Dass Deutschland in der Hinsicht ein Entwicklungsland ist, liegt meiner Meinung nach keineswegs "nur" an der Politik. Viele Bürger (auch hier im Forum) haben ja eine geradezu feindselige Haltung gegenüber "Neuerungen" wie der Kartenzahlung.
Beiträge von rasputin
-
-
Ja gut, Du wohnst aber auch in einer bergigen Gegend, oder? Ansonsten sehe ich echt nicht den Sinn dahinter, sich auf 30 kg durch die Gegend zu bewegen, wenn man sich mit 'nem einfachen 12-kg-Rad doch wunderbar fortbewegen kann.
Ja, ich wohne in/an einem Mittelgebirge. Aber unabhängig davon würde ich mir - im Zweifel - auch ein Rad kaufen, mit dem ich "alles" machen kann.
Um hier mal einen Vergleich zum Mobilfunkbereich zu schaffen: Warum nutzt man ein "Highend-Smartphone", wenn man doch auch mit einem 80€ Gerät vom Discounter die alltäglichen Dinge wunderbar erledigen kann?
-
In der aktuellen Stiftung Warentest wurden ja "SUV"-E-Bikes für 3300 bis über 5300 € getestet, die knapp 30 kg wiegen. Dazu ne Diebstahlversicherung für 90 € jährlich. Ersatzakku 1200 €...
Laut den lokalen Radhändlern hier: das sind die am meisten verkauften E-Bikes und zum Teil generell Fahrräder überhaupt. Und derzeit ist die Nachfrage (noch) größer, als das Angebot.
Mein aktuell hauptsächlich genutztes Fahrrad (E-Bike) befindet sich auch in dieser Preiskategorie, mein Mountainbike (ohne „e“) ebenfalls.
Insofern also zur Frage
ZitatWer kauft sich sowas?

Viele! Und ich

Ich hatte mal einen Arbeitskollegen, der ist JEDEN Tag mit dem Fahrrad zur Arbeit gekommen. Ca. 15-20km Strecke (eine Richtung) beginnend mit einer sehr langgezogenen Steigung. Auch bei Schnee und Eis, da hat er Spikes auf die Reifen gezogen. Natürlich Mountainbike ohne Schutzbleche und keinerlei Elektrounterstützung. Das ist ein "echter" Fahrradfahrer für mich.
Für mich ist das eher ein Besessener
(er heißt nicht zufällig Saftkocher?). Denn - um das mal zu adaptieren - wäre dann auch nur ein „richtiger Fußgänger“, wer immer barfuß unterwegs ist 
-
Ich wusste gar nicht dass PayPal das anbietet. Ich würde es nutzen.
Ich habe das zu Beginn der Corona Pandemie auch immer wieder in kleinen, meist inhabergeführten Geschäften gesehen - als Übergangslösung, bis sie über ein Zahlungsterminal verfügten.
-
Ein Landbäcker hier, der ebenfalls von dem Fehler des Kartenterminals betroffen ist, hat pragmatisch ein Schild mit Paypal-QR Code auf den Tresen gestellt - ganz im Sinne seiner eventuell bargeldlosen Kundschaft (und natürlich im Sinne des eigenen Umsatzes
was allerdings völlig legitim ist). Klar, Paypal hat/nutzt auch nicht jeder, aber ich fand das gut 👍 -
Wahnsinn, bin ich alt geworden 😂 Kann mich noch an die Anfangszeiten, z.B. damals im Bankers in Köln erinnern. Und die Pornostuntmen (.com)


-
So weit zurück muss man auch wieder nicht gehen. Aber man kann eine kleine Flasche "Reifenpilot" mitführen, um sich bei einem Platten selbst zu helfen.
Das hilft leider nur bei Punkturen, nicht aber bei einem Riss.
Fahrrad Pannenhilfe durch einen Automobilclub zielt wohl eher auf (Elektro-) Pedelecs ab. Ein "echter" Fahrradfahrer wird wohl eher einen Schutzbrief beim ADFC haben, wenn überhaupt.
Dass es auf Pedelecs abzielt, kann ich mir durchaus vorstellen. Je mehr an einem Rad dran ist, desto mehr kann kaputt gehen. Auch werden gerade Pedelecs gerne für lange Touren genutzt und machen mittlerweile einen großen Anteil an den Fahrrädern aus.
Aber was ist ein „echter“ Fahrradfahrer? Die meisten Menschen die ich kenne sind dreierlei: Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer.
Edit: und manche sogar noch mehr als „dreierlei“ (Bahn, Flugzeug, Schiff…)
-
Schon klar, früher war alles besser - die Leute schauer, handwerklich begabter…
Aber auch früher hat nicht jeder immer einen Ersatzreifen (manchmal reicht es nicht, nur den Schlauch zu flicken) o.ä. dabei gehabt.Und noch früher haben die Leute nichtmal Wohnungen oder Häuser gebraucht, sondern ihnen haben Höhlen ausgereicht. Ich möchte so aber nicht Leben und finde es daher gut, wenn sich Dinge weiter entwickeln und dass sie das auch in der Vergangenheit getan haben.
-
Ab Juni bundesweit: Fahrrad-Pannenhilfe vom ADACHalte ich für eine gute und sinnvolle Ergänzung. Es wird ja letztlich „Infrastruktur“ dafür genutzt, die ohnehin vorhanden ist. Der überwiegende Teil der Pannen, die Radfahrer haben, lassen sich mit geringem Aufwand und schnell beheben.
-
Alles anzeigen
Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von "Der Preis ist heiß"

Was kostet ein Mehrkorn-Brötchen hier in der Bäckerei?
70 Cent, in der anderen sogar 80 Cent
Was kostet dort ein Stück Erdbeer-Kuchen (mit richtigen Erdbeeren)?
schlappe 3,25 €
Das waren in unserer Region schon lange die üblichen Preise, eher noch am unteren Ende der Fahnenstange - in den letzten Wochen gab es dann häufig Preiserhöhungen, wodurch Brötchen regelmäßig bei über einem Euro liegen bzw. anfangen, Kuchen/Torte eher ab 4 €. Bäckereien trifft die Inflation allerdings auch an so ziemlich jeder Stelle (Rohmaterial, Transportenergie, Produktionsenergie, Personal)...