Beiträge von harlekyn

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    Original geschrieben von jazznova
    Bei mir ist das Problem, dass die Email nicht richtig "gepusht" werden.


    Bin bei Mailbox.org und habe Exchange konfiguriert mit Push - soweit so gut.

    Betreiben die einen "richtigen" Exchange oder einen OpenSource-Nachbau?


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    Original geschrieben von thesoeri85
    Eine Sache ist mir noch aufgefallen, die mich etwas verwundert. Bei dem Punkt "Hintergrundaktualisierung" taucht die App gar nicht mehr auf. Müsste diese dort nicht aktiviert/deaktiviert werden können?

    Die Hintergrundaktualisierung brauchen die Apps nur, wenn sie Daten uebertragen wollen.


    Schau' mal nach, was bei der App unter Einstellungen > Datenschutz > Ortungsdienste eingestellt ist.


    Die App muss auch auf deinen Standort zugreifen duerfen, wenn sie im Hintergrund laeuft.

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    Original geschrieben von 5 Minutes Alone
    Oder Fail, denn ausser ein paar Headsets, die per Se schlechter klingen als Highend Kopfhörer gab es bisher auch nichts für den 3,5er mit Microphonnutzung der iPhones. Und längst nicht von jedem Hersteller.

    Mag sein - der Markt wird es regeln. Ist jedenfalls nicht dein oder mein Risiko, sondern das von Apple.

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    Es gibt Menschen, die den Klang von Sony, AKG, Bose und Co nicht gut finden - bzw sich nicht mit 1-2 angepassten Headsets des Herstellers abgeben wollen. Ich bezweifle dass Bayer Dynamics, Shure oder Audio Technica ihre Produkte von Studio und Profi auf Lightning umstellen werden

    Wenn du dich da mal nicht taeuschst. Von meinem DT-880 gibt's z.B. 3 Versionen mit unterschiedlicher Impedanz, u.a. mit 32Ohm, damit die schwachen Smartphone-Verstaerker auch noch ein wenig Lautstaerke rauskitzeln koennen.


    Ein kleiner Adapter von Lightning auf Klinge wird auch kein Problem sein, und schon kann man seine liebgewonnenen Highend-Kopfhoerer weiternutzen.

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    Zumal, einen 360Grad Stecker, beweglich, gegen einen 2wege Stecker zu tauschen, weil er knapp 4mm kürzer ist, und knappe (kp) 20mm2 im Gerät spart, wow.

    Es duerfte dabei eher um die Gehaeusedicke gehen.


    Aber die Diskussion hatten wir schon...

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    Original geschrieben von derAL
    Ich spreche nicht von Zerstörung, sondern um die richtige Allokation von Risikokapital, das für viele neue Crazy Ones benötigt wird und das Apple hortet,

    Wie Apple mit seinem Kapital umgeht ist gluecklicherweise deren Sache.

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    ohne es produktiv einzusetzen

    Sie schaffen doch kontinuierlich neue Werte. Was ist daran unproduktiv?

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    und dabei seine Rentabilität schwächt, was den Anteilshabern nicht gefällt, weil es ihr Geld ist, was sie in Apple investiert haben.

    Kein Problem: Einfach die Anteile verkaufen und das Geld anderswo gewinnbringender investieren. Falls dadurch die Kurse fallen, wird das Management ggf. reagieren - oder auch nicht. Wenn das Unternehmen dann den Bach runtergeht, schade drum. Marktwirtschaft at its best. Was ist daran so schwer?

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    Original geschrieben von derAL
    Damit diese Risikokapital verteilen können, müssen sie es von anderen, die es nicht benötigen, abziehen. Und Apple benötigt nun mal nicht so viel Barreserven, das sich aus eben diesen Risikokapital gespeist hat.

    Risikokapital gibt's ja nicht einfach so, dafuer erhalten die Geldgeber i.d.R. Unternehmensanteile. Und die koennen sie dann nach Belieben wieder verkaufen, wenn ihnen danach ist.


    Wann hat Apple eigentlich wieviel Risikokapital aufgenommen?

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    Original geschrieben von derAL
    Schade empfinde ich es immer noch, dass wir nicht über die Inhalte seines Statements diskutieren, sondern darüber, ob er nun ein guter oder ein böser Cop ist.

    Hatten wir doch schon. Icahn will, dass Apple mehr Geld fuer Aktienrueckkaeufe ausgibt. Wir haben uns schon ueber die Intention von Icahn unterhalten, und darueber wie wir das finden. Was fehlt dir noch? Lies' vielleicht nochmal nach, evtl. gab's da das ein oder andere Edit.


    Ansonsten singt er ein Loblied auf das Apple Management, ganz im Gegensatz zu den ueblichen offenen Briefen.

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    Original geschrieben von derAL
    Ohne Anteilseigner und deren Kapital gäbe es dagegen gar keine Produkte, denn diese haben den Start erst möglich gemacht bzw. diesen finanziert. Damit erst Produkte entstehen können, die Kunden auch kaufen können.

    Die wenigsten Unternehmen beginnen ihr Leben als AG...


    Es geht um die Priorisierung der Interessen. Es gibt sicher viele Unternehmen, die so handeln wie du es dir wuenschst. Ob das aber fuer alle das beste Ergebnis erziehlt... Apple stellt ganz klar die Produkte und die Kunden in den Vordergrund, und nicht die Aktionaere.


    Icahn kann mit seinem knappen Prozent Anteil gerne soviel Einfluss ueben wie es dieser Anteil eben gewaehrleistet... Offene Briefe scheinen aber seiner Meinung nach effektiver zu sein.

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    Original geschrieben von derAL
    Der Schluss! Ah ja.

    Wenn du daraus eine Behauptung machen moechtest, nur zu. Eine weitere Sache, die du gerne belegen kannst ;)

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    Original geschrieben von derAL
    Wie kommst Du nun darauf, dass Anteilseigner keine Stimme (und auch erheblichen Einfluss) hätten?

    Huh? Das eine eingeklammerte Wort hatte ich schon vor deinem ersten Bezug dazu entfernt (siehe Posting- und Edit-Zeitstempel).

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    Und im übrigen kommen immer zuerst die Anteilseigner, dann die Kunden und zuletzt die Angestellten.

    Das ist deine Meinung. Meine ist eine andere, siehe oben.


    Aus dieser grundverschiedenen Sichtweise ergibt sich auch die unterschiedliche Interpretation.


    Ohne Produkte und Kunden haetten die Anteilseigner garnichts, woran sie partizipieren koennten. Und diese Produkte werden von den Menschen geschaffen, die fuer das Unternehmen arbeiten.


    Die Anteilseigner werden sie erst eingebunden, nachdem ein Unternehmen erfolgreich ist und Wert geschaffen hat. Allein daher koennen sie garnicht am Anfang stehen.

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    Original geschrieben von Tomcat007
    Wird ein Headset-Anschluss per Lightning-Anschluss weltweiter Standart werden, sollte er den kommen - nein, weil Apple darauf nämlich vor einiger Zeit zum Patent angemeldet hat und mit Sicherheit nicht ihrer bisherigen Zubehörpolitik untreu werden wird und solche Standarts veröffentlich, sondenr Zubehör selber bauen wird oder exorbitanten Lizenzgebühren kassiert.

    Selbst wenn das so ist, steht dies einem Erfolg nicht im Wege. Die Zubehoersteller passen sich an. Eventuelle Lizenzkosten geben sie einfach an die Endkunden weiter. Ein Kopfhoerer mit Lightning-Anschluss ist dann eben 20 EUR teurer als einer mit Klinke. Win-Win, da mehr Umsatz fuer den Hersteller.


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    Original geschrieben von Tomcat007
    Ich würde mir als Innovation von Apple eher mal wünschen, das die ihre Schnittstellen offen legen, gerade damit andere Hersteller vielleicht mal innovate Produkte entwickeln können, aber dazu ist Apple zu Geld-g...

    Offengelegt sind sie - lizenzfrei nutzbar dagegen nicht. Nicht mehr als legitim. Steht ja jedem Hersteller frei, genauso innovativ/kreativ zu sein und selbst einen passenden Anschluss zu entwickeln und am Markt zu etablieren. Kann doch nicht so schwer sein...

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    Original geschrieben von derAL
    Du kannst auch nicht belegen, dass die Gründe für den Kursanstieg in den Produkten liegt.

    Da ich das nicht behauptet habe, gibt's auch keine Notwendigkeit irgendwas zu belegen.


    Der Schluss liegt natuerlich nahe: Das Unternehmen trifft Entscheidungen ueber das Produktportfolio, und wenn diese Entscheidungen zu einer staerkeren Nachfrage bei den Kunden fuehren, wirkt sich dies positiv auf den Aktienkurs aus. Aber wenn die Zusammenhaenge alle so genau vorhersagbar waere, wuerde man nicht von Spekulation sprechen ;)

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    Original geschrieben von derAL
    1: Ein großes Interesse. Ich habe das einige Beiträge vorher schon erläutert. Die Aktionäre sind Inhaber von Apple. Sie entscheiden über die Zukunft des Boards. Kein CEO dieser Welt will es sich mit den Kapitalgebern verscherzen. Das Motto 'Dessen Brot ich esse, dessen Lied ich singe' gilt auch hier. Extern hat das natürlich einen gewissen Showcharakter. Intern nimmt man solche Forderungen jedoch sehr ernst.

    Es gibt aus gutem Grund eine Trennung zwischen Anteilseignern und der Unternehmensleitung.


    Das Unternehmen ist zuerst den Kunden gegenueber verpflichtet, dann den Mitarbeitern gegenueber - und erst danach kommen die Aktionaere. Letztere partizipieren daran, dass das Unternehmen bei seinem eigentlichen Geschaeft einen guten Job macht.


    Klassische Anteilseigner investieren langfristig und werden fuer ihr Investment durch Dividendenzahlungen entlohnt; von steigenden Kursen profitieren sie nur, wenn sie ihre Anteile wieder verkaufen, was nicht im Sinne des Unternehmens sein kann.


    Spekulanten dagegen geht es nur um die (ggf. kurzfristige) Steigerung des Aktienkurses, damit sie dann moeglichst viel Profit abschoepfen koennen, wenn sie wieder aussteigen. Wenn man diesen Geiern Einfluss gewaehrt, werden die Unternehmen zu allerlei kurzsichtigen, langfristig oftmals kontraproduktiven oder gar geschaeftsgefaehrdenden Entscheidungen gezwungen. Das geht bis zur Aufnahme von Krediten, nur um diese als Dividende auszuschuetten - unter der Last des Kredits aechszt und zerbricht das Unternehmen ggf., die Kosten dafuer traegt dann die Gesellschaft. Den Geiern ist das egal, denen geht's ja nicht um das langfristige Wohl des Unternehmens, sondern nur um ihren Profit.


    Wenn Apple so unterbewertet ist wie Icahn das glaubt, dann sollte er alles Geld zusammenkratzen was er kann und gar Kredite aufnehmen, damit er mit seinem Geld moeglichst viele Apple-Anteile erwerben kann.


    Wenn Icahn dagegen mit der Arbeit des Managements nicht zufrieden ist, sollte er einen moeglichst grossen Teil der Aktionaere davon ueberzeugen und so Veraenderungen herbeifuehren. Ist natuerlich viel aufwaendiger als das effekthascherische Verfassen eines offenen Briefs.


    Eine weitere Alternative waere, dass er einfach sein Geld nimmt und in andere Unternehmen investiert, bei denen er groessere Reditechancen sieht und/oder die offener fuer seine Einflussnahme sind.

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    2: Haben sie doch. Schau Dir bitte mal die Preisentwicklung des 5c an. Sie ist mittlerweile recht attraktiv.

    Da drehst du die Tatsachen im Nachhinein zurecht. Als das 5C letztes Jahr kam, gabs von den ach-so-einflussreichen Fordernden nur lange Gesichter.


    Dass das Apple-Management natuerlich langfristig plant und nicht so kurzfristig wie von den renditegeilen Spekulanten gefordert, liegt auf der Hand.

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    Und auf den schwindenden Marktanteil reagiert man, indem man das macht, was noch vor gar nicht so langer Zeit eine Bastion der Undenkbarkeit war: Ein großes Display mit bis zu 5,5 Zoll.

    Auch da hab ich meine ernsthaften Zweifel, dass dies an den Forderungen der Heuschrecken liegt.

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    3: Sie haben Einfluss. Einen guten Job machen sie. Damit das so bleibt, benötigen sie Kontrolle und Kritik. Und an der Stelle sind Icahn und Co. ein Segen.

    Durch schlichte Wiederholung wird's nicht wahrer. Es bleibt dabei, dass der vermeintliche Einfluss nicht belegbar ist.

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    Original geschrieben von derAL
    Bei Apple sehe ich aktuell keine Innovationen, die nennenswert sind.
    Was nützen mir zum Beispiel 64 Bit, wenn da nur 1 GB Ram werkeln? Antwort: Nichts!

    64bit ist ja nur ein Aspekt. Die neue CPU-Architektur und die damit verbundenen Vorteile (hoehere Leistung, geringerer Stromverbrauch) nutzen dir sehr wohl etwas. Waehrend die Mitbewerber immer noch keine vergleichbaren CPUs am Start haben, ist Apple schon bei der 2. Generation.


    Mal sehen, was im neuen iPad steckt. Ein A8X wird es jedenfalls sein, bleibt abzuwarten ob das X "nur" mehr Speicherbandbreite und GPU-Leistung kennzeichnet (so wie in der Vergangenheit), oder ob diesmal z.B. 2 weitere Kerne verbaut wurden.