dass die E-Mobilität im Schwerlastverkehr eher vorankommt, als in der breiten Masse.
Ich glaube, das kommt einem im Moment nur noch so vor. Es gibt natürlich einige Lighthouse Projekte, die einem prominent auffallen. Es gibt noch viele Spediteure und erst Recht Fahrer, die an ihren bekannten Gewohnheiten festhalten. Amazon fährt schon lange elektrisch. Die im Augenblick aber noch mit den Volvo unterwegs sind. Von daher war klar, dass sie E-Fern LKW kaufen. Verwunderlich eher, dass sie sich für den e-Actros entschieden haben. Aber natürlich positiv, wenn er sein Geld wert ist, sichert Mercedes die Arbeitsplätze in Wörth.
Mittelfristig wird die Transformation aber gut voran kommen.
1. ist die CO2 Bilanz von Unternehmen ein immer wichtigeres Marketing Element.
2. der Strom kann billig sein, wenn man es richtig angeht, kostet aber erst mal richtig Geld.
3. die Hersteller müssen ihre Flotten decarbonisieren, das wird die Fahrzeugpreise drücken
Allerdings darf man zwei Dinge nicht vergessen.
Fernverkehrs Diesel laufen in einem verdammt guten Wirkungsgrad. Das macht es dem E-Antrieb nicht leicht.
Nahverkehrs Diesel laufen zu wenige Kilometer, dass sich die derzeit noch hohen Preise der Fahrzeuge schnell amortisieren.
Letztlich werden alle Spediteure rechnen und sich entscheiden müssen.