Beiträge von Printus

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    Original geschrieben von autares
    Bei deinen Ausführungen mache ich mit erneut Gedanken über deine psychische Standfestigkeit. Denk mal positiv!


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    Original geschrieben von autares
    Also, ich wüsste nicht, dass wir beide schon eine Apfelschorle zusammen getrunken hätten, dass du beurteilen kannst, ob ich "Zwangsoptimist" oder "Realist" bin.


    Wir haben auch noch keine Apfelschorle miteinander getrunken... und selbst dann bist du nicht derjenige, der mich beurteilen kann oder sich Gedanken um mich machen müsste.

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    Original geschrieben von Applied
    Die Staaten sind pleite.


    Mit irgendeiner behaupteten "Umverteilung von Geringverdienern zu Reichen" hat das wenig zu tun. Ich wüsste auch nicht, wo so eine "Umverteilung" stattfände?


    Du hast die verlinkten Videos nicht gesehen. Normal- und Kleinverdiener müssen ihr Geld zwangsläufig komplett in den Konsum stecken, während Reiche Vermögen davon ansparen. So fließt das Kapital allmählich von unten nach oben.


    Dass wir einen Zusammenbruch des Finanzsystems locker-flockig wegstecken würden ist kaum anzunehmen. Was hat es für Arbeitnehmer in den USA bedeutet, dass kein Gehalt mehr kam? Wer nichts "auf der hohen Kante" hatte und sich nicht aus dem Garten hinter dem Haus ernähren konnte (für Großstädter wohl der Normalfall) stand ganz schön blöd da. In diesem Fall galt es "nur", dass vom Staat bezahlte Menschen ein paar Tage überstehen bis wieder Geld fließt. Die restliche Wirtschaft funktionierte und jedem war klar, es dauert ein paar Tage, wird sich dann aber normalisieren. Es betraf ja auch nur einen kleinen Teil der Bevölkerung.


    Wenn aber weltweit alles zum Erliegen kommt und in jedem Land flächendeckend keine Wirtschaft mehr stattfindet, bricht Chaos aus. Ratzfatz sind die Supermärkte zu, Wasser- und Stromversorgung außer Betrieb, Plünderer unterwegs. Größere Stromausfälle oder die Überschwemmungen in New Orleans haben gezeigt, welche Zustände herrschen wenn nur mal für einige Stunden Stillstand eintritt bzw. eine begrenzte Region betroffen ist. Was ist los wenn sowas flächendeckend und für längere Zeit passiert? Das wäre eine neuerliche Zensur von der Qualität des 11. September.


    Planspiele gehen davon aus, dass es bei uns 7-10 Tage dauert bis wieder Strukturen aufgebaut sind überhaupt ein Notbetrieb wieder in die Gänge kommt. Wer hat denn einen Notvorrat zuhause um diese Zeit autark zu überstehen?


    Das dicke Ende wäre abwendbar wenn man auf die längst sich anbahnenden Zeichen reagieren würde und Anstalten machte, die aus den Fugen geratende Weltwirtschaft in ein einigermaßen funktionierendes Fahrwasser zu bringen. Davon ist aber nichts zu erkennen. Vielleicht rafft man es noch wenn die Einschläge noch näher kommen. Aber es kann auch sein, dass es - wie in der Vergangenheit bisher immer - erst richtig knallen muss, und dann wird nach der Zäsur wieder bei 0 angefangen.


    Das sind natürlich sehr weit hinausgedachte apokalyptische Ideen, aber ich erkenne weder bei vielen Mittelschichtlern in Deutschland, noch im Parlament und schon gar nicht bei Frau Merkel, dass man die Zeichen der Zeit erkennt und anstatt weiter zuzuwarten Ideen entwickelt wie wir als Volk und als globalisierte Menschheit uns langfristig aufstellen können.


    In Deutschland leben wir relativ gut, aber die Zahl der Frustrierten steigt, man schaue sich die Lohnentwicklungen an, den Trend zu unplanbaren Lebensläufen aufgrund von Zeitverträgen, Geburtenrückgang etc. In Spanien oder Nordafrika haben die Leute mitunter nicht mehr viel zu verlieren, bei der hohen Arbeits- und Perspektivlosigkeit. Es ist nicht damit getan, in Lampedusa irgendeine lokale Lösung zu finden, es ist die Spitze eines viel größeren Eisbergs.


    Hierzulande daddeln wir jetzt weiter mit der Aussitzerin Frau Merkel und in einer großen Koalition, also maximaler Stillstand. Viele, die halbwegs klarkommen, sind damit zufrieden weil sie denken, dass alles gut läuft wenn alles bleibt, wie es gerade ist - und Mutti garantiert es. Aber in unteren Schichten bei uns, in Teilen Europas und der Welt sieht das anders aus, da köchelt langfristig etwas hoch.


    Begleitend erfahren wir von den NSA-Aktivitäten und dass die Freiheit der Menschen selbst in Demokratien offenbar weit weniger groß ist, als gedacht. Ausgerechnet der selbsternannte Weltpolizist schnüffelt überall unberechtigt herum und kann seine moralischen Ansprüche selbst gar nicht mehr erfüllen.


    Es entsteht so zunehmend Frust und das Gefühl, immer mehr gehetzt und Spielball diffuser Interessen zu sein. Man ist gar nicht der Wohlstandbürger in einem guten Land, sondern auch Getriebener. Leute, die Richtung Lampedusa aufbrechen, sind so weit, dass die lieber sterben als weiter in ihren bisherigen Verhältnissen leben wollen. Das alles sind Warnsignale, die man nicht immer weiter aussitzen sollte.

    Bzgl. der Finanzkrise empfehle ich dir 2 Videos von Prof. Senft - in wenigen Minuten hast du es kapiert: klick und klick - ab Minute 3:00


    Ausgehend von dem, was er erklärt, kannst du ja mal nachdenken wie sich das Finanzsystem weiterentwickelt. Unendliches exponentielles Wachstum ist unmöglich, also muss das ganze Konstrukt irgendwann zusammenbrechen weil die Umverteilung vom Konsum der Geringverdiener zu den Vermögen der Reichen irgendwann in die Endphase geht, die Schulden nicht mehr bezahlbar sind.
    Vergleiche das mit dem US Shutdown, der Euro-Krise und den Staatsverschuldungen wie z. B. in Griechenland. Oder der davongaloppierenden(Jugend)arbeitslosigkeit in Südeuropa... Du erkennst, wo wir stehen. Es ist eine Frage der Zeit bis alles zusammenbricht.

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    Original geschrieben von Der Schakal
    Sehr schade wie ich finde !!!


    Das kam viel zu spät. Wenn ein kleiner regionaler Bischof eine vergleichsweise geringe Summe aus dem kircheneigenen Vermögen verprasst, verdient das bei Weitem nicht die mediale Aufmerksamkeit, die das Thema hatte. Es gab und gibt Themen, die die Öffentlichkeit weit mehr tangieren und wo es um Grundwerte der Gesellschaft geht, beispielsweise welche Weltordnung wir im Rahmen der Digitalisierung zukünftig haben wollen.


    Da stehen Themen an, die die Zukunft und die gesellschaftliche Ordnung der Menschheit betreffen. Es ist unbegreiflich, wie man sich über einen kleinen Popel-Bischof und seinen Größenwahn so sehr öffentlich aufregen kann. An anderer Stelle sind Menschen viel mehr betroffen und es geht um ganz andere Summen - BER, S21, Elbphilarmonie und die vielen "kleinen" Steuerverschwendungen. NSA, Snowden, Umgang der Amis mit Verbündeten. Dagegen sind die Machenschaften in Limburg Bullshit. Natürlich ist das Geschehen auch dort unter aller Sau, der Bischof ein unsäglicher Typ, aber welche Relevanz hat das für die Menschheit?


    Es gibt in den Medien einen regelmäßigen Turnus (wissenschaftlich erforscht!), in dem der Öffentlichkeit Aufreger-Themen präsentiert werden. Man presst die Sache aus, dann kommt der nächste Aufreger. Die medialen Strippenzieher interessiert das Gebahren des Bischofs nicht, aber man konnte das Volk für die betreffende Zeit mit einem Skandalthema beschäftigen. Wenn das Interesse nachlässt wird die nächste Sau durch's Dorf getrieben.


    Wenn du schade findest, dass das Thema "Limburger Bischof" nicht mehr zu stündlich neuen Eilmeldungen auf SPON führt, beantworte mir bitte eine Frage: was hast du damit zu tun? Inwiefern bist du tatsächlich von den Limburger Vorgängen betroffen? Und komme jetzt bitte nicht mit "Ich bin Steuerzahler", weil dann möchte ich gerne deine hundertfache Empörung bzgl. der sonstigen hundertfachen Geldverschwendung in Deutschland sehen...

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    Original geschrieben von Der Schakal
    Jedes mal der gleiche Scheiss. Warum wird das nicht endlich abgeschafft? :mad: :flop:


    Absolut meine Meinung. Es nervt einfach, diese unsinnige Umstellerei, deren Zweck erwiesenermaßen nicht funktioniert.


    Wenn man sich überlegt wieviel Mühe es allen Menschen macht und wieviel volkswirtschaftlicher Schaden dadurch entsteht, dass auch Unternehmen ihre Uhren umstellen müssen und dieses Einfluss auf viele Prozesse hat, dann gehört der Mist endlich abgeschafft. Wieviele tausend Menschen ärgern sich morgen weil sie irgendwo zu früh erscheinen? Wieviele Leute haben vor allem im Frühjahr Ärger und Kosten weil sie zu spät erscheinen?


    Einfach nur nervig, dieser Scheiß.

    Moin sk8ergirl,


    ich glaube deine Gefühlslage gut zu verstehen. Mich kotzt der politische Stillstand in diesem Land auch an, die Lobhudeleien, wie toll alles wäre und wie gut es "uns" angeblich geht, wie fortschrittlich alles entwickelt sei.


    Insgeheim spüren Leute, die die Dinge eingehender beobachten, sich Gedanken machen und auch ein Gespür für das Klima haben aber, dass es ist wie mit der Kapelle auf der Titanic, die spielt und Normalität vorgaukelt während die Dinge zunehmend aus den Fugen geraten.


    Offiziell leben wir in einer Demokratie, haben ein soziales Netz, ein Jobwunder, eine international geachtete Kanzlerin. Tatsächlich spüren Leute mit etwas ausgeprägteren Sinnen aber, dass unglaublich viel im Argen liegt und sich bedenklich entwickelt:


    - die digitale Revolution hat uns in riesigen Schritten in Richtung Orwells "1984" gebracht. Hat man anfangs begeistert den Nutzen der tollen neuen Möglichkeiten gesehen, macht es einem inzwischen massiv Angst. Menschen werden gläsern und in den letzten Monaten wurde drastisch klar, dass die Digitalisierung nicht nur eine potentielle Gefahr bedeutet, sondern dass die Totalüberwachung real ist - in einer schockierenden Weise, die der Normalbürger so im Traum nicht erwartet hat. Sich dagegen zu wehren ist unmöglich, da müsste man extremer Aussteiger sein - und das ist kein Konzept für die Masse.


    - ein markerschütternder Aufschrei der Bevölkerung, Palastrevolution gegen diese Machenschaften, blieb und bleibt aus. Frau Merkel verabschiedete sich vor einigen Wochen in den Urlaub und ließ Herrn Pofalla erklären, die Diskussion sei beendet. Lächerlicherweise wird jetzt, wo sie selber betroffen ist, Empörung geheuchelt. Und wir wissen alle, dass Mutti am Ende nichts tut und das Thema wieder einschläft.


    - Medien nehmen nicht mehr ihre Rolle als "4. Macht" wahr. Kritische und zugleich neutrale Berichterstattung findet so gut wie gar nicht mehr statt. Beispiel Limburger Bischof: das Thema bestimmte 2 Wochen lang alle Schlagzeilen, jede Talkshow und es gab sogar Sondersendungen - völlig unverhältnismäßig, wer ist der Bischof von Limburg? Dabei scheuten sich selbst hochwertige Medien reihenweise nicht, immer vom "Protzbischof" oder anderen wertenden Begriffen zu reden. Wie vereinbart sich sowas mit dem Anspruch an eine möglichst neutrale Berichterstattung, an einen journalistischen Ehrenkodex, den Maßstab der Verhältnismäßgkeit und dem Grundsatz, dass jeder als unschuldig zu gelten hat, solange ihm kein Fehlverhalten nachgewiesen wurde?
    Das Versagen der Medien ist in "Das Medienmonopol" prima beschrieben - einfach mal danach googlen und als pdf runterladen und lesen!


    - die Arbeitsmarktsituation ist für viele Menschen schlimm. Sie ackern und rennen und hetzen, machen sich kaputt und niemand, wenn er sich erlaubt darüber nachzudenken, weiß, warum. Wer ein eher kleines Gehalt hat oder gar im Niedriglohnsektor unterwegs sein muss, wird in Altersarmut fallen und hat es schwer, einen unbeschwertes Leben zu führen. Welche Motivation hat man, das mitzumachen? Gar keine, nur fehlt eine Alternative und der Druck durch die Arbeitsämter, ALG II und IV, zwingt Menschen, sich dem auszusetzen.


    - die Lage an den internationalen Finanzmärkten wird weiter eskalieren und irgendwann kommt der dicke Knall. Der Shutdown in den USA, die Staatsverschuldung Japans, die Euro-Krise und die schlimme Lage im südlichen Europa, das alles muss irgendwann schief gehen.


    - In Deutschland rennen noch (!) sehr viele Leute herum, die relativ gut aufgehoben sind und deswegen den Status quo beibehalten wollen. Es betrifft z. B. einen großen Teil der Rentnergeneration.
    Aber auch jüngere, wer einen erträglichen Job hat, sich zumindest ein bisschen leisten kann, also die klassische Mittelschicht, hat Angst vor Veränderung. Diese Leute spüren unbewusst, dass sich Vieles auf der Welr bedenklich entwickelt. Deswegen wollen sie in erster Linie behalten, was sie haben, möglichst keinerlei Veränderungen. Es ist die Gruppe der Merkel-Wähler - sie möchten, das die Kanzlerin hauptsächlich nichts tun und nichts verändern soll.
    Prekäre Verhältnisse werden als nicht wirklich existent oder Fehler der Betroffenen interpretiert: die sind nicht "unten" weil die Verhältnisse im Land so sind, sondern weil sie schlecht ausgebildet sind, sich selber nicht motivieren, keine Leistungsbereitschaft zeigen, sich asozial verhalten und in der sozialen Hängematte ausruhen wollen. Mittelschichtler "müssen" diese Menschen schlechtreden um sich selber abzuheben, sich zu beweisen, dass man selber nicht ratzfatz in die gleiche Lage kommen könnte. Diese Angst muss verdrängt und diese Menschen schlecht hingestellt werden, dann kann man sich einreden, dass man selber nicht dorthin gelangen werde weil man ja viel besser aufgestellt sei als die am unteren Ende der Gesellschaft.


    Bewegt man sich aufmerksam im öffentlichen Raum begegnen einem fast nur noch Menschen, die angestrengt, genervt, müde, verbissen, gehetzt und aggressiv sind. Man muss sich nur die Gesichter in der Bahn ansehen, das Verhalten im Straßenverkehr und die Rücksichtslosigkeit auf den Autobahnen, oder den Tonfall wahrnehmen wenn man im Supermarkt ist oder sonstwo mit Menschen kommuniziert. Überall Aggressivität, Schärfe, Hetze, Polemik - und das ohne wirklichen Grund. An vielen Stellen könnte man mit Rücksicht un einem Lächeln alles entspannen ohne irgendeinen Nachteil, ist das wirklich ein Problem, auf der Autobahn nicht zu drängeln, jemanden vorbeizulassen etc.?


    Das soziale Klima und die - auf längere Sicht - absehbar scheiternde Politik, Finanzprobleme und Gängelung sowie Ignoranz gegenüber den Menschen/Bürgern, während vordergründig Demokratie, Sozialstaat und Mehrwert durch Smartphones vorgegaukelt wird, das lässt einen unzufrieden zurück. Und das ist harmlos formuliert, es setzt vielen Menschen emotional zu, denn sie wollen Frieden und innere Ruhe, Fairness und Freundlichkeit anstatt Ellbogen und Kampf.
    Gäbe es ein Land auf der Welt, wo man sich all dem entziehen könnte, wo man einfach seine Ruhe hätte vor all diesen unnötigen Aufregern und Frustrationen, ich wäre längst weg auf Nimmerwiedersehen. Aber leider kann man sich nirgendwo auf der Welt tatsächlich zurückziehen vor diesen Dingen. Anderswo kämpft man bestenfalls mit anderen, aber nicht per se einfacheren Problemen.


    Vielleicht kannst du, anstatt den Wohnort, deine Perspektive dahingehend verändern, dass du neben deiner deutschen Heimat Erfahrungen und Möglichkeiten im Ausland hast. Damit bist du schon mal breiter aufgestellt als viele Andere, die diese Möglichkeit nicht haben und in ihrer deutschen Stadt herumsitzen, aus der sie nie wirklich rauskommen und sich fragen, wofür sie eigentlich kämpfen...

    Für das iPhone 5 musst du dich ranhalten, das wird ja zunehmend verschwinden weil Apple es durch das 5C ersetzt.


    Von Samsung würde ich momentan generell die Finger lassen. Sie verarschen Kunden durch den Regio-Lock (keine Nutzung mit ausländischen SIM-Karten mehr möglich) und drücken sogar früher gekauften Geräten per Software-Update diese Funktionsverschlechterung auf.


    Es wurde bekannt, dass Samsung bezahlte Schreiberlinge engagiert hat, die Geräte anderer Hersteller schlechtmachen und die eigenen hochjubeln sollen. Diese Praxis ist sogar nach dem Versprechen, es abzustellen, weiter betrieben worden und erneut aufgefallen.


    Dann wurde bekannt, dass Benchmarktests manipuliert wurden: just wenn ein derartiges Programm gestartet w ird, wird das Handy in einen Modus gebracht, der besonders gute Testergebnisse bringt. So werden 20% Mehrleistung vorgegaukelt, die es in der Praxis, in der normalen Alltagsnutzung, nicht gibt.


    Beim Samsung Galaxy S4 mehren sich im Netz außerdem Berichte sehr vieler Nutzer, deren Display Spannungsrisse bekommt. Samsung unterstellt jedes Mal Benutzerfehler - obwohl es offensichtlich ein Konstruktionsfehler ist - und die Kunden stehen dann mit einem unbrauchbaren Gerät da, Reparaturkosten 200+ EUR. Infos dazu: klick oder einfach nach S4 und Display gogglen. Das Netz ist voll von Betroffenen.


    Die neueste Frechheit ist eFUSE - bisher nur beim Note 3, aber da versucht Samsung den Usern eine Garantieverweigerung unterzujubeln wenn ein Root stattgefunden hat.


    Samsung hat im Augenblick einen Höhenflug und ein dermaßen User-unfreundliches Verhalten, dass Boykott ihrer Produkte die einzig richtige Reaktion ist. Man will schließlich Freude an seinem Gerät haben.

    Der Weg direkt über Samsung ist natürlich schneller, denn Amazon wird dein Gerät auch einsenden und dieser Versand wird sich auf die Gesamtdauer auswirken.


    Bedenke aber, dass du einen Kaufvertrag mit Amazon hast, Amazon ist dir gegenüber als Händler in der Gewährleistungspflicht, Samsung hingegen nicht.


    Sollte also der blöde Fall eintreten, dass der Mangel nicht behoben wird und das passiert unglücklicherweise sogar 2x, kannst du, bei Abwicklung über Amazon, wegen der nicht erfolgreichen Nachbesserungen deine weitergehenden Ansprüche geltend machen.
    Beim Weg über Samsung bliebe dir dieser Weg womöglich verschlossen, denn mit Samsung hast du keinen Kaufvertrag.


    Amazon ist normalerweise kulant und könnte auch Reklamationen, die direkt über Samsung abgewickelt wurden, anerkennen. Sie müssen aber nicht. Schwierig könnte hier der Nachweis nicht erfolgreicher Reparaturen durch Samsung sein und Amazon könnte sich deswegen querstellen.


    Ich habe mir daher angewöhnt, solche Reklamationen grundsätzlich immer über den Händler zu machen und nie direkt über den Hersteller. Ein Ersatzhandy hat heute fast jeder in der Schublade, da kommt es mir auf die 2, 3 Tage längere Abwicklung nicht an.

    Die ganzen Annahmen und Argumentationen gegen einen Mindestlohn blenden aber einen zentralen Punkt aus:


    Wenn jemand Vollzeit arbeitet, muss er davon adäquat leben können. Wenn sich eine Arbeit mit einem fairen Gehalt nicht mehr lohnt, muss sie in einer Marktwirtschaft wegfallen. Alles andere widerspricht den Grundsätzen unseres Systems und ist nicht tolerabel. Es ist auch moralisch nicht sauber, Menschen zu beschäftigen und nicht korrekt zu bezahlen, aber vom Staat alimentieren zu lassen. Das ist schlichtweg asozial.


    Ich bin auch nicht sicher ob tatsächlich so viele Arbeitsplätze wegfallen werden. Eher werden Gewinne bei Abzocker-Unternehmen sinken. Da, wo tatsächlich jemand schließen oder Leute entlassen muss weil er den Mindestlohn nicht finanzieren kann, ist es gerechtfertigt, denn das Unternehmen ist offenbar nicht marktfähig und muss verschwinden.


    So wird der Markt bereinigt.


    Die Argumentation, man müsse eigentlich unrentable Firmen und Arbeitsstellen mittels Aufstockung bewahren ist verquerer Unsinn und im Widerspruch zur Marktwirtschaft.

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    Original geschrieben von 3g_handy
    Seit dem es diese mechanisierte Zustellbasis gibt hat man wohl täglichen Fahrerwechsel, vorher hatten wir auch immer die selbe Zustellerin


    Was hat es damit auf sich? Ich wundere mich, dass hier alle paar Wochen ein neuer Zusteller unterwegs ist. Werden die im Turbo-Tempo verschlissen oder hat die Post eine bewusste Rotation in der Personalplanung?