Beiträge von Printus

    In der Vergangenheit haben die Leute Gladiatorenkämpfe und Hexenverbrennungen angeschaut - das war auch geschmacklos. Der Mensch ändert sich eben nicht, da werkelt nach wie vor die selbe, ver-bug-te Software...

    Obwohl ich just seit 2 Tagen ein niegelnagelneues S65 habe... :)


    Ich glaube daß es früher schlichtweg einfacher war ein tolles Handy zu haben als heute... da hatte der Freak die beiden Top-Geräte, als da waren Siemens S35 und Nokia 6150, und 1 oder 2 Jahre später waren Siemens S45 und Nokia 6210 dran. Der echte Kenner und Handy-Feinschmecker nannte auch noch ein Ericsson sein eigen, ein geniales /// T39m oder später das T68...


    Der Freak ergötzte sich daran 2, maximal 3 Telefone zu haben und es reichte wenn man 2 Verträge dafür hatte oder eben in 2 frei gekaufte Geräte investierte - dann schwamm man für die nächsten 2 Jahre ganz oben auf der Handy-Welle.


    Diese Telefone waren zuverlässig, unbestritten das Nonplusultra mobiler Kommunikation und alle 2 Jahre ein neues Telefon in wirtschaftlich noch besseren Zeiten - das war OK.


    Heute gibt es zu viele Anbieter, da kann man nicht mehr so einfach festlegen wer das Top-Gerät baut. Ist es das S65, das 6250, das K600i, oder doch ein Samsung oder Motorola? Oder muß man bei Tchibo dabei sein, oder sich bei Vodafone den Live-Schrott andrehen lassen weil man ein Sharp oder Panasonic haben will?
    Welches Telefon überzeugt einen noch so wie es damals mit dem 6150, dem S35, dem S45 oder dem 6210 respektive 6310i war?


    Die Geräte sind heute, wo das Geld nicht mehr so locker sitzt, zu teuer geworden, die Auswahl der Anbieter ist zu groß, die Hälfte der Geräte durch Branding verschandelt, die Verarbeitungsqualität und Zuverlässigkeit stimmt nicht mehr, und die Fortschritte beziehen sich auf Funktionen, die im Alltag niemand wirklich braucht.
    Natürlich ist es nett wenn die nächste Kamera wieder ein paar Megapixel mehr hat, aber wer macht schon wirklich Fotos mit dem Handy? Schön wenn das Display wieder ein bißchen besser auflöst, aber ohne Displaybeleuchtung erkennt man trotzdem weniger als auf einem jahrealten monochromen, aber dafür immer lesbaren Display.


    Meine Handy-Wechselquote ist inzwischen massiv in den Keller gegangen, und es befriedigt einen nicht mehr so wie früher, wenn das nächste neue Telefon ein echtes Highlight war. Heute kommen jeden Monat zig Neuerscheinungen, da gibt es eben nicht mehr DAS Topgerät alles 2 Jahre, welches man dann angeschafft hat....

    D-Love, well said. Ich sehe das ganz genauso.


    Es regt(e) sich auch keiner wirklich darüber auf wenn in den Talkshows Leute aus dem unteren sozialen Milieu auftreten und sich irgendwelche unflätigen Dinge an den Kopf werfen, wenn da familiäre Konflikte im Fernsehen (nicht) gelöst werden oder wenn Prominente sich an Zeitungen, Zeitschriften oder Fernsehshows verkaufen.


    Wann hat man z. B. bei Deutschlands Vorzeige-Samstagabend-Show "Wetten daß..." zuletzt einen Prominenten gesehen, der nicht da war um seinen neuen Film oder sein neues Buch, letztlich sich selber, zu verkaufen?


    Etwas anderes machen die 2.-, 3.- und 4.-Wahl-Prominenten der Dschungel-Show auch nicht: sie verkaufen sich und steigern ihren Marktwert. Auch wenn's vielleicht nur kurzfristig ist...


    Selbst anerkannte 1A-Prominente promoten sich doch selber, verkaufen sich, und da machen die BB-Kandidaten nichts anderes. Warum z. B. taucht ein Beckham jeden 2. Tag in den Medien auf, im Gegensatz zu tausenden anderen, ebenso guten Fußballern? Warum liest man alle paar Tage unsinnige News von Diedäh Bohlen, oder Heiner Lauterbach, oder Verona, oder wer da sonst noch alle paar Tage durch Bild, Gala, Bunte und RTL rauscht obwohl er nix zu melden hat?


    Und ein Format wie BB funktioniert auch nur so lange wie die Zuschauer es ansehen, weil Endemol nur so lange Werbeblöcke verkaufen, Geld verdienen, produzierende Mitarbeiter bezahlen und das ganze Projekt am Laufen halten kann wie die Zuschauer es sehen wollen und bezahlen.


    Und noch eins: was ist so schlimm an BB?
    Salopp gesagt: meine Freundin und meine Arbeitskollegen erleben mich auch 24 Stunden am Tag...
    Die Leute im BB-Container, und erst recht wenn's Arbeitslose sind, kassieren wie ich hier lese 250 EUR in der Woche, also 1000 EUR im Monat, bei Lebenshaltungskosten von 0 EUR. Sie essen, schlafen, baden, heizen, leben auf Kosten von Endemol, und das meistens nicht schlecht, denn besser als im normalen oder vor allem dem reichen Bereich werden es 95% der deutschen Bevölkerung auch nicht haben, eher im Gegenteil. Ich habe, wie wahrscheinlich die allermeisten Leute, bei weitem keine 1000 EUR im Monat übrig wenn Miete, Strom, Telefon, Autokosten, etc. etc. bezahlt sind. Und ich muß für meine Kohle jeden Tag 8 Stunden hart arbeiten, Leistung bringen, und habe 2 weitere Stunden An- und Abfahrt zur Arbeitsstelle.


    Die BB-Kandidaten legen wahrscheinlich 20 Stunden am Tag die Füsse hoch, und in den anderen 4 Stunden werden Spielchen veranstaltet - sowas haben wir als Kinder in der Ferienfreizeit gemacht.


    Ich verstehe den ganzen Aufschrei um BB nicht. Die Leute sind freiwillig da, können jederzeit gehen, bekommen keine schlechte Kohle für das, was sie da tun, haben zumindest wenn sie im richtigen Bereich hocken alle Annehmlichkeiten vom Swimming Pool über einen Whirlpool bis zur Sauna, Wasserbett, jeden Tag ein Budget von - ich glaube es sind - 500 EUR zu verprassen - was will man mehr an Luxus?
    Es gibt Leute, die, weil sie Mist gebaut haben, unfreiwillig auf Jahre hinaus auf 4 Quadratmetern im echten Knast eingesperrt werden. Da kommt auch keiner und bemitleidet die armen Knackis, weil sie zu Recht weggeschlossen werden.


    Wenn Endemol jetzt den unbegrenzten BB bringen will - dann soll er das doch machen. Die ganze Sache steht und fällt mit dem Interesse der Zuschauer. Und mal im Ernst: wie soll sowas den finanziert werden, eine eigene Uni, eigene Schulen, etc. etc. nur für BB-Kandidaten? Und wenn da erwachsene Leute freiwillig hingehen - sollen sie es doch machen.


    Allein bei Kindern wäre ich skeptisch, aber ich denke an dieser Stelle würde wohl das Jugendamt aktiv werden.


    Ich weiß daß ich sehr provokativ bin, aber ich sehe das wie D-Love. Im alten Rom hatten die Leute Spaß an grausamen Glatiatorenkämpfen, und wenn ich immer wieder von den Gaffern bei Unfällen höre und lese denke ich daß der Mensch sich nicht verändert hat. Wie auch? 2000 Jahre sind für die Evolution nichts, wir sind nicht besser geworden als es die alten Römer waren. Wir geifern immer noch nach Brot und Spielen, nur daß heute keiner mehr in den Circus Maximus geht, sondern man zappt eben bei BB, dem Jungelcamp oder den Assis, die sich in den Talkshows lächerlich machen, herein. So isses nun mal.


    Printus

    Ich arbeite in einem sehr großen, internationalen Unternehmen mit eigener "Computer-Abteilung".


    Jeder Mitarbeiter, der neu eingestellt wird, unterschreibt daß er seinen www-Zugang - so er einen für seine Tätigkeiten benötigt und freigeschaltet bekommt - nur zu dienstlichen Zwecken nutzen darf und private Surferei nicht gestattet ist. Weiterhin unterschreibt man daß die firmeninternen Computerfritzen grundsätzlich die Berechtigung haben nachzuvollziehen wer wann wo im www unterwegs war.


    Da die Company grundsätzlich sehr empfindlich ist was Arbeitszeiten angeht weiß auch jeder Mitarbeiter daß er dicken Ärger bekommt wenn er beim privaten Surfen erwischt wird.
    Man ist nicht besonders locker darin wenn Leute regelmäßig ein paar Minütchen zu spät am Arbeitsplatz oder zu lange in der Pause sind, und privates Surfen wird genauso als Zeit betrachtet, die man seinem Arbeitgeber "klaut".


    Dementsprechend hat man bei notorischen Zu-spät-Kommern oder Privat-Surfern schon mal Exempel statuiert und seitdem weiß jeder wo der Hammer hängt.


    Klingt zwar sehr hart, ich kann es aber nachvollziehen und gut damit leben. Man sollte sich vor Augen halten daß nur 5 Minuten private Surferei täglich innerhalb einer Woche schon fast eine halbe Stunde Zeit sind, um die man seinen Arbeitgeber "prellt". Und was sind schon 5 Minuten, in dieser Zeit kann man kaum Emails lesen, etwas bei Amazon bestellen oder meinetwegen auch 2 Threads im TT durchlesen.


    Und sind wir mal ehrlich: wie lange ist man täglich realistischerweise vom Büro aus privat im Netz, wenn man denn privat surft? Das sind dann wahrscheinlich ein paar Mal 5 Minuten, oder...?


    Insofern kann ich das weder meinem noch sonst einem Arbeitgeber übel nehmen wenn er privates Surfen prinzipiell verbietet und diejenigen, die doch erwischt werden, bestraft. Natürlich sind es meistens nicht alle Mitarbeiter, die über die Stränge schlagen, sondern meistens nur eine Handvoll - aber die dafür in besonders großem Umfang...

    Hi,


    geht auch mit UPS und der Preis richtet sich danach wie schnell das Ding in NY sein muß. Schickst Du es per "Express Plus" kommt es gewöhnlich am nächsten, spätestens übernächsten Tag bis 9 Uhr an - den Umschlag (Envelope) stellt UPS kostenlos. Allerdings ist die Express Plus-Versandart dann auch die teuerste... Etwas preiswerter ist "Express", dann ist die Zustellung bis 12 Uhr local. Noch preiswerter ist die Versandart "UPS Expedited", wobei es dann ein paar Tage Lieferzeit bedeutet, es gibt keinen kostenfreien Umschlag wie bei den Express-Versandarten.


    UPS ist meistens nicht der billigste Anbieter, dafür aber sehr zuverlässig und hat in den USA einen sehr, sehr guten Ruf. Wenn Du also geschäftliche Papiere hast und beim Empfänger einen zusätzlichen guten Eindruck machen willst könnte diese Überlegung auch eine Rolle spielen.


    Weil ich mit Importverzollungen in D zu tun habe und denke daß der Zoll in den USA vergleichbar funktioniert noch ein paar generelle Tips:


    Zu jeder internationalen Sendung gehört ein Begleitdokument, man hat sich darauf verständigt der Einfachheit halber immer eine Handelsrechnung zu erstellen. Auch wenn Du die Dokumente nicht verkaufst muß trotzdem eine Rechnung beiliegen, einfach weil es eben das Begleitdokument, die Dokumentation, darstellt, welche bei der Sendung sein muß.


    Also fügst Du eine INVOICE bei wenn die Dokumente bezahlt werden, ansonsten eine PROFORMA INVOICE. Eines dieser Worte sollte fett auf deinem Begleitschreiben stehen, als Überschrift oben drüber. Bei einer PROFORMA INVOIVE schreibst Du perfekterweise auch noch "For customs purposes only - no commercial value" drauf. Außerdem schreibst Du noch eine Rechnungsnummer dazu, auch wenn Du extra eine Phantasienummer erfindest.


    Weiterhin muß Dein vollständiger Name incl. Telnr. sowie vollständiger Name, Adresse und Telnr. des Empfängers draufstehen, bei Firmen auch der Ansprechpartner. Datum gehört dazu, natürlich eine Unterschrift und der Wareninhalt nebst einem Wert muß deklariert sein.


    Schreibe als Warenbeschreibung nicht nur "Documents" drauf, sondern mach's genau damit der Zoll zufrieden ist. Also Anzahl und die Aufmachung der Dokumente - gebunden, lose Blätter, etc.. Je genauer es beschrieben wird um so besser, bei Dokumenten kannste eventuell auch den Titel der Schreiben nennen. Firmeninterne Geschäftspapieren werden als "intercompany data" deklariert, ansonsten sowas wie "5 binders of scientific documents".


    In jedem Fall muß dann der Ursprung der Dokumente angegeben sein, wenn Du diese also hier in D erstellt hast schreibst Du direkt neben/unter die Warenbeschreibung "Country of origin: Germany".


    Als Wert deklarierst Du bei einem Verkauf den tatsächlichen Warenwert, oder ansonsten, bei einer PROFORMA INVOICE, einen fiktiven Wert. Dieser deklarierte Warenwert ist zugleich das, was Du erstattet bekommkst wenn die Sendung abhanden käme, und außerdem richtet sich der Preis der Versendung wegen der enthaltenen Versicherung auch immer ein wenig nach dem deklarierten Warenwert; deswegen nimm einen realistischen Wert. Zu viel macht die Frachtkosten unnötig teuer, zu preiswert wäre bei einem Verlust sehr doof für Dich.


    Perfekt ist wenn Du auch noch ein Gewicht dazuschreibst, wobei der Ami Angaben in lbs bevorzugt. Diese ermittelst Du indem Du die kg mit 2,2 multiplizierst.
    Dann schreibst Du noch dazu daß die Documente kein Gefahrgut darstellen ("No hazardous material") und daß es kein pornographisches, nazionalsozialistisches, oder sonstwie illegales Material ist. Auch der Satz "Export in accordance with all German export regulations" macht sich in jedem Fall gut.


    Die INVOICE / PROFORMA INVOICE gehört dann aussen auf's Paket/den Umschlag, sodaß der Zoll es einsehen kann ohne den eigentlichen Umschlag zu öffnen. Es gibt dafür so durchsichtige Folienhüllen, die man aussen auf's Paket/den Umschlag kleben kann und da sollte das Begleitdokument drin sein.


    Wenn das ganze dann auch noch in einem übersichtlichen Layout gestaltet ist würde es der deutsche Zoll ohne große Probleme abfertigen weil allein schon die Beschriftung und Aufmachung des Begleitdokumentes glaubwürdig und seriös erscheint. Ich denke daß es bei den Amis nicht viel anders ist.
    Grundsätzlich hat der Zoll aber immer das Recht eine Beschau zu machen und die Sendung zu öffnen und zu kontrollieren.


    Solltest Du die Unterlagen irgendwann innerhalb der nächsten 3 Jahre zurückgeschickt bekommen müssen sie dann ja auch durch den deutschen Zoll.
    Dann ist es gut wenn Du die INVOICE/PROFORMA INVOICE, die Du jetzt erstellst, sowie den Frachtbrief, den Du jetzt bei der Übergabe der Sendung an den Expressdienst bekommst, vorlegen kannst.


    Bei einem Warenwert unter 1000 EUR kann man das Zeug dann nämlich als "Rückware" beim Zoll anmelden und zahlt weder Zoll noch Einfuhrumsatzsteuer. Hier machen sich dann auch Deine (Phantasie-)Rechnungsnummer sowie die Gewichtsangabe bezahlt um nachzuweisen daß Du die gleiche Ware, die seinerzeit ausgeführt wurde, jetzt zurückbekommst und hier zahlt sich auch eine sehr genaue Warenbeschreibung auf der jetzigen Rechnung aus. Wir sind eben in D und da stehen die Behörden auf solchen pingeligen Kleinkram - "Nachweis der Rückwareneigenschaft und Sicherung der Nämlichkeit" - wir haben schließlich keine anderen Probleme...


    Allerdings zahlt sich ein gutes Begleitdokument sicher auch beim US Customs Service aus weil ein seriöser Eindruck auch den US-Zoll eher bewegt Deine Dokumente sofort freizugeben als die Sendung festzuhalten, aufzureissen, schön zu zerfleddern und dann mit 5 Tagen Verspätung weiterzuschicken...


    Schönen Gruß,


    Printus

    Alder,


    Du bist als "relativer Fahranfänger" - deswegen noch in der Probezeit - mit Kindern unterwegs. Es ist nicht Dein Auto, Du bist nicht allein unterwegs. Du fährst trotzdem viel zu schnell weil Du das Schild nicht gesehen hast oder glaubst daß Du alles im Griff hättest. Du läßt Dich beim Fahren ablenken weil Du meinst auf die Mitfahrer anstatt den Verkehr achten zu müssen. Du berufst Dich darauf daß die Beifahrerin Dich nicht auf die Verkehrssituation hingewiesen habe. Du bist 29 km/h zu schnell. Du suchst jetzt nach irgendwelchen Ausreden anstatt nachzudenken und Dir darüber klar zu werden daß Du richtig Mist gebaut hast und diverse Menschen sehr gefährdet hast.


    Wenn Du jetzt in die Nachschulung mußt trifft es haargenau den Richtigen. Alles, was Du hier schilderst beweist daß Du dringend in eine Nachschulung gehörst. Ich halte mich insofern zurück als ich Dir nicht auch noch unterstelle daß Dir die Reife zum Führen eines KFZ fehlt.


    Mensch Junge, Du bist nicht 3 km/h zu schnell gewesen, sondern hast die erlaubte Geschwindigkeit heftigst überschritten! Greif Dir mal an den Kopf und werde Dir klar darüber was Du hier mit so einer Anfrage anstellst. Hälst Du das für eine erwachsene, verantwortungsbewußte Reaktion auf den Mist, den Du gebaut hast?

    Zitat

    Unter anderem hat er angeführt, man könne ihn ja nicht abschieben, weil er in der Türkei keinen fairen Prozess bekommen würde.
    Das stellt IMHO nichts anderes als eine Schutzbehauptung dar um der entsprechenden Strafverfolgung zu entgehen.


    Das hätte vermutlich bei jedem anderen, nicht so prominenten Menschen, von vorneherein nicht als Argument/Ausrede gezogen.


    Man kann es nämlich auch so sehen: die Türkei steht auf der Bewerberliste zur Aufnahme in die EU, über den Beitritt wird konkret gesprochen, insofern ist das keine komplette Bananenrepublik.


    Wenn man sich aber, wie Kaplan, des Hochverrats schuldig macht, Konkurrenten ermorden läßt, Haßreden schwingt etc. kann man nicht erwarten daß man mit Samthandschuhen angefasst wird.


    Das "Problem" Kaplans ist weniger die unzureichende Rechtsstaatlichkeit der Türkei als vielmehr der Dreck, den er am Stecken hat. Solche Leute wie er werden zu Recht mit allen Mitteln, die das Gesetz bietet, reglementiert.

    Solche Vergleiche hinken immer.


    Ich habe mich auch massiv darüber aufgeregt daß solche Figuren wie Kaplan so lange hier geduldet werden müssen und finde es völlig korrekt wenn sich unsere Demokratie der Leute entledigt, die hier gegen die Verfassung verstossen obwohl sie rausgeschmissen werden können.
    Der Mann war eigentlich schon viel zu lange hier, teilweise hatte man das Gefühl daß er uns und unser Rechtssystem an der Nase herumführt/aushebelt.


    Es kann nicht angehen daß wir Leute im Land dulden müssen die unsere Verfassung und Demokratie bedrohen und hier kriminell aufgefallen sind.


    Dieser Typ Kaplan ist kein kleiner Eierdieb, sondern hat einen Mordaufruf gegen einen Konkurrenten gestartet - und dieser Kunkurrent ist tatsächlich umgebracht worden. Kaplan hat 4 Jare wegen Anstiftung zum Mord im Knast gesessen - auf Kosten des Steuerzahlers. Er war AFAIK zeitweise Asylbewerber oder Sozialhilfeempfänger - auf Kosten des Steuerzahlers. Er hat diverse Gerichte und Polizeibeamte sowie Verwaltungsangestellte bemüht - auf Kosten des Steuerzahlers.


    So müssen und dürfen wir uns nicht verarschen lassen und deswegen ist der Man völlig zu Recht rausgeworfen worden. Er ist keineswegs nur deswegen ausgewiesen worden weil man ein Exempel statuieren wollte, aber wenn er zugleich als solches dient schadet das ja auch nicht.