Beiträge von harlekyn

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    Original geschrieben von john-vogel
    Vielmehr ist es genau andersrum, dass Telefónica Germany aufgrund seiner Erfolgs an die Börse gehen soll und man möchte eben die Einnahmen aus dem Verkauf der Minderheitsanteile einstreichen.

    Da hat die interne Kommunikationsabteilung offenbar ganze Arbeit geleistet ;)


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    Original geschrieben von phonefux
    Da steht bis zu 5 Mrd. und ein geschätzer Unternehmenswert von 8 bis 10 Mrd. Wenn o2 10 Mrd. Wert ist, können sie 5 Mrd. einnehmen, wenn sie 50% minus eine Aktie an die Börse bringen. Scheint mir weniger ein Mathe- als ein Leseproblem zu sein. ;)

    Sagen wir's mal so: Nur bei aeussert optimistischer Auslegung der Zahlen kommen die 5 Mrd hin. Auf der einen Seite wird vollmundig von einem Minderheitsanteil gesprochen, was augenscheinlich deutlich weniger als 50%-1 Aktie impliziert, auch wenn dies per Definition hinkommen wuerde. Auf der anderen Seite geht man von einer Bewertung am oberen Ende des geschaetzten Unternehmenswertes aus.


    Je mehr sich Telefonica beim Boersengang der theoretischen Grenze von <50% naehert, desto eher koennte man den Eindruck gewinnen, dass es doch v.a. darum geht, moeglichst viel Kohle abzuschoepfen ;)

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    Original geschrieben von john-vogel
    Im Gegensatz zu den anderen hier geposteten Artikeln hat die SZ mal nicht einfach die Presseagenturmeldung kopiert sondern was eigenes geschrieben. Sehr interessant!

    Ja, v.a. der Titel der Meldung die du verlinkt hast: "o2 - Aus Verzweiflung an die Boerse" :p


    Wenn der Laden 8 Mrd wert ist, wie soll dann eine Minderheit davon 5 Mrd einbringen? In Mathe nicht aufgepasst? ;)


    Berichte doch mal von der Front! Wie wurde die Nachricht in Muenchen aufgenommen? Hat man proaktiv kommuniziert oder reagiert man gezwungernermassen auf die Presse? Die interne Kommunikation wird das natuerlich alles nur im besten Licht dargestellt haben.

    Nokia hat ueber die Jahre bewiesen, dass sie Software nicht wirklich koennen. Die Hardware dagegen war durchaus ansehnlich. Daher war es nur konsequent, sich in dem Bereich Verstaerkung von jemanden zu holen, der Software-Know-How hat. Nur an dem Erfolg im mobilen Sektor fehlt es Microsoft (noch), wenn es klappen kann dann doch mit dem (ehemaligen) Weltmarktfuehrer in Sachen Smart- und Featurephone.