Beiträge von Printus

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    Original geschrieben von laudanum
    Ich finde in diesem Zusammenhang den Begriff "Jünger" sehr unpassend!


    Vielleicht sollten einige User ihn mal googeln! ;)


    Das finde ich auch! Und komme dann zu dem Ergebnis, dass der Begriff perfekt passt - besser noch als ich zunächst dachte! ;)


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    Original geschrieben von laudanum
    Ständig muss man sich als Appleuser beleidigen lassen!


    Ständig muss man sich als Nicht-Apple-User erzählen lassen, dass es nichts besseres als die "preiswerten" iPhones gibt.

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    Original geschrieben von flatie
    Hätten die Handwerker nun 11h benötigt und Dir die selbe Rechnung vorgelegt. Was dann?
    Oder noch schlimmer. Dadurch wäre die Rechnung über KV gewesen...


    Dann wäre der KV genauso falsch wie bei Unterschreitung. Wobei es für Überschreitungen klare Regeln gibt: es darf max. 15-20% teurer werden und die Überschreitung muss unverzüglich angezeigt werden.


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    Original geschrieben von flatie
    Verstehe ich das nun richtig?
    - Du hast KV erstellen lassen (womoglich auch noch parallel von anderen Firmen)?
    - Du entscheidest Dich für diese eine Firma.
    - Die Handwerker sind schneller als geplant und erledigen noch Zusatzarbeiten.
    - Du als Kunde beschwerst Dich.


    Der Sinn eines KV ist, dass der Kunde die anfallenden Kosten abschätzen kann und vor finanziellen Abweichungen nach oben bewahrt wird. Der Sinn ist also dem Kunden einen Kalkulationsgrundlage zu geben und ihn vor finanziellen Risiken zu schützen.
    Da liegt es nahe, dass man nicht für 2*7,5 Stunden zahlen möchte wenn die Arbeit in 2*5,5 Stunden erledigt ist.


    Im vorliegenden Fall gab es offenbar keinen Pauschalpreis, sondern es wurden Arbeitsstunden kalkuliert. Wenn der Anbieter dann den "Fehler" macht zu schnell zu sein kann er auch nur die geleistete Arbeit abrechnen - aber nicht Stunden auf die Rechnung schreiben, die gar nicht geleistet wurden - nur weil er sie in einem unzutreffenden KV avisiert hatte.


    Insofern vertrete ich die Auffassung, dass nur die tatsächlich geleistete Arbeit abgerechnet werden kann und nicht die falsche Kalkulation aus dem KV.

    Nein, von "Image" habe ich noch nie gehört, deswegen habe ich das ja auch als einen der Hauptgründe für den Kauf der Geräte benannt. :rolleyes:


    Vorschlag: Halte dich doch einfach heraus anstatt immer wieder darauf hinzuweisen, dass dir die Postings hier zu schwachsinnig, "edit" oder befremdlich sind. Aber solche Provokationen zu schreiben obwohl du die Diskussionen für überflüssig hälst und beklagst, dass es off topic geht, bringt niemanden weiter.

    Keine Sorge, ich kenne die Geräte.


    Ein Großteil der Funktionalität besteht in den Apps, denn jedes Unternehmen, das auf sich hält, "muss" mit einem iPhone-App aufwarten. Hier sind die iPhones in der Tat weit vorne weil andere da nicht so viel bieten können. Das ist aber auch dem Engagement Dritter geschuldet und nicht primär von Apple geschaffen.


    Klingeltöne einstellen, Schutzfolie aufkleben usw., eventuell ein Jailbreak... die ganze individuelle Konfiguration - das kostet auch Zeitaufwand (man muss sich beim 1. Mal einlesen etc.) und man riskiert die Gewährleistung... Mal abgesehen davon, dass man mit einem neuen Gerät eh herumspielt. Insofern sehe ich da kein handfestes Kaufargument.


    Mir geht es auch nicht darum die Geräte schlecht zu machen. Die sind schon cool, keine Frage. Ich gönne auch jedem seinen Spaß damit. Ich sage aber auch: Die messbare Überlegenheit ist weit weniger groß als der durch das iPhone-Image hervorgerufene "emotionale Nutzen".
    Wer ein HTC, Samsung, Nokia-Highend-Gerät besitzt hat halt ein hochwertiges Smartphone. Wer aber nach einem iPhone giert wird/ist entweder strenggläubiger Apple-Jünger oder möchte sich durch Besitz des Lifestyle-Produkts auszeichnen.
    Das ist völlig okay, jeder soll Spaß haben. Es fällt halt nur auf, dass die Apple-Gemeinde einen ziemlichen Kult veranstaltet. In diesem Fall jetzt um den Messias Steve Jobs.

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    Original geschrieben von Quix
    Welche vergleichbaren (!!!) Geräte kosten denn bitte das dreifache???


    Da hast du etwas missverstanden. Die iPhones kosten das 2-3fache, nicht umgekehrt. ;)


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    Original geschrieben von Quix
    Der Name und das Image der Appleprodukte ist definitiv ein Kaufgrund vieler Konsumenten.


    Eben! Es ist der eigentliche Kaufgrund. Apple hat es in einzigartiger Weise verstanden ein Lifestyle-Produkt zu schaffen, um das sich die Leute reißen. Das aber nicht wegen der technischen Überlegenheit (objektiv gibt es inzwischen gleichwertige Alternativen für weit weniger Geld), sondern allein schon weil es ein iPhone ist.


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    Original geschrieben von Quix
    Ein viel wichtigerer Grund ist aber die Bedienbarkeit des Iphones und seine Anwendungsbereiche.


    Das iPhone war zugegebenermaßen das 1. Gerät seiner Art und hatte anfangs eine ungekannte Bedienung, die wegweisend war. Inzwischen bieten andere Hersteller die gleiche Funktionalität. Wenn man dann bedenkt, dass man andere Geräte auch ohne Jailbreak mit allen Funktionen nutzen kann ist die rein sachliche Überlegenheit der iPhones heute nicht mehr existent.


    Wir müssen das nicht weiter diskutieren weil es nicht hierher gehört. Ich will auch niemandem sein iPhone ausreden - es sind schöne Geräte und wer Spaß daran hat soll sich dran freuen.


    Dennoch hinterlässt es bei mir ein schales Gefühl wenn eine Firma im wahrsten Sinne des Wortes über Leichen geht - und es interessiert niemanden. Aber wenn der Chef krank wird machen sich alle Sorgen...

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    Original geschrieben von Myuu
    Ich denke, die Wenigsten wären dazu bereit, das Doppelte für ihr iPhone zu bezahlen, wenn es dafür in Deutschland/Österreich/o.Ä. produziert wird.


    Die iPhones kosten schon das 2-3fache vergleichbarer Konkurrenzmodelle. Ich habe einen gewissen Respekt davor wie Apple es schafft, den Leute allein aufgrund des Markenimages ein Produkt zu diesen Konditionen zu verkaufen. Zu 95% ist es nämlich nur der Name und das Image, weniger die tatsächliche technische Überlegenheit, weshalb ein iPhone anstatt ein anderes Smartphone gekauft wird.


    Aufgrund dieser Preisdifferenz und gleichzeitig der technischen Vergleichbarkeit kann ich mir nicht vorstellen, dass das Problem die Produktionskosten sind. Es wäre ein Klacks die Arbeiter fürstlich zu bezahlen, vor allem für erträgliche (Sozial)standards an den Produktionsstätten zu sorgen. Aplle könnte sich dieses moralisch-ethische Ziel setzen und würde immer noch exorbitant gut verdienen.


    Nur wäre die Marge dann ein wenig kleiner - und da man an der Börse maßlos ist sackt man das Geld lieber ein anstatt an diejenigen zu denken, die einen Großteil der Wertschöpfung des Produkts erbringen.


    Das hat übrigens sehr wohl mit dem Thema zu tun. Die Erkrankung von Steve Jobs ist ein Thema, denn der ist "The brain of Apple". Aber es erscheint dennoch bizarr wenn über seine Unpässlichkeit weltweite Bestürzung herrscht während man über 11 Suizide im letzten Jahr in den Produktionsstätte des iPhones kein Aufheben macht.