Beiträge von Sackgesicht

    @ fahrsfahrwerkaus:


    Zur Stowa Seatime: Meine bestellte kommt kurz vor X-mas und wird dann unter dem Christbaum liegen. Du fragtest: Schwer genug? Darauf gibt es die Antwort: Satte 260 g mit dem massiven Stahlband. Reicht doch, oder? Das schöne an ihr ist, das sie individuell zu konfigurieren ist: Basismodell - mit/ohne Glasboden, Leder-, Kautschuk-, Stahl-, oder sonstige Bänder, Chronometerwerk mit gebläuten Schrauben und fast 10 versch. Lunetten (mit ohne Leuchtdreieck bei der "12"). Alles online konfigurierbar, sie wird nach diesen Angaben zusammengebaut. Andere Bänder bzw. alternative Lunetten kann man als Designwechsel dazubestellen. So werde ich meine zu bestimmten Gelegenheiten von der Edelstahllunette mit Stahlband zu einer mit schwarzen Lunette und Kautschukband switchen. Eine schöne Abwechslung.


    Gruß
    Sackgesicht

    Hi,


    selbstverständlich möchte ich unserem Spezialisten "Happy" nicht vorgreifen, ich war ja auch nicht angesprochen, hoffe jedoch meine Meinung dazu äussern zu können:


    Klar, ist "Flieger" ne andre Kategorie als Diver. Die meisten sind natürlich massiv, 316L kann man eigentlich voraussetzen und "dick und schwer" sind sie auch - mal mehr, mal weniger.


    Die angesprochenen SMP zählt aber eher zu den dünneren, leichteren, eleganten Divers. Eigentlich ist es keine, sondern eher eine mehr elegante, jedoch mit sehr guten Taucheigenschaften (300m). Es gibt sie schon ab 950/1050 Euro im Onlinehandel, bei den Konzis vor Ort werden 1240 Euro fällig (wegen Rabatt). Die Uhr ist bestimmt nicht schlecht, es gab zwar schon einige Kritiken drüber zu lesen, aber ich denke, sie ist den Preis wert. Das Werk ist auf jeden Fall ohne Fehl und Tadel. Dass sie keinen Glasboden hat stört mich am meisten.


    Nun aber zu den Ausgangswünschen: Wie schon gesagt, gibt es innerhalb der Diver-Gruppe noch gewisse Unterschiede. Die "Massivität" - und damit auch das Gewicht des Gehäuses - lassen sich noch durch andere Modelle deutlich steigern. Man muss halt wissen, was man will.


    Ich hatte mich gegen die Omega und für die Seatime von Stowa entschieden, weil sie eine richtig schwere massive Diver ist, oben und unten Saphirglas hat, ein vollkommen massives Edelstahlband und ein Chronometerwerk hat.


    Aber es gibt noch massenhaft ähnliche Uhren in dieser Kategorie, einfach mal bei Diver bei den versch. Herstellern gucken.


    Gruß
    Sackgesicht

    Ein paar Postings vorher findet sich von mir das:


    Zitat

    allerdings war ich halt auf die Seatime versessen und wollte nicht den tausendsten Clone der R.... Sub, sondern eine "etwas andere Diver"


    SEGA:


    Ich bin ja noch nicht so fit in dem Metier, aber zu dieser Bemerkung von Dir:


    Zitat

    Es gibt bestimmte Pressen, die jeden Boden öffnen können. Die machen auch keine Kratzer.


    Ich sprach explizit verschraubte Diver-Böden an, die Nuten haben von Marke zu Marke versch. Winkelstellungen, versch. Grössen, versch. Tiefen usw. usw.


    Was soll da eine "bestimmte Presse", die alle Böden öffnen kann?
    Presse? Ist doch wohl nur für Einschnappböden (heisst sicher anders).


    Vielleicht kanns uns "Happy" hier mal aufklären....


    Gruß
    Sackgesicht

    Yep, da schließe ich mich voll an. Ist ja auch zu kompliziert, da das kratzerfreie Bodendeckelöffnen ohne Herstellerschlüssel nicht so einfach ist. Und es gibt X "eigene Schlüssel" der div. Hersteller. Und selbst mit einem Universalschlüssel (Bergeon z. B.) ist man vor Abrutschen und damit Kratzern nicht gefeit. Warum soll sich ein Konzi sowas antun "for nothing"?

    ... da gebe ich Dir recht, allerdings war ich halt auf die Seatime versessen und wollte nicht den tausendsten Clone der R.... Sub, sondern eine "etwas andere Diver" und da sprachen Design, Qualität und die Möglichkeiten der Individualisierung eben für die Seatime.


    Andererseits haben Konzis ja auch schon ihre Geschäfte zugemacht, so dass dieser "Heimvorteil" auch nicht mehr zog...


    Gruß
    Sackgesicht

    Stowa


    Zitat

    (Das zweite KO ist die Tatsache, daß man Stowa-Uhren offenbar nur übers Internet kaufen kann. Zu welchem Uhrmacher bringe ich die Uhr, wenn sie "nur mal eben schnell" nachreguliert werden muß? Muß ich das Teil dann jedes Mal zu Stowa einschicken, weil natürlich kein Uhrmacher eine Uhr im Rahmen des Kundenservice nachreguliert, an deren Verkauf er nichts verdient hat? Wie lange dauert so was dann? Und wer trägt die Versandkosten für das entsprechend versicherte Paket?)


    Hi, HappyDay989,


    habe mich selbstverständlich in div. Foren vor dem Kauf meiner Stowa Seatime darüber informiert. Wenngleich man natürlich versch. Uhren nie vergleichen bzw. real vom Preis her bewerten kann, ist Stowa nach sehr vielen Postings versch. Members schon preisgünstig bzw. besitzt ein sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis. Ein Grund ist der Wegfall der Marge für die Konzis. Stowa verkauft zwar "im Internet" wie Du schriebst, jedoch ist das nur die halbe Wahrheit. In der Nähe der Schmuckstadt Pforzheim ist die Firma mit Boss Jörg Schauer. Und genau dort kann man "seine" Uhr auch direkt kaufen, sozusagen an der "Geburtsstätte". Eine nette Besichtigung ist da mit drin. Und wer nun denkt, wer fährt schon nach Engelsruh, dem kann ich nur sagen: Ganz viele fahren hin, ebenso wie zu Sinn nach Frankfurt. Es ist eben ein besonderes Erlebnis, eine (zugegebenermassen teure) Uhr direkt im Werk abzuholen. Klar kommt sowas nicht für jeden in Frage, aber "Mechanikuhr-Infizierte" lassen sich eh nicht mit normalen Massstäben messen, sondern haben ein Faible für Material, handwerkliche Kunst und Design. Und da setzt so eine Abholung eben der Uhr die Krone auf. Fahren ja auch genug Leute in die Autowerke, um ihr Auto selbst abzuholen.


    Wem das alles zu "hoch" oder verrückt erscheint: Hobbys werden ja fast immer zur Bessesenheit und Focussierung auf ein "Lieblingsspielzeug". Ob es nun Golf spielen ist oder Uhren oder beides.... was solls.


    Ach ja, von der eigentlichen Frage abgekommen:
    Stowa repariert und reguliert natürlich mindestens in der Garantiezeit alles umsonst - das Hinporto wird laut einem Posting auch erstattet, so dass außer dem Hinschicken keine Kosten und Arbeit damit verbunden sind.


    Da ich jedoch mit meiner ersten richtigen mech. Uhr große Gangprobleme hatte und auch noch habe (eine Schweizer Marke) bin ich diesem Thema diesmal gleich aus dem Weg gegangen und habe mir meine Seatime mit Chronometerwerk bestellt. Da gehe ich von einem sehr exakten Gang aus und sehe der ersten Revision in 3,4 oder auch 5 Jahren mit Gelassenheit entgegen.


    Gruß
    Sackgesicht

    @n30:


    Zitat

    dass ich statt der 1T EUR für eine Seatime, dann auch noch direkt ein gutes Stück mehr zahlen würde für eine Uhr z.B. von Omega


    Selbstverständlich hatte ich mich auch vor so einem Kauf über alle anderen informiert. Logo haben die "großen Marken" einen gewissen Reiz. Wenn man jedoch "hinter die Kulissen blickt" - und das geht nur in unabhängigen Foren - erfährt man, dass die auch oft (zumindest bis zu einer gewissen Preisgrenze) mit Wasser kochen. Meint, technisch und ausstattungsmässig sind sie nicht unbedingt besser, man zahlt halt einen gewissen Batzen für Namen, Werbung und manchmal auch für Sportler als Werbeträger. Da kann man sich fragen: Muss das sein?


    Mir würde die Omega SMP ebenfalls gut gefallen. Aber sie ist noch ein paar "Scheinchen" teurer als meine Seatime und was mir vor allem fehlt ist der Glasboden. Die Seatime hat oben und unten Saphirgläser, ein in Pforzheim hergestelltes wirklich sehr massives Gehäuse und ein tolles, vollmassives Stahlband (Gruß an R*l*x*, Stichwort "Babyrassel"). Dazu ist sie in x Varianten individuell erhältlich, Lunette ist jederzeit gegen viele Farbvarianten austauschbar, ebenso die Bänder. Als Herz schlägt das ETA 2824-2 Chronometerwerk, was will ich mehr.


    Aber klar sind Uhren sehr wohl Geschmackssache, man kann sie als Gebrauchsgegenstand, Wertanlage oder auch Sammelobjekt besitzen. Und neben der technischen Ausstattung spielen viele weitere Faktoren ein Rolle:


    - Image der Marke, evtl. sogar eines speziellen Modells
    - Tradition des Herkunftslandes
    - Design, speziell des Zifferblattes usw.


    Und wie bei vielen anderen Dingen auch (Autos, Frauen) entscheidet oft der erste Eindruck. Uhren muss man anprobieren und die "richtige" meldet sich dann von selbst (es stellt sich sofort das Gefühl von "haben-wollen" ein).


    Und weil es eben so unendlich viele Geschmäcker und dazu passende Uhren gibt, kann man trefflich über die beste, schönste usw. streiten. Am besten im sachlichen und höflichen Ton in diesem Thread, wo jeder seine eigene Meinung (und Uhrenpräferenz) vertreten kann.


    Gruß
    Sackgesicht

    Zitat

    Die Seatime würde mir vorzugsweise mit schwarzem ZB und silberner Lünette gefallen, sowie Stahlarmband.


    Genau so habe ich sie mir gekauft, on top noch das Chronometerwerk und natürlich den Glasboden (man will ja schließlich auch die gebläuten Schrauben sehen).


    Gruß
    Sackgesicht