Beiträge von Sackgesicht

    Robustheit


    Hi,


    na, dann "spinnen" wir die Postings ja doch noch weiter....


    Der "Sinn" Test ist nicht mehr ganz neu, habe ihn schon gelesen. Allerdings ist das aus Hauptgründen eine PR-Aktion um in die Presse zu kommen.


    Dennoch unterstreicht das die Robustheit von guten mechanischen Uhren.


    Neulich war ja in einer Uhren-Fachzeitschrift der "Test", inwieweit mechanische Uhren fürs Golfspielen geeignet sind. Da sich wohl jeder Golfer für den besten mit dem härtesten Schlag überhaupt hält, tragen nahezu alle Golfer entweder keine oder wenn, dann eine Quartzuhr, denen aus bekannten Gründen diese Schläge wenig ausmachen


    Der Test sollte zeigen, das hochwertige mechanische Uhren dies ebenfalls aushalten. Dies war denn auch gelungen. Aber man kann daraus kaum was ableiten, da dies ausgesucht teure und robuste Sportarmbanduhren waren. Was mit anderen Uhren passiert wäre, weiss man halt nicht.


    Aber genau deswegen haben Uhrenfreunde ja auch mehrere Uhren - für jede Gelegenheit eine spezielle.


    Das es "DIE" Universaluhr für alles nicht gibt, ist klar, genausowenig wie bei Autos.


    Wer dennoch nur EINE Uhr besitzen möchte, sollte halt versuchen, den besten Kompromiss aus allen Kriterien zu finden - und das ist schwierig. Bietet aber andererseits auch Gelegenheiten zu regen Diskussionen, um die Foren zu beleben.


    Gruß
    Sackgesicht


    PS: Deine Saeco ist sicher "the Best", keine Frage. Ich verstehe nur nicht, wie Leute sich mit Melitta-Kaffee und -Maschinen und Filterkaffee mit Senseo vergleichen wollen.... Scheinbar alles Geschmacks-Sache.

    @ happyday:


    Zitat

    Vorsichtig. Zunächst einmal war von solchen preislichen Einschränkungen vorher nicht die Rede. Und zum anderen hält eine Casio G-Shock Rayrider (funkgesteuert, solargetrieben, wadi bis 200 m) im Alltagsbetrieb sicherlich um einiges mehr aus als jede mechanische Uhr. Die von mir dazu gepostete Wette (Wurf der entsprechenden Casio und einer Vergleichsuhr, z. B. Deiner Zeno Diver, von einem Gebäude) steht noch ... Als Wetteinsatz schlage ich vor, daß jeder den Schaden an seiner Uhr auf eigene Kosten reparieren läßt.


    Ich habe selbst schon 3 Casios... auch G-Shock. Und selbstverständlich meinte ich mit "Normaluhr" auch eine mechanische.... und keine spezielle Quartzuhr (G-Shock in diesem Fall).


    Und das mit der Vergleichbarkeit ist natürlich auch so eine Sache.... da gibt es hunderte von Foren für alles mögliche, wo sich gestritten wird, was man mit was vergleichen darf, soll oder muss. Und jeder Vergleich hinkt irgendwo.


    Ok, wir "quälen" die anderen Leser nun nicht mehr mit unseren langen Beiträgen, schliesslich muss jeder selbst sehen, was er für sein Geld sich kauft. Und jedes Forum kann und soll ja schließlich nur unverbindliche Ratschläge, Meinungen und Erfahrungen widergeben.... eine definitive Kaufentscheidung kann es niemals abnehmen.


    Da fällt mir gerade noch ein: Ich liege in anderen Foren mit vielen anderen usern im clinch, weil die mir "meine" Senseo schlecht gemacht haben... Filterkaffee wäre viel besser. Da erbost sich natürlich meine schwarze Kaffeeseele und es wird heftig gestritten.


    Gruß
    Sackgesicht

    Hollywood


    Hi,


    weiß nicht, ob es hier jetzt nur um "Mystery" geht, oder wirklich um die Produktion. Denn dazu kann ich einiges sagen:


    Früher waren grafische Programme praktisch nur dem Mac vorbehalten. Seit einigen Jahren haben "Wintel"-Rechner jedoch stark aufgeholt und den Mac inzwischen leistungsmässig auch überholt.


    Normale Bildbearbeitungsprogramme wie Photoshop werden vorwiegend noch auf dem Mac eingesetzt, ebenso Vectorprogramme, während es fast alle 3FX-Render-Programme (für Animationen) nur noch für Windows NT gibt (Maya, Bryce, 3D Studio Max und wie sie alle heissen).


    Gruß
    Sackgesicht

    Diver's


    Hi,


    happyDay.....


    Du hast Dir viel Mühe mit Deiner Antwort und den Links gemacht. Danke dafür, ist ehrlich gemeint.


    Jedoch glaube ich, wir drehen uns langsam im Kreis.


    Ausgangspunkt unserer Diskussion war doch eigentlich nur, dass Taucheruhren robuster sind (oder Deiner Meinung nach sollen als normale Uhren.


    Stimmst Du mir da zu?


    Ich glaube jedoch, was Du als "normale" Uhr annimmst, ist eben keine normale Uhr. Und da haben wir unsere Unstimmigkeit.


    Da wir hier eigentlich in keinem Uhrenforum sind, sondern nur ein Unterforum zu "normalen" Uhren haben, gehe ich davon aus, das eben der normale Leser dieses Forums bei "normalen Uhren" nicht von dem ausgeht, wie in einem speziellen Uhrenforum, wo "normal" mindestens eine mittelpreisige watch ist (vielleicht 300 - 400 €). Hier jedoch ist eine "normale" Uhr entweder ein Kaufhausmodell, ne Swatch oder sonstwas.


    Und genau darauf beziehen sich auch meine Argumente


    Taucheruhr vs. normale Uhr


    wobei ich meine Argumentation bezüglich Robustheit, Wasserdichtigkeit, Antimagnetismus, Salzwasserbeständigkeit und stossfestigkeit immer noch aufrecht erhalte.


    Wenn Du natürlich als "normale" Uhr eine Mühle oder ähnliches annimmst, ist natürlich logisch, das die Unterschiede zwischen beiden Kategorien sich minimieren - jedoch nie verschwinden. Denn abgesehen von den Material- und konstruktionsbedingten Voraussetzungen her muss ein "echte Taucheruhr" alle Anforderungen nach DIN 8306 erfüllen. Und das ist Punkt: Dieser unterwirft sich kein Hersteller "normaler" Uhren. Beispiele:


    - Magnetischer Einfluss von 4800 A/m
    - Stosstest durch Hammerschlag
    - Hohe Ganggenauigkeit
    - Salzwasserbeständigkeit
    - Robustheit von Band, Verschluss und Stegen (Test durch 40 kg-Gewicht)
    - Temperaturschwankungen
    - Drucktest


    All dies macht eine Diver zu einer robusten Taucheruhr. "Normale" Uhren können das evtl. auch aushalten, müssen es aber nicht.


    Gruß
    Sackgesicht

    Rolex - Tauchen - Mech. Uhren usw.


    Hi,


    der Threadtitel lautet: "Nochmal ne kleine Uhren-Frage." Wieso sollen da die mechanischen Uhren nicht passen? Versteh' ich nicht.


    HappyDay:


    Zitat

    Tja, und dann wollen wir uns die Sache mit der abolut dichten, hyperrobusten Super-Antimagnet-Antistoß-Antisalzwasseruhr mal ein bißchen genauer anschauen:

    >>> Auf das past'en des vielen Textes verzichte ich mal. Aber hier meine "Gegendarstellung" - und zwar ziemlich pauschal, da wir den Lesern nicht zuviel Text zumuten wollen. Einige müssen schliesslich arbeiten!


    Alle von Dir genannten Argumente treffen wohl auf


    billige, schicki-micki, Möchtegern-, Pseudo-Taucheruhren


    zu.


    Sich-dehndende Dichtungen und Kondenswasser unterm Glas gibt es nämlich bei einer wirklichen Diver nicht. Das behaupte ich im Gegensatz zu Deiner Aussage. Weiterhin:

    Zitat

    Salzwasserbeständig sind entweder alle Uhren, oder fast gar keine.


    Auch da widerspreche ich gerne. Richtige Divers (in die beziehe ich meine Zeno ein) haben eine spezielle Legierung von rostfreiem Edelstahl mit aussergewöhnlich hoher Widerstandsfähigkeit gegen Oxydation. Diese Gehäuse werden in kompetenten (oft Schweizer) Spezialmanufakturen gemacht und nicht irgendwo "hingepresst". Und ausserdem gibt es da noch die nette DIN 8306, die die Salzwasserbeständigkeit definiert.


    All dies muss eine "normale" Uhr nicht aufweisen und wird es i.d.R. auch nicht.


    Und dadurch wird m. E. der "Mythos" einer echten Diver dadurch eben nicht entzaubert, sondern ist und bleibt eine besonders robuste Uhr mit viel Reserve für alle Gelegenheiten.


    Gruß
    Sackgesicht

    Hi,


    da möchte ich mich auch kurz einklinken.


    1. Zitat: "dann stellt sich doch ganz natürlich die Frage, wozu sich jemand eine solche Uhr sonst gekauft hat, findest Du nicht auch?"


    Für mich persönlich stellt sich diese Frage eben nicht, weil jeder doch kaufen und benutzen soll, was er will bzw. was gesetzlich erlaubt ist. Wer einen SUV fahren will - why not? Mich stört es nicht. Auch nicht, wenn der Besitzer den "Matsch aus der Dose" draufspritzt. Soll er doch, sein Geld.


    Und wie gesagt: Natürlich tauche ich keine 300 oder noch mehr Meter tief, liebe aber DENNOCH Divers und möchte dafür auch nicht kritisiert werden. Denn MEINE Gründe sind:


    Eine Diver, mind. 20 bar, besser 30 und mehr, ist konstruktiv absolut robust, dicht, salzwasserbeständig, antimagnetisch und stosssicher (Incabloc). Ein guter Freund am Handgelenk, der wirklich alles mitmacht. Wenn man dazu steht, auch eine für ALLE Gelegenheiten. Selbstverständlich kann es für bestimmte Gelegenheiten auch noch eine chicke Zweituhr sein, die dünner, leichter und eleganter ist.


    Noch abschliessend zu der Rolex-Diskussion: Ich bin zwar auch Anfänger im Uhrenmetier, habe aber natürlich bis jetzt viel gelesen. Und ich sage: Ihr habt beide recht. Denn als Tenor von Postings in allen möglichen Foren (engl. + deutsch) halte ich einfach mal fest: Die Rolex ist grundsätzlich schon ein solide, gute Uhr, mit der man in diesem Anfangspreissegment (von guten Markenuhren) schon nichts falsch macht. Auch hat sie in der Tat einen gewissen "Neidfaktor" und einige Leute - die, die keine haben - reden sie bewusst schlechter, als sie ist. Dazu noch das Image einiger Prolls. Aber dennoch: Die Rolex ist nicht schlecht, sondern sogar für den Preis gut - aber wirklich nicht pefekt. Denn die aufgezählten Kritiken von HappyDay finden sich wirklich genau so in vielen Beiträgen. Das stimmt einfach. Allerdings fallen die Punkte Rollexträgern (Nicht-Fachleuten) kaum auf, da ausser dem überstehenden Glasrand alle anderen Punkte ja "innen" sind. Ok, das klappernde Band stört noch. Und ich stimme HappyDay auch dahingehend zu, dass sich Rolex wahrscheinlich auch gar keinen Ruck geben WILL, um die offensichtlichen Kritikpunkte mal abzuschaffen. Der Mythos (wenn es denn wirklich einer ist) soll ja weiterleben. Und so lange sie mannfigfaltig kopiert werden und trotzdem gute Stückzahlen verkaufen, ruhen sie sich einfach darauf aus.


    Aber ich möchte neutral bleiben. Es ist alles relativ. Wenn man kostengünstige (nicht billige) Uhren gewohnt ist (sagen wir mal < 500 €), so ist die Rolex auf jeden Fall erstrebenswert, da sie schon gut ist, keine Frage.


    Wer jetzt jedoch richtig teure Uhren gewohnt ist, der könnte mit den Mängeln der Rolex wohl nicht leben (kann ich gut verstehen) und würde mir auch für mehr Geld eine andere Marke holen, die objektiv einfach perfekter ist, z. B. Breitling. Da ich das Geld aber nicht habe, ist dies nur rein rhetorisch zu sehen.


    Gruß
    Sackgesicht

    Hi,


    ich habe wohl "bleibenden Eindruck" hinterlassen mit "meiner" dunklen Röstung, vergesst ihr so schnell nicht! Aber ich finde sie halt genial und noch von KEINEM anderen getoppt. Nun aber zum Thema:


    Die Senseo I hatte - wenn ich mich recht erinnere - aber MEHR Watt als die Senseo II. Müsste also eigentlich heisser brühen...


    Ich habe natürlich beide Maschinen (I + II) für Büro und zu Hause. Merke keinen dollen Unterschied. Aber vielleicht als Tipp:


    Montags-morgens, wenn die Büro-Senseo dann seit Freitag sich lange ausgeruht hat, brühe ich als erstes auch erst mal eine Tasse, die ich gleich wegschütte. Bilde mir nämlich ein, dass Restwasser im Boiler bleibt und bei 3 Tagen ist das dann wohl nicht mehr sehr hygienisch.


    Und die Senseo ist bei mir natürlich ständig im Betrieb, ich gönne ihr keine Pausen. Allerdings koche ich zwischendurch mal immer Tee, und das geht fantastisch (Beutel-Tee halt). Ich mache dazu allerdings den Siebeinsatz raus, dann bekomme ich mind. 3/4 mehr Wasser raus und der Earl Grey Tee schmeckt dann nicht zu stark. Später kommen dann noch Früchtetees dazu. Man soll ja viel trinken.


    Gruß
    Sackgesicht

    Da kann ich mich doch wieder aufregen: Frankreichs und Österreichs Regierungen drohen den Ölmultis mit einer Sondersteuer, wenn sie die Preise an den Tankstellen nicht senken (die Rohölpreise sind effektiv gesunken). In Ö hat das auch schon voll gewirkt: Superbenzin 1,184, Diesel 1,074 Euro.


    Und bei uns: Eine neue Preisrunde - aber NACH OBEN.


    Irgendwie kann man an gar nix mehr glauben bei uns... auch Wahlen werden (wahrscheinlich) nichts ändern.


    Gruß
    Sackgesicht