Beiträge von Printus

    Zitat

    Original geschrieben von Bigbamboo
    Einfach mal die Hotels die auf Deinem Weg liegen abklappern.


    Ansonsten: Bucht.


    Wenn's so einfach wäre hätte ich hier nicht gefragt... Es soll eine größere Stückzahl bestellt werden, es muss aber DIESES Modell sein.

    Ich suche seit Tagen nach einem Shop, bei dem man einen einfachen amerikanischen Kugelschreiber bestellen kann. Es muss allerdings genau dieses Modell sein: klick.


    Das Ding gibt es oft als Werbe-Kugelschreiber bei Hotels, Autovermietungen etc., nur finde ich im Augenblick keine Quelle, wo man dieses Modell bestellen kann. Welcher Aufdruck sich darauf befindet ist nahezu egal. Der Kuli hat einen Drehmechanismus, es ist also keine abziehbare Kappe dabei!


    UPS liefert nur zu unbezahlbaren Preisen und mit diversen weiteren Hürden, ist also keine wirkliche Option.


    Hat jemand eine Idee, wo ich diesen Kugelschreiber bekommen kann?

    Zitat

    Original geschrieben von Hamburger Jung
    Stars aus der Film und Musikszene sind für diese Sendung unerlässlich. Mag sein, dass die nicht immer den Geschmack des einzelnen treffen, aber sie ziehen Publikum an und sorgen für Quote.
    Leider ist Wetten dass ...? in diesem Bereich schon immer eine Dauerwerbesendung gewesen...


    Vielleicht bist du zu jung? ;) Der Reiz lag in den Anfängen der Sendung darin, dass die Stars Wettpaten waren und, wenn ihr Kandidat seine Leistung nicht schaffte, einen ungewöhnlichen Wetteinsatz brachten. Da wurden witzige, schwierige oder caritative Aktionen gebracht und man konnte Stars in anderen Rollen erleben. Die haben etwas gemacht, wofür sie sonst nicht bekannt waren und das war interessant anzusehen.


    Die Wetteinsätze heute sind nur ein billiges Alibi und alle Gäste kommen eigentlich nur noch um für ihre Produkte zu werben. Da kann man auch gleich die entsprechenden Stars- und Sternchen-Magazine auf RTL schauen oder die Bunte lesen, wenn einen sowas interessiert.


    Die Idee, Wetten dass...? wieder mehr zu den Ursprüngen zu führen, finde ich gut. Nur sollte sich sowas nicht allein auf den Moderator beziehen, sondern die Stars sollten auch im Sinne der Sendung ackern - oder zuhause bleiben. Mit albernen Mützchen herumstehen ist natürlich keine adäquate Beschäftigung. Immerhin versucht man, sie die ganze Sendung über da zu halten.


    Wer die Spielregeln nicht beachten möchte muss nicht zu Wetten dass...? gehen und dem Publikum fehlt es an nichts, auch wenn kein amerikascher Schaupieler da ist...

    @ mws55
    Wenn die Leistungen nicht durchgängig waren verzichtet man einfach auf Vokalen wie "stets", "immer", "jederzeit" etc. Solche Worte heben hervor, wenn jemand eine Leistung konstant geliefert hat, sie werten das Zeugnis zugleich auf.


    Daraus solltest du aber auch entnehmen: Menschen sind keine Roboter und gewisse Schwankungen in der Tagesform sind normal und erstmal noch kein Grund jemand abzuwerten. Bevor man jemandem mit einem unschönen Zeugnis lebenslang alle Chancen verbaut sollte man gut überlegen ob das wirklich richtig und fair ist... "Nachtreten" im Sinne von "Jetzt bekommt er die Quittung für Situationen aus der Vergangenheit" sollte man sich verkneifen wenn man Charakter hat.


    murmelchen
    Dasselbe. Hat man denn "Wasserstandsmeldungen" an den Kollegen gegeben, mit ihm regelmäßig darüber gesprochen, wo er steht und welche Erwartungen man an ihn hat? Oder kommt ihr am Ende, als es um eine eventuelle Vertragsverlängerung ging, mit diesen Dingen um die Ecke, und jetzt muss der Kollege gehen? Würdet ihr ein Zeugnis als Arbeitgeber bekommen würde das sicher auch nicht rosig ausfallen...


    Jojo
    Zeugnisse kann und sollte man nicht aus dem Ärmel schütteln wenn man keine Ahnung von der Materie hat. Es werden dann gerne irgendwelche aufgeschnappten Formulierungen, die man für positiv hält, hingeschrieben - und dabei nicht erkannt, dass das womöglich eine elegenate Umschreibung für einen schwachen Mitarbeiter ist. Sei also vorsichtig und lass' deine Werke von einem, der Ahnung hat, gegenlesen!
    Ein guter Einstieg, um Vorlagen zu schaffen, sind die Arbeitszeugnis-Generatoren, die man auch online findet.

    An der Wetten dass-Berichterstattung kann man gut verfolgen wie die Medien-Maschinerie heute funktioniert. Irgendeine Fernsehsendung wie es auch hunderte andere gibt - aber es wird zu einem Thema stilisiert ob Lanz so gut sei wie Gottschalk, ob er's schafft, dass der arme Mann vor Nervosität nicht schlafen könne, wie cool das neue Sendungskonzept sei. Und nach den Lobgesängen zur 1. Sendung "müssen" jetzt harte Kritiken folgen damit es interessant bleibt. Man bereitet damit auch gleich den Boden um vor der nächsten Sendung als Schlagzeile zu fragen wie es nun weitergeht...


    Ob Hanks und Berry die Sendung gefallen hat interessiert eigentlich niemanden. Man fragt ja sonst auch niemanden danach... Aber es bleibt natürlich ein Thema wenn solche Leute sich äußern.


    Dabei muss man den beiden Hollywood-Schauspielern sagen: sie werden doch gewusst haben wie das Snedungskonzept ist. Dass man mitspielt und nicht nach der Eigenwerbung wieder verschwindet. Was sollen also jetzt die negativen Bemerkungen? Sicherlich ist es unnötig, dass man mit albernen Mützchen dasteht wenn der Moderator um einen herumhüpft, nur bieten die Amis nicht das Qualitätsfernsehen, das es ihnen erlauben würde, zu beurteilen ob Wetten dass...? eine gute Show ist.


    Nur weil die Amis Unterhaltung anders gestalten steht es ihnen nicht zu, Wetten dass...? so zu kritisieren. Spielt es eine Rolle ob diese Sendung in den USA genauso abgelaufen wäre? Nein. Also was haben die beiden zu kamellen?

    Tach,


    ich hatte den Liz-Thread damals eröffnet. Ich habe zu Liz und ihrer Familie heute keinen Kontakt mehr, wie sich Lebenswege halt entwickeln... Was ich dir aus der damaligen Erfahrung aber mitgeben kann:


    Als Betroffener hoffst du auf Hilfe von allen Seiten - aber immer wieder wird klar, dass das Interesse Dritter Grenzen hat. Jeder hat seine eigenen Probleme. Das traf damals sogar im Falle eines jungen Mädchens zu. Bei einer erwachsenen Frau wird es um so schwieriger.


    Allen voran die Polizei argumentiert, dass ein erwachsener Mensch sein Lebensumfeld aus freien Stücken verlassen kann und deswegen solange nichts unternommen wird wie es keine Anhaltspunkte gibt, dass jemand gegen seinen Willen oder krankheitsbedingt abgängig ist. Dem schließen sich Mobilfunk-Netzbetreiber und diverse andere Dienstleister, die Daten haben könnten, an. Nicht mal bei Minderjährigen kriegen Erziehungsberechtigte ohne Weiteres Auskunft. Erst wenn die Polizei nachfragt bewegt sich da etwas.


    Liz war also zum Zeitpunkt ihres Verschwindens minderjährig, der Papa Jurist und somit durchaus wissend, was machbar ist und wie man das rechtlich angehen muss - aber dennoch kommt man nicht sonderlich weit. Die Hoffnung, dass sich in so einem Fall der ein oder andere mal etwas mehr als üblich bewegt, Daten herausgibt oder einen Kontakt macht, realisierte sich nicht. Immer, wenn es konkret wurde, ebbte das Engagement ab und dann verliefen die Dinge im Sand. Wie gesagt, selbst bei einer gutaussehenden Minderjährigen, wo schon aus Prinzip sehr konkret an eine Gefahr gedacht werden musste. Am Ende verwiesen alle auf die Rechtslage, Vorschriften und Blabla, es hat also nicht mal in diesem Fall funktioniert.


    Zugleich hat man oft den Eindruck, dass die Polizei wenig bis gar nichts unternimmt und abwartet, dass irgendein Hinweis kommt, der dann irgendwann mal bearbeitet wird, wenn man gerade nix Besseres zu tun hat. Dieser Eindruck ist halb richtig und halb falsch.
    In der Tat haben die Beamten viel zu tun und klemmen sich nicht so hinter den Einzelfall, wie man sich das als Betroffener wünscht. Auch wenn es um eine Minderjährige geht und irgendwelche Hinweise eingehen, die auf eine konkrete Gefahr hinweisen, passiert lange nichts und das wird dann routinemäßig mal abgefragt, damit es nicht nachher heißt, man habe nicht auf irgendeine Warnung reagiert. Vieles wird sofort in die Kathegorie "danke, aber wir kriegen hier pausenlos irgendwelche Hinweise, die meistens nicht stimmen" geschoben - und es passiert erstmal nichts mehr. Erst wenn z. B. die Presse Interesse zeigt, steigen die Bemühungen der Polizei spürbar an.


    Allerdings werden hinter den Kulissen durchaus viele Aktionen gestartet, Standard-Abfragen vorgenommen und nach (vermutlich in der Vergangenheit erfolgreichen) Methoden gefahndet. Darüber spricht die Polizei jedoch nicht. Sie möchte neutral bleiben und betrachtet Angehörige erstmal als "Beteiligte", die mit dem Verschwinden zu tun haben könnten. Es gab schon entsprechende Verbrechen, aber selbst wenn es nicht justiziabel ist könnten z. B. Familienstreitigkeiten oder auch ein unzufriedenes Klima jemanden zu Verschwinden gebracht haben...
    Nur: selbst wenn diese Verdachtsmomente erledigt sind, die Polizei Angehörige als unbeteiligt betrachtet und sich Hinweise ergeben, wo jemand stecken könnte, weicht die Polizei nicht von ihrer Linie ab, d. h. auch dann bleiben Angehörige mit sehr wenigen Informationen zurück. Gut wäre hier ein Kontaktbeamter, der zwar nichts Konkretes erzählt, wenn seitens der Polizei nicht gewünscht, der aber trotzdem allgemein informiert und vermittelt, dass im Hintergrund gearbeitet wird. Leider war das zumindest in Kassel 2010 nicht der Fall.


    Es zeigte sich später, dass die Polizei eine Menge getan und in Bewegung gesetzt hat, aber das ist uns damals nie vermittelt worden und man hatte eher das Gefühl: es interessiert keinen und die warten irgendwann nur noch ab ob irgendein Hinweis kommt, dem man nachgehen kann und der neue Ermittlungsansätze bietet.


    Wir sind damals sehr stark in die Öffentlichkeit gegangen in der Hoffnung, jemand habe Liz irgendwo gesehen. Warnungen, dieses lieber zu lassen weil man Liz oder Leute, die etwas wissen, damit auch warnt, hielten wir für gut gemeint aber trotzdem weniger sinnvoll. Rückblickend wäre es aber besser gewesen sich daran zu halten: Man findet zwar teilweise sehr gute und hilfreiche Unterstützer (einen der Wichtigsten hier im Forum - danke nochmal, mw... - ich habe das nicht vergessen!), aber man wird auch mit unglaublich vielen hahnebüchenen Hinweisen konfrontiert, die nie im Leben stimmen können. Nur weißt du nie, was du glauben sollst, klammerst dich an alles und wirst völlig mad dabei, denn du weißt ja nicht, was richtig ist und willst auch abstruse Ideen nicht verwerfen - könnte schließlich sein, dass es stimmt und alle anderen auf dem Holzweg sind.


    Die allermeisten Vermissten tauchen nach einer Weile wieder auf, oft sogar relativ schnell. Um so schlimmer wenn es dann länger dauert und man sich deswegen erst Recht Sorgen macht. Aber auch von den länger fehlenden Leuten sind die meisten irgendwann wieder aufgetaucht.


    Diese Hoffnung sollte man nie aufgeben und der Polizei mehr vertrauen als man zunächst den Eindruck hat. Die packen es schon richtig an, sie erzählen es nur nicht und lassen einen ziemlich allein, aber das bedeutet nicht, dass nichts unternommen wird.


    Wenn die Belastung allzu stark ist, sollte man lieber früher als zu spät Hilfe bei einem Psychiater etc. suchen. Es bringt wenig, sich lange selber durchkämpfen zu wollen oder mit Aussagen wie "der bringt mir xxx auch nicht zurück" untätig zu bleiben. Es ikst wichtig, auf sich selber und sein Wohlergehen zu achten und nicht immer nur in Sorge herumzusitzen und nix mehr zu unternehmen weil man denkt, das würde sich in dieser Situation verbieten oder man würde womöglich den entscheidenden Anruf/Hilferuf des Vermissten verpassen...

    In diesem Bericht des ZDF über die hochnotpeinlichen Ereignisse beim Berliner Pannenflughafen erzählt ein Wissenschaftler, dass weltweit 9 von 10 Großprojekte finanziell und zeitlich aus dem Ruder laufen weil die Bauherren naturgemäß keine Erfahrung haben, schließlich bauen die meisten Verantwortlichen nur einmal im Leben ein derartig monumentales Objekt.


    Bei S21 zeigt sich schon jetzt, dass da ganz viele Knackpunkte nicht ehrlich bewertet wurden, sondern interessierte Kreise alles schöngerechnet und weggebügelt haben um das Projekt nicht zu gefährden.


    Für die Bürger sehr ärgerlich, dass jeder halbwegs intelligente Beobachter längst sieht, dass es schief gehen wird, dass es mit S21 genauso laufen wird wie mit der Elbphilarmonie in Hamburg, dem Berliner Flughafen oder der U-Bahn in Köln: diese Projekte sind politisch gewollt und werden deswegen ohne Rücksicht auf Verluste durchgeboxt. Es geht aber NATÜRLICH irgendwann schief, Kosten und Zeitpläne laufen aus dem Ruder und jeder kann es schon vorher problemlos erkennen - nur (fast) nichts dagegen tun. Die grünen Wahlergebnisse bei der Landtags- und OB-Wahl kommen nicht von ungefähr.

    Zitat

    Original geschrieben von mamudo
    was haltet ihr vom folgenden Zwischenzeugnis:


    Ganz wenig.


    Das eine ist, dass man ein Arbeitszeugnis nicht seriös beurteilen kann wenn es unvollständig ist. Du hast die Aufgabenbeschreibung weggelassen und niemand weiß ob alle notwendigen Aspekte im Zeugnis berücksichtigt sind. Für jemanden, der mit Geld umgeht, ist beispielsweise die Erwähnung seiner steten Zuverlässigkeit/Ehrlichkeit absolut zwingend. Um mal nur ein Beispiel zu nennen...


    Die andere Sache ist: du schmeißt inflationär mit Superlativen um dich. Das macht das Zeugnis unglaubwürdig und nutzlos.


    Man sieht den normal guten Mitarbeiter im Bereich einer 3, wenn man das in Schulnoten ausdrücken will. 3 ist also nichts Schlechtes, sondern okay (im Gegensatz zur Schule, wo man immer nach der 1 strebt). Wer im Bereich einer 2 ist, tut sich als überdurchschnittlich guter Mitarbeiter hervor. Dann muss man aber schon eine Menge bieten... Eine 1 wird in Arbeitszeugnissen so gut wie nie vergeben. Liest sich der Test dennoch entsprechend ist sofort klar: da schreibt ein Laie, der ein Gefälligkeitszeugnis anfertigt oder sich selbst besonders gut verkaufen will. Klar ist aber: der Text entspricht nicht der wahren Qualifikation des Mitarbeiters. Jemand soll aus Sympathie besonders gut hingestellt werden - oder man lobt einen Idioten mit einem übertrieben guten Zeugnis weg um in loszuwerden.


    Es gilt daher: weniger ist mehr.


    Ein glaubwürdig "besonders gutes" Zeugnis sollte von den Formulierungen her im Bereich einer 2 liegen. Hier und da mal ein verstärkendes "stets", "immer", "jederzeit", Eigeninitiative etc. etc - aber bitte nicht den kompletten Text damit spicken und nicht obendrein noch doppelt positive Attribute wie "äußerst solides Fachwissen", "aktive, regelmäßige Teilnahme", "sofort sehr erfolgreich", "immer sehr gute Arbetsergebnisse", "kontinuierlich und ausnahmlos".


    Welche Formulierungen welchen Schulnoten zugeordnet werden kann man im Netz nachlesen...

    Es ist in meinen Augen auch eine dumme Frage des Stellenanbieters. Entweder es ist ein blödes Spielchen ("Wie reagiert der Bewerber?") oder man schließt aus einer Zahlenangabe auf irgendwelche Charaktereigenschaften.


    Arbeitgeber, die sich auf diese Weise selbst verdummen, fallen ggf. zu Recht auf unpassende Mitarbeiter herein.