ZitatOriginal geschrieben von mikek
Dann besteht ja noch die Möglichkeit das du arabischer Abstammung bist, wenn das auch nicht zutrifft.....Ausnahmen bestätigen die Regel
Oder dass er Fashion-victim ist. Das auf jeden Fall! ![]()
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ZitatOriginal geschrieben von mikek
Dann besteht ja noch die Möglichkeit das du arabischer Abstammung bist, wenn das auch nicht zutrifft.....Ausnahmen bestätigen die Regel
Oder dass er Fashion-victim ist. Das auf jeden Fall! ![]()
Man kann ihn schon länger nicht mehr ernst nehmen. Super-Grundrecht und solche "Scherze"... Insofern regt es keinen mehr auf, man erwartet von Friedrich nichts anderes mehr als solche Aussagen.
ZitatOriginal geschrieben von Felsen2000
Variable Gehaltsbestandteile gibt es in vielen Berufen.
Bei Selbstständigen sogar 100%. Da wir aber von abhängig Beschäftigten und nicht Selbstständigen oder Scheinselbstständigen reden, muss es auch ein fixes Gehalt geben. Oder, als variablen Gehaltsbestandteil, eine vorher definierte Umsatzbeteiligung, Erfolgsquote etc. Aber nicht nach dem Motto: du bist zwar zu 100% angestellt, aber der Arbeitgeber muss nur 50% Lohn zahlen weil der Mitarbeiter bei den anderen X% auf eventuelle Trinkgelder angewiesen ist.
ZitatOriginal geschrieben von Felsen2000
Der Preis einer Tätigkeit soll und muss sich durch Angebot und Nachfrage ergeben.
Dieser Markt funktioniert aber nicht. Arbeitssuchende werden von Arbeitsagenturen gezwungen, jede zumutbare Arbeit anzunehmen und der Staat bezuschusst Aufstocker. Wo ist hier ein freier Markt?
Massenweise gibt es Niedriglöhner, befristete Verträge, Zeitarbeit und den ganzen anderen Müll atypischer Beschäftigungsverhältnisse. Wünschen sich das Arbeitnehmer?? Ist es gesellschaftlich nützlich und gewünscht, dass wir mit Steuergeldern allzu niedrige Gehälter aufstocken müssen, also für die jeweiligen Unternehmer Gehälter finanzieren, während deren Gewinne nicht anteilig in die Allgemeinkasse zurückfließen? Sicher nicht!
ZitatOriginal geschrieben von Felsen2000
Wenn ich als Arbeitgeber zum Preis X niemanden finde, der den Job tun will, dann muss ich eben den Preis (Gehalt/Lohn) hochsetzen.
Nö. Dann meldet man die offene Stelle beim Arbeitsamt und wartet darauf, dass jemand per amtlichem Vermittlungsvorschlag gezwungen wird, sich auf die Stelle zu bewerben. Und wenn Du sie ihm anbietest kann er nicht "nein" sagen, sondern MUSS die Stelle nehmen weil er ansonsten Sanktionen von der Behörde bekommt. Und Sanktionen kann sich keiner leisten, der das Lebensminimum hat.
ZitatOriginal geschrieben von Felsen2000
Es geht nicht darum, dass ich Leute verhungern lassen will - die Existenzgrenze in Deutschland ist sicher. Auch, wenn euch das nicht in den Kopf will: hiesige HARTZ-Empfänger gehören immer noch zu den oberen 50% der reichsten Menschen der Welt. Vielleicht sogar zu den obersten 25%. Die Diskussion von wegen "Aaaahh, die Leute verhungern auf offener Straße!!!!!" brauchen wir also gar nicht zu führen. Das ist schlicht Unsinn.
Es passt zum Rest deiner völlig abstrusen "Argumentation", dass du die deutschen Hartz 4-Bezieher erst mit Armen in anderen Teilen der Welt vergleichst um dann 1 Satz später mit der Aussage zu kommen, es sei unsinnig hiesige Verhältnisse mit denen anderswo, wo Leute sogar verhungern, zu vergleichen.
Du widersprichst dir also selbst und genauso unsinnig ist Vieles in deinen Einlassungen.
ZitatOriginal geschrieben von Felsen2000
Ich persönlich würde meine Wahlentscheidung nicht von dieser Frage abhängig machen, weil es weder mich noch meine Familie betrifft.
Vielleicht haut dir mal jemand auf die Nase. Womöglich kommt ein Passant vorbei, der so denkt wie du. Der geht dann einfach weiter - weil es ihn und seine Familie ja nicht betrifft, dass du gerade vermöppt wirst.
Hast du noch nicht verstanden, dass wir in einer Gesellschaft leben und nur dann friedlich und auskömmlich klarkommen, wenn möglichst alle koexistieren können? Wenn nicht der eine den anderen völlig ausnimmt, sondern wenn wir darauf achten, dass möglichst alle "mitgenommen" werden und jeder innerhalb eines akzeptablen Rahmens friedlich und auskömmlich leben kann...
ZitatOriginal geschrieben von Felsen2000
Wir haben MILLIONEN -und das meine ich ernst- Millionen Arbeitsplätze ans Ausland verloren, weil hiesige Arbeitskraft einfach zu teuer ist.
Wie muss ich mir das vorstellen? Werden die Regale im Supermarkt nachts zum Füllen nach China gebracht? Werden Gebäude nach Fernost gebeamt um dort gereinigt zu werden?
Den KOMPLETTEN Dienstleistungssektor sowie SÄMTLICHES Handwerk können wir gar nicht ans Ausland verlieren weil der Bedarf für ALLE Dienstleistungen hier ist! Allein das produzierende Gewerbe kann global verschoben werden.
Du hast aber bestimmt Zahlen und Beweise, wann und wo Millionen Arbeitsplätze ans Ausland verloren gingen - oder etwa nicht? Wobei ich zu bedenken gebe, dass Aufgaben, die aufgrund von Technisierung an Maschinen verloren gehen, so oder so wegfallen, da spielt es keine Rolle wo auf der Welt der Automat steht. Das kann man also nicht einrechnen.
Und ein Weiteres: zu welchem Lohn sollen sich denn hiesige Arbeitskräfte anbieten, deiner Meinung nach? Es nützt denen doch nichts, den Chinesen im Lohn zu unterbieten, wenn die Preise hier vor Ort aber deutsches - und nicht chinesisches - Niveau haben. Wobei sich wieder der Kreis zu dem schließt, was du oben erzählt hast: Angebot und Nachfrage. Demnach kann sich der deutsche Arbeitsanbieter nicht unter einem Preis verkaufen, den er erzielen muss um seinen Lebensunterhalt hier bestreiten zu können...
ZitatOriginal geschrieben von Felsen2000
Führen Sie einen Mindestlohn ein - und es wird genau das passieren: entweder der Abstand zu Nulloption (nix tun und Stütze kassieren) ist zu klein; dann hat der Mindestlohn keinen Nutzen. Oder der Abstand ist groß - dann werden weitere Dienstleistungsbereiche aussterben.
Der Abstand des Mindestlohns zur Grundsicherung darf nicht zu klein sein! Sonst hat die ganze Aktion doch keinen Sinn (diese Kritik richtet sich nicht generell gegen den Mindestlohn, sondern gegen einen zu niedrigen Mindestlohn. Aber im Augenblick wäre es schon mal ein Vorteil, wenn er überhaupt kommt).
Sollten Dienstleistungsbereiche aussterben weil sie den Mindestlohn nicht finanzieren können: prima! dann funktioniert der Markt, er schließt Teilnehmer aus, die eine Nachfrage nicht bedienen können oder das falsche Angebot haben. Da warst du doch weiter oben noch dafür...
Das goldene Gerät wird nur bei Tussis on tour und in arabischen Ländern verkäuflich sein.
Wer, außer solariumsbraunen Typen mit Fokuhila-Frisur, Panzer-Goldkettchen, gold-schwarzen Rolex-Uhren und tiefergelegten S-Klasse-Mercedes in perlweiß mit platinblonden Frauen im pinken Mini auf dem Beifahrersitz, kauft sich den bitte ein goldenes Handy?
Ich hielte schon champagner für gewagt... Das kaufen in unserem Kulturkreis auch nur Fashion-victims, aber keiner, der Geschmack hat. Na gut, ein paar Frauen vielleicht. Aber denen könnte man auch pinke Geräte andrehen.
Ich kapiere nur nicht, wieso man sich dann auf die asymmetrische Gefahr von Terroristen einlässt. Es wäre doch viel einfacher, wie im Kalten Krieg einen viel leichter identifizierbaren Feind zu haben, den man der Bevölkerung präsentieren kann. Einen Haufen Terroristen, die am anderen Ende der Welt sitzen und Krieg spielen, das nimmt doch keiner ernst.
Peter Struck hat sich mit dem Satz, Deutschlands Sicherheit werde auch am Hindukusch verteidigt, einen ewigen Platz in Satiresendungen gesichert.
Bzgl. des bernbayers krieg' ich inzwischen den fixen Gedanken nicht mehr aus dem Kopf, dass es sich dabei um einen Avatar von Strategen aus der CSU-Zentrale handelt. So wie er kann eigentlich keine natürliche Person drauf sein... :cool:
Nein, man darf Trinkgelder nicht zum Nettolohn rechnen! Es handelt sich dabei um eine freiwillige und nicht planbare Anerkennung eines zufriedenen Kunden. Das kann nicht Grundlage eines kalkulierbaren festen Gehalts sein. Dass anderen Berufsgruppen den Bonus "Trinkgeld" nicht bekommen liegt in der Natur der Sache. Ein Gärtner hat auch Pech wenn es regnet, da sagt ja auch keiner, dass der Bäcker immer im Trockenen arbeitet und deswegen anders gestellt werden muss.
Außerdem bezweifele ich, dass andere Einkommensklassen sich positiv verändern nur weil unten ein Mindestlohn eingezogen wird. Eher wird es so sein, dass man den knapp besser verdienenden Kollegen weniger zahlt mit der Begründung, das vorhandene Geld müsse wegen des Mindestlohns stärker zu den unteren Einkommensgruppen verschoben werden.
ZitatOriginal geschrieben von hottek
Wenn ich so überlege, 20 Minuten pro Kunde, 1-2€ gaben sicher die meisten, bei angenommen 7,50€ Stundenlohn+3-6€ Trinkgeld, hmm, recht guter Gehalt. Aber das war vor dem Mindestlohn
So schwätzed nur Leute, die überhaupt keine Ahnung haben!
Was glaubst du denn kosten Miete, Strom, Wasser, Heizung und Instandhaltung des Salons? Welche Sozialleistungen müssen für einen Mitarbeiter abgeführt werden? Welche Versicherungen müssen bedient werden und welche Mitgliedsbeiträge für Berufsgenossenschaften etc.? Wovon wird Arbeitsmaterial wie hochwertige Scheren, Rasierer, Föns, Handtücher und all das bezahlt?
Du schwafelst hier so, als wären die genannten Beträge der Nettolohn des Frisörs, der dir die Haare schneidet, als könnte er diese Geld 1:1 in die Tasche stecken. Das ist eine völlig unfähige Rechnung auf Kindergartenniveau. Ich kenne zwar die BWA eines durchschnittlichen Friseursalons nicht, aber deine simple Rechnung ist einfach nur Müll.
Wenn der Salon die Preise erhöht macht er das nicht um reich zu werden, das dürfte unmöglich sein wenn man nicht Udo Waltz heißt und nahezu jeden Preis nehmen kann. Auf dem Land wird es eher darum gehen, überhaupt zu überleben.
Wenn du jetzt das Trinkgeld kürzt hat der Frisör selber dieses Geld weniger in der Tasche, denn einzig das Trinkgeld kann er wirklich unkompliziert einstecken.
Ich würde mich schämen wenn ich jemandem, mit dessen Leistung ich zufrieden bin und der bekanntlich wenig verdient, sein Trinkgeld vorenthielte.
ZitatOriginal geschrieben von frank_aus_wedau
Aber zurück zur Ausgangsfrage:
Stellte sich heraus, dass die Rebellen den Giftgaseinsatz zu verantworten hätten: Würden die USA dann Stellungen der Rebellen bombardieren?
Sie MÜSSEN! Alles andere würde die (seit der Irak-Lüge sowieso mehr als dünne) Glaubwürdigkeit vollends beschädigen. Die Amerikaner könnten es dann nur so gestalten, dass völlig unwichtige Ziele der Rebellen angegriffen werden.
Ich bin aber auch nicht ganz sicher, ob Assad wirklich die schlechteste Lösung für Syrien aus Sicht der Amerikaner ist. Eine Horde Rebellen unterschiedlicher Prägung und Interessenlagen ist auch nicht gerade ein Stabilitätsfaktor, und die Islamisten unter ihnen werden den Amerikanern ein Dorn im Auge sein.
ZitatOriginal geschrieben von frank_aus_wedau
Möglicherweise ist es genau das, was die Amerikaner als Ergebnis der Inspekteure fürchten und aus diesem Grund nicht warten wollen.
Es würde aber bedeuten, dass sie Fakten geschaffen hätten bevor das Resultat der Untersuchung feststeht. Auch hier wäre, eingedenk des Irak-Debakels, ein fehlerhaftes Vorgehen der schlechtestmögliche Fall für die Amerikaner.
Ursache für den Hype war, dass Apple als Hersteller von Rechnern für Leute, die sich für etwas Besonderes hielten und das bezahlt haben, in die Handyproduktion eingestiegen ist. Damit wurden die Apple-Jünger in Verzückung gesetzt. Weil man durch die neuartige Touchscreen-Bedienung auch noch etwas bieten konnte, was noch keiner sonst hatte, waren auch Handy-Nutzer hin und weg.
So führte sich Apple als Anbieter eines Edelhandys mit noch nie dagewesener revolutionärer Bedienung ein. Die Preise waren ja auch entsprechend: das erste iPhone gab's nur zu extrem teuren Konditionen bei der Telekom.
Das Image des rundum Außergewöhnlichen ist weg: jeder kann so ein Handy bekommen, jeder 2. hat es, revolutionäre neue Ideen gab es nur beim ersten iPhone und dann nicht mehr.
Ist ja auch okay so. Wer kann schon alljährlich einen neuen Superknaller bringen, der alles bisher Bekannte in den Schatten stellt?
Dass Touchscreens und Apps heute das Maß der Dinge in der Handybranche sind, ist durchaus ein Verdienst von Apple.