends nett abspannen, sozusagen an der "Beuel Beach".


    Insofern: :top: für Beuel. Wenn die Bude in ner Nebenstraße liegt und nicht an einer der 3 Haupt-Durchgangsstraßen hast Du es auch noch ruhig wie auffm Land. ;)

    Ich würde das auch so einstufen: Poppelsdorf und Godesberg sind sehr schön, aber nicht das primäre Suchgebiet für jemanden, der preiswert für kurze Zeit unterkommen will.


    Beuel finde ich eher beschaulich und "gutbürgerlich", da wohnt ganz schlichtweg der normale deutsche Mittelstand. "Partystadtteil" ist für mich etwas anderes...
    Aber ich mag Beuel - man ist ruckzuck in der City, wohnt aber trotzdem nicht so wirklich in der Großstadt (wenn die Bude nicht gerade am Adenauer-Platz oder der B56 Richtung Siegburg liegt...) sondern wird durch den Rhein vom Großstadt-Trubel abgeschirmt. Man ist ratzfatz bei der Telekom (wenn man mit denen zu tun hat) und auch nach 5 Kilometern auf Autobahnen.
    Und wenn man im Sommer in den Biergarten am "Alten Zoll" will muß man nur mal eben über die Brücke fahren/gehen und ist schon am Ziel...


    Wenn ich bei den Telekomikern arbeiten würde, würde ich versuchen eine Bude in Beuel zu bekommen.


    Ziemlich viele Studenten treiben sich auch in Endenich herum, außerdem gibt's da die Harmonie und das Fiddler's - angesagte Kneipen und Biergärten. Insofern würde ich Endenich auch mal in die engere Wahl ziehen, da gibt's ein paar Stdentenwohnheime und sicherlich auch preiswerte Buden.


    Diese Formulierung vom "asiatischen Stadtteil" kommt daher daß in Beuel ein Schiff am Rheinufer ankert, daß komplett in chinesischem Stil hergerichtet wurde und darin befindet sich ein China-Restaurant.


    "Schäl Sick" ist hochdeutsch die schiefe Seite und woher das kommt weiß ich auch nicht, aber so wird immer der rechtsrheinische Teil bezeichnet.