Beiträge von Printus

    Mir geht's aber ebenso daß mir der geringere Zahlenwert von 20 EUR vorgaukelt daß das "weniger Geld" sei als wenn früher etwas 40 DM kostete.


    Und zu den statistischen Lebenshaltungskosten: Preiswerter - im Bezug zu den Einkommen - wurden sehr viele, an sich schon kostspielige, Einmal-Anschaffungen wie Fernseher, Computer, Telefone ezc., also vor allem Elektronik.


    Dieser Effekt geht aber zum einen schon dadurch wieder kaputt daß man heute mehr Technik kauft als früher (Handy gab's nicht, DVD-Spieler gab's nicht, auch CD-Spieler gibt es noch nicht soooo ewig lange, Fernseher hielt 15 Jahre und veraltete technisch nicht so schnell wie heute, beim Auto hat man ne Glühbirne für 3,50 DM selber ausgetauscht, heute muß man dafür 2 Stunden in die Werkstatt fahren usw.).


    Und zum anderen sind das immer punktuelle Anschaffungen, die man nur einmal kauft und dann ist wieder für eine Weile Ruhe.


    Wenn aber die Lebensmittel und generell Dinge des täglichen Bedarf teurer werden - und sei es nur relativ minimal - haut das auf die Dauer sehr heftig rein.


    Und sind wir doch mal ehrlich: gibt es irgendwen, der ernsthaft behaupten kann, daß er heute weniger intensiv auf's Geld schaut und findet daß das Leben preiswerter geworden ist? Wohl kaum.
    Jeder stellt fest daß die normalen, alltäglichen Dinge immer teurer wurden - und da war die EUR-Umstellung nur ein besonders heftiger Einschnitt.

    Der Zoll kann allein schon aus Personalgründen nicht jeden einreisenden Passagier gründlich kontrollieren, und gerade auf Langstrecken kommen gewöhnlich Großraum-Flugzeuge zum Einsatz.


    Das ändert aber nichts an der Gesetzeslage - und wenn man derjenige ist, der vom Zoll zur Kontrolle rausgezogen wird, kann man sich auch nicht mehr rausreden sondern dann wird jeder illegal eingeführte Pfennigsartikel zum Problem.


    Generell darf man nur Waren bis zu einem Wert von 175 EUR bei sich haben - und ist notfalls in der Nachweispflicht den Wert der Waren zu beweisen. Für Verbrauchssteuer-pflichtige Waren wie Tabak, Kaffee, Mineralöl :D etc. gibt es eigene Regeln!


    Bei der 175 EUR-Regel scheitert jeder der Handys, Kameras etc. mitbringt. Der Ausweg ist dann nur daß man die Sachen ohne Verpackung und Kassenbon mitbringt und so tut als wären das persönliche Reiseutensilien, die man bereits beim Abflug aus D bei sich hatte.
    Sieht der Zoll Hinweise daß die Ware im Ausland erworben wurde ist man dran - jedenfalls wenn man durch den grünen Ausgang gelatscht ist und nicht den korrekten roten Ausgang nach dem Baggage Claim benutzt hat.


    Die Waren dürfen nur zum persönlichen Ge- und Verbrauch bestimmt sein - wer da also eine komplette Warenkollektion oder 80 billige Uhren etc. anschleppt und den Eindruck erweckt sie verkaufen zu wollen hat ebenfalls ein Problem.


    Und dann zieht der Zoll natürlich alles heraus was gegen das Washingtoner Artenschutzabkommen/Bundesnaturschutzgesetz verstößt oder nach Markenpiraterie ausschaut. In diese Kathegorie fallen CD's und Klamotten, wobei letztere de facto meistens stillschweigend akzeptiert werden weil der Nachweis der Fälschung schwer ist.


    Aber Achtung: generell gilt beim Zoll daß der Einführer der waren als Zollbeteiligter nachweispflichtig ist, d. h. nicht der Zoll muß die Illegalität einer eingeführten Ware beweisen, sondern der Reisende muß bei Zweifeln des Zolls die Rechtmäßigkeit der Einfuhr beweisen!!!

    Das Problem mit den Ledersohlen ist einfach daß die absolut kein Profil haben und deswegen saumäßig rutschig sind. Außerdem habe ich schon erlebt daß die bei Regen langsam aber sicher feucht werden weil das Sohlen-Leder irgendwann Feuchtigkeit aufsaugt - und das ist dann total unangenehm.


    Gerade wenn es feucht ist wird es rutschig und ausgerechnet dann fehlt den Ledersohlen eine Profilierung...


    Insofern habe ich auch ein Problem mit Ledersohlen.


    Es gibt aber inzwischen auch viele Herreschuhe mit Gummisohlen, die man nicht als solche erkennt bzw. bei denen die Sohle nicht nach Weichkautschuk ausschaut - und das ist das doch völlig OK.

    Jungs, ihr macht es euch ein wenig zu einfach.


    Der Otto Normalverbraucher hat in seinem persönlichen Umfeld erstmal natürlich nur registriert daß "alles teurer" wurde weil der Handel die EUR-Umstellung genutzt hat um die Preise unverschämt zu erhöhen.
    Dafür muß man den Handel auch abwatschen und kann auch sagen daß der EUR negative Folgen hatte.


    Ihr dürft aber eins nicht vergessen, auch wenn ihr das in eurem persönlichen Umfeld nicht direkt und hautnah wahrnehmt:


    Die Welt ist dabei sich immer stärker zu globalisieren, internationale Handelsströme verstärken sich. Insbesondere mit unseren Nachbarländern haben wir durch die EU, aber auch weil sie einfach nur nahe bei sind, besonders intensive Handelsbeziehungen.


    Früher mußte auch bei Geschäften Richtung Frankreich, Benelux usw. usw. IMMER beachtet werden daß es Kursschwankungen gibt und der Währungstausch dazu führte daß bei jedem Geschäft draufgezahlt werden mußte weil die Bank sich den Geldwechsel bezahlen ließ.
    Diese Handelsbarriere ist jetzt innerhalb aller EUR-Staaten weggefallen und dementsprechend verbessert - und verbilligt - sich der internationale Warenhandel: wir können Dinge etwas preiswerter von den NAchbarn kaufen und profitieren davon daß wir, gerade als Exportnation, einfacher ins Ausland verkaufen können.


    Insofern macht der EUR schon sehr viel Sinn.


    Es ist einfach schade daß der Handel diese indirekten, aber langfristig positiven Effekte für die Bürger dadurch kaputt gemacht hat daß er sie mit direkt spürbaren Preiserhöhungen über's Ohr haut.


    Daran ist aber primär nicht der EUR schuld und auch die grundsätzliche Idee hinter dem EUR nicht falsch.

    Zitat

    Original geschrieben von GeneralCuster
    Der Crash von Kimi hat zwar aufregend ausgeschaut, aber im Nachhinein betrachtet war er halb so schlimm. Die Halteseile haben gehalten, Die Crashzone war sicher, der Monocoque sicher. Was wollt ihr noch mehr, das die Jungs mit Twingos rumfahren?


    Aber neben Kimi ist ein anderer Wagen haarscharf daran vorbeigekommen in den schleudernden Wagen hereinzufahren. Durch reinen Zufall ein paar Zentimeter weniger Abstand - und es wäre womöglich nicht so glimpflich abgelaufen.


    Oder stell Dir vor es wäre auf einer anderen Rennstrecke an einer anderen Stelle passiert - der gleiche Vorfall eine Woche früher in Monaco und der gute Kimi würde jetzt Senna und Ratzenberger die Hand schütteln.


    Und das geht einfach zu weit. Es ist klar daß die Formel 1 ein gewisses Risiko mit sich bringt. Aber deswegen sollte man trotzdem alles tun die möglichen Sicherheitsmaßnahmen auszuschöpfen.
    Jedes Kind weiß daß die Reifen eines der primären Sicherheits- oder Risikoelemente eines Autos sind. Also sollte es auch die FIA wissen. Bei allem Bemühen um mehr Spannung in der Formel 1 darf das niemals zu Lasten der Sicherheit gehen, und wenn man Fahrer zwingt mit nicht optimalen Reifen weiterzufahren ist das fahrlässig.


    Wie ich weiter oben geschrieben habe kann man sich 1000 andere Sachen ausdenken um mehr Wettbewerb zu erzeugen. Aber bitte nicht zugleich Sicherheitsrisiken schaffen.

    Zitat

    Original geschrieben von Handyfreak83
    Naja jedem das seine wie du schon schreibst.
    Aber zu behaupten man würde das nicht sehen,halte ich für eine Lüge.
    Du kannst keine 7€ Watson Jeans mit einer chicken Diesel oder DG vergleichen!
    Alleine schon der Schnitt ;) :p
    Nichts für Ungut :)


    Nö, keine Lüge :-)


    Weder der Stoff ist in irgendeiner Weise schlechter als bei Markenjeans, noch ist der Schnitt schlechter. Warum sollten die Aldi-Zulieferer diesen Hosen bewußt einen schlechten Schnitt verpassen?


    Natürlich steht nicht jedem jeder Schnitt oder man mag eben nur bestimmte Bauarten ("Ich hab keine schlechte Figur, sondern einen schlechten Schneider... :D). Klar, nicht jede Farbe, Form, Material oder sonstwas von Aldi trifft meinen Geschmack, aber das ist ja normal - jeder hat eben seinen eigenen Stil.


    Oder man möchte eben lieber eine Hose tragen an der ein anderes Etikett angenäht ist; eins, auf dem Diesel oder DG steht...


    Das ist alles OK, jedem das seine. Aber definitiv sieht Aldi-Wear nicht grundsätzlich schlechter aus als Waren aus anderen Läden und auch die Qualität ist nicht schlechter. Ich denke daß diejenigen, die das behaupten, sich eher eine Begründung suchen warum sie lieber teurere Marken-Klamotten kaufen.


    Würden die Aldi-Sachen nix taugen würde ich sie garantiert nicht tragen, denn mich gelüstet nicht nach Klamotten irgendwelcher angesagter Firmen, aber ordentlich aussehen und gute Qualität haben müssen sie.

    Nee nee, so einfach isses nich.


    Die Läden sind verpflichtet eine "ausreichende Menge" der beworbenen Ware vorzuhalten. Ist das nicht der Fall macht man sich mit Lockvogel-Angeboten wegen unlauteren Wettbewerbs schuldig.
    Was "ausreichend" ist hängt davon ab wie lange das Angebot gilt, wie stark ein Laden frequentiert ist und wie gefragt eine Ware vermutlich sein wird. Bei den Lidl-Bahntickets ist z. B. ohne große hellseherischen Fähigkeiten klar gewesen daß es einen Run auf das Angebot geben würde, und deswegen hätte Lidl definitiv mehr Tickets haben müssen. Wenn sie also wegen der Aktion einen auf den Deckel bekommen dann zu Recht.


    Diesen Regeln kann man sich auch nicht so einfach durch Kleingedrucktes entziehen.


    Da die Angebote von Aldi und Co. üblicherweise 3 Tage gelten (Mo und Do kommt jeweils das neue Angebot heraus) ist es akzeptabel wenn die Ware am 2. Tag ausverkauft wird weil man einen Laden auch nicht zwingen kann sich wochenlang mit Aktionsware die Gänge zu verstopfen.


    Daher kommt die Einstufung daß eine Ware etwa 2 Tage reichen muß - aber nicht weil definitiv irgendwo von 2 Tagen die Rede ist - sondern weil ein Laden ausreichende Mengen vorhalten muß und ein gefragtes Angebot, welches 3 Tage reichen muß, darf praktisch am 2. Tag ausgehen.
    Dann kann der Laden argumentieren daß er die vorzuhaltende Menge an Ware ein wenig unterschätzt hat, aber immerhin hatten die Kunden dann auch 2 Tage lang Zeit das Angebot zu nutzen.


    Von Aldi weiß ich beispielsweise daß man, wenn es da um eine heiß begehrte Ware geht wo sich der Aufstand lohnt, durchaus zur Filialleitung latschen kann und darauf bestehen kann daß man die Ware bekommt. Aldi ist dann in der Tat bemüht einem die Ware aus einem Zentrallager oder einer anderen Filiale zu besorgen.


    Das lohnt sich zwar bei preiswerten Artikeln nicht und oft ist einem dieser Aufwand zu blöd. Die meisten Leute akzeptieren ja auch zähneknirschend daß das Angebot ausverkauft sei wenn die Regale leer sind. Aldi wird auch einen Teufel tun den Leuten auf die Nase zu binden daß man die Ware auch dann noch anfordern kann. Aber möglich ist es.
    Aldi will damit nämlich eben genau das Problem umgehen daß ihnen die Wettbewerbshüter irgendwann mal die rote Karte zeigen weil jede Woche regelmäßig besonders gute Angebote ruckzuck weg sind.

    Korrekt. Dann lieber die Motoren drosseln, ein paar Bleiplatten in die Autos legen, den Tank verkleinern - was auch immer. Es gibt unendlich viel Möglichkeiten ohne Sicherheitsbedenken, mit denen man Teams reglementieren und den sportlichen Wettkampf forcieren kann...

    Auch wenn das jetzt sicher nicht das ist was der Threadersteller lesen wollte: ich schwöre momentan auf 19 EUR-"Explorer"-Strechjeans von Quelle und 7 EUR-"Watson"-Jeans von Aldi.


    Preis und Verarbeitung sowie der Sitz der Sachen ist für mich optimal.


    Dazu habe ich mich bei der letzten Aldi-Aktion mit "Boston Style"-T-Shirts für 1,99 EUR eingedeckt. Die Dinger sind Spitze! Immer im Sommer hat der Aldi diese T-Shirts und ich habe davon ein paar, die locker 5 oder 6 Jahre alt sind. Das gute daran ist daß die nicht, wie irgendwelche anderen Billigmarken, nach 3x waschen in der Länge um 2/3 geschrumpft, dafür aber in der Breite um 2/3 gewachsen sind - diese T-Shirts bleiben perfekt in Form und ich kenne nichts Besseres zu dem Preis.


    Mein Gürtel kommt vom C&A, wo ich sowieso sehr gerne kaufe, weil "preiswert und gut". Diese C&A-Ledergürtel kosten auch nur 7 EUR und sind in der 4 cm breiten, wirklich stabilen Version aus schwarzem Rindleder. Ich habe ewig gesucht bis ich auf die gestossen bin, weil stabile schwarze Ledergürtel, wenn da irgendein Mainstream-Name draufsteht, ruckzuck 30 EUR kosten. Und das ist mir echt zuviel, denn ich mag keine "abgewichsten" Gürtel mit speckigen, ausgeleierten Ösen. Und wenn man die Dinger dann 2x (oder so) im Jahr neu anschafft gibt es nix besseres als diese C&A-Gürtel.


    Ansonsten kann man auch bei Tchibo gute Klamotten bekommen. Wenn etwas dabei ist was einem gefällt kauft man dort ebenfalls gute Qualität.


    Allein bei Schuhen kaufe ich wirkliche Markenware weil ich festgestellt habe daß Deichmann-, Reno- oder sonstwas-Schuhe mit guter Qualität eines Markenproduzenten nicht mithalten.
    Besonders gute erfahrungen habe ich mit Dockers-Schuhen gemacht. Die sind auch noch halbwegs preiswert und sehr robust. Ich habe ein Paar, mit dem ich seit 10 Jahren (!!!) jeden Winter laufe - und irgendwann wird die Sohle durch sein, aber die Dinger sind irre bequem und waren ihr Geld absolut wert.


    Jetzt im Sommer hab' ich Ecco-Schuhe, die inzwischen 9 Jahre alt sind und allmählich leider auch deutliche Alterserscheinungen zu zeigen beginnen. Aber auch diese Schuhe waren jeden Pfennig ihres damaligen Kaufpreises wert und ich habe wohl nie Schuhe besessen, die bequemer waren als diese Ecco-Sommerschuhe.


    Ich habe kein Problem mit Leuten, die teurere Sachen kaufen. Aber denkt mal nicht daß man es meinen Klamotten ansehen würde daß die vom Aldi stammen und nur Peanuts gekostet haben. Das Geile an diesen Klamotten ist daß die wirklich gut sind, zugleich aber unglaublich preiswert waren und noch dazu ordentlich aussehen.


    Lidl hat auch ab und zu Jeans oder T-Shirts angeboten. Da bin ich aber oft mit der Qualität nicht ganz zufrieden gewesen, insofern halte ich mich da zurück.

    Es ist allerdings schlichtweg inakzeptabel wenn irgendwelche renntaktischen Überlegungen vor den sicherheitsrelevanten Entscheidungen stehen.


    Hier geht es immerhin um Kopf und Kragen von Menschen, und da muß die oberste Priorität immer die Sicherheit der Beteiligten sein - und nichts anderes.