Beiträge von harlekyn

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    Original geschrieben von Printus
    Nee, das ist kein Denkfehler.

    Doch, ist es ;)

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    Würde sich das Design von Gerät zu Gerät ändern würden Kunden animiert, das jeweilig neueste Modell haben zu wollen. Da man diesen Effekt mit dem Betriebssystem (erfreulicherweise) nicht erreicht, könnte/müsste man es über den Formfaktor machen.

    Dadurch reduziert sich die Vertragslaufzeit nicht. Und die ist massgeblich fuer den Upgrade-Zyklus.


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    Was das Zubehör angeht: seit dem 5er passt es seitens des Steckers nicht mehr

    Haben sie aber ca. 10 Jahre lang zuvor. Manchmal muss es auch Aenderungen geben, aber die sind relativ selten. Mal sehen wie lange der Lightning-Port uns erhalten bleibt.

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    und das politische Ziel, herstellerübergreifend auf Mini-USB-Stecker zu wechseln um Elektrosschrott zu reduzieren, wird ebenso nicht erfüllt.

    Jetzt kommen aber die Hammerargumente hier auf den Tisch ;)


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    Was Listen- und Straßenpreise angeht: es zählt, was der Kunde real auf den Tisch legen muss.

    Dennoch ist nicht alles was hinkt ein Vergleich. Mir ging es lediglich um die mangelhafte Qualitaet der von dir herangezogenen Daten.


    Dass Produkte die frisch auf den Markt kommen an einem anderen Punkt in der Preisentwicklung sind als solche die schon lange eingefuehrt sind, liegt auf der Hand. Als das S4 neu und das iPhone 5 schon ein halbes Jahr auf dem Markt waren, sah die Welt auch anders aus.


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    Original geschrieben von Printus
    Und da bietet mir Apple seit mindestens 3 Gerätegenerationen nicht mehr das, was vorher war: frisches, andersartiges Design und technische Vorreiterschaft.

    Und noch ein Irrglaube. iPhones waren noch nie (insgesamt betrachtet) technische Vorreiter. Ja, da waren immer mal Details neu und besser (z.B. das Retina-Display), aber im Smartphone-Specs-Quartett konnte man damit eigentlich noch nie gewinnen.


    So ist es auch diesmal: Der A7 ist technisch sicher eine Meisterleistung, daher war auch Samsung heute so schnell dabei, eine "auch wir kommen demnaechst mit 64bit"-Meldung rauszuhauen. Auch der Fingerabdrucksensor ist innovativ.


    Aber rechtfertigt all das ein Upgrade vom 5er? Wohl in den seltensten Faellen. So war's auch vom 3G zum 3GS, vom 3GS zum 4er, vom 4er zum 4S, vom 4S zum 5....


    Auf der einen Seite werden die Geraete immer perfekter, aber irgendwas zu kritisieren findet sich immer. Nur wird's immer illuster (siehe Elektroschrott-Vermeidung oben).


    Ich frag' ja immer mal wieder: Was waere denn "echte Innovation" in den Augen der Kritiker? Aber da kommt dann nie was gehaltvolles...

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    Original geschrieben von wizopoker
    Mal ne blöde Frage:


    Ich hab mein iPhone immer auf lautlos und vibration. Ich will aber, dass es am morgen wenn der Wecker losgeht, nicht gleichzeitig vibriert sondern nur der Ton kommt. Ich finde leider keine Möglichkeit das zu ändern...


    Könnt ihr mir helfen?

    Benutze einen stillen Klingelton. Dann kannst du mit dem Schalter zwischen Vibration ja/nein umschalten.

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    Original geschrieben von Merlin
    Von daher wird ihnen der FauxPas, den sie mit dem Sensor begangen haben, überhaupt nicht bewusst.

    Ich glaube ihr ueberschaetzt ein wenig die Moeglichkeiten des Sensors. Ein damit genommenes Abbild duerfte nur dann ueberhaupt nutzbar sein, wenn man anderswo einen gleichartigen Sensor zur Verfuegung hat.


    Man sollte es tunlichst vermeiden, in die USA zu reisen - da werden Geruechten zufolge die Fingerabdruecke an der Grenze genommen.


    Fingerabdruecke sind zwar persoenlich, aber alles andere als privat. Wir hinterlassen sie staendig, ueberall. Seltsamerweise hat die Nutzung von Handschuhen deswegen nicht signifikant zugenommen.

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    Original geschrieben von Printus
    Ich habe mich schon immer gefragt, wieso Apple das Designs nicht mit jedem Modell verändert. iP4, 4S, 5 und 5S sehen im Grunde gleich aus. Hier findet keine Entwicklung statt. Hätte man mit jedem neuen Modell auch ein neues optisches Design gebracht, wäre die Wahrnehmung eines neuen Modells viel einfacher. Ich halte dieses Festhalten an der Optik von vor 2 Jahren über 4 Geräte hinweg für einen Marketingfehler.

    Du unterliegst einem grundlegenden Denkfehler: Die Mehrzahl der Kunden wechselt eben nicht jaehrlich das Handy, sondern i.d.R. im 2-Jahres-Rhythmus. Das duerfte sich kuenftig aufgrund des Gut-Genug-Faktors noch verlaengern.


    Dass das iPhone vom Design her grundsaetzlich unveraendert bleibt ist eines seiner groessten Staerken. Dadurch ist der Wiedererkennungseffekt sehr hoch. Ausserdem fuehrt es dazu, dass die Kunden die bereits ein 4er oder 5er haben sich nicht vor den Kopf gestossen fuehlen. Weiterhin unterstreicht es die Staerke der Designentscheidung - man muss eben nicht staendig mit optischem Schnickschnack um Aufmerksamkeit konkurrieren, sondern trifft bewusst eine Designentscheidung und bleibt dabei. Schau dir mal andere Apple-Produkte an, da wirst du das wiederfinden. Der iMac wurde ueber 4 oder 5 Jahre nahezu unveraendert verkauft; gleiches gilt fuer die Macbook bzw. Macbook Air.


    Daneben gibt's noch ganz pragmatische Vorteile: Zubehoer passt weiterhin.


    Was dir auch zu entgehen scheint: Apple ist kein Samsung oder Nokia, das zig verschiedene Modelle auf die Kunden loslaesst, in der Erwartung irgend eins wird schon gekauft werden. Man verfolgt die genau gegenteilige Strategie und fertigt nur eine absolute Mindestzahl an unterschiedlichen Produkten, weil man davon ueberzeugt ist, dass es richtig so ist.


    Ob die Strategie nun richtig ist oder nicht, darueber diskutieren wir ja nun schon geraume Zeit. Der wirtschaftliche Erfolg spricht jedenfalls dafuer.


    Edit: Dann ist da noch die Produktpflege. Kaeufer des letztjaehrigen (oder des vorletztjaehrigen) Modells erhalten in den naechsten Tagen mit iOS 7 ein runderneuertes OS. Auch das duerfte den Upgrade-Blues mildern. Anderswo gibt's neue Software ja nur dann, wenn man auch gleich ein neues Geraet kauft.

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    Vom iP 4 auf das 4S, vom 4S auf das 5 und jetzt wieder auf das 5S reichen vielen Normalverbrauchern die technischen Sprünge nicht und der Formfaktor ändert sich auch nicht. Da verpennt Apple eine Absatzchance für neue Modelle.

    Dann muesstest du das 5C doch eigentlich in hoechsten Toenen loben, praesentiert es doch altbekannte Technik in einer neuen Verpackung. ;)

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    Original geschrieben von ElKaracho
    Du darfst die GM ja auch nicht als Wiederherstellung aufspielen sondern als Update auf ein bereits mit 6.1.4 aktiviertes Telefon - also auf "Update suchen" während Du die bekannte Taste gedrückt hälst, dann die FW auswählen.

    Schnickschnack, eine Wiederherstellung geht problemlos (im Selbstversuch ueberprueft ;)).


    Allerdings braucht man fuer die anschliessende Wiederherstellung des Backups iTunes 11.1, welches nur als Beta fuer Mac verfuegbar ist. Alternativ tut's aber auch ein iCloud-Backup.


    Insgesamt bin ich mit der GM ganz zufrieden. Laeuft rund, auch der Akkuverbrauch scheint geringer zu sein. Die angezeigte Nutzungszeit entspricht nun deutlich eher der tatsaechlichen Nutzung.


    An die Optik muss ich mich noch gewoehnen. So ganz warm bin ich damit noch nicht geworden.

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    Original geschrieben von f.bat
    Ich mache mir nur Gedanken über den schleichenden Preisanstieg. Wenn das so weiter geht wird ein Einstiegs iPhone 6 was kosten? 729€? Und das 7er dann 759? Oder noch mehr :confused:

    Die US-Preise sind konstant, aber das ist auch mit Wechselkursschwankungen nicht zu erklaeren.


    799 EUR brutto entsprechen 671 EUR netto, am 01.09.2013 waren das umgerechnet 887 US$.


    Die letztjaehrigen 779 EUR entsprechen 655 EUR netto, das waren am 01.09.2012 821 US$.

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    Original geschrieben von Robert Beloe
    Daraus folgt aber auch für Apple: Richtige Experimente müssen nicht unbedingt notwendig sein, vielleicht sind sie sogar nachteilig. Die Käuferschicht ist nach meinem Eindruck auch weniger an technischen Gimmicks interessiert als vielmehr an Stil. Dieses Element ist es, dass Apple bedienen muss (wobei sich die Firma seit einiger Zeit Rat bei Braun holt, wie ja allgemein bekannt sein dürfte).

    Genau diese Strategie scheint Apple nun zu verfolgen. Premium Livestyle Produkte fuer die die es sich leisten koennen und/oder wollen. Das hat man schon schoen zu Beginn der Praesentation gesehen: Da wurde iTunes Festival beworben (was genau diese Klientel anspricht). Und auch mit dem umfangreicheren kostenlosen Softwareangebot rundet man das Portfolio ab, gleiches gilt fuer die Stores mit "Einkaufserlebnis" und Servicebereich.


    Vom "Markt" und den Medien wurde ja v.a. ein billigeres iPhone erwartet, um auf diese Art groessere Marktanteile zu erschliessen. Apple tut allerdings selten das, was man von ihnen erwartet - und bringt mit dem 5c schlicht ein "neues" iPhone, zu bekannten (hohen) Preisen. Ein Billig-iPhone waere wiederum schlecht fuer die Marge gewesen waere, und moeglicherweise auch fuer das Image und damit auch fuer den Erfolg der Premium-Produkte, die man ja weiter im Programm haette. Sie scheinen zu glauben, auch mit einem geringeren Marktanteil bestehen zu koennen - ob die Strategie aufgeht werden wir in ein paar Jahren sehen.


    Als Gefahr sehe ich bei dem Trend, dass Apple die Vorreiterrolle, die sie (trotz des geringen Marktanteils) immer noch innehaben, verlieren wird. Mehr Marktanteil koennte dies u.U. hinauszoegern, nur wie lange? Und wohin wuerde das fuehren? Die Frage ist nicht, wie lange man mit einer Schar von Billig-Smartphones konkurrieren kann, sondern ob man dies ueberhaupt sollte.