Beiträge von Printus

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    Original geschrieben von handyman1981
    Nur ist Gottschalk nicht vor 30 Jahren gegangen,sondern vor nicht einmal 2 Jahren und wenn die Quoten sich halbieren,ist das eine Ansage.


    Kann auch daran liegen, dass RTL parallel DSDS und das Dschungelcamp anbietet oder daran, dass WD in der Presse seit fast 2 Jahren "heruntergeschrieben" wird. Da zappen die Leute dann erst gar nicht rein - aber nicht, weil ihnen die Sendung aufgrund eigener Ansicht nicht mehr gefällt, sondern weil WD nur noch als Problemfall geschildert wird und das Zuschauerinteresse dadurch massiv sinkt.


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    Original geschrieben von handyman1981
    Lanz wurde schon vor seinem Beginn bei Wetten das...? verspottet,weil ihm eben niemand den Samstagabend Primetime-Unterhalter zugetraut hat


    Und genau das ist die Kerbe, in die immer wieder gehauen wurde nach Gottschalks Abgang: es sei nahezu unmöglich, einen Nachfolger zu finden. Meine Meinung dazu war immer und ist: man findet an jeder Straßenecke geeignete Entertainer! Jeder, der eine mindestens mittelmäßige Grundintelligenz mitbringt, ein paar Sätze sprachlich gerade herausbringen kann, etwas Ausstrahlung, Witz und eine freche Klappe hat, könnte die Sendung moderieren. Zehntausende wären geeignet.
    Nur wenn alle Medien behaupten, wir hätten weit und breit keinen, der das Format hat, WD zu moderieren, ist das die öffentliche Meinung.


    Was muss man denn können, um so eine Sendung zu moderieren? Ausstrahlung, Auftreten und Intelligenz reichen. Das ist ein Standard, den tausende erfüllen...


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    Original geschrieben von handyman1981
    Hier ein schöner Artikel im Focus zum Thema ZDF,Lanz und das Internet als Neuland:


    http://www.focus.de/panorama/s…ttelalter_id_3568571.html


    IMHO ziemlicher Käse. Dass Sender das Zuschauerinteresse bedienen sollen, ist doch klar. Gerade gebührenfinanzierte Sender sollten ihrer zahlenden Kundschaft auch das gewünschte Angebot präsentieren. Aber da es unter 10 Leuten 11 Meinungen gibt und die Netzgemeinde als willkürlich definierte Gruppe auch nicht das allein bestimmende Organ sein kann, sind die Vorschläge des Artikels ziemlicher Käse. Es widerspricht auch dem Selbstverständnis eines jeden Anbieters, die Kunden auf eine Weise zu befragen, die aussieht, als wisse man selber nicht, was man zu tun habe. Es kann auch nicht die Aufgabe von Millionen Zuschauern sein, über Moderatoren abzustimmen. Da kommt man bei Millionen Gebührenzahlern eh nie auf eine Lösung.


    Es ist Aufgabe des Arbeitgebers "Rundfunkanstalt", passende Mitarbeiter zu finden und zu führen; da kann nicht jeder einzelne Zuschauer mitquatschen. Man hätte auch jeden anderen bei WD unterbringen können, er oder sie wäre genauso umstritten weil die Sendung heruntergemacht wird.

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    Original geschrieben von handyman1981
    Dabei vergisst du aber,dass er eben nicht nur der Moderator ist,sondern auch konzeptionelle Leitungsaufgaben der Show übernimmt. ;)
    Alles auf die Programmacher zu schieben und Lanz als ihre Marionette darzustellen,die einzig das ganze moderiert,ist somit nicht korrekt.


    Nach dem schweren Unfall eines Kandidaten und der Aufgabe von Gottschalk ging die Suche nach einem neuen Moderator los und es wurde in den Medien so getan, als sei in Deutschland außer Hape Kerkeling kaum jemand fähig, WD zu moderieren. Der neue Moderator wurde schon demontiert bevor er überhaupt die erste Sendung hinter sich gebracht hatte. Und weil's ja so schon etabliert war, Wetten dass...? als überlebte Show und den neuen Moderator als Versager hinzustellen, führte man genau das nach dem Start der Sendung fort.


    Das Werbe-Gelaber gelangweilter Stars, die nach der Präsentation ihres Produkts wieder abhauen, nervte sehr und Wetten auf dem Niveau von Partyspielen waren auch üblich geworden.


    Nun wollte man das Flagschiff aufpeppen und spektakulärer machen um das Zuschauerinteresse zu gewährleisten, aber zugleich muss alles ganz ungefährlich und harmlos werden. Dieses in Zeiten, in denen RTL und Co. mit trashigen Formaten (Dschungel, DSDS, ...) Aufmerksamkeit erregen.


    Dass das so nicht funktionieren kann, liegt einfach an "den veränderten Zeiten", am offiziell hohen Anspruch öffentlich-rechtlicher, gebührenfinanzierter Sender und an der scharfen Konkurrenz anderer Kanäle.


    Lanz kann konzipieren, was er will - alle Medien haben sich darauf eingeschossen, dass die Sendung schlecht sei. Und jetzt kann er machen, was er will, es wird sowieso negativ ausgelegt.
    Nichtsdestotrotz präsentiert und verantwortet das ZDF die Sendung. Also muss man sich auch dort fragen lassen, welche eigenen Fehler man macht. Es auf den Moderator zu schieben ist mir zu einfach.


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    Original geschrieben von handyman1981
    Wer Tom Hanks ist und ob er das Potenzial zum Fernsehkritiker hat (und es gibt auch sehr viele schlechte davon),sei einmal hingestellt und hier auch nicht hinlänglich.
    Die beschriebene Show war einfach nur großer Mist:
    Weder durchdacht,noch von Lanz sinnvoll geführt.D


    Getoppt wurde das alles nur noch durch die Sommerausgabe aus Mallorca.


    Und letztendlich sehen es die besten Kritiker,nämlich die Zuschauer,und bleiben eben der Sendung fern.


    Die bleiben aber vielleicht auch fern weil es heute nicht mehr läuft wie vor 30 Jahren, als es nur 3 Fernsehkanäle gab und die Familie zusammen vor dem TV saß um "die" Show des Abends zu sehen. Heute konkurrieren diverse Sender und Freizeitangebote ums Publikum. Die Zuschauer rennen nicht alle von WD weg, es verläuft sich nur viel mehr als früher.


    Tom Hanks darf eine Meinung zur Sendung haben, aber er verbreitet es medial als sei er der berufene Fernsehkritiker. Das ist er nicht. Er ist Schauspieler und kennt die deutsche TV-Landschaft sicherlich nicht. Und wenn das TV seiner Meinung nach hier so mies ist, hätte er nicht kommen sollen. Die Spiele mit ihm waren natürlich nicht toll, aber dass Amis immer meinen, der Welt das Showbiz erklären zu müssen, ist Käse.

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    Original geschrieben von Timba69
    Ja, da er ihn nicht gegen einen User richtet.


    Es ist durchaus ein indirekter Angriff auf Leute, die ihr Handy direkt in China bestellen.


    Der Vorteil eines in Deutschland erworbenen Modells ist, dass man sich nicht mit Importregularien herumschlagen muss und einen Ansprechpartner im Gewährleistungsfall hat.


    Nun versuchen einen aber auch Hersteller hier vertriebener Modelle im Gewährleistungsfall erstmal abzuwimmeln. Man hat viele Umstände und Unsicherheiten, nur eine bessere Ausgangslage als bei chinesischen Händlern, wo man genau weiß, von denen hört man später nichts mehr wenn man ein Problem hat.

    Gottschalk hat in den letzten Jahren auch mehr genervt als dass er eine tolle Sendung präsentiert hätte. Das EINZIGE, was er besser konnte als Lanz war, spontane Gags zu bringen.


    Ansonsten war Wetten dass...? auch unter Gottschalk in den letzten Jahren nicht mehr toll. Nur wurde das nicht diskutiert, es war halt das ZDF-Flagschiff, Europas größte Fernsehshow, Gottschalk der Guru und das war unumstritten.


    Manche Kritik an Lanz bei Wetten dass...? lässt außer acht, dass er moderiert, aber die Sendung besteht auch aus Wetten und Gästen. Wenn die Auswahl hier langweilig ist - wie hier im Thread ja auch moniert, kann man das nicht dem Moderator ankreiden. Viele vermischen aber die Kritik an der Sendung mit dem Moderator und lasten ihm an, was die Programmmacher der Sendung verbocken. Es ist jetzt auch "in", Wetten dass...? mit Lanz schlecht zu finden und von "Krise" zu reden.


    Obendrein: welche Nicht-Instanz ist Tom Hanks, wieso meint der, eine deutsche Fernsehshow beurteilen zu können? Es hat ihn auch niemanden in die Sendung gezwungen um dort Werbung für seine Produkte zu machen. Er hätte ja fernbleiben können. Aber erst dorthin gehen um Produkte zu bewerben und dann meckern, dass ihm die Sendung nicht gefällt, das ist unverschämt. Zumal er sowieso kein Fernsehshow-Gutachter ist und sein Urteil über die Sendung genauso qualifiziert ist wie meine oder die eines jeden anderen.


    Dass der Lanz sich einer Online-Petition ausgesetzt sieht, ist nach seinem Verhalten in seiner Talkshow allerdings mehr als berechtigt. Wer sich so benimmt kriegt völlig zu Recht massiven Gegenwind.

    Diese Mobberei "alle gegen eine" geht gar nicht. Wenn jemand in einer Gruppe isoliert und gemeinsam veräppelt wird, sowas mag ich überhaupt gar nicht - auch wenn derjenige durch sein Verhalten polarisiert. Insbesondere ein "selbsternannter Moralapostel mit Tiefgang" wie Winfried enttäuscht mich, so jemand sollte da nicht unreflektiert mitmachen.


    Dass RTL die Dinge auch so zusammenschneidet, dass Spannungen sichtbar werden sollen, ist allerdings auch klar. Sonst wäre die Sendung langweilig, von sowas lebt RTL, davon leben Privatsender generell.


    Was man zur Ehrenrettung allerdings nicht unerwähnt lassen darf: die Leute sind wegen des Essens auf erfolgreiche Dschungelprüfungen angewiesen. Das weiß man als Teilnehmer, der in den Dschungel geht, auch. Gruppendynamiken und sozialer Druck sind zwangsläufig dabei... Jedem muss klar sein, dass exzentrisches und abweichendes Sozialverhalten in dieser Situation zu Stress und Ärger mit anderen Teilnehmern führen wird.

    Man kann an der Berichterstattung auch wieder schön beobachten, wie Medienmanipulation inzwischen funktioniert.


    Dass der ADAC mit geschönten Teilnehmerzahlen in seiner Umfrage hantiert, ist zu kritisieren, keine Frage.


    Aber die Welle, die jetzt gemacht wird, ist völlig daneben und wieder mal ein absichtlich in den Medien platzierter Aufreger.


    Angeblich wurde die Reihenfolge der Plazierungen ja nicht verändert, und das bei einer relativ unwichtigen und unbedeutenden Umfrage eines privaten Clubs. Welche Relevanz hat das Ganze also? Keine!


    Beeinflusst diese Wahl Käufer bei der Wahl des nächsten Autos? Sicher nicht.
    Sagt es etwas über die Qualität der Autos aus? Nein. Jeder kann mitmachen und irgendwas wählen. Es geht nur um Beliebtheit, völlig unabhängig davon, was man selber fährt, kaufen würde oder kaufen kann. Jeder kann für die Mercedes S-Klasse votieren, nur kann die kaum jemand bezahlen...


    Letztlich ein Sturm im Wasserglas, eine Lappalie für die allermeisten Leute, weil ohne jede Auswirkung. Und dennoch geistert das Thema seit Tagen über die Titelseiten, selbst durch die Tagesschau. Aus ein paar geschönten Zahlen wird eine Krise des ADAC gemacht und das wiederum hingestellt wie eine nationale Katastrophe.


    Ich frage mich wieder mal wieso es den Medien gelingt, die Leute zu verarschen indem sie so ein Nicht-Thema derart hochpushen und fast alle fallen darauf herein.


    Es ist wie seinerzeit mit dem Limburger Bischof: sein Verhalten war nicht okay, aber wen interessiert das denn? Anderswo wird viel mehr Geld vergeudet. Die meisten interessiert die Kirche nicht, was also interessierte Tebartz-van Elst?


    Anstatt sich über geschönten ADAC-Zahlen zu empören sollten Medien breit über gefälschte (weil schöngerechnete) Zahlen in der Arbeitslosenstatistik berichten oder die ungleiche und immer drastischer werdende Schere zwischen Arm und Reich in der Welt und auch hierzulande. DAS sind Themen von Relevanz für unsere Gesellschaft! Die ADAC-Zahlenspiele sind sowas von egal für 99,9999999% der Leute...

    Das Handy dürfte per DHL geliefert worden sein, denn nur dann landet es bei Problemen im Binnenzollamt.


    Bei den anderen KEP-Diensten darf die Ware den 1. Hafen / Flughafen gar nicht erst verlassen wenn keine Zollfreigabe da ist. Allein DHL als Nachfolger der Bundespost hat das Privileg, die Sendung zu befördern, jedoch nicht an den Empfänger, sondern sein zuständiges Zollamt.


    Der Tipp "befördere mit DHL und es klappt" ist deswegen so nicht richtig.


    Jeder Paketdienst versucht, die Sendungen durchzubringen. Dabei ist es in Problemfällen für DHL noch am einfachsten: Sendung einfach beim Zoll abkippen, der Empfänger muss den Rest regeln. Die anderen Paketdienste haben das Problem an der Backe, sprich, das Paket liegt bei ihnen herum und es muss erledigt werden weil nach der Gestellung Fristen laufen. Die haben also ein tendentiell größeres Problem als DHL wenn der Zoll zickt.


    Raten kann man hier nur, dass man entweder keine problemträchtigen Eigenimporte vornimmt sondern bei Händlern in Europa bestellt. Dann ist der Zoll außen vor.
    Oder man ist sich des Risikos bewusst und checkt vorher, ob man notwendige Dokumente ggf. beschaffen kann. Oder man lebt einfach mit dem Risiko und hofft, dass man beim Zoll keinen Korinthenkacker erwischt.

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    Original geschrieben von stefan3
    Ansonsten auf den amtlichen Einziehungsbescheid warten und Klage erheben, wenn man an so etwas Spass hat.


    Alles andere ist in meinen Augen reine Zeitverschwendung, mit dem Zoll-Hiwi zu diskutieren bringt erfahrungsgemäß gar nichts.


    Auch für dich nochmal: als Importeur einer Ware ist man Zollverpflichteter, d. h. man muss dem Zoll die zur Einfuhr erforderlichen Nachweise liefern. Erst wenn man die nicht bringt oder eine nicht einfuhrfähige Ware gestellt entscheidet der Zoll, dass die Einfuhr nicht möglich ist. Dagegen Klage zur erheben ist relativ sinnlos, meistens rechnet sich das überhaupt nicht und man hat ja auch selber den "1. Fehler" gemacht, nämlich etwas importieren zu wollen, das nicht einfuhrfähig ist. Man schießt also in solchen Fällen ein argumentatives und logisches Eigentor. Ein finanzielles sowieso...


    Um in deinem Bild zu bleiben: es ist, wie wenn du, bestens dokumentiert, im Parkverbot stehst und dich dann gerichtlich dagegen wehrst, dass die Politesse ein Knöllchen schreibt.


    Nur wenn man wirklich wasserfeste Dokumente hat und es um einen großen Deal geht könnte man erwägen, sich gegen eine Entscheidung des Zolls zu wehren. In der Praxis liegen aber in aller Regel nur "komische Papiere" vor, die schwierige Kommunikation mit Händlern im Ausland (die nach Erhalt der Zahlung auch kein großes Engagement mehr zeigen) liefert auch nicht das, was der Zoll haben will. So laufen sich derartige Fälle oft tot.


    Gerade bei einem 70 EUR-Handy lohnt sich der Ärger sehr schnell nicht mehr.


    Deswegen würde ich primär auf das Wohlwollen des Zöllners setzen, wenn man ihm ein paar Unterlagen präsentiert, die aussagen, dass das ein seltenes, aber hier verwendbares Gerät ist.

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    Original geschrieben von murmelchen
    Ich habe beruflich sehr viel mit dem Zoll zu tun. Das hängt viel von der Willkühr des jeweiligen Beamten ab.


    Exakt. Deswegen rate ich hier die ganze Zeit, freundlich zu bleiben, guten Willen zu demonstrieren und die greifbaren Dokumente vorzulegen.


    Eine Detail- oder Sachdiskussion darüber zu beginnen, ob dieses Gerät einfuhrfähig ist oder nicht - oder gar mit Beschwerde zu drohen - verliert man in jedem Fall. Der Zöllner kann, wenn er mies drauf ist, bei seinem Veto bleiben bis er jedes denkbare Zertifikat vorgelegt bekommt, welches die Einfuhrfähigkeit dieses Gerätes attestiert. Garantiert geht aber dem Bürger vorher die Puste aus.


    Daher: freundlich überzeugen, dass alles okay ist, hat die größte Aussicht auf Erfolg.