Beiträge von wrywindfall

    Es gibt ja auch noch ein Argument, was schwule Männer als "beste Freundin" prädestiniert: als "Frauenversteher" sind sie in den Augen "traditioneller" Heteromänner keine richtigen Kerle! ;) (das sind nur welche, die sich nicht waschen und pflegen, nur rauchen und saufen, nur mit dem Auto rasen, ständig in die Landschaft im Stehen (!!) pinkeln etc.):D


    Da komme ich als Psychoonkel nicht so ganz ran... :rolleyes:


    Obwohl ich auch durchaus Schwule kenne, denen es auf den Sack (!!) geht, ständig Frauen zuhören zu müssen. Das wunderbare an Klischees ist ja, dass es Klischees sind. ;)


    Ich finde übrigens die Forderung nach mehr Männern im "Erziehungsgeschäft" (Kindergärten, Lehrer in Grundschulen etc.) richtig und nicht der Idee gleichgeschlechtlicher "Eltern" zuwiderlaufend. Es wird aber kaum mehr Männer in diesen Berufen geben, weil sie unterbezahlt sind und damit nur einen geringen Stellenwert haben. Also wieder ein gesellschaftliches Problem... :rolleyes:

    Zitat

    Original geschrieben von Erik Meijer
    Das hat die Natur anders vorgesehen und ich denke, das hat auch seine Berechtigung. Ein Kind braucht einen echten Vater und eine echte Mutter. Das können zwei gleichgeschlechtliche Partner einem Kind niemals sein.


    Ui, mal wieder typisch zwei Sachen durcheinander gewürfelt: biologische und soziale Eltern. Wollten wir das alles nur "biologisch" (im Sinne von "Natur") regeln, dürften keine Kinder adoptiert noch zur Adoption freigegeben werden. Alleinerziehende müßten zwangsverheiratet werden mit dem anderen "biologischen" Elternteil. Ehen dürften nicht geschieden und schon ja nicht neu geschlossen werden, wenn Kinder vorhanden sind. Schwule und Lesben dürften keine Kinder zeugen (gibts wirklich!). Mütter dürften nicht in einer lesbischen Beziehung leben etc.


    Aber Elternschaft ist auch sozial, Vater oder Mutter wird man nicht allein durch biologische sondern durch soziale Vorgänge. Und diese sind ständigem Wandel unterworfen.


    Und das ist auch gut so! ;)


    BTW ist die Ehe etwas soziales und nichts biologisches, denn eine Ehe ist keine zwingende Voraussetzung, dass sich der Mensch vermehrt!

    Bestes Beispiel: PIN. Hier verdienen die Austräger 17 ct. pro Brief. Davon kann jemand, auch wenn er 8-10 Stunden am Tag arbeitet, nicht leben. Wir wollen gerne alles privatisiert haben, damit es billiger wird, aber das führt zu menschenunwürdigen Löhnen. Und dann startet noch der Hauptaktionär (Springer) in seinen Blättchen eine Riesenkampagne gegen den Postmindestlohn. Nur leider war PIN schon vor der Diskussion und dem Gesetz an die Wand gefahren worden...

    "Wahrnehmung" ist ein aktiver Vorgang, der von meienm Standpunkt abhängt. An diesem messe ich alles und es wird zu meiner "Wahrheit". Da es viele Standpunkte gibt, gibt es viele Wahrheiten und alles ist letztlich Verhandlungssache. Ich kann immer wieder nur auf das Kino am Berliner Alexanderplatz verweisen, wo steht:


    Ich glaube
    nur was
    ich sehe
    nur was
    ich glaube
    nur was
    ich sehe
    ...


    Je nachdem, wo ich anfange, wird meine "Wahrheit" draus! ;)


    Und um mal BOT zu kommen: ist für mich wichtig, dass schnell keine Straftaten begangen werden und ich möglicherweise damit eine Wahl gewinne, dann muss ich entsprechend schnell Leute einsperren. Will ich eine langfristige Änderung, ist das vielleicht eher ungünstig...