Beiträge von Printus

    Die gibt's natürlich unter http://www.brodit.de ! :rolleyes:


    Ich kann Brodit auch nur wärmstens empfehlen. Ich war erst skeptisch weil ich dachte daß dieses Anklipsen in Ritzen am Armaturenbrett garantiert eine nicht funktionierende Billig-Schrott-Lösung ist, die Halter einem die Lüftung versperren und im Winter unter der Hitze der Heizung wegschmilzen und dazu noch Scheiße aussehen.


    Aber weit gefehlt.


    Die Empfehlungen und der gute Ruf von Brodit sind berechtigt. Das Prinzip funktioniert vorzüglich, die Befestigung ist bombenfest und der Kunststoff der Brodit-Halterungen sieht ordentlich aus.


    Diese Halterungen lassen sich wirklich prima anbringen - hab 2 davon in (allerdings ältere) Autos eingebaut. Auf dieser fahrzeugspezifische Halterung (man nennt sie Pro-Clip) kannst Du dann den individuellen PDA-Halter anbringen. Man kann kleben, bohren etc., der Kunststoff der Brodit halter macht alles mit und hat auch eine entsprechende Erklärung dabei.

    Zitat

    Original geschrieben von Zeus
    reichlich OT aber


    Nunja, man könnte einfach einen Wetterinfodienst anrufen und es sich ansagen lassen oder auch per wap, sms o.ä. Allerdings fallen mir ohnehin nur sehr wenige Anwendungsfälle ein in denen man das wirklich benötigt.


    Ich denke es geht da mehr um das Prinzip. Wenn ich ein Outdoor-Handy bringe sollte es jede Spielerei an Bord haben, die einen Outdoor-Freak anmacht.


    "Früher", also zu Zeiten des S45/ME45 und davor waren die Siemens-Geräte immer absolut perfekt und mit allem, was möglich war, ausgestattet - viel gutes Handy für vergleichsweise wenig Geld.
    Die jeweiligen Nokia-Konkurrenzmodelle waren teurer und boten weniger Funktionen.


    Klar, inzwischen tummeln sich mehr Anbieter auf dem Markt und selbst "Nischenprodukte" von Sharp oder Panasonic, die früher nicht ernst zu nehmen waren, sind heute "dank" Vodafone so gepuscht worden daß man die nicht einfach ignorieren kann.


    Aber Siemens hatte immer - und hat ja selbst heute noch, sonst hätte BenQ sie nicht aufgekauft - einen der besten Namen in der Szene. Nokia, SonyEricsson, Samsung, Motorola - und eben Siemens.


    Hätte man einfach nur konkurrenzfähige Technik gebaut (wenn die anderen Hersteller Lieferanten für hochauflösende Displays gefunden haben hätte Siemens sie genauso finden können) und dazu kräftig die Werbetrommel gerührt sähe es heute anders aus.

    Ich biete in diesem Zusammenhang an ein neues Logo für BenQ und Siemens zu erfinden, zum gleichen Preis wie es die Werbeagentur für das Arbeitslosenamt gemacht hat.


    Mein Vorschlag wäre


    "Ben@Siemens" , wobei die Schriftzüge der Unternehmen gänzlich unverändert bleiben.


    Als Zugabe denke ich mir gerne auch noch ein bißchen Geschwafel aus von wegen "zukunftsorientiertes, internationales Design, das die Integrität und Prägnanz eines strukturierten zukunftsweisenden Joint Ventures nachhaltig feinstaubfrei signalisiert. Das Markenimage wird gestärkt um die Kernkompetenzen des Unternehmens aufzuzeigen...."


    Aber darauf hab ich jetzt das Copyright, gelle, Kollegen...! :top:

    Ich find's halt absolut ärgerlich daß hier wieder mal das Management die Sache in den Sand gesetzt hat und die "kleinen Arbeiter" es ausbaden müssen.


    Die Qualität der Siemens-Geräte was "branchenüblich", also schlechter als vor 5, 6 Jahren, aber auch nicht schlimmer als bei der Konkurrenz. Das Design gefällt manchen, anderen nicht - ebenso wie auch bei anderen Herstellern.


    Die echten Fehler - und die kann doch fast jeder hier selber erkennen ohne Top-Manager zu sein - sind gewesen daß man
    - kein Marketing a la "Club Nokia" oder "Samsung Fun Club" etc. gemacht hat und sich dadurch nicht als cooler Lifestyle-Hersteller präsentiert hat
    - relativ harmlose Fehler wie den Klingelton-Bug des S65 maximal negativ ausgeschlachtet hat (man denke mal an den "Kein Netz"-Bug der /// T39m, das Rauschen der frühen SE T610 oder das blecherne Dröhnen der Nokia 6610. Das sind echte Klöpse gewesen, die aber in der Öffentlichkeit stillschweigend untergingen, während Siemens sein gerade auf dem Markt erschienenes S65 mit großem Trara vom Markt genommen hat anstatt stillschweigend ein Firmware-Update zu machen und fertig. Schlimmer und vom Zeitpunkt ungünstiger kann man keine Negativ-Schlagzeilen positionieren)
    - man über viel zu lange Zeiträume nicht dafür gesorgt hat technisch zumindest dabei zu sein (wenn schon nicht vorne dran). Ich denke da vor allem an das um Monate verspätete SX1 und die vorsinflutlichen Displays beim S55 (SE hat beim T610 innerhalb von 4 Tagen einen Kondensator-Zulieferer ausgetauscht, was zwar in die Hose ging und zum Rausch-Bug führte. Es wirft aber die Frage auf warum Siemens es dann innerhalb der letzten Monate und Jahre nicht schaffte konkurrenzfähige Hardware zu ordern und in die Telefone einzubauen).
    - man von dem Erfolgsrezept früherer Jahre abgekommen ist, bei dem die S-Serie immer ein rundum super ausgestattetes Modell bei gutem Preis war. Plötzlich fehlen den Geräten sinnvolle Funktionen (warum hat eim M65 keine Sprachwahl??? Gerade bei einem Outdoor-Gerät besonders sinnvoll).


    Das alles sind lupenreine Management-Fehlentscheidungen, weil auf dieser Ebene hätte ein andere Kurs gesteuert werden müssen. Ich glaube weder daß die Lohn(neben)kosten noch die technischen Fähigkeiten bei Siemens das Problem waren.


    Ich kenne Leute bei Siemens - wenn auch nicht in der Handy-Produktion - und die sagen ganz klar daß sich manche Entscheidungsträger aufführen wie bequeme Post- oder Bahnbeamte vor 25 Jahren und daß andererseits wenig für die Motivation der Mitarbeiter getan wird.


    Computer baut jetzt Fujitsu, Handys demnächst BenQ... da geht sehr viel Know How eines deutschen Konzerns, der seine Wertschöpfung und seine Weltmarktposition seit über 100 Jahren in D geschaffen hat, den Bach runter. Schade.


    Ich weiß nicht ob ich dann in Zukunft noch genauso an einem "Siemens"-Handy interessiert bin wie bisher. Schon traurig, denn ích habe die Geräte immer sehr gemocht, es waren sozusagen "unsere deutschen Babys".

    Ich glaube aber ehrlich gesagt nicht daß die SPD so blöd ist - oder anders formuliert: so rotzfrech ist - der CDU, den Medien und vor allem der Bevölkerung zu sagen: "Verstehen Sie Spaß...? Das war alles nur ein lustiger Gag, natürlich gibt's keine Neuwahlen, aber es war echt spaßig daß ihr alle drauf reingefallen seid."


    Wenn sie so ne Nummer bringen würden sind sie "tot". Dann halten sie sich natürlich noch bis 2006, werden in der dann folgenden Wahl aber unter die 5%-Hürde rutschen.


    Ich glaube daß die Wähler, die schon jetzt zu 72% einen Regierungswechsel wollen, die SPD im Falle daß Müntefering Kanzler wird und man doch keine Neuwahlen durchführt, in 2006 so dermaßen abwatschen würden wie das noch nie zuvor der Fall war.


    Soviel Unverfrorenheit traue ich nicht mal der SPD zu.


    Ich muß ehrlich sagen daß mir die Ankündigung von Neuwahlen immer noch nicht ganz klar ist. Verstehe ich die 2. Ebene nicht?
    Wenn der Kanzler vorzeitig Neuwahlen initiiert weil das Volk/das Parlament/wer auch immer nicht mehr hinter ihm steht ist das doch immer ein schlechter - und kein heldenhafter - Abgang.


    Deswegen ist mir nicht ganz klar was die Aktion soll. Letztlich ist das doch in jedem Fall ein Eingeständnis von Versagen und ich hätte erwartet daß er darum kämpft einen guten Eindruck zu machen und nicht auf diese negative Art und Weise aus dem Amt zu scheiden.

    Wenn ein "im Grunde unbekannter" Laden wie BenQ die unrentable Handysparte eines Weltkonzerns wie Siemens übernimmt ist doch erstmal sofort klar warum die das machen: einfach nur um "den guten Namen" nutzen zu können.


    Natürlich wird sich BenQ an irgendwelche Abmachungen halten müssen, aber ansonsten KÖNNEN sie in der HAndyproduktion nichts unverändert lassen weil dann hätten sie ja einfach nur Schrott gekauft um damit selber baden zu gehen.


    Also ist doch logischerweise der einfache Hintergedanke daß man den "guten Namen" nutzen möchte um eigene Produkte oder eigene Vertriebsstrukturen durch einen Imagegewinn oder größeren Bekanntheitsgrad der zugekauften Marke besser vermarkten zu können.


    Es wäre doch völlig unsinnig eine marode Firma zu übernehmen und unverändert zu lassen...


    Also wird man den Namen und das ein oder andere vielleicht vorhandene Patent nutzen, ansonsten aber die eigenen Produkte unter besserem/bekannterem Namen auf den Markt bringen wollen.


    Für Kunden und Fans stellt sich damit langfristig die Frage ob BenQ Handys baut, die man zwar bisher wenig beachtet hat, die aber qualitativ gefallen. Allein davon wird abhängen ob es in Zukunft erfolgreiche "Siemens Handys" gibt oder nicht.


    Ich denke man muß einfach abwarten wie sich das entwickelt.


    Ich hoffe nur daß die deutschen Produktionsmitarbeiter nicht früher oder später wegrationalisiert werden weil BenQ die Produktion aus Kostengründen nach China oder Taiwan verlagert.


    Für die Fans: Schade daß es dann keine "echten" Siemens-Handys mehr gibt. Aber andererseits: seit dem S45 waren die Produkte nicht mehr so zuverlässig und konkurrenzfähig wie man das davor immer gewohnt war. Insofern: ist das wirklich ein Nachteil wenn sich da jetzt was ändert?
    Wenn die Produkte nicht so ganz gut dastehen kann man sich ja kaum verschlechtern, sondern wenn überhaupt bedeutet "Veränderung" in einem solchen Fall daß es besser würde... wenn man denn nicht vom Markt verschwindet...

    Ich erinnere mich an Flugzeugmodelle aus Schaumstoff... das waren so kleine Papiertütchen aus dem Spielwarenladen, darin 1 Platte mit Schaumstoff, aus dem der Rumpf und die Flügel ausgestanzt waren und dann mußte man es nur noch herausbrechen und den Flügel durch den Rumpf stecken. Vorne wurde noch ein Propeller aufgesteckt - und wenn man nicht aufpaßte knickte das Zeug :-)


    Oder erinnert ihr euch an Jojos von Coca-Cola und Fanta? Die von Fanta hatten einen orangen Außenring, die von Coca-Cola einen in blau, mit einem recht dicken weißen Körper... das war mal irgendwann so eine Modewelle, wo jeder diese Dinger hatte...

    Mitte der 70er gab es doch diese megascharfen Bonanza-Fahrräder - der Easyrider-Chopper des kleinen Mannes :D:D:D



    Der Gangschaltungshebel mittig vor dem Sattel, mit einem Griff, der in jeden Ami-Schlitten aus der Zeit passen würde...


    Hinten war der Bananensattel Rückenlehnen-mäßig hochgezogen und daran wehte mindestens ein Fähnchen - wenn es denn nicht zum Fuchsschwanz reichte. Am Hinterrad hing ein Plastik-Schmutzabweiser in rallyemäßigem schwarz-weiß-Karomuster, die Bremskabel waren in zweifarbigem Band umwickelt und der Hardcore-Easyrider hatte Bänder an den Griffen wie Harleyfahrer Lederriemen. :D:D:D:D


    In den 80ern kamen dann die BMX-Räder, bei denen die Lenkerstangen mit Schaumgummi-Rollen gepolstert waren - auch wenn das nur halb so kultig war wie die Bonanza-Fahrräder.


    Coole Seite zu dem Thema hier und hier