Beiträge von Printus

    Zitat

    Original geschrieben von Uelmuek
    Die Frage des Reporters war: Aber sie sind doch First Class/erste Klasse geflogen?!
    TvE: Business Class sind wir/ich geflogen.


    Dies ist falsch. Geflogen ist er First.


    Sehe ich auch so.


    Was der Bischof hier bewusst betreibt ist Haarspalterei um den wahren Ablauf zu verschleiern. Seine Konnotation ist, dass man in der Klasse geflogen sei, die man gebucht hat - egal, wo man dann tatsächlich gesessen hat.


    Jeder normale Mensch interpretiert es aber anders herum: du bist in der Klasse geflogen, in der du real gesessen hast, und nicht in der, die du bezahlt hast.


    Würde man den Spitzfindigkeiten des Bischofs folgen könnte man genauso behaupten, er sei gar nicht geflogen, denn er hat ja nicht am Steuerknüppel gesessen. Genau genommen ist er geflogen worden.
    Oder, seiner Logik folgend, wenn das Bistum den Flug bezahlt hat (und das Upgrade mit den Meilen des Generalvikars erkauft wurde), wäre er auch gar nicht geflogen weil er das alles nicht so bezahlt hat, wie er es tatsächlich in Anspruch genommen hat.


    Diese Logik von TvE ist Schwachsinn. Wenn er die Sache sprachlich so verdreht und uminterpretiert muss er konsequenterweise sagen, er sei gar nicht geflogen.
    Wenn er aber geflogen ist, dann auch First Class. Zumindest hat er in dieser Abteilung gesessen - und das ist es, worum es eigentlich geht.

    Die Kirche ist keine Firma, die um Kunden buhlt und deswegen an allererster Stelle ihre öffentliche Reputation schützt. Dieser Aspekt dürfte keine Rolle spielen. Im Gegenteil: in der Vergangenheit waren Leute, die den Glauben gegen den jeweiligen öffentlichen Mainstream verteidigten und das mitunter mit dem Leben bezahlten, Märtyrer. Soweit geht es bei TvE natürlich nicht, aber die Kirchenoberen werden nicht, nur um das Image zu schützen, von dem abrücken, was sie für richtig halten.


    Der Grund TvE nicht in Limburg zu halten ist eher, dass seine Akzeptanz bei den Gläubigen - und das sind nicht nur die im Limburger Bereich - gegen null im Unendlichen strebt und der Aufstand des Kirchenvolks gegen selbstherrliche und nicht kritikfähige Kleriker kein Ende nähme wenn er bliebe. Gerade deutsche Katholiken gelten, bei weltweiter Betrachtung, als renitent und eher wenig obrigkeits-/vatikanhörig. Auch kann der aktuelle Papst mit Prunksucht überhaupt nichts anfangen und wird TvE diesbezüglich keine Sympathien entgegenbringen, bestenfalls Güte zeigen im Rahmen seiner Fürsorgepflicht als um Befriedung bemühter Oberhirte.
    Um keine dauerhafte Unruhe in die deutsche Gläubigenlandschaft zu bringen wird man TvE nicht in Limburg belassen. Immerhin hatte es zuletzt schon offene Rebellion gegenihn gegeben und wenn er in Limburg sanktionslos in seinem erschlichenen Protzbau verbliebe, dann wäre in der deutschen Kirchenregion die Hölle los. Das wird man nicht riskieren wollen.


    Wo ich nicht so sicher bin, Frank, ist, ob der Mann selber weiß, dass er unhaltbar und zum Symbol eines Protzklerikers geworden ist. Ich schätze den Mann eher so ein, dass er sich als Opfer progressiver und aufklärerischer Kräfte sieht, die seine konserative Vorstellung vom Status eines Bischofs nicht akzeptieren und ihn zum Bauernopfer machen.


    Es gibt Berichte, nach denen die anderen Bischöfe, die TvE bis zuletzt unterstützt haben, weniger dessen Bautätigkeiten und sein Gebahren tolerieren, sondern vielmehr um die Stellung des Klerus fürchten wenn man zulässt, dass Öffentlichkeit und Fußvolk sich anmaßen, die Handlungen eines Bischofs zu bewerten und Einfluss auf seine Position zu nehmen. Denen geht es also weniger um TvE als Person als vielmehr den Status, den man als Bischof gegenüber den Gläubigen einnimmt, nämlich ein von Gott auserwählter, vom Papst ernannter und somit unangreifbarer Primus zu sein.

    Zitat

    Original geschrieben von Timba69
    Apple hätte man wieder mal gesteinigt.


    Zu Recht, denn die zelebrieren sich ja noch mehr als alle anderen als Premium-Hersteller mit noch viel höheren Ansprüchen als ihre Wettbewerber - und sie rufen dafür auch noch ambitioniertere Preise auf.


    Nichtsdestotrotz gehört Samsung mindestens erschossen, wenn Apple für das Problem sogar gesteinigt würde. Immerhin kostet das S4 auch gut 500+ EUR. Wer dann noch Displayschutzfolie, ein exklusives Täschchen, eine Handyhalterung für's Auto etc. etc. anschafft, hat schnell 700+ EUR investiert.

    "die Versace Aktentasche unter dem Arm" :D:D:D





    Aber der Bischof hat ja genug Dreck am Stecken und etwas zu verbergen.


    Schwierig wird die Gemengelage in diesem Fall insbesondere dadurch, dass der strafrechtliche Aspekt neben dem besonderen moralischen Anspruch an einen Kirchenmann, obendrein sogar noch eine klerikale Führungskraft, steht.

    Zitat

    Original geschrieben von thomasb13
    Ein ganz großes Manko ist mir noch aufgefallen: Wenn ich WLAN aktiviert habe, geht der Akku um ca. 15-20% je Stunde runter. Wenn ich WLAN aushabe hält er besser als bei iOS6. Scheint aber kein generelles Problem zu sein. Weiß aber nicht wie ich das wegbekommen kann.


    WLAN abschalten! :D


    @onemaster:
    Samsungs S4 hat reihenweise Displaybrüche und inzwischen einen softwareseitigen Regio-Lock, kann man nur von abraten. Apple 5S hat einen datenschutztechnisch nachteiligen Fingerabdrucksensor und ist, genauso wie das 5C, überteuert. Nenneswerte technische Gimmicks sind im Augenblick auch nicht auf dem Markt. Im Augenblick gibt es keinen zwingenden Grund, sich ein neues Gerät zu kaufen. Aber mehrere dagegen...

    Die Diskussion darüber, wieviele Leute sich gerichtlich mit Samsung auseinandersetzen, ist müßig. Ob es da ein offizielles Gutachten gibt oder nicht, oder ob es nicht öffentlich bekannt ist, ist doch völlig egal, selbst wenn es keins gibt ist das kein Beweis für die Nicht-Existenz des Problems.


    Viel wichtiger ist, dass offenbar reihenweise Displays reißen, wer sich im Netz informiert kann doch zweifelsfrei erkennen, dass hier offenbar ein Problem vorliegt, das nicht durch Fehlbedienung eines Einzelnen ausgelöst wird, sondern sehr viele S4-Besitzer werden früher oder später mit dem Mangel konfrontiert.


    Letztlich ist es egal ob das Display keine Hosentaschen oder kein kaltes Wetter verträgt. Entscheidend ist, dass das Gerät offenbar in sehr gehäufter Form ausfällt und die Nutzer auf teuren Problemen sitzenbleiben, die es mit anderen Geräten in dieser Form nicht gibt.


    Alle möglichen Mobiltelefone gehen kaputt, mal dieses und mal jenes Bauteil, es mag auch oft an der Behandlung durch den Nutzer liegen oder weil jemand ein Montagsgerät erwischt hat. Wenn aber reihenweise das gleiche Bauteil ausfällt und auch sehr glaubwürdige Nutzer versichern, es könne nicht an allzu ruppigem Umgang mit dem Gadget gelegen haben, ist ein Konstruktionsfehler offensichtlich.


    Samsung kann sich dem nicht entziehen indem man den Nutzern erklärt, eine völlig normale Aufbewahrung für ein Handy (Hosentasche) sei nicht möglich. Das wäre so als ob ein Autohersteller die Sitze nicht festschraubt und einem dazu sagt, dass man in seinem Fahrzeug nur sitzen, aber nicht fahren darf, weil die Sitze dann auch nicht durch den Innenraum fliegen.
    Was Samsung hier bzgl. der Hosentasche erzählt, ist absurd.


    Das Gerät kann sich auch in der Handtasche verwinden oder in der Handyhalterung im Auto, oder wenn man es in die Hand nimmt und benutzt. Hat Samsung deswegen die Möglichkeit erfunden, dass man mit den Fingern nur noch über das Display schweben muss?


    Sorry, aber was Samsung hier abzieht ist lächerlich und so vergrault man Kunden nachhaltig, was deutlich teurer wird als wenn man zu einem Fehler steht und ihn behebt.

    Niemand muss sich selbst belasten, gerade in schwebenden Verfahren halten Verfahrensbeteiligte in aller Regel den Mund - und tun auch gut daran, denn die Gefahr ist hoch, sich mit weiteren Einlassungen noch weiter in Bedrängnis zu quatschen. Dass der Bischof also nicht mit Erklärungen um die Ecke kam, hat die Sache nicht verbessert, aber auch nicht verschlimmert. Ab einem gewissen Punkt war medial sowieso nichts mehr zu retten.


    Ein gewisser Herr Steinbrück kann ein Lied davon singen wie einem jede Aussage und jedwedes Verhalten negativ ausgelegt wird, egal was man sagt oder tut. Positives wird genauso ins Schlechte verdreht wie echte Fettnäpfchen wenn sich Medien gegenseitig hochpuschen und einen Skandal entwickeln.


    Man konnte im Falle des Bischofs sehr gut beobachten, wie immer weiter Meldungen nachgeschossen wurden, auch wenn absolut nichts passiert war, z. B. wurde selbst die Nicht-Reise nach Rom am Samstag zu einer Schlagzeile. Und wenn das erste "systemrelevante" Medium die Berichterstattung begonnen hat triggert das alle anderen, die dann auf den Zug aufspringen. Früher oder später berichten sie darüber, dass alle anderen berichten. Man macht sich die Schlagzeilen selber aus dem Nichts heraus...


    Hätte sich der Bischof geäußert, hätte man sowieso alles gegen ihn ausgelegt. Es wäre nicht als Versuch der Aufklärung dargestellt worden, sondern es wäre sofort von Uneinsichtigkeit und fehlendem Unrechtsbewusstsein die Rede gewesen. Die sind vermutlich tatsächlich vorhanden, der Bischof ist sich wahrscheinlich kaum einer Schuld bewusst und man darf annehmen, dass er sich bei einer Aussage gerechtfertigt - und es damit schlimmer gemacht - hätte. Insofern war Schweigen schon der schlauere Weg.

    Zitat

    Original geschrieben von Uelmuek
    Und du findest ein Bischof darf lügen? Gerade ein kirchlicher Vertreter? Wie war das mit dem achten Gebot?!


    EDIT: Nein, Timba, das mag er nicht sehen, denn das geht ja keinen etwas an außer der Kirche und ähm, ja wen eigentlich bei Wulff? Den niedersächsischen Landtag?!


    Deine polemische Argumentation funktioniert aber auch nicht.


    Im Falle TvE sind "Lüge und 8. Gebot" keine Kathegorien, die strafrechtlich relevant sind. Diesbezüglich geht es nur um eine falsche Eidesstaatliche Erklärung. Dieser Vorwurf dürfte aber relativ glimpflich und mit einem blauen Auge aus der Welt zu schaffen sein wenn der Bischof rechtlich gut beraten wird.


    Moralisch ist das Verhalten des Bischofs natürlich verwerflich, nur wenn man Kirchenvertreter sowieso nicht als moralische Instanzen betrachtet weil man mit der Kirche nichts zu tun hat, dann braucht man sich auch nicht an deren (Fehl)Verhalten zu reiben.


    Wie schon mehrfach festgestellt, die Medienkampagne ist schon bemerkenswert. Nicht, weil das Verhalten des Bischofs tolarabel wäre, aber weil es im Weltgeschehen nicht die Relevanz hat, die durch tagelange Präsentation auf Titelseiten und mit Sondersendungen hervorgerufen wird.

    Hier scheint die Wortwahl nicht der Sprachregelung der kath. Kirche zu entsprechen. Wer zum 2. Mal standesamtlich heiratet, ist ja ein Wiederverheirateter - auch für die Kirche.


    Dass die Presse schon lange nicht mehr investigativ ist, sondern Hetze betreibt, empfinde ich auch seit Tagen schon so. Das wird von der Öffentlichkeit leider akzeptiert weil das Opfer zugleich ein Täter zu sein scheint und man es dann nicht so genau nimmt. Keiner denkt darüber nach, dass damit aber ein Tabu gebrochen wird, von dem sich immer alle versichern, dass es spätestens seit 1945 felsenfest zementiert sei...


    Dafür hat sich seit längerem die mitunter alberne, aber politisch korrekte Floskel "mutmaßlicher Täter" eingebürgert - auch in Fällen, wo sonnenklar ist, wer Täter ist, so nach dem Motto "die mutmaßlichen Flugzeugentführer von 9/11..."

    Ja, kann ich dir problemlos zeigen: klick klick


    Es gibt eine Menge Kunden, die sich rechtzeitig informieren und wegen solcher Probleme Abstand vom Kauf nehmen. Auf Dauer kommen Unternehmen mit arroganten und dazu rechtswidrigen Verhalten nicht durch. Vor allem wenn die ersten Präzedenzfälle durch sind, dann brauchen andere Kunden nur auf den ins Rollen gebrachten Zug aufspringen...