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Erst mal zur Frage "Wie beschaffe ich meine Hardware": Die Netzbetreiber verschenken nichts, und falls doch sind die dabei angebotenen Tarife nicht zu gebrauchen. Nur bei wenigen Ausnahmen kann es sich lohnen, die Hardware zusammen mit dem Wunschtarif zu erwerben. Generell faehrst du aber besser damit, ggf. eine Auszahlung des Haendlers in Anspruch zu nehmen, und dann das Handy dort und dann zu kaufen, wie's dir am besten passt.
Bist du mit dem Netz von o2 zufrieden? Falls ja koenntest du ggf. mit einer Multi-SIM ein wenig Geld sparen. Du buchst nur einen einzigen Vertrag, erhaeltst dazu dann aber mehrere SIM-Karten. Da wuerde sich der o2 Blue 100 anbieten - 120 Minuten in alle Netze, SMS-Flat in alle Netze, Sprach-Flat zu o2 und ein 300-MB-Datenpaket gibt's fuer 20 EUR. Fuer 5 EUR zusaetzlich kannst du ein 1-GB-Datenpaket buchen. An Subvention gibt's ca. 8 EUR/Monat, allerdings moechte o2 keine Auszahlung, sodass du hierfuer tatsaechlich verguenstigte Hardware in Anspruch nehmen solltest. Angebote dazu findest du im Werbeforum.
Alternative: FYVE (Vodafone, Prepaid). Hier zahlst du fuer SMS/Telefonie nur was du tatsaechlich nutzt, die Einheit kostet 9 Cent. Es gibt Datenpakete (150 MB fuer 5 EUR, 500 MB fuer 10 EUR), aber keine Multi-SIM. Du muesstest also fuer den Netbook eine 2. SIM kaufen.
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Original geschrieben von HHI
Du berücksichtigst aber den Faktor "netzinterne Telefonate" nicht! Bei einem NB mit vielen Kunden telefonieren vermutlich auch viele nur netzintern - dafür zahlt der NB ja keinen IC. Bei einem NB mit nur wenigen Kunden, werden vermutlich auch nur weniger interne Gespräche geführt, ABER aufgrund der höheren Kundenzahl beim "großen NB" werden wohl auch mehr Minuten in Fremdnetze anfallen.
Statistisch mag das zutreffen. Dummerweise sind wir Menschen und die sozialen Netze darum aber in aller Regel nicht statistisch gleichverteilt. Die Tarifstrukturen der Netzbetreiber (verguenstigte interne Gespraeche) tun ihr uebriges dazu.
Menschen die viel miteinander telefonieren sind in der Regel auch im gleichen Netz, alles andere ist wirtschaftlich nicht darzustellen. Ob ich mit der internen Flat nun verguenstigt 35 oder 20 Mio Kunden erreichen kann, spielt nur fuer den geringen Anteil an "zufaelligen" Gespraechen eine Rolle.
Die Ausnahme bilden Firmen- und Geschaeftskunden, aber auch da wird oft viel innerhalb der Firma und damit im gleichen Rahmenvertrag und gleichem Netz telefoniert. Sicher, es gibt Ausnahmen, aber die sind eben nicht in der Ueberzahl 
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Original geschrieben von saintsimon
Mobilfunk galt früher in D als die Lizenz zum Gelddrucken. Damit ist es nun Schluß.
Warum? Ich denke, die Bedeutung des IC wird ueberbewertet. Zwischen den Mobilfunkern macht das kaum einen Unterschied. Es koennte fuer die kleinen sogar Vorteilhaft sein, wenn der IC sinkt, da sie vermutlich mehr abgehende als ankommende Gespraeche haben und dafuer kuenftig weniger bezahlen muessen. Bei Alttarifen steigt durch die Absenkung die Marge sogar. Und bei den Discountern ist nun nur etwas Luft fuer guenstigere Endkundenpreise, aber auch hier spricht nichts gegen einen gleichbleibenden Gewinnanteil. Wenn Simyo derzeit 1-2 Cent pro Minute verdient, warum sollte das zukuenftig anders sein?
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Wie waer's denn mit FYVE? Da gibt's 2 Datenpakete: 150 MB zu 5 EUR und 500 MB zu 10 EUR. Minuten/SMS kosten in alle Netze 9 Cent das Stueck, Mailbox ist kostenlos. Ist Prepaid und funkt im Netz von Vodafone. Rufnummernportierung soll ab Mitte des Monats moeglich sein.
Von einem Postpaid-Vertrag wuerde ich absehen, da du relativ hohe Minutenpreise ausserhalb des inkludierten Kontingents zahlst (VF Allnet 100: 29 Cent/Min). Da ist ein Discounter wie FYVE deutlich fairer und transparenter, du zahlst nur was du nutzt, und der Preis dafuer ist unabhaengig von der Menge der Nutzung gleich.
Weiteres Argument gegen 24-monatige Bindung: Die IC-Entgelte wurden grade um 50% gesenkt. Es ist daher sehr wahrscheinlich, dass es in Kuerze Discountangebote im Bereich von 5-6 Cent/Min in alle Netze geben wird.
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Und ich dachte, du suchst einen Mobilfunkvertrag den du tatsaechlich nutzen moechtest - und keine Finanzierung fuer Gadgets 
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Du kommst auf rechnerische 6,20 EUR Grundgebuehr/Monat - das ist weniger als 10 und damit nach deiner Definition gut 
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Original geschrieben von Kallenpeter
O2 erhält pro Telefonminute 0,0004€ mehr als e-plus. Hochgerechnet auf eine Milliarde Telefonminuten sind das 400.000€.
Weitere Zahl zur Veranschaulichung: Den Konzernum- und Personalabbau laesst o2 sich gerade einen 3-stelligen Millionenbetrag kosten (irgendwo in der Region von 160 Mio EUR, den genauen Betrag muesste ich nachschauen).
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Original geschrieben von Kallenpeter
Ich denke auch mal das e-plus trotz der niedrigeren ICs an einer eingehenden Telefonminute mehr verdient als O2
Natuerlich... E-Plus hat eine EBITDA-Marge von deutlich jenseits der 40%, waehrend o2s OIBDA-Marge bei etwa 25% liegt. Auch liegt der Umsatz pro Pre- und Postpaid-Kunde bei E-Plus deutlich ueber dem von o2; auf die Gesamt-Kundenmasse gerechnet hat o2 aber die Nase vorn, weil man einen geringeren Anteil an wenig Umsatz generierenden Prepaid-Kunden vorweisen kann.
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Original geschrieben von domestos
Zumal es ja wohl mehrere Millionen Minuten sind, die da so zusammenkommen.
OMG!1!einself :eek:
Es ist und bleibt ein marginaler Unterschied - auch wenn du es mit Fantastillionen multiplizierst. Die Prozentrechnung luegt nicht, liegt aber auch nicht jedem 
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Original geschrieben von domestos
Warum sind die Kosten in den vier Netzen so unterschiedlich. Müsste es nicht bei allen gleich sein?
Was ist an einem Unterschied in der zweiten Nachkommastelle eines Centbetrags "so" bedeutsam?
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Liegt wohl daran, dass du nicht die der BNetzA vorgelegten Daten und Zahlen pruefen konntest 
Scheint, als wuerden E-Plus und Vodafone effizienter arbeiten und damit einen geringfuegig geringeren IC pro Minute moeglich machen.