Lieber chuilo,
bitte unterlasse zukünftig negative Meldungen dieser Art. Die Debatte darüber ist beendet.
Gruß,
Ronald Pofalla
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Ronald Pofalla
Es macht natürlich keinen Sinn. Denn man will ja nicht in den Krieg eingreifen und die Machtverhältnisse zugunsten einer Seite verschieben, es soll nur derjenige, der das Giftgas eingesetzt hat, bestraft werden.
OK, dann macht man das - und weiter? Was ändert sich dadurch? Nichts.
ZitatOriginal geschrieben von frank_aus_wedau
Will man eine UNO, um völkerrechtliche Streitigkeiten zwischern Ländern verbindlch regeln zu können, wird sich dem jeder unterwerfen müssen - und zwar auch dann, wenn er die (Nicht-) Entscheidung für ungerechtfertigt hält. In keinem funktionsfähigen Rechtssystem darf es zulässig sein, das Recht nach einer "falschen" gerichtlichen Entscheidung selbst in die Hand zu nehmen. Sonst ist es nämlich keins!
Hier könnte aber ein (durchaus berechtigter) Kritikpunkt ansetzen: ist die UNO denn funktionsfähig? Inzwischen werden wichtige Resolutionen doch nahezu immer von einem der Ständigen Mitglieder blockiert. Geht es gegen Syrien oder den Iran schießen die Russen quer, geht es gegen Israel verweigern sich die Amerikaner, will man Nordkorea in die Schranken weisen blockt China ab.
In diesem System ist keine Effektivität mehr und jeder Schurkenstaat braucht nur Geschäftsbeziehungen zu einem der Großen, dann ist er vor einer UNO-Resolution geschützt weil sich der Patron verweigert. So hat es keinen Sinn.
Da muss dringend eine Reform her um das Gremium funktionsfähig zu machen. Ansonsten passiert das aus der Vergangenheit bekannte Muster, dass man mit Hinweis auf die Unmöglichkeit einer Beschlusslage der UNO nun eben ohne deren Legitimation eingreifen müsse.
Dass die Amis einen Militärschlag führen werden scheint mir auch sicher. Obama hat sich mit der "roten Linie" festgelegt und inzwischen ist klar, dass sie von irgendwem überschritten wurde. Jetzt muss gehandelt werden wenn man nicht seine Glaubwürdigkeit verlieren will. Dass im Augenblick tagelang diskutiert wird, könnte sich schon als Schwäche erweisen. Ich denke, dass es relativ schnell gehen muss.
Ich bin zwar Gegner des Militärschlages, aber die Handlungsoptionen der Beteiligten, insbesondere der Amerikaner, sind ganz, ganz eng. Wenn die alles abblasen stehen sie nicht gut da, nachdem der Giftgaseinsatz unbestreitbar stattgefunden hat.
ZitatOriginal geschrieben von frank_aus_wedau
Neben einem windigen Erklärungsversuch versuchen die USA in erster Linie eine möglichst große Zahl an Tatbeteiligten zu finden. Was das nun soll, ist mir nicht ganz klar - die Größe eines lynchenden Mobs sagt nur gar nichts über dessen Berechtigung aus.
Es ist das altbekannte Prinzip, was auch in jeder Firma, der Politik oder wenn Kinder etwas angestellt haben, stattfindet: "Verteile 100% Verantwortung auf 2 Leute, dann trägt jeder 10%."
Die Amis suchen Mittäter um nachher argumentieren zu können, dass es eine internationale Allianz gab, mithin also diverse Beteiligte einen moralischen Handlungszwang gesehen haben, auch wenn die UNO nicht beteiligt war. Sollten es Amis oder Amis und Briten alleine machen setzen sie sich erneut dem Vorwurf aus, ihre eigenen Ansichten ohne Rückendeckung/Zustimmung durch anderen durchzudrücken.
Gerade im Lichte der NSA-Affaire dürften die USA auch bestrebt sein, nicht erneut als Egoisten dazustehen, die immer tun und lassen, was sie wollen, egal wie Dritte darüber denken und ob das überhaupt legal ist.
Linke, Piraten, Grüne, SPD, Freie Wähler, FDP, CSU, CDU
Die anderen Hersteller feiern sich nicht bei jeder Produkt-Neuvorstellung, die einmal im Jahr stattfindet (da haben andere 2 Geräte herausgebracht) als Erfinder des ultimativen Handys - vor allem dann nicht, wenn sie nur ein Facelift liefern und mit Mühe Schritt halten mit den technischen Möglichkeiten und dem Angebot der Konkurrenz.
Die iPhones sind nicht schlecht, aber es sind längst keine technischen Innovationsführer und auch keine exklusiven Geräte mehr. An dieser Stelle sehe ich die Gefahr für Apple: jetzt schieben sie sogar noch ein "Billighandy" nach und feiern sich immer noch als die Allergrößten, obwohl das eigene Image kanibalisiert wird.
Wenn man nicht mehr der supertollste Edelhersteller mit Geräten, die ihrer Zeit voraus sind, ist, sollte man seine PR auch nicht so aufstellen. Der Trend ist ja schon jetzt erkennbar und wird in 2, 3 Generationen vollends dazu führen, dass Apple nicht mehr mithalten kann, wenn sie weiter den Mund so voll nehmen während die Geräte objektiv zunehmend hinterherhecheln.
Wie will man die Marke dann noch präsentieren, wenn sie von einem Hersteller exklusiver Produkte zu einem Produzenten von Massenware geworden ist? Das Problem ist nicht die normale Entwicklungsgeschwindigkeit der guten, aber im Vergleich mit anderen nur gleichwertigen Geräte, sondern der Hype um ein Ausnahme-Produkt, welches es so gar nicht mehr gibt.
ZitatAlles anzeigenOriginal geschrieben von bz_star
Gut, dann fange ich mal an. Gegenüber dem iPhone 4 weist das iPhone 5 folgende Merkmale auf:
- größeres Display, gleiche Auflösung, dünner und leichter
- besserer Akku
- bessere Kamera für bessere Fotos und Videos
- Siri
- weitaus bessere Performance in allen Lagen
Das sind die Dinge, die mir auf Anhieb einfallen und ich bin mir sicher, dass es noch mehr Verbesserungen gibt.
Was erwartest du denn? Ein Nachfolger knüpft in den meisten Fällen an den Vorgänger an. Innerhalb eines Jahres wirst du keine "bahnbrechenden" Neuerungen erfahren, bei keinem Hersteller.
Und was ist daran spektakulär?
Dass Quantensprünge ausbleiben und sich von Modell zu Modell inzwischen "nur" noch eine gewisse logische Weiterentwicklung abspielt, ist an sich kein Problem. Es ist sogar normal. Niemand kann es schaffen, jedes Mal eine neue Sensation zu bieten.
Problematisch ist jedoch wie Apple sich imagemäßig aufstellt: sie feiern sich nach wie vor als die Allerbesten, Allergrößten, und jedes neue iPhone wurde präsentiert als hätte man erneut den Stein der Weisen gefunden. Das wirkt aber irgendwann lächerlich weil es einfach nicht mehr so ist. Inzwischen muss Apple aufpassen, dass das iPhone nicht den Anschluss an die technischen Möglichkeiten der Konkurrenz verpasst.
Die iPhones sind Massenware geworden und ein 5C im relativen Niedrigpreisbereich stößt noch weiter in die Handy-Kompaktklasse vor. Das ist so als würde Rolls-Royce demnächst einen Kleinwagen anbieten und weiterhin von gediegenem englischen Flair großer englischer Limousinen reden - es passt einfach nicht und wirkt albern.
Autohersteller, um mal bei diesem Beispiel zu bleiben, preisen das neueste Modell auch immer als das modernste und beste Produkt. Sie tun aber nicht so, als hätten sie jedesmal DIE Revolution schlechthin erfunden. Daran könnte Apple sich eine Scheibe abschneiden, wäre gut um sich nicht immer lächerlicher zu machen.
Schon seit langem meine Meinung:
Apple hatte sich das Image des exklusiven Herstellers gegeben, dessen Rechner Leute ansprachen, die das Besondere wollten, die sich mit funktionierender Hardware anstatt M$-Windows-Müll umgaben, die das Apfel-Design anstatt beigefarbener PC-Kisten schätzten und obendrein fähig und bereit waren, dafür einen entsprechenden Preis zu zahlen.
Als das 1. iPhone kam war das etwas gänzlich Neues, dieses Konzept hatte es bei Handys noch nicht gegeben. Die Apple-Jünger, die auch schon die Rechner hatten, stürzten sich zusammen mit Early Adoptern aus der Handyszene auf das Gerät.
Wegen der Neuartigkeit des Konzepts, der Stabilität und Klarheit des Betriebssystems und der hohen Verarbeitungsqualität nebst Designfaktor konnte Apple das Gerät trotz - oder gerade wegen - horrend hoher Preise erfolgreich vermarkten.
Seitdem haben aber...
... Konkurrenten sowohl bei der Software wie auch der Hardware den gleichen Stand erreicht
... hat die Konkurrenz selber interessante Innovationen vorangetrieben
... gängelt die Konkurrenz die Nutzer weniger mit Festlegungen (Apple weiß, was für die Nutzer gut ist)
... sind gleichwertige Konkurrenzprodukte deutlich preiswerter
... nervt die konserative Politik von Apple
... nervt das Getue, wenn man Dinge als Weltneuheit preist, obwohl es anderswo längst alltäglich ist
... bringt Apple nur noch alljährlich ein neues Handy-Modell, aber keine völlig neuartigen Erfindungen.
Und gerade im letzten Punkt liegt das eigentliche Problem für Apple. Wenn man sich als Exklusivmarke präsentiert, die jeweils das Besondere in Qualität und Innovation darbietet, muss jedes neue Modell ein echter Knaller sein. De facto waren es zuletzt aber nur Weiterentwicklungen des jeweiligen Vorgängers. Das Image und die Selbstinszenierung als Ausnahme-Hersteller passen dann einfach nicht mehr. Wenn da ein Steve Jobs (jetzt seine Erben) im Pullover über die Bühne rannten/rennen ist das ja anfangs "erfrischend anders" gewesen, aber inzwischen sind diese Abläufe genauso uniform und vorhersehbar wie anderswo die Edelpräsentationen mit großen Showeffekten. Man kennt das immer gleiche Procedere, die immer gleichen Amazing-Darbietungen und bekommt wieder mal eine kleine Fortentwicklung anstatt eines neues großen Wurfes.
Die neuen iPhones sind seit einigen Generationen hinter den Erwartungen geblieben: nach dem 4er wartete die Gemeinde auf den neuen großen Wurf - und es kam kein neues Gerät, sondern nur das Facelift 4S: gleicher Formfaktor und bis auf Siri - für viele Leute reine Spielerei - nichts bahnbrechend Neues. Das wiederholte sich beim 5er: gestrecktes Display, etwas dünner, sonst alles beim Alten.
Wenn man jetzt wieder nur ein 5S bringt anstatt eines iPhone 6, und das hat dann wieder nur ein paar Fortentwicklungen (und so wird es kommen), dann ist das seit 4 Generationen seit dem Erscheinen des iPhone 4 ein immer nur fortentwickeltes Modell und kein gänzlich neues Handy. Technisch ist Apple auch, im Gegensatz zu den Anfängen des iPhone, kein Trendsetter mehr, sondern man kämpft eher darum, nicht den Anschluss zu verlieren. iOS 7 zeigt Bedienungselemente, die anderswo schon lange etabliert sind.
Apple stürzt damit von einem Hersteller, der Ausnahmegeräte abseits der sonstigen Norm herstellt, zurück in die Riege aller anderen, die mindestens genauso gute und teilweise innovativere Geräte zu deutlich geringeren Preisen bieten, und wo auch das Image keineswegs schlechter ist. Niemand muss heute mehr ein iPhone haben, Galaxy's und Windows Phones sind genauso etabliert.
Wenn Apple jetzt mit einer Sparversion 5C kommt positionieren sie sich noch weiter im Massenmarkt und verlieren weiter an Exklusivität. Das mag volumenmäßig und somit wirtschaftlich funktionieren, zumal alle iPhones ja durchaus sehr hochwertige, stabile Geräte sind, die immer eine Kaufempfehlung wert sind. Aber Apple muss halt aufpassen, dass sie sich das Image nicht versauen. Damit können sie nämlich langfristig auch die ambitionierten Preise nicht mehr halten.
Und wer sich als Primus hinstellt kann sich auf Dauer auch nicht regelmäßig Pannen leisten, als da waren Empfangsprobleme beim 4er, Apple Maps beim 4S, Bananen und schlechte Beschichtung beim 5er...
Fakt ist bisher, es gibt keinen Beweis wer die Chemiewaffen eingesetzt hat. Die UNO-Inspekteure prüfen noch. Alle, die jetzt eine der beiden Kriegsparteien bezichtigen, tun es vorschnell. Es mag wahrscheinlich sein, dass wohl eher Assad diese Waffen eingesetzt hat, aber seit den angeblichen irakischen Atomwaffen wären alle gut beraten, sich nicht auf Behauptungen verlassen, die immer noch falsch sein können. Damit ist man doch schon einmal auf die Nase gefallen - aber man hat wohl nichts daraus gelernt.
Mir scheint der geplante Militärschlag im Augenblick mehr als eine lästige Pflichtübung der Amerikaner und Briten. Obama hat sich mit der Aussage, bei Chemiewaffen sei eine rote Linie überschritten, aus dem Fenster gelehnt und ist jetzt unter Handlungszwang. Um nicht unglaubwürdig zu werden muss etwas getan werden, also zieht man das jetzt lustlos durch um Wort gehalten zu haben.
Das Problem in Syrien ist, wie auch in allen anderen arabischen Ländern, dass da Glaubenskriege zwischen islamistischen Vorgestrigen und sekularisierten Kräften ausgetragen werden und wir den Leuten nicht unsere westliche Vorstellung von Demokratie aufzwingen können. Daran scheitern westliche (amerikanische) Kriegseinsätze in Asien und dem Nahen Osten seit Jahrzehnten.
Moralisch tun wir uns schwer damit, zuzusehen, wie in diesen unsicheren Regionen der Welt immer wieder viele Menschen sterben. Aber im Grunde müssten diese Völker erstmal selber klarkommen, welche gesellschaftlichen Regeln sie sich geben wollen.
Wir müssten uns eigentlich raushalten und einfach nur mit denen, mit denen wir klarkommen, zusammenarbeiten. Und die anderen ignorieren und sich selbst überlassen. Aber mit militärischem Zwang fremde Ländern befrieden und andersartige Kulturen mit unseren Werten beglücken zu wollen, das funktioniert nicht. Nur kapieren das viele Leute selbst nach Jahrzehnten und dutzenden Konflikten, bei denen man scheiterte, immer noch nicht.
Obama war ja auch ein Hoffnungsträger nach der Nullnummer Bush.
Obama wollte Guantanamo schließen, eine Krankenversicherung einführen, man nahm an, dass ein farbiger Präsident einen Akzent bei der Integration schwarzer Amerikaner setzt, er sagte im Bezug auf den iranischen Präsidenten, mit dem es schwere Konflikte gab, er (Obama) werde grundsätzlich mit jedem sprechen anstatt erstmal Bomben zu werfen, allein schon als Demokrat war er den meisten Europäern sympathisch.
Das klang damals auch wirklich gut. Den Friedensnobelpreis hielt ich für falsch weil verfrüht, Obama hatte zum Zeitpunkt der Verleihung nichts geleistet, was die Auszeichnung rechtfertigte.
Dass ein amerikanischer Präsident amerikanische Interessen vertreten muss und er nicht nur unser Liebling sein kann, war auch jedem Realisten klar.
Inzwischen hat sich Obama aber leider zu einer der größten Enttäuschungen entwickelt. Kaum etwas von den tollen Ankündigungen wurde umgesetzt, dafür verarscht er uns als angeblicher Freund - und 2 Wochen später erfahren wir von der Totalüberwachung. Meine Sympathien hat der Mann verspielt.