Wenn ich etwas schnell benötige, dann mache ich einen Screenshot von der Überweisung, schicke den per Mail und in den allermeisten Fällen schickt der Händler dann den bestellten Artikel direkt ab. Ist ja auch risikolos, da man Überweisungen nicht (so einfach?) rückgängig machen kann. Wenn der Händler sich nicht drauf einlässt, akzeptiere ich das, werde aber bei dringenden Lieferungen (oder auch, wenn ein kulanter Händler ähnlich günstig ist) nicht mehr auf ihn zurückgreifen.
Man könnte ja auch bei Spezial-Angeboten mit dem Screenshot bzw. einem Scan der von der Bank gestempelten Überweisung arbeiten: Muss man eben innerhalb von 24 Stunden eine Mail verschicken. Vorteil ist ein schneller Versand (nach Eingang des Screenshots), eine zwngsläufig schnelle Überweisung und eine schnelle Übersicht über die "bestelltabernichtabhgeholt" Ware. Nachteil ist natürlich die Fälschbarkeit von Bildern...
Aber das ist ja über den Strafbestand des Betrugs recht schnell mit einer Strafanzeige ggf. abgedeckt (einfache Beweisführung: eMail-Ausdruck und Kontoauszug)...
EDIT: BTW: Bei allem nichtbenehmen von TTlern gegenüber ihren Händlern, sollten diese nicht vergessen, dass hier DAS Umsatzpotential überhaupt sitzt. Wo sonst gibt es Leute, die in der Woche teils 2 Handys kaufen. Und wo Licht ist, da ist eben auch Schatten... Und Abnutzungsgebühren darf man doch nehmen laut Fernabsatzgesetz, wenn z.B. die Displayfolie ab ist. Wenn das konsequent gehandhabt wird, überlegt man sich, ob man es zurückschickt oder zu eBay reinsetzt. Und wenn das Handy nicht merklich gebraucht ist, wird´s in den allermeisten Fällen eh als neu vertickert. 