Beiträge von Abakus

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    Original geschrieben von Georgy Bush
    Na dann, lieber Medizinmann, erkläre es mir bitte.


    Wie wäre es, wenn Du zunächst mal erklärst, welchen Faktor bei der Blutgerinnung Du nicht verstanden hast... ;)

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    Original geschrieben von Christian
    Das hat Schnorrer2k ja bereits gesagt, letztlich aber ist Selektion der entscheidende Bestandteil von Evolution. Fände keine Selektion statt, gäbe es auch keine Evolution.


    Der entscheidende Faktor ist wohl eher die Mutation, denn ansonsten könnte Selektion gar nicht stattfinden, oder? In Australien (Beuteltiere) gab es z.B. ja nur Evolution zum heutigen Ergebnis, weil eine Selektion (durch Plazentatiere) eben nicht stattfand... ;)

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    Original geschrieben von andi2511
    Damit habe ich auch persönlich überhaupt kein Problem, nur ist dann natürlich ein Legitimationsproblem in dem Moment vorprogrammiert, in dem man schlüssig vorgebrachte und durch viele Indizien untermauerte Quasi-Beweise der Wissenschaft alleine mit einem Glauben im Sinne des Wortes anzweifelt. :)


    Das hast Du richtig erkannt. Und deswegen geht hier (und auch anderswo), fast jede Diskussion um Glauben in die Hose. ;) Man kann max. "ohne Endergebnis" diskutieren, das aber nur wenn sich beide (!) Seiten in die Standpunkte der Gegenseite einfühlen können. Und das ist bei überzeugten Atheisten oder fundamentalistischen Gläubigen sicherlich schwerer als bei Raucher und Nichtraucher. Wenn die Diskussionspartner es nicht schaffen, dann kommt hier bei TT da Schloss und im richtigen Leben die Faust... ;)


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    Da ja auch in den Worten Glaube und Wissen-schaft schon direkte Hinweise zu sehen sind, können imho beide Theorien aber eben nicht im direkten Vergleich gesehen werden,


    In Deinem EDIT hast Du das nochmal schön fomuliert.


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    aber ich erkenne in diesem Thread eher die Tendenz, wissenschaftliche Beweise oder Quasi-Beweise (und hier die Bitte: verlangt nicht, diese hier im Thread erneut zu erbringen) seitens der Kreationisten zu negieren als andersherum, den Glauben zu verurteilen.


    Soll man denn den Glauben verurteilen, oder wie darf man das verstehen? ;)


    Verstehe mich nicht falsch, ich glaube an die Evolution. Der letzte Abschnitt meines vorherigen Postings bezog sich nicht auf die Negierung der wissenschaftlichen Evolutionsbeweise. Nur in diesem Thread wurde leider so gut wie noch keiner dieser Beweise korrekt dargestellt, was entsprechende Angriffsfläche bietet. Der Unterschied zwischen Glaube und Wissenschaft ist nämlich auch, dass die Gläubigen für ihre Argumentation nur "richtig" glauben müssen, die Wissenschaftler müssen es richtig wissen... ;) Und da ich kein Biologe oder sowas, sondern da nur quasi "Nebenfächler" bin, werde auch ich mich hüten, hier nochmals einen Evolutionsbeweis zu starten. ;)


    Wie aber aus dem Link ersichtlich (ich glaube der Vatikan hat damals schon einfach meine Position übernommen :D): Ich glaube an die Evolution bis zum Urknall. Aber wer hat den Urknall gemacht? Diese energiereiche Masse an Atomen, die dann auseinander geflogen ist? Da hat die Wissenschaft keine Antwort und die Urknall-These wurde ja auch nicht erst gestern entwickelt. Der eine erklärt es sich mit Außerirdischen, die anderen mit Gott wieder ein anderer mit einer Maschine, der nächste sagt offen, dass er es nicht weiß. Aber ist da der Unterschied wirklich so groß? ;)


    EDIT: Georgy Bush


    Auf die Argumentation mit der Blutgerinnung bin ich allerdings gespannt, denn da bin ich ja dann doch wieder "vom Fach"... ;)

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    Original geschrieben von andi2511
    Und die Beantwortung dieser Frage mit einem Verweis auf eine universale Gottheit ist schlüssiger? Damit lässt sich wie mit der Matrix wirklich am Ende der Argumentationskette nun alles erklären, rechtfertigen und legitimieren und der Gegenbeweis wird niemals und durch niemanden erbracht werden können, insofern ist es doch ziemlich billig, sich auf die "beweis mir halt das Gegenteil"-Postition zurückzuziehen und aus dem Nichtbeweis oder der Nicht-Erklärung der "Gegenseite" den Beweis für die eigene Argumentation zu ziehen. ;)


    Das liegt an der gegebenen Assymetrie der jeweiligen Argumentationen: die Naturwissenschaft lebt von Experimenten, von Beweisen. Alles, was nicht bewiesen ist, ist eine Hypothese, der Glaube der Wissenschaftler, die sie aufgestellt haben. Naturwissenschaft wird aus ihrem eigenen Verständnis aber erst gültig, wenn sie bewiesen ist. Bei Religion ist das etwas anders: Gott kann man nicht beweisen, das ist inzwischen ja allgemein anerkannt. Religion lebt von Hypothese und wird in ihrem eigenen Verständnis schon gültig durch den Glauben derjenigen Menschen, die ihr anhängen. Die Naturwissenschaft muss also den Beweis über ihre Thesen erbringen, die Theologie nicht...



    Im Übrigen lässt es sich auch als überzeugter Naturwissenschaftler und gläubiger Christ ganz gut leben...


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    Der Beweis, daß ich die Wiedergeburt von Jesus bin ist doch auch nicht automatisch dadurch erbracht, daß mir keiner das Gegenteil beweisen kann, oder? ;)


    Nein, aber der Nicht-Beweis Gottes m konkreten Fall ist bedeutend einfacher. In diesem Fall bräuchte man dafür zwei starke Bretter und ein paar Nägel... ;)


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    Original geschrieben von BigBlue007


    In der Tat - das verwundert mich auch extremst...


    Mich verwundert eher, dass die großen Evolutionsvertreter in einem Technik-Forum ihre Argumentation derart holprig und in Details oft falsch rüber bringen, dass es so viele Angriffspunkte gibt...


    Die Schmetterlinge sind z.B. definitiv nur ein Beweis für den Teilaspekt "Selektion" - man müsste dann doch schon alle Teilaspekte einzeln aufzeigen. Die Mitochondrien-Theorie ist sicher richtig - aber das leigt in erster Linie an der dort vorhanden DNA und der besonderen Art von Ribosomen. Die Doppelwand kann damit dann erklärt werden, aber sie erklärt nicht selber. Und auch die Antibiotika-Resistenz ist kein Beispiel für Evolution, nicht mal für Selektion, da die Resistenzgene zwischen den Bakterien einfach übertragen werden und keine Neumutation vorliegt.*) Das Zeugen eines Kindes bzw. die Rekombination von Genen in einer Keimzelle wäre unter diesen Umständen dann ebenfalls "Evolution". In der Tat ist dies aber nur eine von mehreren notwendigen Voraussetzungen für Evolution, noch keine Evolution selbst und damit natürlich auch kein Beweis für diese. Und nicht zuletzt der immer wieder auftauchende Hinweis, dass sich Tier XY seiner Umwelt angepasst hat. Das ist definitiv falsch, es gibt keine gerichtete Evolution. Alle Mutationen sind rein zufällig, nur durch die Selektion (s.o.) setzt sich das besser angepasste Tier durch. Das bedeutet aber keineswegs, dass das Tier dann optimal angepasst ist. Und insofern ist natürlich auch die Aussage, dass sich aus einem Vogel im ewigen Eis in Jahrmillionen ein Pinguin entwickelt absurd. Sicher wird sich ein jedes Tier in den nächsten Millionen in sich verändernden Lebensräumen verändern, aber wie, das wissen wir nicht.


    *) EDIT: Teilweise ist es doch ein Beweis für Evolution, da die Gene zwischen allen Arten von Bakterien übertragen werden können und es somit ein Anhaltspunkt ist, dass es einen gemeinsamen Ursprung gibt. Aber ich unterstelle dem Verfasser jetzt mal ganz dreist, dass er das weder wusste noch hier darstellen wollte - gesagt hat er es jedenfalls nicht...

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    Original geschrieben von HeDu
    Hallo,
    ich würde auch gern mein S700i online selbst updaten, aber auf der
    SonyEriccson-Homepage kann man dies beim S700i aber nicht auswählen.
    Einen Link wie beim P910i habe ich nicht gefunden.


    Richtig. Zur Zeit wird für das S700 ganz offenbar kein Update-Service angeboten.

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    Original geschrieben von subbasebbel
    Ich finde 98% besser, weil dann fehlen entscheidene 2%, bis ich zwangsweise dran glauben muss, weil es dann beweisen wäre. denn solangs keine 100% gibt ist für mich nichts bewiesen ;)


    Wären es 100% wärst Du wohl ein Affe, oder? ;)

    Was die USB-Geschichte betrifft, hätte man aber ohne Probleme einen richtigen Mini-USB-Anschluss an die Seite bauen und den alten Connector lassen können, wie das anscheinend beim K600i auch gemacht wurde. Dann wäre es auch wirklich vereinfacht, da man ein x-beliebiges Kabel nehmen könnte... ;) Alternativ hätte man sicherlich auch den alten Anschluss entsprechend modifizieren und schneller machen können und die äußere Form so lassen können, damit es abwärtskompatibel ist. Ich kann ja auch einen USB 1 Stecker in eine USB 2 Buchse tun... ;)


    Fortschritt ist schön und gut und lobenswert, die Umsetzung aber ist miserabel.