Beiträge von Printus

    Nee, die Karren sind schon braun.


    Ich hab' mal in dem Laden gearbeitet und kenne mich deswegen etwas aus. Die Farbe geht zurück auf Pullman-Eisenbahn-Waggons, die sehr luxuriös und auch braun angestrichen waren. Das hat UPS sich damals, in den 20er oder 30er Jahren des letzten Jahrhunderts, zum Vorbild genommen und die Gründerväter haben ihre Lieferwagen in derselben Farbe angestrichen um zu dokumentieren daß sie ein hochwertiger Lieferservice sind.


    UPS ist furchtbar stolz auf sich selbst, der einfache Mitarbeiter nimmt's zwar gelassen, aber das Management glaubt daß die Firma der geilste Laden der Welt ist. Denen geht vor Stolz einer ab weil sie denken daß sie ja so super wären wie niemand sonst auf der Welt. Frag mal einen UPSler ob er weiß wer die Firma gegründet hat, und wann und wo das war. Wehe er kann Dir das nicht sagen, der Chef würde ihm die Ohren langziehen... Frage es mal genauso den Fred am Postschalter - der weiß garantiert nichts über die Ursprünge seines Brötchengebers...

    Frei nach Callmund: "Isch will hier keine Plapla von de Universitttättten hören. Machen se de Leute klar worum de Jeräte von Siemens und nit bei de Konkurrrenz kaufen sollen. Misch interessiert nitt watt de anderen machen, isch will Erjebnisse, sehen watt mir für de Leute zu bieten haben!"


    Selbst wenn die Produktionskosten der Siemens-Handys zu teuer wären - ich kann das nicht nachprüfen, aber wenns denn so wäre - und auch wenn es dabei nicht um ein paar Cent, sondern um 10 EUR ginge - na und? Dann kosten die Geräte eben 10 EUR mehr - und sind immer noch auf keinem höheren Niveau als z. B. Nokia.


    Die ganz einfache Regel, 1x1 jedes Verkäufers, ist doch nur daß man den Leuten nur sagen muß warum sie bei Siemens kaufen sollen und nicht bei jemand anderem. Also was bietet Siemens, was die anderen nicht haben? Diese Frage muß Siemens beantworten, und ich denke da lassen sich doch ohne allzu große Klimmzüge Antworten finden. Und der Ansatz muß sein noch mehr Argumente als bisher aufbieten zu können.


    Was spricht z. B. dagegen - nur mal so als spontane Idee - die Geräte als "gute deutsche Wertarbeit" zu vermarkten? Wenn man dann Telefone anbietet, die mal wirklich stabil funktionieren und sich auch äußerlich schon so anfühlen, hat man sicher eine Marktlücke gefunden. Denn welcher Hersteller bietet heute noch Geräte, die schlichtweg gut funktionieren und keine nennenswerten Bugs haben? Die nicht knarzen und sich wertig anfühlen? Der Aufwand dafür ist relativ klein, man muß eben sorgfältiger und nicht unter einem Zeitdruck, von dem im Augenblick jeder zu glauben scheint daß "der Markt ihn fordert", Telefone entwerfen und in jedes Telefon einen Bruchteil mehr Kosten investieren um ein wirklich stabiles Gehäuse zu bauen.


    Mit der passenden Vermarktungsstrategie könnte man da sicher eine Marktlücke finden, gerade weil es die anderen Hersteller ja nun wirklich einfach machen sich mit einem von Anfang an wirklich gut funktionierenden Telefon positiv abzuheben.


    Oder man expandiert Richtung Osten und bietet massenhaft einfache, aber gute Geräte an. Millionen Chinesen warten darauf daß VW ihnen einen "Volkswagen" anstelle des Fahrrads vor die Tür stellt, Renault baut den Logan als 5000-EUR-Auto und will damit die ganzen Schrottkarren in Südosteuropa ersetzen, nebenbei ein erschwingliches Vernunftauto für Europa und die Welt bieten. Für Leute, die nicht den letzten Schrei der Technik brauchen aber ein zuverlässiges, erschwingliches Auto mit allem, was man braucht, haben wollen.
    Warum baut Siemens nicht eine Art "Welt-" oder "Volkshandy", ich denke da an ein Gerät von der Art eines M45: Stabil, haltbar, robust, funzt einwandfrei, sieht gut aus, bietet alles man braucht, auf überflüssigen Luxus wird verzichtet. Ein wenig aufgepeppt mit einem wirklich guten und nicht stromfressenden Display... So ein Ding massenhaft produziert und preiswert angeboten - was will man mehr.
    Oder man macht es wie Porsche, BMW und Mercedes: man bedient der Markt der Oberklasse, da interessiert es auch nicht ob das Gerät ein paar EUR teurer ist oder nicht, weil die Kunden das Produkt nicht allein aus der Notwendigkeit heraus kaufen, sondern weil sie auf das transportierte Image stehen.
    Man bietet in den USA hochwertige Artikel zum dementsprechenden Preis an. Kein Produkt wie es jedermann kaufen kann und will, aber mit dem man sich von der Masse abhebt. Und die Masse hat dort Motorola und Japsen-Plastik. Siemens könnte stattdessen eine Art "Handy-Porsche" anbieten, der dann auch nicht unbedingt preiswert sein muß, man kann ja auch anders Kunden überzeugen als nur mit dem Preis. Vielleicht überzeugen die Geräte dann eher mit einem Cover aus glänzendem Edelstahl oder sonstigen Gimmicks, die das normale Asien-Plastik-Handy eben nicht hat.


    Ich glaube manchmal könnte man mit ein bißchen Menschenverstand wirklich mehr erreichen als mit "dem janzen Univvversitäts-Plapla". Sie haben frei. :D

    Hi,


    es fahren aber mindestens 2 Versionen von diesen speziellen UPS-Karren herum, außerdem noch die Ivecos, z. B. in Regensburg (wenn ich das richtig in Erinnerung habe).


    Außerdem testen sie Mercedes Sprinter und teilweise gibt es sogar Fahrradkuriere - z. B. in manchen Innenstädten. BTW, gibt es hier in D eigentlich auch UPS-Stores?

    Zitat

    Original geschrieben von Sackgesicht
    Hi,


    nach all dem "back to the roots" muss auch die "Gegenseite" wieder zu Wort kommen. Ich benutze Handys noch lange nicht so, wie die Vorposter, kann mir also über die "guten alten Geräte" keine Meinung erlauben.


    Zitat

    Original geschrieben von Sackgesicht
    Widerspruch: Ich brauche sie und würde keines mehr ohne kaufen. Und die Quali ist inzwischen mehr als "Schnappschuss" - sie ist ebenbürdig mit der unteren Klasse Digicams. Was will man mehr? Und warum soll ein Handy ohne Cam störunanfälliger sein? Ich habe noch nie Probleme gehabt. Und z. B. der neue SDA von T-Mobile bietet ja ein Modell ohne Cam. Allerdings zum gleichen Preis.


    Was soll bitteschön an den Farbdisplays nicht ausgereift sein? Außer, das sie etwas mehr Strom brauchen, sind sie doch einfach nur geil.


    Ich bin ja nicht gegen die prinzipielle Idee Handys mit Kameras auszustatten. Aber dann sollte die Bildqualität wenigstens so sein daß man bei niedrigen Ansprüchen brauchbare Bilder bekommt, die denen eines einfachen "Fotoapparates" gleichen. Und davon sind wir, wie ich finde, noch weit entfernt.


    Falls Hersteller meinen trotzdem schon Kameras in Geräte einbauen zu müssen können sie das ja auch in dem ein oder anderen Modell gerne machen, denn es gibt Kunden wie Dich, die das haben möchten und kaufen.
    Aber es gibt auch eine große Anzahl an Leuten, die die Kamera nicht brauchen oder denen die Qualität noch nicht reicht - die zahlen aber die Kamerakomponenten, die zahlen für die Entwicklung, die schleppen die elektronischen Bestandteile der Kamera mit und müssen sich im Menü 100x am Tag an den Kamera-Optionen vorbeihangeln.


    Es macht eher den Eindruck daß die Hersteller meinen Kameras im Handy anbieten zu müssen weil die Konkurrenz das auch macht. Es geht nicht darum ob die Kamera Sinn macht und qualitativ befriedigt, sondern nur darum daß sie mit an Bord ist.
    Die Netzbetreiber wollen mit MMS Kohle verdienen, also glauben sie Kameras in jedem Handy verlangen zu müssen. Daß Kunden, die sich ein Business-Handy kaufen, diese Kamera vermutlich nie brauchen und sowas auch nicht zum Konzept eines Business-Gerätes paßt, wird leider dabei vergessen.


    Zu den Farbdisplays: Wenn die Akkulaufzeiten blieben wie man das früher gewohnt war und die Anzeigen auch im nicht-beleuchteten Zustand lesbar wären würde ich sagen: geile Sache. Aber so ist es ja nicht.


    Es gab Zeiten, da hab' ich Akkus nach 2 bis 3 Wochen erst wieder neu laden müssen. Es gibt - um bei dem Beispiel zu bleiben - K700i-Nutzer die froh sind wenn sie 1 Tag schaffen. Sowas ist ein massiver Rückschritt, keine Bewegung nach vorne.


    Wenn man die Displays auch in abgedunkeltem Zustand lesen könnte wär's OK, aber das geht fast nicht. Früher konnte man alle Angaben auf dem Display mit einem Blick lesen, ohne irgendwelche Tasten zu drücken um erst "das Licht einzuschalten".


    Und die Qualität der Displays wird jetzt, wo sich die 65.000- und 256.000-Farben-Displays verbreiten, allmählich (!) akzeptabel. Schon seit 2 oder 3 Jahren werden den Kunden aber Geräte mit 256 oder 4096 Farben zugemutet, die eher wie Farbnegative als denn wie bunte Bildschirme ausschauten.


    "Serienreife" und "Fortschritt" heißen für mich daß ein Produkt die Möglichkeiten und Leistungen des Vorgängers übertrifft, und nicht daß ich gewisse Vorteile durch Nachteile anderer Art erkaufen muß. Dann habe ich nur die Eigenschaften verändert, aber keinen Fortschritt erzielt.


    Zitat

    Original geschrieben von Sackgesicht
    Ich finde es ausgesprochen gut und nützlich, wenn die Phones immer mehr Funktionen haben. Gefällt mir. Selbstverständlich müssen sie auch funktionieren - aber das war bei meinen letzten Geräte stets der Fall. Von Beta-Tester keine Spur. "Montagsgeräte" gibt es immer wieder....

    Sorry, dann hast Du vielleicht immer die falschen Handys gekauft. Es gibt nämlich welche (kann jetzt nur aus eigener Erfahrung von den SPV's, SDA's und dem Moto E1000 reden), die haben kein knarzendes Gehäuse und haben eine tolle Cam- und Musikfunktionaliät. Sie vereinen eben als Multi-Mediagerät viele Geräte in Einem (PDA [zum Teil], Digicam, MP3-Player, Spielkonsole usw.)


    SE K700i - siehe oben. Frühe T610 hatten den Rausch-Bug weil man das Gerät partout zu einem bestimmten Termin auf dem Markt anbieten wollte, auch wenn's nicht gescheit funktionierte. Das T39m, für viele Leute auch heute noch eines der geilsten Handys, die es je gab, hatte den "Kein-Netz-Bug"... welches SE-Spitzenmodell war eigentlich zuletzt mal wirklich fehlerfrei?


    Bei Siemens: S65 hatte den (wenn auch im grunde harmlosen, in der Öffentlichkeit aber hochgespielten) Klingelton-Bug. S55 war im Gerede weil das Display nix taugte - Buntdisplay von schlechterer Qualität als bei den direkten Konkurrenten. ST55 hat diverse Bugs weil man zu unkritisch bei einer Fremdfirma eingekauft hat. MC60 hat eine Schale wie Billigspielzeug aus Taiwan...


    Nokia: 6610 klang blechern, Schalen nicht wie bei einem hochwertigen Businness-Gerät sondern wie Joghurt-Becher vom Aldi...


    Motorola V600: wessen Oberschale ist noch nicht zerbrochen?


    Das sind alles Aktionen, die mich ärgern; ich zahle letztlich ein paar hundert EUR, also viel Geld für so ein Gerät. Und dann akzeptiere ich nicht wenn die Geräte eine Qualität haben als wären sie zu DDR-Zeiten aus dem VEB Kombinat "Mobilfunkschrott" entsprungen. Alle meine Beispiele - und das sind nur die paar, die mir spontan eingefallen sind - sind für solche namhaften Hersteller, die auch alle schon wirklich richtig gute Telefone gebaut haben, inakzeptabel.


    Ich habe nix gegen neue Möglichkeiten oder Ausstattungen bei neuen Handys, aber dann bitte in einer Qualität die dem Vorgänger ebenbürtig ist und nicht diesen unterbietet.


    Inzwischen kannste ruhigen Gewissens kaum noch ein neu erschienenes Handy kaufen. Die Wahrscheinlichkeit ist groß daß es hardwaremäßig fehlerhaft sein könnte, und daß sie Software Scheiße ist weiß man sowieso.

    Ich komme aus dem Kopfschütteln nicht heraus. Wie um alles in der Welt kann man auf ein paar hundert Anrufe bei einer Hotline kommen??? :confused:


    Habt ihr euch in eine Hotlinerin verliebt, habt ihr keine anderen Freunde, keine Hobbies, fragt ihr da regelmäßig nach der Uhrzeit, den Nachrichten und dem Wetterbericht?


    Ich schätze daß ich bei meinen Verträgen bisher jeweils 2, 3 mal Kontakt mit den Hotlines hatte. Ich verstehe daß es ein paar Mal mehr ist wenn mal ein Problem auftaucht und das nicht zeitnah oder so, wie man sich das wünscht, zu lösen ist. Aber auch da käme ich nie auf mehrere hundert Anrufe.


    Wenn ich so oft mit der Hotline reden müßte hätte ich inzwischen vor Gericht eine Vertragsauflösung erstritten und den Anbieter gewechselt.

    Habe ich das falsch in Erinnerung oder hatte man vor nicht allzu langer Zeit entschieden den Standort Bocholt zu erhalten?


    Ich meine auch gehört zu haben daß gerade die Siemens-Handys in Osteuropa - wo der Mobilfunkmarkt noch rapide wächst - sowas wie einen Kultstatus haben. So wie hier viele Mainstreamer seit langem meinen Nokia sei die eigentlich angesagte Marke steht man im Osten wohl auf Siemens und die Geräte, insbesondere "einfache" Modelle wie die A-Serie sollen sich dort wie warme Semmeln verkaufen.


    Neben den Problemen und Ärgernissen bei Siemens-Produkten kann ich auch bei jedem anderen Hersteller ohne nur eine Sekunde überlegen zu müssen massive Fehler, Bugs und Ärgernisse für den Kunden benennen. Die Siemens-Handies sind nicht besser und nicht schlechter als die der Konkurrenz auch. Auch Manager-Unsinn macht Siemens genauso viel oder wenig wie alle anderen, die sich in dieser Branche tummeln.


    Wie kommt es also daß die Siemens-Handy-Sparte so umstritten und angeblich defizitär ist?
    Ich vermute dahinter letztlich ausgemachten Management-Schwachsinn: kann es sein daß man mit den Geräten durchaus schwarze Zahlen schreibt, die Absatzzahlen aber nicht mehr so wachsen wie vor ein paar Jahren, als sich Handys erst langsam verbreiteten und nach und nach jeder ein Gerät erwarb?


    Wenn dann Parolen wie "Stillstand ist Rückschritt" etc. ausgegeben werden und das Management nicht mehr daran gemessen wird OB die Firma Gewinn macht sondern nur daran daß der Gewinn höher sein muß als im letzten Jahr - dann wundert es nicht wenn auch - an sich gute - Verkaufserlöse womöglich als "schlechtes Ergebnis" gewertet werden, nur weil nicht die gewünscte Steigerung erzielt wurde. So kann man einen funktionierenden Betrieb natürlich auch schlecht machen.


    Da die Verkaufszahlen inzwischen nicht mehr so steigen wie noch vor ein paar Jahren soll der Gewinn jetzt offenbar künstlich dadurch gesteigert werden indem man die Kosten durch Outsourcing senkt - weil es ja dann so aussieht als habe man mit dem Einsatz geringerer Mittel eine größere Effizienz gehabt.


    Ich bin noch nicht davon überzeugt daß die Siemens-Handy-Sparte so wenig funktioniert wie man uns seit langem Glauben machen will. Ich würde mal behaupten daß Siemens neben Nokia, SonyEricsson, Samsung und Motorola zu den wirklichen Größen im Handy-Bereich zählt.
    Die Produkte sind, wenn man den Markt als Ganzes betrachtet, ganz vorne dabei, daran ändern auch kleinere Pannen oder Episoden wie der Klingelton der frühen S65 oder die zeitweise etwas weniger auflösenden Displays nichts.


    Ich kann also momentan nicht so recht glauben daß der ganze Laden so furchtbar schlecht laufen soll. Ich glaube eher daß hier wieder mal unseeliger Management-Unsinn gemacht wird. Das Problem scheinen wieder mal nicht die Telefone zu sein, auch nicht die Verkaufszahlen, sondern der Management-Wasserkopf.

    Hi,


    ich habe hier leider gerade weder eine andere SIM noch ein anderes Handy zur Hand. Allerdings stammen sowohl Handy wie auch SIM aus dem Oktober 04, beide sind also noch relativ "frisch".


    Inzwischen steht der Name wieder richtig im Display: o2 - de.


    Scheint eins der Probleme zu sein, die irgendwann kommen, schließlich wieder gehen, keiner weiß wieso und es gerät in Vergessenheit weil's nicht weiter bedeutsam ist... (hoffe ich).


    Mir ist übrigens noch aufgefallen daß zugleich mit der eigenartigen Netzbetreiber-Anzeige im Nachrichten-Menü keine Zahlen für die eingegangenen/versendeten etc. Nachrichten standen, sondern nur Striche: -/-


    Das läßt vermuten daß entweder in der Tat ein SIM-Problem besteht weil die darauf gespeicherten Nachrichten auch nicht korrekt angezeigt werden, oder die S65-Firmware spinnt.


    Aber jetzt scheint es ja wieder zu funzen...


    Vielen Dank,


    Printus

    Handy aus- und einschalten, Akku für ein paar Minuten herausnehmen, selbst ein Softwareupdate (allerdings hatte ich schon die neueste Version am Start, ist also nur nochmal neu aufgespielt worden) haben nüscht verändert.

    Hi,


    die Qualitäten sind allgemein schlecht. Zu Zeiten von S25, S35, C35, oder auch Nokia 6150, 6210, 6310 - da hat man ein Telefon gekauft und konnte davon ausgehen daß die Software funktionierte und auch allein schon die Verarbeitung der Geräte über jeden Zweifel erhaben war. Dazu hielten die Akkus doppelt so lange wie heute.


    Ich finde daß inzwischen alle Hersteller nur noch unausgereifte, im Grunde noch gar nicht marktreife Produkte anbieten. Wenn ich mir die (Un)Zuverlässigkeit der Geräte ansehe, die Akkulaufzeiten, die Qualität der Kamera-Bilder - da ist Siemens nicht zu spät dran, sondern alle gemeinsam zu früh.


    Bei Siemens ärgerte man sich zuletzt über die im Vergleich zur Konkurrenz nicht ganz gleichwertigen Displays, bei den anderen Herstellern ärgert man sich über sonstwas. Wer bietet denn im Moment ein wirklich rundum gutes Telefon an, das in allen Disziplinen überzeugt, so wie das früher war? Da konnteste kaufen was Du wolltest - es hat zumindest funktioniert.


    Es täte Siemens und allen anderen mal ganz gut nicht wieder die nächste Megapixel-Cam zu bauen, sondern dafür zu sorgen daß die jetzigen Module "so richtig" zufriedenstellend funktionieren. Ich glaube daß man mit solchen Phones durchaus viele Leute überzeugen könnte. Ein Telefon was technisch und verarbeitungsmäßig einwandfrei ist und nicht wegen irgendwelcher Bugs ins Gerede kommt.