Und zudem legal, da war sich Herr V. sicher; sonst macht man eine solche Ankündigung nicht. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass er tatsächlich das gesamte Regelwerk der EU-Verträge, der EZB, des EFSM, des EFSF , des ESM und der Nationalen Notenbanken gelesen hat; im Gegensatz zu manchen Politiker. Denn Herr V. hat da wenigstens grundlegende und weitergehende Kenntnisse.
Beiträge von Timba69
-
-
Für Frank:
http://le-bohemien.net/2015/07…nd-eurogipfel-ausverkauf/
http://krugman.blogs.nytimes.c…mesKrugman&seid=auto&_r=0
Für Bernbayer (falls du die Aussagen von 2013 vor der Bundestagswahl vergessen haben solltest):
http://www.dw.com/de/taugt-die…ahlkampf-thema/a-17076671
Der ein oder andere wird sich noch über die Auswirkungen genau dieser Politik in Deutschland wundern. Dann heulen wieder alle, auch die, die diese Politik auch noch verteidigen.
-
Wahlversprechen brechen kann die deutsche Regierung auch, oder nicht? Aha, danke. Ich sage nur: "Mir gibt es keine Maut"…."ein drittes Schuldenpaket wird es nicht geben"…"die NSA schnüffelt, ein Spionieren unter Freunden geht gar nicht"….. etc, etc.
Daher ist das eher ein Fakt deinerseits, der Galliums Thesen unterstützt; ist doch super von dir.
ZitatOh doch!
Und zwar dann, wenn ich mit meiner längeren Arbeitszeit die Kürzere der Griechen querfinanzieren soll.
Tja, bedank dich bei deiner Regierung und nicht bei den Griechen. Die Politik der EU und Deutschlands hat das erst möglich gemacht; schon vergessen? Nicht immer den Fehler bei den anderen suchen.
Zitat
Und wenn ich noch einmal den von Dir gewählten Begriff "Strafe" aufgreife,Du, wie viele andere, interpretieren das falsch. Strafe bedeutet in diesem Fall, dass die EU-Politik Auflagen und eben auch Wirtschaftspolitik macht, die keinen Sinn und keine "Rettung" ergibt. Es geht nur darum, den Griechen zu zeigen: So, das passiert, wenn man nicht spurt. Und das ist eben grundfalsch. Wenn du bestrafen willst, dann kannst du dir eben nicht leisten, dass es dir selber schadest. Und das tut Deutschland. Mit Milliardenzahlungen und Steuerbelastungen für seine Bürger. Selbst schuld, hättest ja was anderes wählen können… (so kann mann deine Aussage auch auf dich selber beziehen)...:-)
Schäubles und Herrn V Grexit-Plan hatte ein anderes Ziel.
ZitatAlles anzeigen
Schäubles Einverständnis zu einem dritten Hilfspaket hat dagegen schon fast den Charakter falsch verstandener Solidarität, die über das gebotene Maß hinausgeht.
/QUOTE]Frag dich mal, warum. Sein Ziel war ein anderes. Und riskiert sogar damit den Bruch zu Merkel, DAS sollte dir einen Hinweis geben.
Verjubelt? In erster Linie wurden private Investoren ausbezahlt, namentlich Fonds, Banken und Trusts mit den entsprechend hohen Zinsen.. Man dankt und geht. Bei den normalen Griechen kam nichts an. Ich kann echt nicht glauben, dass du immer noch denken kannst, der "normale" Grieche hat 300 Milliarden bekommen…..
Das bestreitet nicht mal mehr der IWF oder die Euro-Gruppe, wieso dann du?
[QUOTE]Edit:
Zudem wird es langsam Zeit, dass sich eine griechische Regierung zur ihrer Verantwortung und der ihrer Vorgänger bekennt anstatt mit Unverschämtheiten um sich zu werfen, die mir jegliches Bedürfnis zur Solidarität nachhaltig verhageln.Von mir gäbe es bis zu diesem Bekenntnis rein gar nichts mehr. Und eine Entschuldigung ist obendrein fällig
Also doch Strafe. Siehste.
Dazu kommt die wichtige Nato-Mitgliedschaft Griechenlands:
-
Das ist kein Problem der Griechen, das in Deutschland für weniger Geld mehr oder länger gearbeitet werden muss. Das müssen sie dir auch nicht erklären.
Erklären muss es dir die (deutsche) Politik und wahrscheinlich die Politiker, die du gewählt hast, warum es gerade in Deutschland NICHT so ist. Leisten könnten wir uns es und sinnvoll wäre es auch (Binnennachfrage und so, weniger Abhängigkeit vom Export, etc..). Aber das ist ein ganz anderes Thema.
Passend dazu:
-
mac bertl: Richtig. Griechenland sollte bestraft werden. Ergibt sich aber auch aus meinem Posting, da hätten die anderen mal genau lesen sollen..:_)
Italien, Portugal und Spanien hätten sofort Morgenluft gewittert; darum ging es Merkel und dem Rest der Eurozone. Schäuble klammere ich (jetzt) mal aus, dazu unten mehr.
ob es sinnig war, Griechenland bestrafen zu müssen (so wie jetzt), sei dahingestellt. Das Ergebnis der jetzigen Politik wird wieder sein, dass man sich in drei Jahren trifft, um eine noch größere Katastrophe zu vermeiden. Das sagt selbst der IFW. Das man hier darüber überhaupt noch diskutieren muss, macht mich traurig. Denn es zeigt, dass es auch hier nur noch um Bestrafung geht ("Griechenland hat.....also muss es auch....."). Der falsche Weg.
Herr V. und Schäuble wollten beide aus unterschiedlichen Motiven den Grexit mit Schuldenerlass, der sich wahrscheinlich in ein paar Jahren als richtig herausgestellt hätte. Wirtschaftlich und für die Seele Griechenlands.
Und ich wiederhole es nochmals: Taumelt Italien nur ein kleines bisschen und die Anleger verlieren das Vertrauen, dann ist Italien, die EU und der Euro erledigt. Italien kann und wird man nicht retten, dafür sind die Summen zu hoch und das Land hat in manchen Bereichen die gleichen Strukturprobleme, wie Griechenland (Vetternwirtschaft, Korruption, wenig Schwerindustrie, etc...) Bei SPanien und Portugal in etwa das gleiche, nur wäre es da billiger....
Dazu passend der Ticker von 0.00 Uhr bis 10.00, besonders spannend die Aussage zum Verhältnis Dollar=Euro, die sogar vom englischen Guardian kommt:
-
Die Kamera wird auch nicht die gleiche sein, sieht man an der Blendenöffnung. Nix iphone 6 Technik zum Schnapperpreis.
-
Warum noch Fragen sind, warum Frankreich und Italien keine Grexit wollten, Beispiel Italien:
http://www.handelsblatt.com/po…land-in-xxl/12071374.html
Ich sage ja weit vorne schon, das Griechenland und ihr Verhalten nicht das Problem sind; hätte man nicht Persönlich bestrafen wollen, wären wir in der Griechenlandfrage schon viel weiter.
Sollte Italien jemals auch nur ansatzweise wackeln, stürzt die EU und der Euro in sich zusammen, und war in Tagen, nicht Wochen. Und kein Politiker, wirklich keiner, wird helfen können und wollen.
-
Klick:
http://www.telegraph.co.uk/fin…ve-Greek-debt-relief.html
Klack:
"....The findings are explosive. The document amounts to a warning that the IMF will not take part in any EMU-led rescue package for Greece unless Germany and the EMU creditor powers finally agree to sweeping debt relief....."
Und was ist der größte Hammer an der Geschichte? Festhalten!
".....The creditors were aware of the IMF’s report as early as Sunday, yet chose to sweep it under rug. Extracts were leaked to Reuters on Tuesday, forcing the matter into the open....."
"...The IMF said there is no conceivable chance that Greece will be able to tap private capital markets in the foreseeable future, leaving the country entirely dependent on rescue funding......"
"....The decision by the European Central Bank to force the closure of the Greek banks two weeks ago by freezing emergency liquidity assistance (ELA), appears to have cost European taxpayers very large sums of money....."
"....The IMF said the Europeans will either have to offer a “deep upfront haircut” or slash the debt burden by stretching maturities and presumably by lowering interest costs....."
Und, Money Quote:
"...Debt forgiveness alone would not be enough. There would also have to be “new assistance”, and perhaps “explicit annual transfers to the Greek budget....."
-
Zitat
Die Institutionen der EU lassen sich zu Recht nicht diktieren zu welchem Bedingungen Hilfsgelder geleistet werden
Ach nein? Nun, die EZB hat die ELA Kredite erhöht, Griechenland bekommt einen EU-Fördertopf und ein drittes Paket mit wahrscheinlich mehr als 80 Milliarden Euro. Wer, nochmal, hat da miese Politik gemacht?
Ich denke mal, Herr V. hat einen guten Job für die Griechen gemacht und die können so oder so dankbar sein, dass er die Weichen gestellt hat. Das er jetzt nicht dabei ist, hat andere Gründe, wie Gallium ausgeführt hat. Ich schätze, dass mit V Griechenland deutlich besser gefahren wäre. Alles das, was sie jetzt bekommen, hätten sie auch bei einem Grexit bekommen, da die Gläubiger und die Politik mit der langen Nase dagesessen hätten-
ZitatNaja, das ist deine Meinung vom heimischen Sofa aus, da habe ich auch schon deutlich andere gehört. Und öffentliche Stellungnahmen sind bei der Subsumtion des Sachverhalts völlig unerheblich. Wie auch immer, ob die Finanzstabilität durch einen Grexit gefährdet wird, so dass Finanzhilfeinstrumente unabdingbar sind, kann letztlich nur ein Gericht entscheiden. Ein "klarer Rechtsverstoß" sieht jedenfalls anders aus.
Eben. Es gibt auch keine Vorschrift, dass ein Land, welches aus der EU ausscheidet, gleich den Euro verliert. Das ist ein Wunschtraum vieler hier, der aber dadurch nicht wahrer wird. Griechenland hätte den Grexit wagen können, Herrn T. fehlte das letzte bisschen Mut und politisches Geschick. Billiger wäre es für die restliche EU nicht geworden, aber nicht so teuer, wie jetzt und in den nächsten Jahren.
Zitat
Mein Fazit:
Wir müssen schon den bloßen Anschein eines Erpressungsversuchs vermeiden. Das geht ausschließlich durch ein bedingungsloses Angebot oder durch gar keines. Um zudem nicht noch den Anschein völliger Verblödung zu erwecken, kommt ausschließlich letztere Variante in Betracht.Das Maß ist nun endgültig voll!
Wieso? Das ist doch die Politik, die auch die deutschen Wähler beim letzten Mal gewählt haben; oder hatten Merkel, Schäuble und Co. dort keine Mehrheit? Oder regst du dich darüber auf, das die Griechen die Klaviatur der EU doch spielen können und nun alle zahlen müssen? Tja, beschwer dich bei der CDU, CSU, FDP und teilweise bei den Grünen und der SPD. Die haben das in den letzten Jahren verbockt. Wenn alle Wähler ihren zuständigen Abgeordneten anrufen würden, dann würde die Meinung vieler Abgeordneter wahrscheinlich anders ausfallen.
Passiert aber nicht, warum? Siehe in den Links von mir weiter oben. Aufregen im Forum bringt dich nicht weiter.
BTW:
Passt das ganz gut:
http://www.spiegel.de/wirtscha…nanzierung-a-1044023.html
Zack, die Briten haben ihr Sonderrecht wahrgenommen und tragen keine Risiken. Frag dich doch mal, warum? Tipp: Könnte was mit dem Wähler zu tun haben......
BTW2: Alleine die Brückenfinanzierung ist fast so hoch, wie die letzte Rate aus dem Zweiten Paket, um das ohne Ergebnis gestritten wurde. Eine Farce. Es ging nie darum, Grirchenland zu "retten"; dann hätte am andere Politik machen müssen.
-
Frank: Ist doch überhaupt nicht vergleichbar, da Bayern ja tatsächlich Bundesland von Deutschland ist, und (ja!) eine Sprache, Gesetzgebung, Mentalität und Gebiet teilt; im Gegensatz zu den Griechen mit der EU.
Bayern beansprucht zwar auch des Öfteren eine Souveränität, die es nicht mehr gibt, aber bitte.:-)