Problem: Ladeinfrastruktur
Die ersten MW-Charger werden bei uns erst aufgebaut und zwar für eLKW's, zudem hat der Wagen keinen CCS- sondern eben den MCS-Ladeanschluss.
Weiteres Problem: Bedarf und weiterer Standard. Die BYD haben nämlich ein eigenes Ladesystem kreiert. Wenn man sich nicht auf einen Standard einigt, wird das nichts. Sieht man bei uns in Europa. Tesla hat auf CCS umgestellt. Sieht man in den USA. Alle haben auf Tesla umgestellt.
Das ist alles nice to have und wir zeigen, was wir können, und Stoff für den Stammtisch. CCS gibt mit entsprechend gekühlten Steckern und Kabeln bereits dauerhaft 600 A her. Also wenn man die Akkus und die Ladetechnik im Auto entsprechend auslegt, lädt so ein PKW mit 60 bis 100 kWh mehr als schnell genug. In vielen Fällen sogar zu schnell. Selbst mein Standard LFP Tesla, der kein Ladeweltmeister ist, macht das. Also nehmen wir an, wir kommen tatsächlich in die 10 Minuten Region. Das ist, um neben der Karre zu warten auch zu blöd, und weg zu gehen lohnt dann auch nicht. Also man verliert eher Zeit, als dass man welche gewinnt.
Auch wenn die Verbrenner Fans immer wieder erzählen, dass sie 800 km durch fahren und dann nur einen Formel 1 Boxenstopp für den zweiten Stint machen. Die Realität sieht meistens anders aus. Wenn ich einen Akku leer fahre, dann sind das 2 bis 3 Stunden. Da kommen mir 20 Minuten sehr gelegen. Auch schon vorher, als ich nicht tanken musste.
Und Frank73 ja es gibt nur weit und breit einen Aral Lader und zu Hause gibt es unüberwindbare Hindernisse. Dann ist eben ein Hybrid für Dich und Deine Situation die beste Lösung. Könnte man einfach mal akzeptieren. Hier hat das glaube ich jeder verstanden und auch kein Problem damit.