Beiträge von harlekyn

    Du koenntest das Windows einfach in eine virtuelle Maschine verfrachten. Die laesst sich so einstellen, dass sie bei einem Neustart alle Aenderungen vergisst.

    Zitat

    Original geschrieben von skybird1980
    Und wie sicherst Du sicherheitsrelevante Vorgänge wie Homebanking sicher ab?
    Bei einem Windows XP ohne Servicepack genügten als Beispiel ein paar Sekunden am Internetanschluss um sich Viren (ja wirklich) einzufangen.

    Allerdings nur, wenn der Rechner direkt am Netz haengt. Das tun sie heute i.d.R. nicht mehr, dazwischen steckt ein Router. Der schuetzt zwar nicht davor, dass man sich Malware per Mailanhang oder per Browser einfaengt, aber vor direkt gegen das OS gerichtete Attacken hilft das durchaus.


    Wovor man warnen muss ist die Nutzung nicht weiter gepfleger Internet-Clientsoftware. Also z.B. zwingend Firefox statt IE nutzen, oder Thunderbird statt Outlook Express. Und diese Software immer schoen aktualisieren.


    Auch die diversen Plugins (Java, Flash, Shockware, Silverlight, Acrobat Reader) sollte man moeglichst entfernen bzw. die betreffenede Softwar zumindest aktuell halten.


    Zitat

    Original geschrieben von Gallium
    Damit wirkt sich das quasi wie eine öffentlich proklamierte Liste dauerhafter öffentlich zugänglicher Hintertüren in XP aus.
    Vor dem Missbrauch dieser Lücken kann Dich dann auch kein Virenscanner schützen :eek:

    Die wenigsten Sicherheitsluecken lassen sich remote ueber das Netzwerk ausnutzen, oft benoetigt es dafuer lokalen Zugang zum System. Den muss man sich erst einmal verschaffen. Bei einem Privatrechner (hinter einem Router) geschieht dies i.d.R. ueber die Clientsoftware (Browser oder Mailclient), und auf dem Weg dorthin kann ein Virenscanner u.U. Schlimmeres verhinden, wenn er die Internetverbindung filtert.


    Zitat

    Original geschrieben von Gallium
    Ein XP in einer virtuellen Umgebung eines Linux-Wirts ist dagegen eine Option, wenn man obige Sicherheitsmaßnahmen beim Datenaustausch konsequent (!) anwendet. Ein gemeinsames Laufwerk zum Datenaustausch einzurichten, verbietet sich aus den genannten Gründen hier natürlich auch.

    Was macht den Austausch ueber einen physikalischen Datentraeger (z.B. USB-Stick) sicherer als ueber eine Netzwerkfreigabe? Und wieviel Malware kennst du, die von einem Windows-Gast auf einen Linux-Host ueberspringt? Man kann den Teufel auch an die Wand malen...


    Wenn man tatsaechlich ein WinXP weiterbetreiben moechte und diesem wichtige und/oder sensible Daten anvertraut, so sollte man zumindest gesteigerten Wert auf regelmaessige Datensicherung legen, und am besten nicht nur auf ein einziges Laufwerk. Klingt selbstverstaendlich, ist es aber nicht.

    Zitat

    Original geschrieben von morsum
    Eine Zwischenfrage: hat Apple ein "Patent" auf die (technisch gesehen: unnötige) nochmalige Simkartenverkleinerung ?

    Nein, das ist ein internationaler Standard. Apple hat den lediglich unterstuetzt.

    "Hoeher, schneller, weiter" wird eben so langsam uninteressant, jetzt wo die Geraete eigentlich in allen Belangen "gut genug" sind.


    Natuerlich kann man da immer noch Details weiter verbessern, aber 200 MHz hier, 0,2" da fuehren nun nicht direkt zu Freudentaenzen bei der potentiellen Kundschaft, geschweige denn zu Warteschlangen vor den Laeden.