Beiträge von Printus

    Ich finde den Lidl/Telekom-Vergleich nicht ganz passend weil das nationale Konzerne sind. Natürlich offenbaren die Datenskandale bei Lidl, Telekom, der Bahn, Penny und zahlreichen anderen, dass etwas gewaltig schief läuft in diesem Land.


    Die Wikileaks-Sache hat aber ein anderes Problem: bzgl. unserer Politiker ist es nur peinlich, wenn rauskommt, wie man sie einschätzt. In den arabischen Ländern kann es aber ungeahnte Folgen haben wenn z. B. offenbar wird, wie die - offiziell solidarischen - Nachbaarstaaten tatsächlich über den Iran denken. Da geht es dann, überspitzt formuliert, um Krieg und Frieden, um Menschenleben.


    Wenn Wikileaks Dinge veröffentlicht, die ansonsten unter den Teppich gekehrt würden und wo Aufklärung erforderlich ist - beispielsweise bei amerikanischen Übergriffen im Irak - finde ich das durchaus in Ordnung. So können sie meinetwegen auch Mauscheleien in den Banken oder bei Stuttgart 21 aufdecken. Oder meinetwegen den Kennedy-Mord aufklären oder andere Dinge, die wirklich von Interesse sind.


    Was im Falle der Depeschen geschah hat aber keinen notwendigen aufklärerischen Charakter. Es gibt keinen positiven Grund, warum diese Informationen in die Öffentlichkeit gebracht werden müssen. Es hat also nichts mit investigativem Journalismus zu tun und bringt keine vertuschten Wahrheiten ans Licht. Unter dem Strich schadet diese Veröffentlichung mehr als sie nutzt. Man will vermeintliche Offenheit schaffen und bewirkt das Gegenteil, denn in Zukunft werden sich Geheimnisträger dreimal überlegen ob sie ihr - vielleicht auch notwendiges - Wissen mit jemandem teilen.


    Anstatt mehr Offenheit zu bringen erzwingt Wikileaks hier für die Zukunft mehr Schweigen und Vertuschen.

    Aber was nützt ein liegendes Telefon wenn es dann in der Bedienung seniorenunfreundlich ist?


    Schau dir deswegen mal das Panasonic KX-TG6521GN an.


    Es steht zwar, hat aber ein sehr großes Display, große beleuchtete Tasten und im oberen Bereich eine Lampe, die den Ladevorgang anzeigt. Sollte das Gerät also nicht richtig in der Schale stehen erkennt man das sofort.


    Die Bedienung ist kinderleicht und fast selbsterklärend.


    Qualität super, Preis auch - es wäre ein rundum guter Kauf.

    Seit einem halben Monat tut sich in diesem Thread nichts mehr...


    Ein iPhone hatte ich nie und auch nie ein Android-Handy, deswegen fehlt mir die Vergleichbarkeit. Aber rein vom Gefühl her gewinne ich den Eindruck, dass die Apps für Bada-Handys sich sehr schleppend entwickeln. Standard-Anwendungen, deren Erscheinen man innerhalb weniger Tage erwartet hätte, sind nach wie vor nicht vorhanden.


    Müsste Samsung mehr Bada-Handys auf den Markt bringen, das Betriebssystem wie Google sein Android auch für andere Hersteller öffnen? Oder müssen wir einfach nur Geduld haben?


    Ich bin mit dem Wave S8500 als Handy sehr zufrieden und halte es nach wie vor für einen würdigen iPhone-Konkurrenten. Aber dann müsste sich bei den Apps etwas tun... Solange es da nur schläfrig vor sich hindümpelt werden die Bada-Smartphones nur austauschbare Handys bleiben, die ihr Potential als Smartphone nicht wirklich ausspielen können...


    Warum legt Samsung keine Wert darauf, Bada maximal zu pushen, damit sie sich neben Apple und Android als 3., feste Größe auf dem Markt etablieren?


    Und nebenbei: Die Übersichtlichkeit der angebotenen Apps ist IMHO suboptimal. Wenn ich mir die Apps mit Kies anschaue kann ich zwar Filter setzen, letztlich gewinnt man aber doch nicht so richtig den Überblick. Die Apps der 1. Seite schaut man vielleicht noch durch, aber das war's dann auch... Wie geht es euch da?

    Zitat

    Original geschrieben von Quindan
    Ich will ja nun wirklich nicht wieder mit Verschwörungtheorien um mich werfen


    Warum machst du es dann? ;)


    Zitat

    Original geschrieben von Quindan
    aber wenn die "Gefahr" bei diesem Laden wirklich so groß wäre, hätten die den schon längst dichtmachen lassen.


    Das Problem ist ja nicht DIESE Plattform. Man könnte auch jedwede andere Seite zum Anlaufpunkt für pikante Daten machen...


    Zitat

    Original geschrieben von Quindan
    Jeder mag das denken, was er will, und mein Gedanke ist, das es sich um gezielte Desinformationen handelt.


    Mit welchem Ziel? Wenn du eine solche Meinung vertrittst möchte ich auch gerne eine glaubwürdige Äußerung lesen wozu es dient und wer davon profitiert.


    Das sehe ich ebenso. Dieses Mal geht es nur um relativ harmlose Dossiers. Aber die Tatsache, dass deren Diskretion nicht sichergestellt werden, konnte beunruhigt einen.
    Zwar hat WikiLeaks bisher nur harmlose oder Dinge, die aufgedeckt werden sollten (Übergriffe im Irak) publik gemacht. Nur wer kontrolliert das? Wenn demnächst die Atomcodes der Amis im Internet stehen hört der Spaß auf. Wenn Journalisten eine Story aufdecken ist es die eine Sache, aber wenn WikiLeak einfach komplette Datensätze ins Netz stellt, ist es eine andere. Unter welcher öffentlichen Kontrolle steht diese Plattform?


    In den Unterlagen über deutsche Politiker steht nichts, was nicht jedermann auf der Straße auch denkt und was täglich in jeder Zeitung steht. So gesehen nicht unbedingt schlimm. Die Peinlichkeit ist, dass derartige Dinge öffentlich werden und vor allem auch, dass das amerikanische Außenministerium derart banale Einschätzungen vornimmt.


    Fällt denen nicht Dezidierteres ein als "Merkel ist selten kreativ"? Das ist Kindergarten-Niveau und man hätte eigentlich gedacht, dass die Einschätzungen der amerikanischen Außenpolitik mehr Tiefgang haben als solche Oberflächlichkeiten.

    Zuerst muss er natürlich die Medikamentenabhängigkeit in den Griff kriegen. Das wird nicht einfach, ist aber unabdingbar. Er steckt da in einer klaren Abhängigkeit, macht seine Leber kaputt und muss aus diesem Teufelskreis heraus.


    Wenn er nicht nur Frittenbuden-Erfahrung hat und ein fähiger Koch für Restaurants ist dürfte es wirklich kein großes Problem sein einen neuen Job zu finden. In der Gastronomie soll es zwar immer stressig zugehen, aber da dürfte es je nach Laden immer noch Abstufungen geben. Restaurants aller Kathegorien gibt es wirklich überall, Chancen sich zu bewerben daher wie Sand am Meer. Es müsste mit dem Teufel zugehen wenn da für ihn nichts Passendes dabei wäre, wo zugleich aber absehbar ist, dass man in ein gutes Team kommt und sich nicht bis zur Erschöpfung abrackert.


    Der Joker wäre wenn er ins Ausland geht. Fast überall um uns herum werden ältere, erfahrene Mitarbeiter - anders als in unserer Bananenrepublik - wertgeschätzt. Das Gehalt ist meist höher und die Arbeitszeiten kürzer als in Deutschland. Da sollte er sich mal informieren, wie die Arbeitsbedingungen und Möglichkeiten in verschiedenen Ländern sind, z. B. in Österreich, der Schweiz oder skandinavischen Ländern.

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    Original geschrieben von chung77
    Ich habe daraus gelernt und bin nur noch mit Richtgeschwindigkeit unterwegs, sobald ich nicht alleine auf der Autobahn bin. Ist 1. spritsparender und 2. ist der Zeitvorteil vernachlässigbar.


    Cool! Finde ich echt prima! :top:


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    Original geschrieben von chung77
    Nun ja... hätte, wäre, wenn. Der Unfall ist passiert. Wäre noch zu erwähnen, dass die Feuerwehr, die ich NICHT gerufen hatte, meinen Wagen nicht weggeräumt hatte und auch keine ausgelaufenen Flüssigkeiten binden bzw. aufräumen musste, weil nichts ausgelaufen war und keine Teile verteilt wurden.


    Die Feuerwehr räumt auch keine Unfallwagen weg, das macht immer der Abschleppdienst. Ob die Feuerwehr nun wirklich Plastik-, Metall und Glassplitter beiseite geräumt hat oder nicht ist nicht so ganz entscheidend. Klar macht das meistens der Abschleppdienst. Das Schwergewicht der Feuerwehr liegt auf der Rettung und Bergung.
    Da aber bei der Alarmierung niemand genau weiß, wie schlimm es vor Ort wirklich ist wird immer eher großzügig alarmiert. Das bringt dann - wie in deinem Fall - mit sich, dass das Aufgebot sehr groß erscheint. Ist aber besser als wenn irgendein Verkehrsteilnehmer die Sache unterschätzt und die ersteintreffenden Kräfte vor Ort merken, dass es schlimm ist und weitere Kräfte zeitraubend nachalarmiert werden müssen, während den Verletzten die Zeit wegrennt.


    Die Feuerwehr wurde angesichts der Schwere des Unfalls alarmiert und damit fällt die Gebühr an. Großes Glück, dass du nicht so schwer verletzt warst wie die Unfallspuren andeuteten und Pech, dass damit eine Rechnung auf dich zukam...


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    Original geschrieben von chung77
    Mein Fahrzeug war nur Teilkasko versichert, weil der Wagen einen aktuellen Zeitwert von unter 10.000Euro hatte. Eine Reparatur hätte - laut Gutachten - über 15.000Euro gekostet - somit also ein wirtschaftlicher Totalschaden.


    Eine Vollkasko lohnt weit häufiger als man denkt. Und unter Teilkasko würde ich nicht mal eine Rostlaube versichern. Die paar EUR Aufpreis gegenüber einer reinen Haftpflicht stehen fast nie in einem sinnvollen Verhältnis zu den Mehrleistungen im Falle eines Falles.


    Zitat

    Original geschrieben von chung77
    1.400Euro für diesen Feuerwehreinsatz sind schon eine menge Holz. Aber vielmehr geht es mir ums Verständnis. Seit wann gibt es diese Art von Rechnungsstellung


    Ist ne Menge Holz, aber siehe es mal so: was hättest du gezahlt wenn 30 Handwerker 2 Stunden mit Spezialwerkzeug und Anfahrt für dich im Einsatz gewesen wären?


    Kostenfrei sind Rettung und Bergung aus unmittelbarer Gefahr, alles andere kostet. Zwar sind hier keine Betriebsstoffe ausgelaufen, es hätte aber passieren können. Die Bereitstellung war da... wären da erstmal 50 Liter Benzin und 5 Liter Öl ins Erdreich versickert und man hätte das abtragen müssen wäre noch eine ganz andere Rechnung gekommen als in dem Fall, wo die Feuerwehr das verhindert - oder bereit steht um es ggf. zu verhindern.

    Bei den Tieren gibt es offenbar verschiedene Regelungen. Manchmal ist das bei den kostenlosen Szenarien erfasst, an anderer Stelle gehört Tierrettung in den Bereich der "Betriebsgefahr" wenn man ein Tier hält. Mitunter werden noch Unterschiede zwischen Luxustieren und anderen gemacht.


    Unstrittig ist aber, dass Fahrzeughalter in diesem Zusammenhang hier für ihr Fahrzeug haften, egal ob sie an einem Unfall schuld sind oder nicht.

    Re: Re: Re: Saftige Rechnung für Feuerwehreinsatz erhalten


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    Original geschrieben von schnibbel
    Ich finde, der Tonfall hier ist teilweise unter aller Kanone. Jeder mögliche Kleinkram wird hier mehr oder weniger friedlich geklärt, aber sobald es um irgendetwas mit 4 Rädern geht, übertreffen sich alle.


    Und es kommen dann auch immer welche, die gleich Schweißausbrüche kriegen wenn eine Diskussion mal etwas engagierter wird.


    Ich finde es eher lächerlich wenn die Meinung vertreten wird "Politik- und Autothreads gehen hier bei TT nicht" oder "Her mit dem Schloss!" Meine Güte, hier im Forum tummeln sich hauptsächlich intelligente Menschen, und nur weil es manchmal etwas "lautstärker" zugeht muss man nicht immer gleich jede kontroverse Diskussion abwürgen.


    Zitat

    Original geschrieben von schnibbel
    Und ja, wenn die Feuerwehr eine Katze kostenlos aus einer Baumkrone "rettet", ein Einsatz bei einem Verkehrsunfall aber 1.400€ kosten soll, ohne dass überhaupt die tatsächliche Notwendigkeit für diesen Einsatz vorlag, dann läuft gewaltig was schief.


    Ich hatte das weiter vorne schon mal erklärt. Es hat mit der Gefährdungshaftung zu tun. Bei "Gefahr im Verzug" und der Rettung von Menschenleben oder hohen Sachwerten arbeitet die Feuerwehr kostenfrei.
    Wenn sie aber Arbeiten erledigen muss, die sich aus einer Betriebsgefahr heraus ergeben, wird das in Rechnung gestellt.


    Deswegen kostet ein Einsatz Geld wenn Aufräumarbeiten an einer Unfallstelle stattfinden, auslaufende Betriebsstoffe beseitigt werden oder auch genauso wenn eine Katze aus einer Baumkrone gerettet wird - auch das wird möglicherweise kostenpflichtig.


    Google bitte nach "Gefährdungshaftung", dort wird es erklärt. Obendrein wird auch erklärt, dass sich die Feuerwehr völlig zu Recht an Chung hält weil er gesamtschuldnerisch haftet. Es spielt für den Gebührenbescheid der Feuerwehr keine Rolle, wer an dem Unfall Schuld trägt.