ZitatOriginal geschrieben von dham
Die Androiddrohung und die hohen Verluste sind mit dem Smartphonegeschäft verbunden, wir reden hier aber vom Featurephonebereich.
Klar. Dennoch hatte Nokia damit einen Hebel der gross genug war, um Microsoft zur Uebernahme von Teilbereichen zu "ueberzeugen", die sie eigentlich garnicht brauchen/wollen. Und so ist Nokia in Sachen Abwicklung fein raus.
ZitatEinen Bereich mit (geringem) Gewinn muss man kaum jemanden mit der Brechstange aufzwingen, wenn der ihn nicht will.
Warum sollte Microsoft (deren Marge deutlich ueber 40% liegt) an einer grade so eben profitablen Featurephone-Sparte interessiert sein? Dass sie es nicht sind, sieht man ja nun. Auch die Smartphone-Sparte haben sie nicht uebernommen, weil sie davon restlos ueberzeugt sind. Das war nur Schadensbegrenzung. Haette Nokia sich stattdessen offiziell von Windows Phone abgewendet, so waere das der Todesstoss des eh schon am Boden liegenden OS gewesen.
ZitatWenn MS vor hatte den Bereich sofort abzuwickeln (und dagegen spricht wie gesagt die Lizensierungsentscheidung) dann muss sich das auch negativ auf den Verkaufspreis ausgewirkt haben.
Ohne die Details zu kennen koennen wir hier nur spekulieren. Es duerfte aber auf der Hand liegen, dass das fuer Nokia die praeferierte Variante war. Sonst haetten sie die Teile auch einfach behalten koennen, denn verkaufen mussten sie nichts.
ZitatWas wiederum die Frage aufwirft, warum Nokia sich nicht noch nach anderen Käufern für das Segment umgeschaut hat um ggf. einen höheren Gesamtpreis zu erzielen.
Haben sie das nicht bereits in der Vergangenheit (erfolglos) versucht? Drum war der Schachzug mit Microsoft aus Nokias Sicht gradezu genial.