Beiträge von harlekyn

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    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Werden keine Daten bewegt, kann aus einem SSL-Leck doch auch nichts herausfließen ... oder sehe ich das falsch?

    Tust du. Lies' nochmal nach, was genau der Bug ermoeglicht und was nicht. Hint: Die SSL-Verbindung als solche ist nicht direkt betroffen, sie ist nur Mittel zum Zweck.

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    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    [...] gehe ich davon aus, dass Mailadresse und PW im Laufe der Datenübertragung abgefischt werden (also während der Anmeldung am Konto) und nicht aus einem statischen Datenbestand auf Servern.

    Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Genausogut koenntest du davon ausgehen, dass wir von blauen Elefanten regiert werden und das Universum in einem See aus Milch schwimmt. Aber vermutlich wurde dein Posting einfach nur on-the-fly von den Leuten manipuliert, die auch die Passwoerter mitlesen.


    Diese Dinge haben alle eines gemeinsam: Sie sind weder naheliegend, noch wahrscheinlich. Aber vielleicht klingen sie gerade deswegen fuer manche Leute so interessant... der Mensch neigt bekanntlich dazu, bei Dingen die er sich nicht erklaeren kann, zu allerlei irrwitzigen Vorstellungen zu kommen.

    Letzteres nehme ich an. Ich hab's grade mal bei meinem beruflich genutzten Exchange-Postfach probiert, da geht's (allerdings nicht unterhalb von "Eingang", sondern auf der gleichen Ebene). Und bei outlook.com funktioniert's ebenfalls.

    Leider nicht. Bei den Exchange-Konten die ich eingerichtet habe gibt's da keinerlei Einstellungsmoeglichkeiten.


    Bleibt dir nur, entweder den Account zweimal eingerichtet zu lassen, oder du verwendest noch einen alternativen IMAP-faehigen Mailclient fuer das Postfach-Management (z.B. Boxer oder Sparrow). Sooo oft legt man ja nun keine neuen Ordner an, oder? :)

    Moeglicherweise braucht der Ordner auf dem IMAP-Server ein Prefix. Schau' mal in den erweiterten Einstellungen im iOS-Client, da kannst du diesen eingeben. Typisch ist "INBOX." ohne die "", ggf. ohne den . am Ende.


    Aber anscheinend muss man hier den Trenner zwischen den Ordnern eintragen, darauf deutet auch der Default "/" hin. Versuch' es also mal mit einem ".".


    Siehe auch hier: https://forum.telekom.de/foren…p?316,3481912,fid=33e641a


    EDIT: Grade mal bei meinem IMAP-Server probiert, da liessen sich auch keine Ordner anlegen. Der moechte INBOX als Prefix haben, einen einfachen Punkt verschluckt der Client einfach. Dann klappt's.

    Windows unterstuetzt Software-RAID mWn nur in den Serverversionen, Windows 7 kann wenn ueberhaupt die Daten nur spiegeln (RAID1).


    So ein NAS aus mehreren RAID1 hat aber auch seinen Charme. Der Overhead ist sehr gering, im Falle eines Hardwaredefekts ist wenn ueberhaupt nur ein Teil der Daten gefaehrdet.


    Dagegen spricht der hoehere finanzielle Aufwand (der "Verschnitt" aufgrund der Parity ist mit 50% ziemlich hoch), und der hoehere Stromverbrauch. Auch sind die Daten dann ggf. auf mehrere Laufwerke verteilt, wenn nicht noch ein Volume Manager dazukommt.

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    Original geschrieben von fahrsfahrwerkaus
    Ich hab drüber nachgedacht, einen stromsparenden PC herzunehmen und eine gute RAID-PCIe-Karte reinzustecken, und dann ein Windows 7 oder sowas drauf laufen zu lassen.

    Hardware-RAID hat wieder das Problem, dass man im Falle eines Controller-Defekts passenden Ersatz beschaffen muss. Da legste dir am besten schon mal die gleiche Karte nochmal in den Schrank. Daher empfehle ich fuer den Heimgebrauch Software-RAID.


    Ich wuerde mir das wirklich nochmal ueberlegen. So ein kleiner Homeserver kann mit deinem Bedarf wachsen. In einen HP N54L passen z.B. locker 4x3,5" und 4x2,5", das genuegt fuer den Anfang. Wenn das Gehaeuse irgendwann mal zu klein wird, holst du dir eben ne groessere Kiste, steckst die Platten um und weiter geht's.

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    Original geschrieben von fahrsfahrwerkaus
    Linux kommt nicht in Frage. Sonst könnte ich noch irgendwo mein OS/2 Warp auf 21 Disketten plus nochmal soviele Disketten Servicepack installieren ;)

    Bei einem linuxbasierten Homeserver spricht nix gegen eine VM mit OS/2 drin ;) Und auch fuer solche Kisten gibt's Weboberflaechen, die sich annehmbar bedienen lassen. Allerdings gibt's normalerweise nicht viel mehr zu tun als das Ding einmal aufzusetzen, das kann man auch mal eben an der Konsole machen.

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    Ich möchte halt mit einer kleinen Lösung anfangen, max. 500 Euro für das NAS und nochmal so 200-300 Euro für Festplatten, und von dort aus erweitern, wenn ich Vertrauen gefunden habe.

    Die "normalen" Erweiterungsfaelle werden die besseren NAS abdecken, d.h. Austausch einer Platte durch eine gleich grosse/groessere oder Erweiterung des RAID um eine weitere Platte. Ich hab' mal kurz gegooglet, das QNAP 509 Pro kann das beispielsweise: http://www.qnap.com/en/index.php?sn=2687


    Beim Rest deiner Wuensche wird die Luft schon deutlich duenner.

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    Idealerweise kann man bei der Installation des NAS schon den Grad der Paranoia / Redundanzfaktor bestimmen, wie man sowas bei einigen Packern damals konnte.

    Du bist halt auf die Moeglichkeiten angewiesen, die die Hersteller ueber die Weboberflaeche verfuegbar machen. Darunter werkelt meist auch nur ein schnoedes Linux. Das bisschen UI lassen sie sich ordentlich vergolden.


    Aus dem Grund bevorzuge ich selbstgebaute Homeserver mit Software-RAID. Da weiss man was drauf laeuft, hat die Kontrolle darueber und kann dem System im Zweifelsfall auch mal genauer auf den Zahn fuehlen. Ein Hardwarewechsel (aus Alters-, Platz- oder Defektgruenden) ist ein Klacks.


    Bei einer einem NAS von der Stange hast du es dagegen mit einer "black box" zu tun. Solange sie tut was man erwartet ist alles prima, aber wenn nicht... Und wenn das NAS irgendwann doch mal zu klein wurde, weil die vorhanden 4 oder 6 Slots nicht mehr reichen, brauchst du erst mal eine komplett ausgestattete, groessere Kiste nebendran.

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    Original geschrieben von fahrsfahrwerkaus
    Dass man natürlich eine Festplatte aus dem Raid entfernen kann (quasi die mini-Katastrophe ;) ) und dann eine andere einbaut, ist nicht das Ziel der Flexibilität. Das Raid soll schon den Platz der zu ersetzenden Platte freimachen, um dann mit einer größeren Platte die Redundanz wieder herzustellen (mit mehr Platz dann, natürlich).

    Das wuerde aber voraussetzen, dass du immer auch genug freien Plattenplatz hast, um eine komplette Platte unter Beibehaltung der Redundanz freizuschaufeln. Du muesstest dir also immer fruehzeitig Gedanken machen.


    Falls es ueberhaupt funktionert, so dauert das ne kleine Ewigkeit, da alle Daten mehrfach gelesen und wieder geschrieben werden muessen. Wir reden hier von einer Zeitspanne von mehreren Tagen bis zu einer Woche (siehe z.B. hier: http://ubuntuforums.org/showthread.php?t=1794121).


    Ein einfaches Recovery dagegen dauert bei einem NAS mit 4x3 TB etwa 9-12 Stunden.


    Ansonsten gilt das weiter oben gesagte: mdadm kann auch diese Art von reshape, ob es von einem kommerziellen NAS angeboten wird weiss ich nicht.

    Zitat

    Warum das ganze Gehampel? Weil ich irgendwo so um die 12 Terrorbyte Speicherplatz benötige, und die will ich halt nicht 2x vorrätig haben, falls es zu einer Umschichtaktion kommt. Das sollte dann dynamisch funktionieren.

    Wenn du dir wegen den 12 Stunden fuer ein Recovery Sorgen machst, solltest du ein paar EUR mehr in die Hand nehmen und auf doppelte Parity in Form von RAID6 setzen.


    6x3 TB mit RAID6 ergibt die von dir benoetigten 12 TB netto. Nimmst du stattdessen 4 TB Disks, so hast du nochmal 4 TB Luft.


    Bedenke auch: RAID ersetzt kein Backup, es erhoeht lediglich die Verfuegbarkeit im Falle von Hardwaredefekten.