Beiträge von Timba69

    Was mindestens genauso schlimm ist, war/ist die Tatsache, das die Gewinne über zwei Holdings in der Karibik landen.


    Es ist mir auch schleiferhaft, wie es sein kann, dass ein System aus 91 Filialen mit 3000 Angestellten als GmbH geführt wird, die von einer Holding kontrolliert wird.

    Mh, klarer geht es nicht, den Rest kann man sich selbst zusammenreimen, was Benz-Driver auch getan hat:


    Zitat

    Du verstehst es nicht, oder? Das ist ein Wortspiel der Gründer von OnePlus, der familiär mit OPPO verbunden ist. Deswegen heißt das Ding One Plus One = O P O


    Zitat

    Nämlich aus dem Grund, den Limp angeführt hat: Es ist ein Wortspiel, da OPPO und OPO verwandschatlich verzahnt sind ( ja, im realen Leben) und tatsächlich gegenseitig Schützenhilfe leisten...


    BTW:


    Aktuell muss sich OPO rechtfertigen, warum das System so kompliziert ist. Wenn man(n) tatsächlich davon ausgeht, das OPO hundert Leute einlädt, ihr Telefon zu zerstören, um ein OPO + 3 Einladungen zum kaufen zu bekommen + Summe X zum Vorzeigen für Messen und Co., dann sind das 400-500 Geräte für den globalen Marktstart. Wirklich viel.

    Ganz einfache Gegenfrage:


    Was haben die Vollprofis aller Seiten bislang erreicht? Vielleicht ist es tatsächlich so, dass jemand aus dem Forum (vielleicht ja sogar du!..:) ein besseres Verhandlungsergebnis erzielt, oder gar die Lösung? Wer weiß das schon?


    Bis jetzt sind die Ergebnisse dürftig. Und ich gebe Frank recht, Russland wird nicht durch fromme Reden daran gehindert, die Ukraine zerbrechen zu lassen.


    DAS ist das Ergebnis schlechter Politik, nach dem Handeln der Russen. Das hat nichts mit Bewunderung der Russen zu tun, oder aber der Politik von Marx, Engels und rechtem Nationalismus, was hier permanent anderen Usern unterstellt wird, die nicht einer Meinung sind; ohne das ich mich angesprochen fühle.


    Ich lebe lieber in einer US-geprägten Bundesrepublik, als in einer russisch-geprägten. Aber das Ergebnis liegt auf dem Tisch. Und das ständig Vergleiche mit der Historie der anderen Staaten kommen, sei es nun die USA (wie hier genannt: Indianer, Grenada, Irak; Kosovo etc.), die EU (Kosovo, Naher Osten) oder anderer Institutionen, ist nun mal Teil des Ganzen. Weil das IMMER passiert, von ALLEN Seiten, EGAL wer "angefangen" hat.


    Zitat

    was allerdings m.E. keinesfalls seine Schuld ist.


    Das sehe ich anders. Mit echtem Druck und echten Sanktionen auf Russland wäre die Situation eine andere. Der Westen hat die Lage falsch eingeschätzt und verpennt. Auch wer nicht handelt, kann Schuld auf sich laden. Moderieren hilft da nicht.


    Das der Westen nicht am Anfang Schuld ist/war, ist JETZT egal. Das Kind ist im Brunnen; nun zeigt sich, wer Vollblutpolitiker ist und die Lage retten kann.


    Ich würde ja gerne mal von den Leuten hier hören, was sie bereit sind, für die Ukraine zu geben.
    Geld? Weniger Gehalt? Weniger Lebensqualität? Krieg? Freiwilligenchors?


    Ich stelle dir daher gerne die gleiche Frage wie SaintSimon:


    Lösungsvorschläge von dir in der Causa "Urkraine"?

    rmol:


    Genau so ist es. Bei den 15 Staaten ist die Ukraine nicht dabei, daher wundert es mich, dass hier von einer offziellen Einladung gesprochen wird. Gibt es dazu eine Quelle?


    robert:


    Zitat

    Die Anforderung und Entsendung von Militärbeobachtern durch die OSZE ist aber akzeptierte internationale Praxis - und hat seine völkerrechtliche Grundlage in dem Wiener Dokument. Eine Zustimmung aller OSZE-Staaten ist hierzu nicht erforderlich. Aber vielleicht kannst Du einen Fall vorweisen, wo diese Praxis völkerrechtlich angegriffen wurde und deshalb nicht aufrecht erhalten wurde?


    Ist tatsächlich herrschende Lehrmeinung:
    Vergleiche dazu: Herdegen - Völkerrecht. ab sechster Auflage §45 - sowie bei Ipsen: Völkerrecht. ab 5. Auflage. §34, RN16 ff.


    rmol zum zweiten:


    Zitat

    Dass du Augstein zitierst überrascht mich insofern, als dass dort auch folgendes steht, was mich aus deiner Feder wundern würde


    klar, warum nicht? Ich bin wieder auf der einen, noch auf der anderen Seite, auch wenn das einige User in ihrer eingefahrenen Meinung vermutlich anders sehen. Ich schaue mir die Fakten an und mache mir daraus ein Bild. Clever wäre es, wenn das alle machen würden. Würde diesen Konflikt evtl. schneller lösen. Ansonsten hat es Augstein gut beschrieben. Die Kosovo-Frage ist halt die Blaupause für das von Regierungen beliebte Spiel "....aber die anderen haben doch auch!......" und nichts anderes hatte ich gesagt. Daher kannst du das sehr wohl hier im Thread aus meiner Tastatur lesen. Deutlich sogar.


    Frank:


    Zitat

    Wenn ich ihn richtig interpretiere, wendet er sich nicht gegen die Mission der militärischen OSZE-Beobachter (deren Diplomaten-Status sich unzweifelhaft aus dem bereits benannten Wiener Dokument ergibt) selbst, sondern dagegen, dass sie vom Regime in Kiew mit Mitarbeiteren des ukrainischen Geheimdienstes infiltriert wurden.


    Korrekt. Denn dass die anderen vier (?!) Herren nicht dazughören, wurde de facto ja von keiner der verschiedenen Quellen angezweifelt, zu denen auch die OSZE selbst gehört.


    Zitat

    Die OSZE-Beobachtungsaktion ist unbewaffnet und unterliegt einem strengen Neutralitätsgebot. Die Anwesenheit ukrainischer Militärs (und dann noch bewaffnet) im Gebiet des faktischen Gegners (dessen Bekämpfung ihr Ziel ist) widerspricht dem in meinen Augen eklatant. M.E. gehören sie einfach nicht dorthin.


    Man könnte da eben tatsächlich die Frage stellen: Cui bono?


    robert:


    Zitat

    Thukydides würde sich sicher traurig-bestätigt fühlen: Da werden Geiseln genommen, und Schuld daran sollen nicht etwa die Geiselnehmer, sondern letztlich die Geiseln selbst sein.


    Hat auch keiner gesagt. Vereinfache/simplifiziere die Dinge nicht immer so.....

    Gab es daran einen Zweifel? Jeder Insider wusste das quasi und war spätestens mit dem CEO (Finance) und dem Fertigungsstandort und dem Wortspiel klar.


    Manch einer wollte es aber tatsächlich nicht glauben, bzw. besser wissen..:-) Daher danke für den Link. Ich wollte den extra nicht posten!


    ;)

    Nun, die OSZE selbst ist sich ihrer (internationalen) Statuses nicht sicher. Nachzulesen auf der Webseite. Das Wien-Dokument spielt dabei keine Rolle, da die OSZE ihren Status aus der KSZE und der Schlußakte von Helsininki bezieht.


    Eine Einladung kann nur von den 15 Mitgliedsstaaten erfolgen. Dazu gehört tatsächlich Russland, aber nicht die Urkaine.


    So wie ich das sehe, wird von vielen Staaten und der herrschenden Meinung (der VN) die OSZE nicht als international anerkannte und agierende Organisation angesehen.


    http://www.auswaertiges-amt.de…OSZE/Uebersicht_node.html

    Ja, von der Urkaine eingeladen worden. Richtig. Aber nicht Teil der hier besprochenen OSZE-Mission. Da wollte man natürlich (ist nämlich einfacher) Teil der OSZE sein.


    Ist man aber nicht, wenn man auf Einladung der Ukraine da ist und sich an die OSZE-Beobachter hängt, die legimtim da sind, einen Auftrag haben und durch die OSZE-Statuten geschützt sind/sein sollten.


    Offizielle Quelle Spiegel:


    "...
    Der Gruppe gehören neben den Deutschen jeweils ein Militärbeobachter aus Tschechien, Polen, Schweden und Dänemark an. Ihre Tätigkeit hat nichts mit dem Einsatz der diplomatischen OSZE-Beobachter zu tun, der parallel dazu stattfindet. Begleitet wird die Gruppe von fünf ukrainischen Militärs....:"


    Kleiner, aber feiner Unterschied. So etwas ist einfach unnötig in der Situation. Die Erkenntnisse, die sie sammeln konnten, kann man(n) auch auf anderen, unauffälligeren Wege erlangen. Dazu sind alle beteiligten Länder in der Lage, denke ich.


    Zumal immer noch nicht klar ist, welchen Rechtsstatus (incl. der Mitarbeiter) die OSZE überhaupt hat.


    BTW - Artikel von Augstein zum Thema Krieg:


    http://www.spiegel.de/politik/…rticle-comments-box-pager