Beiträge von Abakus

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    Original geschrieben von Georgy Bush
    So war sein Vater einer von Davids nachkommen, und rein Genetisch, war Jesus nun ebenso nachkomme Davids.


    Genetisch ist Jesus eben gerade nicht Nachkomme Davids oder willst Du jetzt wirklich die unbefleckte Empfängnis leugnen? :eek: ;) Darum geht es in den Stammbäumen aber auch gar nicht... ;)



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    Ungereimtheiten in den Stammbäumen wären mir ganz neu. Ich wäre dir, Brainstorm, dankbar, wenn du mir einmal die genauen Lücken und Ungereimtheiten aufzeigst, wo du meinst, das ein Fehler vorhanden ist.


    # Stammbaum Jesu nach Matthäus 1: Abraham - Isaak - Jakob - Juda (Frau: Thamar) - Perez - Hezron - Ram - Aminadab - Nachschon - Salma (Frau: Rahab) - Boas (Frau: Ruth) - Obed - Isai - David (Frau: Gattin des Uria: Batseba) - Salomo - Rehabeam - Abia - Asa - Jehoschafat - Joram - Asarja - Jotham - Achas - Hiskijahu - Manasse - Amon - Joschijahu - Jechonja - Schealthiel - Serubbabel - Abihud - Eljakim - Asor - Zadok - Achim - Elihud - Eleasar - Mattan - Jakob - Josef, der Mann Marias


    # Stammbaum Jesu nach Lukas 3 (Anmerkung:Reihenfolge geht hier eigentlich von Jesus rückwärts; sie wird in der folgenden Aufzählung umgekehrt, um den den Vergleich mit Matthäus zu erleichtern.) Gott - Adam - Seth - Enos - Kenan - Mahalaleel - Jared - Henoch - Methusalah - Lamech - Noah - Sem - Arphachsad - Kainam - Selah - Heber - Peleg - Regu - Serug - Nahor - Thara -



    So, ab hier wird´s dann interessant: Abraham - Isaak - Jakob - Juda - Perez - Hezron - Arni - Admin - Amminadab - Nachschon - Salma - Boas - Obed - Isai - David - Nathan - Mattatha - Menna - Melea - Eljakim - Jonam - Josef - Juda - Simeon - Levi - Matttath - Jorim - Elieser - Jesus - Er - Elmadam - Kosam - Addi - Melchi - Neri - Schealthiel - Serubbabel - Resa - Jochanan - Joda - Josef - Semein - Mattathias - Maath - Naggai - Hesli - Nahum - Amos - Mattathias - Josef - Jannai - Melchi - Levi - Mattath - Eli - Josef


    Die Abweichungen darfst Du jetzt selber suchen... ;)


    Auf die Blutgerinnung warte ich übrigens auch noch. Oder war die Behauptung "so viele Zufälle kann es in einem komplexen System nicht geben" schon alles? Das macht die Sache für die Gegenargumentation einfach: "Es kann so viele Zufälle geben." ;)


    EDIT: Das mit dem Eis ist jetzt allerdings wirklich der Brüller. An dieser Stelle ist wohl jede weitere Argumentation zwecklos, wenn selbst einfachste Naturgesetze nicht verstanden werden oder werden wollen, macht die Diskussion wirklich keinen Sinn, denn an dieser Stelle fehlt es ganz offensichtlich an der Möglichkeit der einen Diskussionsseite, sich in die andere einzudenken. Ich denke, zumindestens ich bin an dieser Stelle raus. Hoffentlich kann ich mich beherrschen... :rolleyes:

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    Original geschrieben von andi2511
    Die NPD hat in SH Gottseidank ja nichtmal 2% bekommen und ist daher hoffentlich keine "Gefahr" ...


    Der Zugewinn von 3% kann (in diesem Falle) leider sehr schnell gehen. Die CDU hat seit der letzten Wahl ja auch 5% gewonnen...


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    BTW: die "ausländische Minderheit" ist doch sicher nur eine dänisch-/friesisch-stämmige Minderheit mit deutschem Pass, oder?


    Das ist natürlich richtig. Aber die rechten Politstrategen werden das genau so vorbringen wie ich es vorgebracht habe. ;) :(

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    Original geschrieben von Georgy Bush
    Ob der Körper nun gegen Kranheiten Immun wird, oder die Krankheitserreger gegen Medikamente, ist vom Prinzip das gleiche. Er Produziert Anti Batkerien, gegen die Krankheitserreger, kann genauso auch gegen die Medikamente die er ja als ebensolche Krankheitserreger sehen kann, auch Immunisieren.


    Nein, das ist jetzt leider schon so fehlerhaft, dass nicht nur der Schluss der Argumentation falsch ist, sondern schon das eingebrachte Wissen. Antikörper des Menschen und Resistenz bei Bakterien ist weder das gleiche Prinzip, noch produziert der Körper Anti-Bakterien noch immunisiert der menschliche Körper gegen Medikamente. Du hast keine Ahnung, wovon Du redest, also lasse es lieber. ;)



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    @ Abakus: Nur leider weiss ich von keiner solchen Entwicklung, wo sich Positive Mutation durchgesetzt hat und es fortleuafend so weiterging.


    Na, wie wäre es alleine mit der Entwicklung des Menschen vom Urmesnchen hin zum Homo sapiens? ;) Oder nehmen wir nur ein konkretes Beispiel aus der jüngeren Vergangenheit: Die Sichelzellanämie. Entstanden durch eine Punktmutation in der Hämoglobin codierenden DNA ist es eigentlich eine Krankheit, die die roten Blutkörperchen schwerer durch die kleinsten Blutgefäße gehen lässt. Allerdings ist mit der Mutation auch eine gewisse Resistenz gegen Malaria verbunden. Das ist ein Selektionsvorteil und die Zahl der an Sichelzellanämie "Leidenden" steigt in Malaria-Gebieten stetig an. Das Gegenteil wird wohl passieren, wenn die Malara mal ausgerottet wird, dann wird es wieder ein Nachteil sein, Sichelzellanämie zu haben...


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    Ich kann es nur nochmal sagen: Mutation und damit verbunden der Informationsgewinn ist noch nie Wissenschaftlich festgellt worden (dies sagt vielleicht nur die HIstorische Wissenschaft, die jedoch keine Operative Beweise liefern kann, sondern auf reinen Vermutungen basiert).


    Das ist falsch. Nehmen wir dann doch die Bakterien: Man hat auch schonmal eine sich entwickelnde Resistenz beobachtet ohne dass vorher das Resistenz-Gen vorhanden war. Man hat dabei halt nur die Mutationsrate durch UV-Licht an wenig vergrößert, damit man das Experiment etwas schneller als in Jahrmillionen durchführen konnte. Dass UV-Licht Mutationen hervorrauft, ist ebenfalls bewiesen (Hautkrebs durch Sonne). Dass Mutationen auch spontan entstehen auch (Krebs ohne Sonne). Nicht, dass wir uns missverstehen: Nur die entstehende Antibiotikaresistenz im Körper bei Antibiotikagabe ist in der Regel nicht durch Mutation, sondern durch Genaustausch entstanden. Das ist die ungenaue Argumentation hier im Thread... ;)

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    Original geschrieben von N00dles
    Was ich allerdings sehr heftig fand (und immer noch finde) waren die Warnungen an die SSW bzw. die Dänische Minderheit bzgl. Ressentiments bei "der falschen Wahl" des Koalitionspartners. Das war doch SEHR peinlich. :flop: :flop:


    Naja, ich bin mir leider (!) ziemlich sicher, dass, sollte eine ausländische Minderheit einer politischen Minderheit zur Mehrheit verhelfen, es bei der nächsten Wahl keine allgemeine Freude über das schlechte Abschneiden der braunen Parteien gibt. :(


    Die Warnungen kamen ja auch aus dem "neutralen" Lager der Politforscher.

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    Original geschrieben von AdministratorDr
    Lange Zeit wurde der Blinddarm als überrest der Evolution gesehen, aber auch der hat eine Funktion, wie jetzt bewiesen werden konnte.
    Klick


    Das allerdings ist schon etwas länger bekannt als "jetzt"... ;)


    N00dles


    Die "Entwicklung" einer Antibiotikaresistenz bei Bakterien ist wie schon gesagt ein schlechtes Beispiel. Hier liegt keine (!) Mutation vor schon gar nicht aus "freiem Willen" des Bakteriums. Jedenfalls nicht bei jedem Bakterium, das die Information neu erhält. Irgendwann muss selbstverständlich schon einmal eine Mutation statt gefunden haben, nur passiert das eben (für gewöhnlich) nicht bei den Bakterien, die nicht auf ein Antibiotikum ansprechen. Diese erhalten die Information durch Austausch von antibiotikaresistenten Bakterien. Wieder mal ein Beispiel für ungenaue Argumentation und daraus entstehende Angriffspunkte... ;)


    @ Georgy Bush


    Wenn es so wäre, dass Mutation immer nur Verlust und nie Gewinn bedeuten würde, würde die Evolution wohl anders herum laufen: das höchst enzwickelte Lebewesen wäre initial und würde primitivere Formen hervorbringen... ;)


    Du hast recht damit, dass kein Lebewesen aus sich selbst Erbinformation verändern kann. Das passiert durch zufällige Mutation. Wenn diese Mutation positiv war, setzt sich das neue Lebewesen durch (positive Selektion). Ist die Mutation negativ (was sicherlich viel häufiger vor kommt, Stichwort "Krebs" z.B.), setzt sich das Lebewesen nicht durch (negative Selektion), weil es unterlegen ist. Solche Mutationen verschwinden entsprechend schnell, da das Lebewesen z.B. stirbt (s. Krebs)...

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    Original geschrieben von Georgy Bush
    Wenn ihr hier des öftern von Mutation und Selektion sprecht: Mutationen haben nachweislich in unserer Natur noch nie zu Verbesserungen und Gewinn von Information geführt.
    Mutation geht immer mit einem Verlust von Information, im besten Fall jedoch mit einem Stagnieren einher.


    Das ist definitiv und nachweislich ;) falsch. Natürlich kann durch Mutation ein nützliches Gen entstehen. Und natürlich kann auch durch den Verlust eines Genes ein" Gewinn" entstehen. Und natürlich kann durch zufällige Mutation auch so etwas komplexes wie das Blugerinnungssystem entstehen. Auch sind die "komplexen Abläufe, die ein Lebewesen" steuern im Lebewesen selber, in seiner DNA enthalten. Dafür muss ich kein Buch zitieren, Du kannst jedes X-beliebige Biologie-Lehrbuch nehmen und wirst diesen Sachverhalt bestätigt sehen. ;)


    Im Übrigen wird ja auch in dem von Dir zitierten Abschnitt wieder einmal nur behauptet, nichts bewiesen. Und die Argumentation ist nicht religiös, sie ist Pseudowissenschaftlich, insofern bräuchte man dann schon an dieser Stelle den wissenschaftlichen Gegenbeweis... ;)

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    Original geschrieben von andi2511
    Das wiederum wäre ja nun ein völlig instabiles Mehrheitsverhältnis und würde einer faktischen Regierungsunmöglichkeit schon ziemlich nahe kommen.


    Auf der einen Seite hast Du recht, auf der anderen Seite würde es der eigentlichen Funktion eines Parlamentes als freies Diskussions- und Entscheidungsgremium unabhängig von Regierungen und Koalitionen ziemlich nahe kommen... ;) Ist halt schade, dass Sachpolitik in D nicht möglich ist und die Koalitionsregierungen immer die Regierung abnicken und die Oppositionsparteien immer contra sind... :(


    Überspitzt ausgedrückt: Da könnte man auch eine kleine Regierung (alle Sitze für die Partei mit den meisten Stimmen) wählen und sich das Parlament schenken.

    Dazu kommt, dass der SSW unter Normalumständen nicht im Landtag säße. Würde für ihn wie für alle anderen Parteien die 5%-Klausel gelten, hätten CDU-FDP eine Mehrheit...


    Und eine Tolerierung von Rot-Grün durch den SSW wäre ja tatächlich eine Tolerierung der Minderheitenkoalition. Anders sähe es freilich aus, wenn der SSW Koalitionspartner würde, dann gäbe es ja eine richtige Mehrheit. Aber wenn der SSW nur toleriert, sollte er sich meiner Meinung nach bei personellen Entscheidungen enthalten und bei der Sachpolitik die jeweilige Koalition, die seine Politik am ehesten unterstützt, tolerieren.


    Dingens


    Sehe ich nicht so, dass es einen Wählerwillen SPD/Grüne/SSW gibt, da ja Heide Simonis gesagt hat, sie würde nicht vom SSW toleriert werden wollen. Es könnte ja gut sein, dass 745 Dänen unter diesen Umständen "ihre" Partei gewählt haben, aber den Politikwechsel wollten und unter anderen Voraussetzungne Schwarz-Gelb gewählt hätten...

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    Original geschrieben von Christian
    OK, dann halte ich aber beides für gleichwertig, da Mutation ohne Selektionsdruck auch keinen weiteren Effekt hat.


    :) Genau, alle Faktoren der Evolution sind gleichwertig, man kann es nur mit dem Gesamtpaket erklären, nicht mit Teilaspekten und sie kann als solches auch nur funktionieren. Das war es, was ich in dem von Dir zuerst zitierten Posting sagen wollte... ;)