Beiträge von Timba69

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    Du findest es merkwürdig, aber es ist bekanntlich nichts neues und wird eben praktiziert.


    Nun, so einfach ist das aber nicht. Schlimm, dass es so ist und dass du das akzeptierst. Ich würde den Vormieter fragen, ob er den neuen Mieter nicht mit zuviel "Druck" dazu bringen will, einen Kaufvertrag zu unterzeichnen. Nochmal: Ein Kaufvertrag für eine Küche hat nichts mit dem Mietvertrag zu tun.


    Der Mieter könnte einfach über das zuständige Bauamt oder über andere Mieter den Vermieter/Besitzer/Verwalter erfragen. Er braucht dich als Vormieter gar nicht.


    Ich glaube, hier wissen manche nicht, wie einfach das ist, die gewünschten Informationen zu bekommen. Als Mieter kann man relativ clever sein und auch ohne Küche/Abstand an gute Wohnung bekommen. Macht der Vormieter zu viel Druck, gibt es eine entsprechende Ansage des neuen Mieters..



    Zitat

    Was vermietest du?


    Ist doch egal. Was vermietest du denn?


    Zitat

    Schrottimmobilien?
    Oder im "Nirgendwo"?


    Nein, nein.


    Zitat

    In den meisten Gegenden herrscht ein (akuter) Wohnungsmangel.



    Falsch. In den meisten Gegenden herrscht Mangel an BEZAHLBAREM Wohnraum. Das ist ein kleiner, aber sehr feiner Unterschied.


    Und deshalb wird man seine Küche auch nicht für einen überteuerten Preis los.



    Zitat

    sondern müsste sie dem Nachmieter quasi schenken oder eben rausreißen und einen Containerdiensr beauftragen. ;(


    Eben. Darauf würd ich es als Nachmieter ankommen lassen und genau deshalb sind 25%-35% Restwert fair. Die Alternative ist 0%. Ich muss nichts übernehmen, um eine Wohnung mieten zu können, die im Eigentum eines fremden Dritten steht.

    Student? Das ist lange vorbei. Ich weiß aber, was ich als Vermieter will. Und da habe ich meine eigenen Wege (Makler, Verwalter), die mir genug Interessenten bringen. Wenn diese geeignet(er) sind, interessiert es mich nicht, ob der Vormieter eine Abmachung trifft, um die Daten weiterzuleiten.


    Alleine dieser Vorgang, dass man Leute zwingt, (überteuerte) Preise für etwas zu zahlen, nur damit die Daten an einen Vermieter weitergeleitet werden, finde ich gelinde gesagt merkwürdig.

    Warum soll ich einen Kaufvertrag oder Vorvertrag mit einem Mieter machen, der gar nichts mit der Entscheidung des Vermieters zu tun hat? Kein Vermieter hört auf den Rat des "Vormieters", es sei denn, er erkennt einen Nutzen (Bürge, Eltern, Verwandschaft, höhere Miete, etc.). Eine Küche oder Abstand gehören nicht dazu.


    Er urteilt rein nach Fakten. Das ist bei mir so, und bei allen anderen, die ich als Vermieter kenne. Und das sind einige. Mich interessiert bei einem neuen Mieter, ob er die Miete zahlt, nicht, ob er die Küche von x/y übernimmt.

    ....

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    Wenn der Mieter Küche und sonstige Sachen gegen Abstand dalassen möchte wird er sich um einen Nachmieter kümmern und diesem den Vermieter präsentieren.
    Mit einer Anstellung und sauberer Schufa wird dieser ihn sicher nicht ablehnen.
    Dies kann man alles im Vorfeld abklären.


    Eben nicht. Weil du nicht entscheidest. Ist auch nicht die Regel. Sondern der Vermieter. Siehe unten*



    Du sagtest:


    Zitat

    Wenn es der jetzige Mieter ist,dann ist er klar ihm Vorteil,weil er sich den Nachmieter aussuchen kann.


    Und das stimmt eben so leider nicht.



    *

    Zitat

    Wenn die Wohnung nicht gerade in einer strukturschwachen Gegend ist oder im Niemandsland dann ist die Vermietung kein Problem.
    Bei unseren Wohnungen kommen 50-200 Anfragen in den ersten Tagen.


    Warum sollte sich dann ein Vermieter sich den Stress mit dem Mieter und der Küche antun? Das macht kein Vermieter. Weil er eben nicht Partei ergreift, wenn er clever ist. Die Übernahme der Küche hat nichts mit dem Mietvertrag zu tun. D.h. der Vermieter ist egal, ob du die Küche nimmst, wenn alles andere passt und du der neue Mieter bist.

    Zitat

    Wenn es der jetzige Mieter ist,dann ist er klar ihm Vorteil,weil er sich den Nachmieter aussuchen kann.


    Das ist leider falsch. Der Vermieter sucht den aus. Und das ist in Deutschland zu min. 85% eine Wohnungsbaugesellschaft, ein Verein, eine Genossenschaft, oder ähnlich. Die interessiert deine privat eingebaute Küche gar nicht.


    Im Gegenteil: Wenn du das als Druckmittel bei evtl. Nachmietern benutzt, kann es Ärger geben, denn als Mieter verkauft die Küche separat von der zu mietenden Einheit. Das ist kein Kopplungsgeschäft. Deshalb sehen das Vermieter nie gerne.


    Wenn du selber Vermieter bist, sieht die Sache anders aus. Aber dann wirst du ein Problem haben, die Wohnung zu vermieten, es sei denn, es ist eine Top-Wohnung in Top-Lage.