Nö. Was soll ich denn schreiben wenn die Aussagen sachlich falsch sind?
Beiträge von Printus
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Original geschrieben von Brainstorm
Willkommen im Deutschland des 21. Jahrhunderts. Die Bahn ist kein Staatsunternehmen mehr. Die Privatisierung wurde vor einigen jahren das das unltimative allheilmittel für alle probleme gefeiert.Von wem, von den Kunden?
ZitatOriginal geschrieben von Brainstorm
Mit dem Vorschlag von Dir, massenweise Dieselloks rumstehen zu lassen,Wo hat er geschrieben, dass Dieselloks außerhalb des Winters nur herumstehen?
ZitatOriginal geschrieben von Brainstorm
die dann doch nicht fahren können, weil Bäume in der Oberteitung oder im Gleis auch diese aufhalten, kann man kein Wirtschaftsunternehmen führen.Kann man das mit rollendem Material, dem es im Sommer zu heiß, im Winter zu kalt und im Herbst mit zu viel Laub auf den Schienen geschlagen ist? Zu welcher Jahreszeit gibt es keine wetterbedingten Probleme bei der Bahn?
Früher galt:

Heute rät die Bahn selber davon ab mit ihr zu fahren - gestern geschenen. Führt man so ein Wirtschaftsunternehmen? Oder führt man es mit lohngedumpten, ausgebeuteten rumänischen Mitarbeitern, die vom Subunternehmer einer externen Firma gestellt werden und wo gleich massenweise Gesetze missachtet werden?Es wurde seit der Werbekampagne nicht besser sondern ganz offensichtlich sehr viel schlimmer. Denn Bäume fielen auch früher auf Oberleitungen und Weichen wurde es auch damals kalt. Nur hat man da die Weichenheizungen nicht so gedrosselt, dass die Weichen doch einfrieren!
ZitatOriginal geschrieben von Brainstorm
Das würde zu massiven Verlusten führen, oder die preise für Fahrkarten würden deutlich ansteigen.Hast du etwas nicht mitbekommen - oder was lässt dich unterstellen, dass Fahrkarten nicht teurer wurden? In schöner Regelmäßigkeit stiegen die Preise jährlich, so erst vor wenigen Tagen wieder geschehen! Es bezieht sich dieses Mal "nur" auf den Regionalverkehr, aber auch da trifft es die allermeisten Kunden.
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bernbayer,
im Augenblick macht gar keine Partei in Deutschland wirklich annehmbare Politik - das ist ja das Dilemma. Kein einziges Lager trifft noch die Probleme der Menschen. Dabei geht es nicht darum, ob ich mehr dieser oder mehr jener politischen Ausrichtung zuneige, sondern ich würde durchaus akzeptieren wenn jemand mit seiner Linie erfolgreich ist, egal aus welcher Denkschule.
Ansonsten bist du - wie man hier auch wieder feststellt - beratungsresistent. Solange du dich mit unveränderbarer Vergangenheit anstatt gestaltbarer Zukunft auseinandersetzt kommen wir nicht vorwärts.
VFBler,
ich habe es gelesen und stimme teilweise zu. Wenn man Sarrazin nicht nur anhand des Buches interpretiert sondern auch seine früher geäußerten Aussagen bedenkt kann ich halt mit dem Mann nicht mehr viel anfangen. Er ist ein elitärer, oft abgehobener, nur anhand von Zahlen und Statistiken beurteilender Theoretiker - und das hat oft mit der Lebensrealität nicht viel zu tun. Mwn kann nicht alles in Tabellen und Mittelwerte pressen um daraus die Lebenswirklichkeit ableiten zu wollen. Da nutzen ein paar durchaus richtige und überfällige Aussagen in diesem einen Buch auch nicht viel.
Aber das wird jetzt in der Tat ot.
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bernbayer,
du schreibst wieder nur über SPD und Grüne. Das ist Vergangenheit und deswegen uninteressant. Es geht um die jetzige Regierung und ihre Unfähigkeit, die Gegenwart ordentlich zu gestalten.
Wenn man dir einfach verbieten könnte über "alle anderen" zu diskutieren und du würdest dich mal nur über CDU und FDP auslassen, würde das der Diskussion helfen. Da das leider nicht geht kommen wir keinen Schritt weiter, denn Fehler der Vergangenheit interessieren jetzt nicht mehr.
ZitatOriginal geschrieben von VFBler
Wir sind ein Industrieland mit einer hohen Zahl an Zuwanderung aus sozial schwachen Ländern. Diese Tatsachen kann keiner, weder Links noch Rechts noch Mitte, wegdiskutieren.Es wird aber auch nicht wirklich reguliert. Andere Länder haben klare Programme und Vorgaben für die Einwanderung, unsere Regeln sind unsinnig, in vielen Bereichen.
ZitatOriginal geschrieben von VFBler
Hierzu gehört eben dass wir ein (leider) hohes Maß an sozialer Absicherung benötigen. Dies können wir (imho) nur dann kompensieren und erbringen wenn wir den Industriestandort Deutschland sichern und dafür sorgen dass Unternehmer und Eliten hier bleiben. Und dazu gehört eben auch das ein oder andere "Bongbon" diesen "Schichten" hinzuschmeißen.Nein! Wir brauchen kein hohes Maß an Absicherung, um das Prekariat per Hartz IV zu finanzieren, sondern faire und gerechte Arbeit für die Menschen! Die Sozialsysteme ufern nur deswegen aus weil immer mehr Menschen mit geringsten Löhnen, von denen man nicht leben kann, abgespeist werden oder die Hürden für eine Einstellung viel zu hoch liegen. Max. 25 Jahre alt aber ein Hochschulstudium, 20 Jahre Berufserfahrung und 3 Auslandsaufenthalte - so stellen sich deutsche Arbeitgeber ihren perfekten Mitarbeiter vor. Lücke im Lebenslauf? Dicker Minuspunkt, obwohl es SCHEISSEGAL ist wenn derjenige jetzt und hier ordentlich arbeiten will.
Dass man den Unternehmen und Eliten zugearbeitet hat, diese neoliberale Politik hat es seit 10, 15 Jahren gegeben und wir sehen im Augenblick, wohin das geführt hat. Massenweise Geringverdiener, Aushilfsjobs, unsichere, befristete Arbeit oder Zeitarbeit, der Euro am Rande des Ruins und Europa vor dem Zusammenbruch. In immer mehr Ländern Zustände, die langfristig zu einem Bürgerkrieg auswachsen können, siehe die gewalttätigen Proteste in Griechenland - oder London, nachdem die Studiengebühren extrem steigen sollen.
In Deutschland ist "Wutbürger" das Wort des Jahres und die Menschen gehen auch hier gegen abgehobene Eliten aus Politik, Wirtschaft und Finanzwelt auf die Barrikaden (Stuttgart 21).Nein, mein Freund! Es muss dringend wieder für die Allgemeinheit, die Gesamtheit des Volkes, Politik gemacht werden, nicht für die Eliten! Man muss einen Mindestlohn einführen und dafür sorgen, dass die Binnenkonjunktur wächst, die Bürger wieder zufriedener sind - und das bedeutet sehr maßgeblich, für sichere Arbeit mit fairer Bezahlung zu sorgen.
Dementsprechende Regeln müssen her - und nicht zugunsten der Unternehmer, die haben nämlich in den letzten Jahren mehr als kräftig abgesahnt. In der aktuellen Euro-Diskussion zeigt sich auch, wie gut die deutsche Wirtschaft dasteht - nur bei den Leuten, die diese Leistung eigentlich erbracht haben, den Arbeitern und Angestellten, kommt davon nichts an.ZitatOriginal geschrieben von VFBler
Denn Arbeit bekomme ich nicht indirekt durch den Staat Deutschland, sondern direkt durch meinen Arbeitgeber der nur hier ist weil er etwas Unternehmen will. Wen wir diese Rahmenbedingungen nicht bessern, werden weiter Unternehmer und Eliten dass Land verlassen. Und wer gibt uns dann noch Arbeit?Hast du eigentlich irgendwas mitbekommen in den letzten Jahren? Oder sind Zeitarbeit, prekäre Arbeitsverhältnisse, befristete Verträge, Outsourcing und all diese Dinge an dir vorbei gegangen?
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bernbayer,
das Versagen der rotgrünen Regierung Schröder ist kein Argument um damit Fehler der aktuellen schwarzgelben Koalition zu rechtfertigen. Die SPD wurde - und wird! - für die damalige, fehlerhafte Politik sowie ihr nach wie vor unklares Profil in der sozialen Ausrichtung mit entsprechenden Wahl- und Umfrageergebnissen bestraft. Ansonsten ist aber jetzt nicht mehr veränderbar was Schröder und Clement angerichtet haben. Die Glaubwürdigkeit der SPD ist folgerichtig im Keller und das wirkt noch lange nach.
Damit ist das Thema aber im Bezug auf die CDU / FDP erledigt. Die müssen ihren Mist schon selber verantworten und auch du kannst argumentativ nicht immer mit den Fehlern anderer kommen wenn es um die Fehler der aktuellen Regierung geht.HappyDay,
ob die Bundeswehr in Afghanisthan sein sollte kann man kontrovers diskutieren. Die Mehrheit der Bevölkerung war immer deutlich dagegen. International steht Deutschland seit der Wende aber auch in der Verantwortung und kann die Drecksarbeit nicht immer anderen Nationen überlassen, um selber nur mit Geld an westlichen Militäreinsätzen teilzuhaben.
Nur nachdem die Truppe jetzt in Afghanisthan stationiert ist und die Taliban aus der Regierung gejagt wurden, kann man jetzt nicht von einem Tag auf den anderen gehen bevor nicht entsprechende neue Strukturen geschaffen wurden. Dann muss man das, was begonnen wurde, auch ordentlich zu Ende bringen. Man kann lange diskutieren wie das gehen kann, auch ob es verfassungsgemäß ist wenn die Bundeswehr dort ist (was hat das mit Landesverteidigung zu tun?).
Aber: wenn du dich bei Menschen, die sich auskennen, informierst, sagt dir selbst der kritischste Experte, dass man jetzt nicht alles stehen und liegen lassen kann um zu gehen. Jetzt muss man die Sache mindestens ordentlich zu Ende bringen, weil sonst bricht dort komplettes Chaos aus und es wird noch schlimmer als vor Beginn der Militäraktion.
Belese dich bitte in dieser Sache, denn mit Prizipiendiskussionen kommt man da im Moment nicht weiter. Erstmal muss man die Sache pragmatisch lösen... -
HappyDay,
ich Vielem gebe ich dir Recht. Die Soldaten sofort aus Afghanisthan zurückholen geht aber schlichtweg gar nicht. Das sagen selbst scharfe Kritiker des Bundewehreinsatzes. Im Augenblick herrscht in dem Land völliges Chaos und eine gewisse, brüchige Stabilität kommt nur durch die Präsenz internationalen Militärs zustande.
Ob früher alles richtig gelaufen ist, dass die Lage ist wie sie ist, kann man kontrovers diskutieren. Dass die Taliban das Volk in diesem eh schon arg gebeutelten Land weiter massivst unterdrücken und ein völlig unkontrolliertes Ausbildungs- und Rückzugsgebiet des Terrorismus besteht war auch alles andere als eine Ideallösung.
Also egal ob man dort eingriff oder nicht, es ist immer halb falsch und halb richtig gewesen.
Jetzt aber muss man alles tun um die Verhältnisse so zu stabilisieren, dass ein Abzug möglich ist - und das wird ja im Grunde auch vorbereitet. Nur ist die Stabilität so dermaßen windelweich, die Taliban noch so aktiv und die afghanische Polizei so hintendran, dass man jetzt gar nicht einfach abrücken KANN.
Zu Guttenberg will - wie alle westlichen Armeen dort - mit der Bundeswswehr dort weg, ihm etwas anderes zu unterstellen trifft nicht seine Absicht. Nur muss man da in anderen Zeiträumen rechnen, in ein paar Tagen oder Wochen ist das nicht machbar.
Bzgl. der aktuellen Koalition stimme ich dir aber voll zu. Auch hier bei TT wurde damals kontrovers diskutiert und ich weiß noch, wie oft ich hier haargenau vor dem gewarnt habe, was dann eingetreten ist. Es war absolut absehbar, nur hat es die allermeisten nicht interessiert. Man wollte es nicht sehen - obwohl es sooooo klar war, was passieren würde.
Insofern denke ich auch bei sehr vielen entsprechenden Äußerungen, dass die Leute den Schlamassel zu Recht ausbaden und mit welchem Recht sie sich beschweren, nachdem sie vor etwas über 1 Jahr so vehement für schwarz-gelb argumentiert haben - jedes noch so gute Argument und jede Begründung ignorierend. -
Wie sieht es denn bei einer alten Miele aus?
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Zitat
Original geschrieben von THWS
Sorry - aber als Aussenstehender kannst du dir ein solches Urteil nicht erlauben.Natürlich kann ich das. Wenn man es nicht auf die Reihe bekommt ausreichende Vorräte zu beschaffen vermittelt es mir den Eindruck, dass wir in einem Deppenstaat sind. Der Winter kommt nicht plötzlich, die Größenordnung des Bedarfs an Streumitteln müsste jeder Straßenmeisterei für ihren Bereich bekannt sein. Dass es offenbar schwer ist ausreichende Mengen zu ordern weiß man auch im Mai, dann darf man eben nicht erst im August über Streumittelkauf nachdenken.
Die Anbieter müssten die Nachfrage befriedigen weil sie daran verdienen (GUT verdienen wenn die Nachfrage groß ist und die Preise gemäß der Verknappung ansteigen!) und die Einkäufer müssen so frühzeitig kaufen, dass noch genügend für sie geliefert werden kann. Zu spät bestellt, nichts mehr zu kriegen - Job schlecht gemacht. Egal ob auf der einen oder der anderen Seite. Es ist ein Armutszeugnis wenn man es in diesem Land nicht schafft den Bedarf des Winterdienstes zu decken.
ZitatOriginal geschrieben von THWS
Dass jetzt in einigen Gemeinden/Städten/Kreisen kein Salz mehr im Lager ist hängt nicht nur damit zusammen, dass bei der Dispo dort Vollidioten (
) sitzen, sondern die Lieferanten spielen da eine ganz entscheidende Rolle! Wenn ich rechtzeitig im August bestelle und dann bis Ende November nix geliefert bekomme (und zwar egal von welchem Lieferanten - war in ganz Deutschland das Gleiche), dann liegt die Schuld nur begrenzt auf einer Seite.
Man bekommt zwar momentan Salz her, auch zu akzeptablen Preisen, jedoch möchtest du gar nicht wissen wo das dann herkommt und vor allem welche Qualität das Salz hat...Wer dran schuld ist, ist für mich zweitrangig. Entscheidend ist, dass man es in Deutschland wiederholt nicht schafft den Bedarf an Streumitteln zu decken. Was machen die Verantwortlichen denn eigentlich den Rest des Jahres? Gehirn ausschalten und Probleme immer erst dann begreifen wenn sie da sind?
autares
So einfach kann ich hier nicht weg. Aber wenn die Möglichkeit gegeben wäre würde ich lieber gestern als morgen abdampfen. Schon mal die Statistiken über Auswanderung gelesen? Ich bin nicht der Einzige, der auswandert oder es tun würde wenn er einfach könnte. So verlieren wir vor allem die sog. Leistungsträger, was doppelt gefährlich ist. Das sollte den politisch Verantwortlichen zu denken geben...Im Augenblick investieren wir horrende Summen in die Ausbildung von Akademikern, am Ende eines Medizinstudiums z. B. hat der deutsche Steuerzahler etwa 1 Million EUR in Grundschule, Gymnasium und Studium gesteckt. Anstatt danach aber die Früchte genießen zu können, also dafür einen gut qualifizierten Akademiker zu haben, verlieren wir ihn nach Norwegen, in die Schweiz, nach Österreich oder Australien. Und da lacht man sich zu Recht schlapp darüber, denn die bekommen einen hochwertig ausgebildeten Spezialisten ohne einen einzigen Cent investiert zu haben. Und unserer Gesellschaft fehlt die Million und der gut ausgebildete Fachmann.
Großartig!
Aber zurück zum Thema des Threads. Die Berichterstattung nervt einen völlig ab. Es ist Winter, da fällt Schnee und es bildet sich Eis - fertig. So wie es im Sommer eben heiß wird. Schaut man sich die Medien an fragt man sich unweigerlich was passiert sein könnte, ob ein Krieg ausgebrochen ist...
Früher nannte man es schlicht "Winter" und stellte sich darauf ein. Heute ist es "Schneechaos" und es gibt Sondersendungen - und Schlagzeilen als regne ein lebensgefährlicher Fallout herab.
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Zu erfahren, dass dort so mit Mitarbeitern umgegangen wird, beeinflusst mich bei zukünftigen Entscheidungen für oder gegen einen Mobilfunkanbieter nachhaltig - und zwar zu seinen Ungunsten.
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Je nach Umständen des Verschwindens würde Person B sich auch strafbar machen wenn sie den Aufenthaltsort nicht verrät. Ich denke z. B. an eine Entführung etc.
Möglicherweise könnte B sich auch strafbar machen wenn sie A verrät, beispielsweise wenn B die Schweigepflicht in manchen Berufen missachtet.
In solchen Fällen (man könnte noch diverse andere Szenarien entwickeln) würde sich die Frage nach der ausgelobten Belohnung gar nicht erst stellen weil B sowieso schon so eine Pflicht zur Offenbarung / Verschwiegenheit hat.