Beiträge von Printus

    Verzollt und versteuert wird der Wert einer Ware - NICHT der Gegenwert dessen, was du bezahlst.


    Das Gerät hat, nachdem es hier eingetroffen ist, einen Transaktionswert von 500 USD, denn so, wie das Paket vorliegt, steckt dieser Wert in der Sendung. Deswegen wird der Zoll die Abgaben auf einen Transaktionswert von 500 USD berechnen.


    Ich kenne die Preise vom iPhone nicht, aber ich nehme an, dass 500 USD schon ein recht niedriger Wert ist weil die Geräte hier locker das Doppelte kosten? Dann kannst du froh sein wenn der Zoll sich mit den 500 als Berechnungsgrundlage einlässt und nicht gar auf die Idee kommt, einen hier üblichen Marktwert anzunehmen (der dann obendrein nicht bei http://www.guenstiger.de, sondern "teuer.de" nachgeschaut wird).


    Insofern solltest du dem Zoll Rechnungen und Mails vorlegen, wenn's geht sogar valide Unterlagen über die Zahlung. Je glaubwürdiger du beweist wie der Deal gelaufen ist um so weniger Schwierigkeiten gibt es.


    "Gift" auf das Paket zu schreiben ist ein netter Gimmick, nützt aber absolut gar nichts. "Kleinsendungen von privat an privat" werden bis zu 45 EUR sowieso kostenfrei abgefertigt, darüber fallen ggf. Einfuhrgebühren an. Ob "gift" auf dem Paket steht oder nicht macht aber keinen Unterschied.


    Durch die Einfuhrgebühren schmälert sich natürlich der Geschenkanteil, aber das ist halt Pech...

    Objektiv mag es mitunter stimmen, aber mit solchen Sachen kann man Eltern, die sich Sorgen um ein Kind machen, nicht kommen. Ich kann das auch verstehen. Wenn du dein Kind liebst wie nichts anderes in der Welt und dich obendrein für "die Kleine in der großen, bösen Welt" verantwortlich fühlst, kannst du innerlich nicht einfach einen Haken dran machen. Es hilft Eltern dann eher wenig wenn Dritte sagen "Gib' auf, du kannst eh nix ändern." Eher fühlen sie sich durch solche Aussagen extrem unverstanden und provoziert.

    Südstadt/Poppelsdorf ist natürlich eine erstklassige Wohnlage und dementsprechend teuer und schwer zu bekommen.


    Und wer da wohnen möchte wird sicherlich keine Gedanken an Assi-Gegenden wie Tannenbusch, Dransdorf und Auerberg verschwenden...


    Ein Kompromiss wären Bereiche in der nördlichen Altstadt, also der Bereich hinterm Stadthaus, Landgericht etc., bis hin zur Beethovenhalle, Römerstraße und den Rheinischen Kliniken. Oder Bereich Venusberg, Ippendorf, Endenich und Beuel. Ist halt nicht ganz so Kolonialzeit-mäßig von den Bauten her wie Poppelsdorf, aber "gutbürgerlich" und man wohnt da sicher nicht schlecht.


    Bzgl. der Leute am HBF/Busbahnhof/U-Bahn-Zugang im HBF mit den Geschäften da unten: Horror! Das Bonner Loch sowie der Zugang zur U-Bahn scheinen sich etwas gebessert zu haben, die Szene hat sich nun scheinbar an das andere Ende der Unterführung Richtung Busbahnhof verlagert.


    Aber mal etwas anderes, so nebenbei: was in der Bonner Politik abgeht, speziell im Bezug auf das WCCB und das Verhalten von OB Nimptsch, spottet doch jeder Beschreibung. Die täglich neuen Enthüllungen sind unerträglich. Wann verschwindet dieser OB und das Pack drumherum endlich? Als wäre nicht alles schlimm genug kommen jeden Tag neue Frechheiten, wie zuletzt seine einseitige Informationspolitik zum Heimfall des WCCB.

    Zitat

    Original geschrieben von ChickenHawk
    Ganz ehrlich, was erwartest Du denn vom JA oder dem Gericht?


    Wie Du selber schreibst sind sich die Institutionen einig, dass sie beschließen können was sie wollen deine Tochter würde sich eh nicht dran halten.


    Sollen sie oder willst Du Dein Kind "wegsperren" um einer gerichtlichen Anordnung, dass sie bei Dir zu leben hat nachzukommen? Willst Du die Oma verhaften lassen?


    Aber dennoch kann es nicht sein, dass JA und Gericht schulterzuckend billigen, dass eine nicht sorgeberechtigte Person ohne Aufenthalts- und Bestimmungsrecht (Oma) nebst einer Minderjährigen sich nicht den für sie geltenden Gesetzen stellen. Vor allem die Oma befindet sich auf ganz dünnem Eis. Dass man das Mädel nicht in Ketten legen kann, praktisch auch noch nichts gewonnen wäre wenn es amtliche Beschlüsse gäbe, ist die eine Sache. Eine andere ist, dass es aber dennoch Regeln gibt und man muss von staatlichen Stellen erwarten, dass sie die Gesetze zur Anwendung bringen und nicht von Anfang an abtun.


    In diesem Fall wäre womöglich doch Einiges gewonnen wenn der uneinsichtigen Oma seitens staatlicher Behörden mal die Gesetzeslage erläutert würde. Auch wenn man das Mädel anschließend nicht gewaltsam von ihr wegholen würde sollte der Oma klar gemacht werden, dass sie ganz hart am Wind segelt wenn sie eine Minderjährige entgegen dem Willen der Sorgeberechtigten und entgegen dem Aufenthalts- und Bestimmungsrecht unterbringt und Zustimmung zu Dingen gibt, die von den Erziehungsberechtigten nicht gewollt sind.
    Da die Gespräche seites der Tochter und des Schwiegersohns nicht fruchten wären Ansagen des JA oder eines Gerichts zu ihrer rechtlichen Position, Haftung, Garantenstellung, was weiß ich noch alles, womöglich sinnvolle Maßnahmen...


    Natürlich wird man ein Piercing praktisch nicht verhindern können und ein Weltuntergang ist das auch nicht. Nur: was ist wenn's schief geht und Komplkationen entstehen?


    Überhaupt der Piercer... Ist auch dem eigentlich klar, dass er sich nicht rausreden kann wenn er pierct obwohl eine Bescheinigung vorgelegt wurde, auf der nicht der Erziehungsberechtigte unterschrieben hat? Nach dem Besuch der Mutter weiß er das nämlich. Er begeht dann ohne Zustimmung eine gefährliche Körperverletzung an einer Minderjährigen... Auch wenn das Töchterchen leicht zu einem anderen Piercer gehen kann ist kaum akzeptabel, dass Polizei, JA und Gericht hier untätig zusehen.


    Zitat

    Original geschrieben von Frank37N97
    Achtung: Problematik Kindergeld ! Wenn nur die Oma sorgt etc. kann das Geld auch von ihr gefordert werden.


    Mal unter uns: Wenn Kinder so denken, muß vorher doch schon was passiert sein ! Zerrüttungen, Gehirnwäschen, Einflußnahmen von außerhalb etc. Das Mädchen meines Freundes würde es im Traum nicht wagen Dinge zu tun, welche dem Vater mißfallen. Das alles ist für mich das Ergebnis der wachsweichen antiautoritären Schei.... mit all ihren Konsequenzen. Mit 16 hängt sie dann am Bahnhof in der Nacht um 4 Uhr mit irgendwelchen Wi.... ab wissend im Hinterkopf,.....ich bin 16.....ich kann machen was ich will oder ich geh zur Oma :-(


    Kindergeld: ich kann mir nicht vorstellen, dass die Oma "das Kind entzieht" und dafür auch noch Kindergeld verlangen kann. Eher muss die Rechtsordnung dahingehend wieder hergestellt werden, dass die minderjährige Tochter da lebt, wo derjenige mit dem Aufenthalts- und Bestimmungsrecht / Erziehungsberechtigte es verfügt und zugleich das Kindwohl gewährleistet ist.


    Mal unter uns: du irrst gewaltig wenn du denkst, dass Kids in dem Alter bei richtiger häuslicher Erziehung brave Klosterschüler sind. Das Umfeld in der Schule, der Freundeskreis etc., da sind viele Dinge selbst beim besten Willen nicht kontrollierbar.


    Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass selbst subjektiv (aber auch objektiv) engagierte, gute Eltern keine Chance haben und ein Kind entgleiten kann wenn das Umfeld nicht stimmt - oder das Kind einfach nur eine entsprechende Prädisposition hat.
    Mitunter kriegst du anfangs gar nicht mit - nicht aus Desinteresse etc., sondern weil du es selbst beim besten Willen nicht kontrollieren kannst - wenn etwas aus dem Ruder zu laufen beginnt.

    Hi,


    in meinem Deckenfluter hat das Leuchtmittel den Geist aufgegeben. :mad: Darin saß eine Leuchtstoffröhre, die ich jetzt und hier aber leider nicht mehr zur Hand habe, kann die Daten im Augenblick also nicht nachschauen. Um aber dennoch schnell Ersatz ordern zu können:


    Es geht um eine solche Leuchtquelle. Alternativ diese Lichtquelle. Nur: Wo ist da der Unterschied?


    Im Deckenfluter steht nur 230V, TC-DD, max. 38W - und es ist ein 4poliger Anschluss.


    Der Preis ist mit 5,20 EUR auch sehr preiswert, bei Ebay und in anderen Shops werden über 20 EUR verlangt.


    Wo ist der Haken?

    Zitat

    Original geschrieben von bungee1
    @ Jochen:


    http://www.tagesschau.de/inland/winterchaos126.html


    Der Verkehrswissenschaftler hat in seinen Aussagen den wichtigsten Grund vergessen: in früheren Jahren war es kein allzu großes Problem den verhältnismäßig nahen Arbeitsplatz zu erreichen oder sich wegen der Witterungsbedingungen nicht am Arbeitsplatz einzufinden. Man war halt später oder gar nicht da.


    Heute wird von Arbeitnehmern (und Unternehmen, die es dann an die Mitarbeiter weitergeben) Flexibilität und "Einsatz" in Form permanenter Leistungsbereitschaft erwartet. Egal ob es um die Bereitschaft, weite Anfahrtswege zur Arbeit zu akzeptieren oder die Bereitschaft, sich auch bei schlechtem Wetter in jedem Fall pünktlich am Dienstort einfinden zu müssen, geht.


    Der Druck auf Menschen und Unternehmen, allzeit mobil sein zu müssen, ist viel größer geworden.

    Für mich muss die Straße nicht geräumt werden, denn IMHO schadet es mehr als es nutzt. Man schiebt den relativ griffigen Schnee beiseite und eine dünne, glatte Schicht bleibt auf der Straße zurück. Von daher bin ich eh kein Freund dieser Schneeräumerei (von Ausnahmen abgesehen). WENN man es aber macht - dann so, dass man den Bürgern nicht das zuschüttet, was sie vorher mühsam in langer Arbeit am frühen Morgen freigeschaufelt haben.


    Ich glaube nicht, dass Viele es entspannt finden wenn sie morgens früher aufstehen, in der Kälte schuften und dann war alles umsonst. Da dürfte die Lockerheit bei den meisten Leuten begrenzt sein und zum Lachen ist nur wenigen Leuten.


    Übrigens bezahlt man sehr viel Geld für die Säuberung der Straße, und wenn man in einem Eckhaus mit größerem Garten wohnt ganz besonders. Es gibt dann 2 Möglichkeiten: die Stadt erbringt die Leistung, für die sie sich gut bezahlen lässt. Oder sie bringt die Leistung nicht - aber dann möchte ich das im Gebührenbescheid gespiegelt sehen.


    Was sollen ansonsten die Seitenhiebe?

    Beim Klimawandel geht es um eine Erwärmung der Durchschnittstemperatur um wenige Grad Celsius. Man darf es sich also nicht so vorstellen als hätten wir hier demnächst nur noch tropische Temperaturen. Es gibt weiter Schnee, es gibt weiter Temperaturen im Gefrierbereich.


    Die wenigen Grad Erwärmung im Durchschnitt reichen aber, um global gesehen diverse Vorgänge in Bewegung zu setzen - und die lösen wiederum andere Folgen aus. Es ist eine Art Schneeballsystem, das durch ursprünglich nur wenige Grad Temperaturveränderung in Gang gesetzt wird.


    Insofern ist es ziemlich unsinnig wenn Leute mit der tumben Aussage kommen "Hä, Klimaerwärmung? Ett iss doch kalt und geschneit hat's auch!" Es kann sogar sein, dass es hier durch Klimaerwärmung zu mehr Schnee kommt weil die ganz knackekalten Temperaturen (bei denen kein Schnee mehr fallen kann) ausbleiben und die relative Erwärmung zuweilen einen Bereich, in dem wieder Schneefall möglich ist, hervorruft.


    Was die Schneepflüge angeht: autares, so witzig ist es nicht wenn du morgens 45 Minuten früher aufstehst und erstmal richtig schuftest um den Gehweg frei zu schaufen weil du dich sonst auf zivilrechtlich dünnes Eis (haha :-) ) begibst, und dann kommen die Idioten der Stadt mit dem Scheepflug und kippen dir mehr als die Hälfte deiner mühevollen Arbeit wieder zu. Ich kann die Kritik daran gut verstehen, denn ich wohne in einem Eckhaus mit großem Garten und habe hier auch locker 50 Meter freizuschaufeln. Da ärgert man sich schon wenn ein Depp die ganze Arbeit in 10 Sekunden wieder zunichte macht.
    Der Bürger schuftet um seinen Pflichten nachzukommen, die Heinis von der Stadt schaffen es nicht ihren Streugutvorrat zu regulieren - aber den Bürgern die mühevolle Arbeit kapuut machen kriegen sie perfekt hin.


    Und bzgl. der Bahn: man muss differenzieren zwischen Problemen weil es nun mal Winter ist und man gewisse Einschränkungen hinnehmen muss und solchen, die "man-made" sind weil es irgendwelche Versager nicht hinbekommen oder unter Sparzwang unnötige Bürden für Bürger aufbauen.


    Bei den sauteuren Preisen der Bahn oder den Gebühren der Stadt darf man wohl auch ein wenig Bemühung zugunsten derjenigen, die alles bezahlen, erwarten. Mitunter werden da aber die Hausaufgaben extrem mies oder gar nicht erledigt - und das nervt dann.