das Problem mit dem Festnetzersatz kenne ich auch bei meinen älteren Herrschaften.
Genau, zwei mal die Rufnummer eintragen; einmal mobil und einmal Festnetz. Dann noch das Problem, dass die Ortsvorwahl mit gewählt werden muß...
Bei einer Person, welche auch unbedingt die Festnetznummer übertragen will, habe ich auch simquadrat verwendet. Das ist seit langem der einzige Anbieter, welcher die Festnetznummer beim Mobilfunkanruf überträgt.
Bei einer zweiten Person verwenden wir auch einen Vodafone Festnetzersatz. Da ist eine Festnetzflat für 10€ inklusive. Aber im Bekanntenkreis kann man das einigen Personen nicht klar machen, dass sie dennoch die Festnetznummer anrufen können. Das geht sogar so weit, dass Anrufe nicht angenommen werden, weil sie eine Kostenfalle befürchten, wenn sie nicht die Ortsvorwahl des Anrufers im Display sehen.
Deshalb habe ich im Telefonbuch für diese wenigen Personen ein Callthrough (z.B. über http://www.callingcredit.com) eingerichtet.
Bei Vodafone gibts noch einen Pferdefuß mit den Callthrough-Einwahlnummern: viele sind von der Festnetzflat ausgeschlossen. Aber das habe ich mit einer persönlichen Sipgate-Einwahlnummer gelöst, welche nicht in einer Blacklist steht.
Bei einer dritten Person hatte ich ein Huawei B970 verwendet und einen SIM-Dialer (BB09) mit der SIM eingelegt. Dieser hat automatisch Callthrough mit Festnetzübermittlung ausgeführt. Damit waren auch Mobilfunkanrufe inklusive. Zudem konnte ich einstellen, dass bei Fehlen der Vorwahlnummer automatisch die örtliche Vorwahl beim Wählen mit vorangestellt wurde.
Der Vorteil der generellen Callthrough-Lösung ist, dass man hiermit auch gleich die günstigste Festnetzvariante ohne Flat buchen kann. Und wenn der Nutzer noch fit ist, kann man ihm vielleicht auch beibringen, die Callthrougfunktion des Telefons zu nutzen, ohne es technisch (mit Fritzbox callthrough o.dgl.) zu erzwingen.