Beiträge von Printus

    Hi,


    ohne die anderen Antworten gelesen zu haben ist meine Meinung:


    1. Eine ideale Lösung gibt es nicht. Es sind 3 Parteien im Spiel (Du, Deine Flamme, der Kumpel) und irgenbdwer wird sich immer ein wenig blöd vorkommen - egal was Du machst. Damit mußt Du sowieso leben.


    2. Wichtig ist daß Du dich nicht von anderen abhängig machst sondern Dein Ding durchziehst. Wie gesagt, blöd ist es sowieso, und Du kannst es nicht asllen Recht machen. Also machst Du das, wonach Dir der Sinn steht. Die anderen sind "erwachsene Leute" und haben jederzeit die Freiheit sich ihr Verhalten zu überlegen.


    3. Du bist mit der Frau zusammen, willst den Kumpel nicht verlieren. Also sprich mit den beiden. Erkläre beiden Deinen Standpunkt, sag Deiner Freundin daß Du zu ihr stehst, sag dem Kuimpel daß Du die Freundschaft weiterführen möchtest, aber auch verstehst wenn die untereinander gewisse Vorbehalte haben, daß sie das aber selber klären müssen. Schlage Dich deswegen nicht zu eindeutig auf die eine oder andere Seite! Sondern laß die ihr Verhältnis zueinander selber bestimmen.
    Versuche, die beiden wieder zu einem unbefangenen Verhältnis zueinander zu bringen, würde ich lassen. Das müssen die selber schaffen - oder lassen.


    4. Aber zeige beiden deutlich daß Du weiterhin ein gutes Verhältnis, wie bisher haben möchtest, und Dich nicht in eine "entweder sie oder er"-Situation bringen läßt.


    5. Ganz wichtig: wenns nicht anders geht treffe Dich eben unabhängig mit beiden. Mal ein Abend alleine mit dem Kumpel, an einem anderen alleuine mit der Freundin. Wenns nicht zusammen geht, dann eben so. Aber Du mußt beiden vermitteln daß Du sie weiterhin so gerne hast wie vorher und Dich nicht auf eine Seite ziehen lassen wirst.

    Ich kann Dir jetzt aus dem Stegreif keine Wetten aus der "guten alten Zeit" nennen. Ich vermute auch daß manches früher spektakulärer erschien als es das heute tun würde, so wie man vor 5 oder 10 Jahren weit mehr Spaß an einem neuen Handy hatte als heute - obwohl das Ding damals nix konnte.
    Vor 10, 15 Jahren gab es kein Internet und die privaten Fernsehsender waren noch nicht so präsent wie heute. Damals konnte "Wetten daß" Dinge als Spektakel vorführen, die heute keinen mehr hinter dem Sofa hervorlocken.


    Insofern sind die Wetten und ob sie als spektakulär durchgehen immer auch vor dem Hintergrund, wie sie in die Zeit passen, zu sehen.


    Klar ist auch daß die Idee "ich erkenne 5 aus 100 XYZ" in den ersten Sendungen der Show mehr hermachte als heute, wo einem dieses Strickmuster allmählich langweilig wird weil es immer dasselbe ist, egal ob jemand Tiefkühlpizzen, Tennisbälle oder sonstwas erraten will.


    Gerade deswegen würde ich aber heute Wetten bevorzugen bei denen jemand ungewöhnliche Fähigkeiten besitzt oder verblüffende Dinge leistebn muß, die nicht jeder nachmachen kann. Seifen, Tiefkühlpizzen, etc. kann jeder von uns erkennen - man müßte sich nur hinsetzen und es auswendig lernen/üben.
    Das Mädel auf den Rollschuhen - das z. B. war außergewöhnlich, das war eine "gute" Wette.


    Oder wenn Leute mit Traktoren, LKW's oder Lokomotiven filigrane Aufgaben lösen - das finde ich interessant anzusehen und ich bin gespannt ob das funktioniert, derjenige seine Maschine wirklich so gut beherrscht daß er die Wette gewinnt.


    Ansonsten finde ich nichts dabei die Gästeschar auf weniger "hochkarätige" Menschen zu reduzieren.
    Es gibt durchaus Künstler, die die Sendung bereichern würden, Spaß und Stimmung aufbringen und nicht nur für 20 Minuten auftauchen um gegen eine horrende Gage dann auch noch Werbung für irgendetwas zu machen - und ansonsten völlig humorlos, aber zickenhaft auftreten.


    Was spricht gegen Otto, Harald Schmidt, Tom Gerhard, Loriot, Anke Engelke, Mikke Krüger usw. usw.? Leute, die Stimmung bringen und sich nicht so zickig und unverschämt benehmen wie irgendwelche abgedrehten, sich ganz toll findenden Maria Careys, Jennifer Lopez' oder Paris Hilton...


    Ich bin mir auch nicht sicher ob "Wetten daß" immer so weitermachen kann. Irgendwann sind die flachen Wetten und der Starrummel rundum so ausgereizt daß die Sendung nicht mehr die "Nummer 1" der Abendunterhaltung ist.
    Schon jetzt mehren sich ja die Stimmen derjenigen, die keinen Bock mehr auf "Wetten daß" haben und nicht mehr diese "Dauer-Werbesendung" sehen wollen: Von Haribo über DHL zur Telekom, dafür wirbt allein schon das ZDF. 5 oder 6 "Stars" auf dem Sofa bieten dann noch ihre Filme, die "am Montag erscheinende neue Platte" oder die neue Fernsehserie an. Irgendwann ist man es leid...

    Es geht mir auch nicht unbedingt darum auszurechnen wieviel Cent meiner persönlichen Gebühren für "Wetten daß" gebraucht werden. Sonst könnte man ja auch argumentieren daß man mit seinen Gebühren täglich 20 Stunden öffentlich-rechtliches Programm pro Sender finanziert obwohl man nur 2 Std. davon anschaut - und die vielleicht sogar bei den Privaten.


    Mir geht es mehr darum daß ich finde daß "Wetten daß" allmählich eine finanzielle Größenordung erreicht und einen Zirkus, der sich um sich selber dreht, veranstaltet, die ich unangemessen finde.
    Es werden horrende Summen in angebliche Megastars gepumpt, die nur aus Promotiongründen da sind und nicht mal den Anstand haben die Show über dort zu verbringen.
    Da wird "mal eben" ein Keyboard mit einem Wert von sicherlich ein paar hundert EUR verschenkt...
    Da fliegen - mit Sicherheit auf Kosten des ZDF's, also der GEZ-Zahler - irgendwelche VIP's ein, die dann in der ersten Reihe sitzen und zuschauen oder wie Frau Lauterbach die Couch bevölkern - obwohl diese Leute nicht zur Sendung gehören und es keinen Grund gibt warum sie solche Sachen vom ZDF bezahlt bekommen.
    Ich will das "Arbeitslosen-Argument" nicht als Totschlagsargument anführen, aber ich finde daß eine Show, die sich "die größte Fernsehsendung Deutschlands" nennt, nicht so maßlos zeigen sollte, denn so empfinde ich "Wetten daß" inzwischen. Man kann eine gleich gute und interessante Sendung - ohne Abstriche in der Qualität oder Kurzweil für den Samstagabend - auch mit weniger Spektakel machen, und wahrscheinlich würde die Sendung noch profitieren weil es wieder mehr um den Inhalt, also interessante Wetten, und nicht irgendwelchen Sinnlos-Starrummel ginge.


    Früher waren die Wetten spektakulär und wer seine Wette verloren hat, der hat zum Spaß des Publikums eine wirkliche "Strafe" absolviert oder eine Aufgabe erfüllt. Heute frage ich mich: wozu sind die Wettpaten da? Offensichtlich nicht mehr um als prominente Paten spektakulärer Wetten zu fungieren, sondern um ihr Produkt zu promoten. Die Fernsehsendung und der Wetteinsatz sind für die Stars nur noch lästiges Beiwerk und dann wird pro forma irgendein lächerlicher Wetteinsatz gebracht.


    Es ist umweltpolitisch sträflich - weil total überflüssig - eine komplette Show mittels DHL stundenlang in Flugzeugen in andere Länder zu verfrachten. Diesen Unsinn gab es auch schon beim Musikantenstadl aus China. Was soll das?


    Ich hatte schon geschrieben daß ich mir auch nicht vorstellen kann daß es finanziell gleich ausgeht mit einer Show aus D, A oder CH. Wenn man alleine mal überlegt was für ein Aufwand für die Beleuchtung und Herrichtung des Theaters getrieben wurde - das braucht man so in keiner deutschen Halle aufbauen weil die Technik dort schon vorhanden ist und eine ausgeleuchtete Bühne reicht, da muß nicht auch noch die komplette Arena in blau-gelb bestrahlt werden...
    Ich kenne mich - auch wenn das nur ein Aspekt am Rande ist - sehr gut mit Verzollungen aus und möchte nicht derjenige gewesen sein, der für das ZDF die Aus- und Einfuhrgenehmigungen für jedes einzelne Stromkabel (so pingelig ist nämlich der deutsche Zoll) gemacht hat. Allein die Zollformalitäten, um die ganze Technik in ein Nicht-EU-Land zu bringen, müssen irrwitzig gewesen sein. Wer immer da zuständig war - derjenige hat sicher Alpträume von dieser Arbeit bekommen...


    Mich würde auch interessieren inwieweit "Wetten daß" der lokalen türkischen Infrastruktur genutzt hat - oder hat man womöglich bis auf den letzten Pups alles in Eigenregie gemacht und sich von den Türken völlig abgeschottet? Ich vermute nämlich sehr daß das eine geschlossene, deutsche Veranstaltung war - so wie man am Ballermann keinen einzigen Spanier findet, jedenfalls nicht unter den Urlaubern. Jedenfalls habe ich nichts gesehen was deutlich darauf hinwies daß man in der Türkei ist und dem auch Rechnung trägt indem man bewußt türkische Inhalte einbindet.

    Unter dem Strich eine Sendung, die mich wieder genervt hat.


    Positiv war: das Theater bot eine wirklich toll aussehende Kulisse und es gab nicht die üblichen "Ich erkenne 5 aus 100 XXX".


    Ich habe mich aber den ganzen Abend über gefragt wieviel von meinen teuren GEZ-Gebühren da verballert worden sind um die Show in die Türkei zu verfrachten. Ist das wirklich nötig???


    Natürlich sah das Theater geil aus, aber ich denke mal allein der Aufbau der Lichttechnik hat Unsummen gekostet. Die Showtreppe, das Sofa, die Bühne - alles war genau so eingerichtet wie auch sonst. Die Bühne wurde extra gerade ausgerichtet, sonst wäre die Chinesin da sicher nicht mit Rollschuhen drüber gefahren und der Spanier hätte nicht seinen 100kg-Stein darauf geworfen.


    Oder das Keyboard als Geschenk für die kleine Chinesin - klar, es war toll wie sie unter der Glasplatte durchgefahren ist und die hat sich über das Keyboard gefreut. Aber die hätte sich auch über ein 50-EUR-Spielzeug gefreut. Da verschenkt man mal eben ein Musikinstrument für ein paar hundert EUR...


    Sowas regt mich auf. Hier gibt es viele Arbeitslose, die gerade so über die Runden kommen und weitere Menschen, die Arbeit (noch) haben aber am Existenzminimum leben, und der Herr Gottschalk fliegt mal eben seine ganze Show in die Türkei. Welchen Zweck das haben soll verstehe ich nicht, ich finde es aber völlig unpassend und auch überflüssig. Mich würde mal interessieren was diese Aktion die GEZ-Gebührenzahler gekostet hat.


    In der ersten Reihe saßen wieder dutzende VIPs (Gottschalks Bruder, Klaus Bresser, ZDF-Polit-Moderator, usw...), die ihre Flugtickets, Eintrittskarten, Hotelübernachtungen sicherlich nicht selber bezahlt haben. Die haben "wir" bezahlt.
    Was hatte Frau Lauterbach in der Show zu suchen? Auch deren Aufenthalt wurde mit Sicherheit nicht vom Heiner, sondern dem ZDF bezahlt.


    Übrigens, Paris Hilton: die sollte eigentlich Wettpatin für die kleine Chinesin sein, die unter der 25cm-Platte durchgefahren ist. Da Frau Hilton aber zu spät kam und erst gegen Ende der Show auftauchte ist Peter Maffay, der sonst nur seinen Song abgeliefert hätte, an ihrer Stelle als Wettpate eingesprungen.


    Man merkt dem Gottschalk an daß er älter wird. Es häufen sich kleine Lappsi, wo er nicht mehr weiter weiß oder sonstwie verwirrt ist. Das alleine finde ich aber noch nicht weiter schlimm. Der Mann kommt eben auch in die Jahre und das ist OK so - nix gegen älter werdende Menschen und Moderatoren. Es geht mir aber auf den Keks wie er in jeder Sendung mehr um irgendwelche "Stargäste" herumscharwenzelt, in diesem Fall sein Getue rund um Paris Hilton ("Wir haben schon mal auf derselben Fete an gegenüberliegenden Tischen zu Abend gegessen").


    Die hätte einen Arschtritt verdient, es ist eigentlich eine Frechheit und eine Blamage zu spät in einer Livesendung anzutanzen. Statt dessen macht Gottschalk den Devoten und tut so als müsse man froh sein daß die Leute überhaupt kommen. Dabei hat eine Paris Hilton nix zu bieten, außer "Tochter sein" gibt es nichts, wo sie sich durch eine Leistung auszeichnet.


    Ich denke es täte "Wetten daß" gut wenn man den Zirkus rundherum mal kräftig abspecken würde und dafür wieder das in den Vordergrund stellt, wofür die Show eigentlich steht: spektakuläre Wetten.


    So sehr ich die Leistung des Chinesen auf den Glühlampen, des Mädchens unter der 25cm-Platte oder des 100kg-Kugel-Stemmers anerkenne: "Spektakulär" ist das alles nicht. Das sind alles Gags, die jeder zuhause in der Garage nachmachen kann wenn er sich die entsprechenden Fähigkeiten aneignet.


    Ich würde gerne mal wieder Wetten sehen, die wirklich etwas hermachen. Inzwischen ist das eine Show, in der die Wetten immer "einfacher" werden, dafür um so mehr Starkult um irgendwelche Leute gemacht wird, die nur kommen um ihren neuen Film, ihr Buch, etc. anzupreisen, und die dann oft nur die Hälfte der Show anwesend sind. Welcher Hollywood-Star hat zuletzt eine ganze Sendung auf dem Sofa verbracht? Meist hauen die nach ihrer Wette und Werbung für ihren Film wieder ab ("Der Flieger nach New York wartet schon, solche Stars haben einen vollen Terminkalender..." - der übliche Gottschalk-Laber zu dem Thema).


    Insgesamt eine Show, von der ich mal gerne wüßte was sie gekostet hat - oder vielleicht auch besser nicht, ich würde mich nur aufregen.

    Hi,


    ich habe vor 2 Jahren auf der Hochzeit meines Bruders den Animateur gespielt, oder besser: den Eventmanager. :D


    Ich weiß ja nicht ob es bei euch so etwas gibt...


    Ansonsten könntest Du z. B. eine Hochzeitszeitung gestalten. Vorlagen wie Texte und Ideen findet man zuhauf im Netz, aber natürlich mußt Du das alles an die Brautleute anpassen. Ich würde nicht nur vorhandene Texte übernehmen sondern auch eigene Bilder, vielleicht von beiden aus Kindertagen, einbringen.
    Wenn Du es nicht nur auf witzig sondern romantisch machen willst bittest Du Eltern, Freunde, Geschwister um einen kleinen Beitrag für die Zeitung - eine Anekdote von früher, ein nettes Gedicht, etc. und bringst sowas in die Zeitung.


    Aber Achtung: die Arbeit läppert sich und die Kosten auch, Du mußt für jeden der beteiligten Gäste eine Zeitung haben. Am Abend der Feier verkaufst Du die Zeitung dann für ein paar EUR und der Erlös ist dann ein zusätzliches Geschenk für die Brautleute.
    Ich habe es damals so gemacht daß ich ein "Päckchen"-Spiel gemacht habe, bei dem in Gedichtform irgendwas vorgelesen wird, das war ein witziger Text "Hier ist ein Paket für das Brautpaar angekommen (Paket drückt man irgendeinem Gast in die Hand). Bring das Päckchen zu der am weitesten von Dir entfernten Person." Dann geht's zum glänzendsten Glatztkopf, zur Frau im schönsten Kleid, blablabla, am Ende zum Brautpaar. Und die packen es dann aus und haben das Original der Zeitung. Die anderen Gäste können sie dann auch für ein paar EUR bekommen. Aber bitte preiswert bleiben, denn die Leute haben meistens schon anderweitig Geschenke finanziert.


    Oder Du machst den Spiele-Animateur auf der Hochzeit. Ein "Muss" sind immer diese Übereinstimmungs-Spiele, bei denen die beiden mit dem Rücken zueinander sitzen und Fragen gestellt bekommen ("Wer von euch ist der bessere Autofahrer?"). Dann müssen sie jeweils einen Hammer für "ihn" oder einen Kochlöffel für "sie" hochheben.
    Gut sind alle nicht "eindeutigen" Fragen, wie z. B. die oben. "Wer ist älter?" ist eine doofe Frage weil die Antworten auf derartige Fragen klar sind und nicht zu eventuell unterschiedlichen Ergebnissen führen. Pro richtiger Antwort gibt es dann eine kleine Belohnung - denk Dir etwas passendes aus.


    So ein Spiel bietet sich als Einstieg an weil die Gäste zusehen können, Spaß haben, aber noch in sicherer Deckung sitzen bleiben können.


    Was auch ganz gut ankam war "Reise nach Jerusalem" mit 13 Leuten, wobei jeder, der ausgeschieden ist, aus einem Körbchen eine Karte ziehen mußte. Und darauf war dann jeweils eine Anweisung für einen Monat des folgenden Jahres: "Du mußt dem Brautpaar im Dezember einen Adventskalender basteln", "das Brautpaar im Januar zum Bratapfel-essen einladen", "im Juli ein Fäßchen Bier bringen und grillen", "im Juli das Auto von Hand waschen", "im Februar Plätzchen backen" (kommt gut wenn es einen Mann erwischt), usw.
    Der übrig bleibende 13. Mitspieler gewinnt hingegen irgendeine Kleinigkeit...
    So haben die Brautleute noch ein Jahr lang Spaß und halten den Kontakt zu Freunden und Verwandten.


    Später kann man dann mehr aufdrehen, je nachdem wie die Stimmung ist.


    Der absolute Knaller war am späteren Abend folgendes Spiel: Ein großes Tuch, das 2 Gäste hoch halten. Darin ist ein großes Loch, durch das der sitzende Bräutigam den Kopf steckt. Durch 2 kleinere Löcher führt die hinter dem Bräutigam stehende Braut ihre Hände. Witzig ist wenn man aus Kinderklamotten noch ein Höschen, ein Hemd und ein Lätzchen aufnäht sodaß es von vorne wie ein "Riesenbaby" mit ihren Händen und seinen Kopf ausschaut.
    Dann wird eine Geschichte vorgelesen, ich hatte damals "Ein Tag im Leben von Matthias". Die brasut fummelt dann jeweils mit ihren Händen in seinem Gesicht und vor ihm, also so nach dem Motto: "6 Uhr, der Wecker klingelt und Matthias schaltet ihn ab (sie sucht dann mit den Händen nach dem Wecker...). Er streicht sich die Müdigkeit aus dem Gesicht (sie fährt ihm übers Gesicht...)" usw.


    Spaßig wird es dann wenn er sich rasiert und sie ihm Sprühsahne ins Gesicht schmiert und mit einem Einwegrasierer (vorher das Messer entfernen!!!) zu entfernen versucht oder er sich mit einem Waschlappen den restlichen Schaum abwischt, später Müsli ißt oder sich kämmt usw... :D


    Man sollte aufpassen daß es keine zu große Sauerei wird und vor allem nicht seine Festtagskleidung verschandelt wird, aber ansonsten kannst Du wetten daß sich die Gäste vor Lachen und Begeisterung am Boden wälzen und dieses Spiel der Gag des Abends wird.


    Natürlich muß sowas immer in den Rahmen der Feier und des Brautpaars passen. Mit humorlosen Leuten würde ich das nicht machen.


    Ach so, meist wird vor der Kirche oder dem Standesamt ein dicker Balken zum Zersägen ("Kaum verheiratet, schon beginnen eure gemeinsamen Schwierigkeiten") aufgestellt oder, was ich damals organisiert hatte: ein großes rotes Tuch (altes Bettlaken), auf das Du mit einem goldenen Stift ein großes Herz malst. Du kannst euch noch die Namen der beiden hinein schreiben etc.
    Dann müssen die beiden das Herz mit Nagelscheren ausschneiden und hindurch gehen oder er muß sie auf den Händen durchtragen. Allerdings Vorsicht: nimm einen Stift, der nicht abfärbt. Sonst bleiben nachher goldfarbene Spuren auf dem Kleid und man macht Dir Vorwürfe...


    Sieh Dichj mal ein wenig im Netz um, es gibt viele Seiten mit Tips und Ideen zu Hochzeitsbräuchen und Partyspielen, da mußt Du das passende aussuchen.

    Klose1


    Ich beziehe mich nicht auf den Tonfall der Anrufer. Obwohl man an Hotlines und sicher auch bei Werbeanrufen teilweise Unverschämtheiten zu hören bekommt - erst Recht wenn man bedenkt daß sie etwas von einem wollen - geht es mir mehr um die Tatsache des Anrufs an sich.


    Ich las daß 92% aller Menschen ungebetene Anrufe irgendwelcher Callcenter als unangenehm empfinden, und die Rechtsprechung tendiert ja offensichtlich auch dazu es dementsprechend zu sehen.


    Es reicht wenn ich am Telefon für Verwandte/Bekannte oder ggf. auch den Cheffe etc. erreichbar bin. Ich warte sicher nicht darauf daß jemand mich anruft um mir etwas aufzuschwatzen oder mit minutenlang "Zeit klaut".


    Insofern IST es eine Frechheit wenn man Leute entgegen ihrer Wünsche (bei 92% der Leute ist es so) am Telefon behelligt.
    Es geht nicht darum daß der Tonfall unverschämt ist, sondern darum daß die Aktion "an sich" unerwünscht ist und man dieses ignoriert.


    Andi


    Ich kann und will mich gar nicht auf eine juristische Debatte einlassen - obwohl offensichtlich selbst Gerichte ihre Probleme damit haben wenn Leute ungefragt in ihrer Privatsphäre behelligt werden - und das systematisch, nicht etwa aus zufälligen familiären Gründen (hyperaktiver Cousin ).


    Ich möchte wie die allermeisten anderen Menschen am Telefon nicht von Fremden behelligt werden, die etwas von mir wollen ohne mir dafür im Gegenzug einen konkreten eigenen Nutzen zu bieten.
    Letztlich verdient ein Unternehmen auf meine Kosten Geld und ich habe offenbar nur relativ wenige Chancen dem zu entgehen da Nummerblöcke abgefragt werden.

    Hi,


    ich habe lange Verzollungen durchgeführt und kann Dir daher folgendes sagen:


    1. Viele Sendungen kontrolliert der Zoll nicht, WENN er aber kontrolliert ist der deutsche Warenempfänger als "Zollbeteiligter" haftbar. Da hilft dann kein Rausreden mehr...


    2. Den Zoll interessiert nicht, welches Geld wirklich geflossen ist, sondern welchen Wert die Ware hat. Es reicht also nicht eine Jeans mit einem Wert von <22 EUR zu deklarieren wenn sie offensichtlich einen höheren Wert hat. Beispiel: Eine Rolex im Wert von 1000 EUR muß gemäß des Wertes von 1000 EUR verzollt werden, es nützt also nix wenn man ein Schreiben dazulegt daß der Wert angeblich 22 EUR wäre oder daß da z. B. was von "Geschenksendung, Wert pro forma 1 EUR" steht.
    Daß Du also Anweisung gegeben hast den Wert der Hose mit 15 USD anzugeben halte ich für keine so sehr gute Idee, denn das ist einfach zu wenig. Eine neuwertige amerikanische Markenjeans hat "hüben wie drüben" (um mal den Heribert Faßbender-Spruch zu bringen :D) definitiv einen höheren Wert. Insofern wird Dir der Zoll eine mit 15 USD deklarierte Jeans, wenn er eine Beschau macht, garantiert nicht freigeben.


    Eine Jeans für knapp 22 EUR dürfte noch glaubhaft sein, bei den meisten Elektroniksachen funzt es nicht weil deren Wert regelmäßig höher ist.


    Grundsätzlich ist es aber möglich eine Ware mit einem Wert unter 22 EUR mittels Freischreibung zollfrei und ohne Zollanmeldung einzuführen. Das wäre also die eine Möglichkeit, wenn der Wert der Hose wirklich unter 22 EUR einzustufen ist.


    Die andere Freischreibungsmöglichkeit: "Kleinsendung von privat an privat". Dann muß die Ware von einer Privatperson im Ausland an eine Privatperson hier geschickt werden (immer ein Riesenproblem wenn ausländische Privatleute das in ihrer Firma absenden und der offizielle Absender ist dadurch eine Firma...).
    In diesem Fall sollte man "Gift" dazuschreiben und der Warenwert muß unter 45 EUR bleiben.
    Diese Variante bietet sich an wenn Du mit den 22 EUR Warenwert nicht hinkommst.


    Ich hab' mir das Formular nicht näher angesehen, aber generell:


    Als Begleitdokumentation muß eine Handelsrechnung außen am Paket befestigt sein, am besten in einer dieser Folien, die man auch bei Nachnahme-Sendungen nutzt. Es ist definitiv falsch wenn keine Rechnung am Paket ist, auch bei Geschenksendungen! Allerdings fügt man dann nur eine Proforma-Rechnung hinzu, die generell genauso gestaltet wird, nur eben daß "Proforma Invoice" und "For customs purposes only" bzw. "Gift" dazugeschrieben wird.


    Die Handelsrechnung ist am besten auf Englisch und mit Warenwerten in US Dollar. Als Überschrift schreibt man fett "INVOICE", bei einer privaten Geschenksendung "PROFORMA INVOICE - For customs purposes only" auf das Blatt.
    Darunter Adresse des Absenders, die Empfängeradresse und das Datum.


    Darunter folgt der eigentlich wichtige Bereich: eine genaue Aufstellung der Ware im Paket. Da dürfen keine Oberbegriffe stehen ("Bekleidung"), sondern eine genaue Warenbeschreibung: "3 blaue Levis-Damenjeans, gewebt, aus 100% Cotton, Größe 36, Ursprungsland USA, Wert 25 USD".
    Wichtig ist also:
    - Anzahl,
    - genaue (!) Warenbeschreibung,
    - Material
    - das Herstellungs-/Ursprungsland (wenn ihr es nicht anders wißt: USA) und der
    - Warenwert.


    Der Warenwerte muß, wie geschrieben, realistisch sein, auch bei Geschenken; da darf also nicht "Geschenk - pro forma 1 USD" stehen obwohl die Ware einen höheren Wert hat.


    Unter das alles kommt die Gesamtsumme der Warenwerte, außerdem sind die Frachtkosten aufzuführen, Unterschrift drunter - fertig.
    Wenn Du bei Google die Bildersuche anwirfst und mal nach "Invoice" suchst findest Du viele Ansichtsobjekte.


    Das 65USD-Preisschild sollte natürlich nicht mehr vorhanden sein um keine Diskrepanzen zwischen diesem Schild und dem in der Invoice genannten Preis zu haben. Auch alles andere, was auf ein Kaufgeschäft hindeutet (obwohl an anderer Stelle "Gift" steht...), sollte entfernt werden.


    Außerdem wichtig: laß Deine Telefon-/Handy-Nr. mit auf die Rechnung schreiben. Sollte es Fragen/Probleme geben kann DHL/der Zoll Dich bei Rückfragen zur Verzollung erreichen. Das macht die Abfertigung bei Problemen extrem einfacher und schneller. Es gibt Extremfälle, in denen die Empfänger nicht erreichbar sind und die Waren zurückgeschickt werden müssen weil der Zoll den Frachtdiensten Fristen setzt wann die Zollabfertigung erledigt sein muß.


    Je detailreicher und genauer die Begleitdokumente sind, um so besser. Wenn ihr euch an meine Anweisungen haltet ist das Paket ohne viele Probleme bald bei Dir :D


    Wenn Du noch Fragen hast, nur zu...

    Wir wollen doch bitte eine Tatsache festhalten: unerbetene Anrufe sind nicht nur nervig, sondern aufgrund der deutschen Gesetzeslage ganz klar verboten.


    Mich interessiert generell erstmal wenig wer da etwas verkaufen will, mir ein supertolles, einmaliges Angebot präsentieren, Meinungen einholen will oder ob das ein armer Student, Hausfrau oder Rentner ist.


    Mit solchen Anrufen wird in meine Privatsphäre eingedrungen - und das ungefragt und deswegen ungesetzlich.


    Ich reagiere zwar auch freundlich ablehnend, sehe grundsätzlich aber nicht ein daß es mein Problem ist wie ich dem Anrufer gegenüber treten muß, sondern die "Gegenseite" muß damit rechnen daß die Angerufenen empfindlich auf die Störung ihrer Intimsphäre reagieren.


    Generell ist es nämlich eine Frechheit andere Leute so zu belästigen. Daß der jeweilige konkrete Anrufer es nur tut weil er auf die Kröten angewiesen ist, ist klar. Aber in dem Moment ist er der Störenfried und kriegt die entsprechenden Kommentare ab.
    Das ist an jeder Hotline, letztlich in jedem Job so: gegenüber einem Kunden ist man immer Repräsentant seines Unternehmens, selbst wenn man selber gar keinen Mist gebaut hat - man hält aber trotzdem den Kopf dafür hin. So ist es nun mal.

    marlborolights


    Hast Du eigene Erfahrungen mit dem Arbeitsamt gesammelt? Arbeitest Du gar für sie oder eine von der BA bezahlte Firma?


    Ich will hier keinen persönlichen Hickhack aufziehen, aber was D-Love schreibt, stimmt bis auf den letzten i-Punkt.


    Wenn Du einmal Erfahrungen mit der Arbeitsagentur gemacht hast merkst Du an allen Ecken und Enden was das für ein riesengroßer und bemerkenswert ineffizienter Laden ist. Ich habe selten mit einer Behörde zu tun gehabt, die einem so sehr das Gefühl von Unzulänglichkeit und Sinnlosigkeit vermittelt wie die BA. Man merkt sofort daß da mit einem riesigen, bürokratischen Apparat nur der Mangel verwaltet und Geld vernichtet wird. Wirklich effektive Sachen kriegen die nicht auf die Reihe, und das merkst Du SOFORT wenn Du dort als "Kunde" vorstellig werden mußt.


    Und Du darfst davon ausgehen daß ich weder faul noch zu blöd für ein korrektes Bewerbungsschreiben bin und auch sonst daran interessiert meine Angelegenheiten schnell und effektiv zu regeln.
    Trotzdem hat es mich z. B. 5 Anläufe gekostet (!!!) mich überhaupt arbeitslos melden zu können. 2x hat mein Noch-Arbeitgeber mir dafür eine Freistellung gegeben, bei den anderen Terminen sind Urlaubstage draufgegangen. Der eigentliche Akt der Meldung und Aufnahme in die Datenbank dauert dann allerdings nur 5-10 Minuten...
    Man muß sich also mal den volkswirtschaftlichen Schaden und die Aufwendungen ansehen, die da verursacht werden, um einen so simplen Vorgang in die Wege zu leiten. Ich habe allein dafür 5 Tage gebraucht und hatte jedesmal Anreisekosten. Ich hab' das ohne zu meckern hingenommen, aber es kann doch niemand behaupten daß sowas normal ist.


    Was Du hier absonderst hast Du entweder aus einem Werbeprospekt abgeschrieben, oder Du wirst in irgendeiner Weise von dem Laden finanziert. Oder Du redest einfach über etwas, womit Du keinerlei Erfahrungen hast. Was Du schreibst kann bestenfalls als Realsatire gelten, mehr nicht. *kopfschüttel*