Joh, aber du als Gschaftlhuaba ("aktiver Mensch") hast doch bestimmt ab und zu Bedarf für einem Kombi, ohne ihn selber dauerhaft vor der Tür haben zu wollen. Oder?
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Beiträge von Printus
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Ein deutsches Auto muss man sich auch leisten können. Schmeiß' mal den Konfigurator an und sieh' nach, welchen Preis deutsche Hersteller für ein gleich ausgestattetes Fahrzeug aufrufen... Opel ist da noch relativ gut aufgestellt, aber VW, Mercedes-Benz, BMW und Audi, ganz zu schweigen von Porsche, kann sich kein Normalverdiener mehr leisten.
Obendrein lassen auch deutsche Unternehmen im Ausland fertigen und selbst hier produzierte Fahrzeuge enthalten viele Teile aus Fernost. Zugleich sind wir in einer globalisierten Welt darauf angewiesen, dass andere unsere Produkte kaufen. Gerade angesichts der hohen deutschen Exportquote müssen wir den Ball flachhalten...
Insofern: Auch politisch korrekt den i30 zu kaufen.
Bin den Wagen letztens als Kombi gefahren. Prima Auto!
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Ich denke aber nicht, dass die Auswanderungswelle vor 150 Jahren heute noch das Denken der Menschen beeinflusst. Eher ist es so, dass sich die Amerikaner bei politischen, moralischen und wirtschaftlichen Fragen gerne als Vorturner gerieren, de facto aber regelmäßig keine andere Lösung als Gewalt und Dominanz durch Macht präsentieren. Das ruft verständlicherweise Kritiker auf den Plan und würde auch bei jeder beliebigen anderen Nation genau so ablaufen.
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Zitat
Original geschrieben von mws55
Auf dem Strip war ich erst kürzlich selbst zur Hasenjagd unterwegs. Das geht also durchaus.
Und du hattest dabei ne scharfe Waffe in der Hose. Verstehe...


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Zitat
Original geschrieben von lanski
Na klar braucht man mehr wie eine Waffe, viele Menschen gehen auf die Jagd, da brauchst du schon eine Shotgun fuer Enten usw, ein Kleinkaliber fuer Hasen usw und ein Grosskaliber fuer Hirsche, Baeren usw.Ich wusste gar nicht, dass man im Central Park in New York, der Lombard Street in SanFran oder auf dem Strip in Vegas zur Bären-, Hasen- oder Entenjagd geht...
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Läuft alles nach Plan. Die Frage ist ja nie gewesen OB es wesentlich teurer wird als anfangs behauptet, sondern nur WIE man die Katze aus dem Sack lässt. Natürlich sind jetzt die Gegner schuld weil die von ihnen verursachten Verzögerungen an allem schuld sind.
Bisher hat sich die in BWLer-Kreisen verbreitete Formel bewährt, dass die anfangs behaupteten Kosten öffentlicher Projekte mit dem Faktor Pi zu multiplizieren sind um die wirklichen Kosten zu ermitteln.
Die Bahn ist diesbezüglich auf einem guten Weg... :top:
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Ich stimme Pankoweit zu.
Welchen Unterschied macht es, ob man die Stelle schon besetzt oder nicht? Wenn das ein größerer Konzern ist und das Bewerbungsverfahren nach "Schema F" abläuft (obwohl man bereits den passenden Mitarbeiter an der Stelle hat und ihn theoretisch einfach dort belassen könnte) würde ich auch eine Bewerbung gemäß "Schema F" erstellen und einreichen. Offenbar will man ja den offiziellen "großen Dienstweg".
Die Bewerbung sprachlich irgendwie "anders" zu gestalten oder von den üblichen Gesetzmäßigkeiten abzuweichen, nur weil man die Stelle bereits besetzt, halte ich für nicht sinnvoll, man will ja offenbar ein ganz reguläres Bewerbungs- und Besetzungsverfahren abspulen.
Dass jemand, der die Stelle kennt und seit längerem ausübt, aufgrund seiner Einarbeitung und Erfahrung eine besondere Kompetenz hat, die ihn vor Dritten auszeichnet, ist ein "Wettbewerbsvorteil", den man einbringen kann. Dabei sollte man aber trotzdem auf seine - für diese Stelle nützlichen - Kompetenzen und Erfahrungen abheben. Sinngemäß zu sagen "ich mache es ja längst, also werde ich es wohl können" kommt vermutlich nicht gut an.
Insofern: schreibe die Bewerbung so wie du sie auch für eine andere Stelle schreiben würdest. Kein Larifari aufgrund der besonderen Situation. Dein AG betreibt die Stellenvergabe nach den üblichen Abläufen - dann mach' du es auch!
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"Hier" klingt für mich auch zu salopp. Allein die Tatsache, dass man eine interne Stelle ausschreibt und ein Motivationsschreiben wünscht, besagt, dass es "hier"
nicht hemdsärmelig zugeht. Insofern würde ich das Ganze nicht zu burschikos angehen, sondern formal und geschäftsmäßig bleiben. Man bewegt sich in einem Unternehmen gewisser Größe nicht wie unter Kegelbrüdern oder wie in einem 3-Mann-Betrieb auf dem Bau.Ansonsten ist "auf den Punkt kommen" ohne lange Einleitung die zeitgemäße Art ein Bewerbungsschreiben zu gestalten. Die "Hiermit bewerbe ich mich auf Ihre Anzeige vom..."-Schreiben locken keinen hinter dem Ofen hervor und stempeln den Schreiber direkt als "etwas altbacken". Da ist jemand, der frischer schreibt, sogleich im Vorteil.
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"Mit der Tür ins Haus fallen" ist generell richtig und heute zeitgemäß. Ich würde es aber anders formulieren...
Lange Einleitungen sind heute verpönt - "Hiermit bewerbe ich mich um...." ist überflüssig weil jeder sieht, dass du dich "hiermit bewirbst".
Wie in jedem Werbeschreiben üblich kommt man heute direkt auf den Punkt, ohne langes Gefasel und Einleitungen. Im Betreff schreibst du "Bewerbung um die Position des ..." ("Betreff" schreibt man heute nicht mehr hin, ich würde es aber in Fettschrift setzen).
Der Text selber lautet dann etwa so:
"Sehr geehrter Herr / Frau XY (Ansprechpartner nennen! "Damen und Herren gilt als verpönt"),
während meiner Tätigkeit als ... habe ich mir "folgende Fähigkeiten" angeeignet. Ich beherrsche "dies und jenes". Ich biete Ihnen "5 Jahre Erfahrung in"....
Prinzip dabei ist: SOFORT mit deinen Knallerargumenten kommen, weshalb du der geeignete Bewerber bist. Kein Geschwafel vorne weg.
Deine Motivation, gerne in diesem Unternehmen zu arbeiten, bringst du dann weiter hinten auch noch rein.
Sonstige übliche Aussagen, wie der mögliche Eintrittstermin etc., entfallen ja in deinem Fall. Insofern kannst du auf manche typischen Bewerbungsschreiben-Aussagen getrost verzichten. Es soll ja eh mehr ein Motivationsbrief sein, wenn du deine Kompetenzen und dein Engagement erwähnst sollte das passen.
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Betrachte es aus der Sicht des Arbeitgebers. Hat er etwas davon, dass du gerne bei ihm arbeitest? Hat er etwas davon, dass du gerne auf dieser Stelle bist? Bedingt... das sind vor allem Argumente, die für dich zählen.
Wichtig ist deswegen Gründe zu liefern, warum du für den AG (!) die beste Besetzung bist. Deine Motivation, dort zu arbeiten, in allen Ehren - natürlich hat ein AG gerne zufriedene und damit leistungsbereite Mitarbeiter und du solltest das auch erwähnen. Nur werden die anderen Bewerber das auch alle behaupten.
Deswegen gilt es jetzt Argumente herausstellen, was gerade dich für diesen Posten prädestiniert und warum du die bestmögliche Besetzung aus Arbeitgebersicht bist. In diesem Zusammenhang kannst du idealerweise auf Leistungen/Erfolge verweisen, die du dort erbracht hast... Vielleicht hast du dort irgendwas Besonderes geleistet, dich eingearbeitet, dich entsprechend etabliert, wichtige Kontakte geknüpft. Oder hast Fertigkeiten und Abläufe erlernt, in die andere erst eingearbeitet werden müssten?
Im Besten Fall hast du bewiesen und kannst Argumente nennen, dass du deinen Job schon sehr gut machst und eine gute Wahl auf dieser Stelle bist. Mit diesem Leitgedanken fällt es dir vielleicht einfacher, das Schreiben auszurichten. Der Fokus des Interesses sollten in deinem Schreiben Argumente sein, die dich dem AG als Idealbesetzung vorstellen.